Liebe Krankenhaus-Experten,
meine (EU-ausländische) Freundin wird wahrscheinlich in Kürze zu mir ziehen und in einigen Monaten ein Kind gebären (sie ist im 1. Monat). Ihre Befürchtung ist, dass sie in Deutschland entweder nicht behandelt wird (was ich für Humbug halte), oder dass wir besonders viel für die Geburt bzw. die Vorbereitungen bezahlen müssen.
Wie sieht das aus? Wieviel kostes so eine Entbindung? Habe ich sonst noch etwas zu beachten?
Vielen Dank im Voraus
Philipp
Team: Artikel für die Verschiebung bearbeitet
Hallo,
wer am 01.04.2007 in Deutschland wohnt und eine Aufenthaltserlaubnis
hat, der muss sich krankenversichern, wenn er dies nicht ohnehin schon
ist. Wenn also die Freundin keine Krankenversicherung hat, dann sollte
Sie sich bei irgendeiner gesetzlichen Krankenkasse in der Nähe ihres
Wohnortes melden und sich dort versichern. der Beitrag wird sich
wahrscheinlich auf ca. 125,00 € incl. Pflegeversicherung belaufen.
Mit der Versicherung beginnt natürlich auch der Leistungsanspruch.
demnach werden alle notwendigen Kosten im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge, also auch die Entbindungsanstaltspflege
von der gewählten Krankenkasse übernommen.
Gruß´
Czauderna
demnach werden alle notwendigen Kosten im Rahmen der
Mutterschaftsvorsorge, also auch die Entbindungsanstaltspflege
von der gewählten Krankenkasse übernommen.
Gruß´
Czauderna
Hallo Czauderna,
danke für deine Antwort!
Und der Beitrag wird sich auch nicht erhöhen weil sie ja jetzt schon schwanger ist?
Hallo Czauderna,
danke für deine Antwort!
Und der Beitrag wird sich auch nicht erhöhen weil sie ja jetzt
schon schwanger ist?
Hallo,
nein, das wird er nicht, da in der gesetzlichen Krankenkasse der
Beitrag unabhängig vom Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand
ist.
Gruss
Czauderna
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Hi Philipp
Wir wollen das doch nicht zu einer Migranten-Frage hochschaukeln, oder?
Meinst Du, Ausländer(innen) bekommen andere Arzt- und Klinik-Rechnungen als Inländer(innen)?
Ob jemand Selbstzahler, also privat, oder versichert ist, hängt doch nicht (nur) von seiner Landeszugehörigkeit ab. Es gibt auch genügend Inländer, die nicht (richtig) versichert sind. Für die gilt quasi dann dasselbe.
Gruß,
Branden
Liebe Krankenhaus-Experten,
meine (EU-ausländische) Freundin wird wahrscheinlich in Kürze
zu mir ziehen und in einigen Monaten ein Kind gebären (sie ist
im 1. Monat). Ihre Befürchtung ist, dass sie in Deutschland
entweder nicht behandelt wird (was ich für Humbug halte), oder
dass wir besonders viel für die Geburt bzw. die Vorbereitungen
bezahlen müssen.
Wie sieht das aus? Wieviel kostes so eine Entbindung? Habe ich
sonst noch etwas zu beachten?
Vielen Dank im Voraus
Philipp
Hi Philipp,
ist sie derzeit denn noch in ihrem Heimatland versichert?
fragend frieeda
der Beitrag wird
sich
wahrscheinlich auf ca. 125,00 € incl. Pflegeversicherung
belaufen.
Wie kommst Du darauf? Meines Wissens muß sie, sofern nicht abhängig beschäftigt, sich freiwillig versichern und zahlt dann den Höchstbetrag in der GKV. Und das sind weit mehr als €125.
Benni
re: Deutsche Krankenhäuser - offen für alle?
Hi Philipp,
der folgende Link könnte dir helfen:
http://ec.europa.eu/youreurope/nav/de/citizens/worki…
Außerdem möchte ich dir dringend den Tipp geben, dich vorher bei einer Organisation (der Flüchlingsrat hilft häufig weiter: http://www.asyl.net/Adressen/AdressenFluechtlingsrae…) oder einem Anwalt spezialisiert auf EU-Recht zu erkundigen, welche Pflichten ihr habt (ob man sich beispielsweise in einer bestimmten Frist bei der zuständigen Ausländerbehörde gemeldet haben muss).
Alles Gute!
Viele Grüße
Jessica
Hallo,
wie kommst Du darauf ??
In der gesetzlichen Krankenversicherung geht es nach dem
Einkommen. Wenn Sie keines hat gilt die fiktive, vom Gesetzgeber
festgelegte Einkommenshöhe von 816,00 € und daraus ergibt sich dann
jne nach Kasse der ungefähre Beitrag von 125,00 € incl. Pflegeversicherung.
Wieso der Höchstbeitrag ??
Gruss
Czauderna
In der gesetzlichen Krankenversicherung geht es nach dem
Einkommen. Wenn Sie keines hat gilt die fiktive, vom
Gesetzgeber
festgelegte Einkommenshöhe von 816,00 €
Stimmt, sofern sie keine weiteren Einkünfte hat, die diese Summe übersteigen oder aber Hartz-IV bekommt, wo sie von Amts wegen versichert ist.
Benni