also, Eigennamen sind dabei nicht erlaubt, hatte ich vergessen
zu schreiben, aber damit fallen die Müllers, Schmidts, Meiers
ect. raus…
Okay, das dachte ich mir fast.
Mama, Papa, Oma… sind Kindliche Verniedlichungsformen,
kommen nicht wirklich aus dem deutschen, da heisst es
immernoch Mutter, Vater, Großmutter…
Hmm… laut etym. Wörterbuch sind Mama und Papa aus dem Französischen entlehnt, Oma und Opa sowie Omi und Opi seien Kurzformen von Großmama und Großpapa, also eigentlich auch entlehnt, bleiben also noch Mutti und Vati als rein deutsche Wörter übrig. Das mögen kindliche Verniedlichungsformen sein, doch sind sie ja trotzdem rein deutsch. Sie gehören auf alle Fälle zu den Wörtern, die du suchtest.
den Link mit dem Bisam hab ich nicht verstanden, denke das
Bisam nicht aus dem deutschen kommt sollte mal dahingestellt
sein
Laut dem gleichen Wörterbuch ist das ein sehr sehr altes Lehnwort aus mittellateinisch bisamum bzw. einem hebräischen Wort. Also ja, offenbar auch ein Lehnwort.
soweit mir bekannt ist, gibt es n der deutschen Grammatik
keine Mehrzahlwörter mit -s Bildung, bin da aber nicht
sicher,m daher dieser Aufruf 
Naja, Muttis und Vatis halt. Und seit einigen Jahrzehnten auch Jungs und Mädels. Dann halt Vor- und Familiennamen und richtig alte Lehnwörter wie eben Bisam und die Verwandtschaftsbezeichnungen. Die hast du alle versucht, wegzuerklären, weil sie dir irgendwie nicht so in die Theorie passten. 
Richtig wäre also zu sagen: es gab ursprünglich vor ein paar Jahrhunderten (oder gar -tausenden?) keinen s-Plural, jetzt gibt es ihn schon und er ist sogar produktiv geworden (eben für Namen und fast alle Wörter, die auf Vokal enden, außer [-ə]; dazu noch sehr viele Lehnwörter). Daher wäre die Aussage es gibt es in der deutschen Grammatik keine Mehrzahlwörter mit s-Bildung nicht korrekt, da es sie eben doch gibt. Aber wir haben herausgefunden, dass es diesen s-Plural wohl noch nicht schon immer gibt.
Gruß,