Ich plädiere für die Schaffung eines neuen Brettes bei w-w-w mit dem Namen „Deutsche Leitkultur“ (neben „Ess- und Trinkkultur“ und „Kultur allgemein“)!
Wir müssen die Idee unseres Leitwolfes Merz (schade, dass er so einen Dackelblick hat - irgendwie undeutsch und eher einem Mitglied einer südländischen Nebenkultur ähnlich…) aufgreifen, und in einer wahrhaft deutschen Diskussion uns unserer deutschen Tugenden und unserer deutschen Kultur annehmen!
Salzmann
PS: Als Moderatoren schlage ich BeobachterInnen vor!
Eigentlich ein guter Vorschlag, ich habe vielleicht bald Kapazitäten frei LOL.
Nein, ich möchte mich hier nicht über Gebühr engagieren, und der Vorschlag war ja auch ironisch gemeint *smile*, aber ich möchte einmal etwas zur Leitkultur in anderen Ländern sagen.
Eine persönliche Bekannte von mir (eine Dame von über 70 Jahren, anständig gekleidet, römisch-katholisch), wurde im Herbst 1998 in Saudi-Arabien bei einer Urlaubsreise nach der Landung auf dem Flughafen in Riad gezwungen, Kopftuch und Schleier anzulegen. In Interkonti-Hotel in Riad fand das Ehepaar einen Zettel vor, auf dem stand, daß sie ausgepeitscht würden, wenn man in ihren Taschen Alkohol finde und daß sie hingerichtet würden, wenn man bei ihnen Drogen fände, das nur nebenbei.
Beim Baden im Meer mußte die Frau ein richtiges Kleid tragen. Sie gingen deshalb dann an einen Privatstrand zum Schwimmen (mit Badeanzug), aber der Wellengang dort war so stark, daß der Ehemann (80 Jahre) beinahe ertrunken wäre und in ein Krankenhaus in Riad eingeliefert wurde. Ein tschechischer Arzt erklärte dem Patienten, daß praktisch in allen Zimmern in diesem Krankenhaus Abhöranlagen eingebaut seien und daß dringend davon abzuraten sei, etwas Negatives in irgendeiner Weise zu irgendjemandem zu sagen. Dieses Ehepaar - ein ehemaliger hoher Regierungsbeamter in Bonn, der in seiner beruflichen Tätigkeit viele Länder der Welt bereist hat, auch zu Zeiten, als Reisen noch nicht so üblich waren - und seine Frau - wird niemals mehr in ein islamisches Land reisen.
So, wie wir uns der Leitkultur in anderen Ländern anpassen müssen (oder angepaßt werden), sollte man auch die Ausländer unserer Leitkultur anpassen. Es sollte auf Gegenseitigkeit beruhen, oder nicht?
Mit freundlichen Grüßen,
Beobachterin
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das Beispiel, das du anführst, ist natürlich eine schlimme Geschichte. Aber eigentlich ist es ein Argument gegen so etwas wie eine Leitkultur, oder?
Oder soll es nach dem Motto gehen: Wenn die das machen, dann machen wir das auch?
Was ich an diesem Begriff schlimm finde, sind zwei Sachen:
Die - wie ich meine - gewollte Annäherung an Begriffe aus der Nazizeit.
Die geschickte Vermengung von Fakten zu populistischen Zwecken:
Natürlich gibt es Regeln, an die sich Gäste und neue Mitbürger halten müssen. Das sind die Verfassung und Gesetze.
Die Kultur jemanden aufzuzwingen ist widersinnig. Oder sollte man Moslems dazu zwingen, Weihnachten zu feiern und im Frühjahr Eier zu verstecken?
Meines Erachtens entsteht jede Kultur aus dem ständigen Zufluss fremder Elemente. Und Deutschland als Nation gibt es ja nun wirklich nicht so lange, dass man - wenn man aufrichtig ist - davon ausgehen kann, dass hier autark eine reine, deutsche Kultur hätte entstehen können.
aufgreifen, und in einer wahrhaft deutschen Diskussion uns
unserer deutschen Tugenden und unserer deutschen Kultur
annehmen!
Mit deutscher Leitkultur kann er doch wohl nur die ostfriesische gemeint haben, oder ?
Also als erstes würde ich Kutteln und Bayrisch verbieten. Bei beidem kräuseln sich einem guten deutschen Ostfriesen die Zehennägel. Wie haben solch grässliche Dinge eigentlich den Einzug in die deutsche Kultur geschafft ?
*jedemeinPfundKrabbenzumpulenindieHanddrück*
Marion, Verfechterin für Leitkultur Ostfriesland 2001
Mit deutscher Leitkultur kann er doch wohl nur die
ostfriesische gemeint haben, oder ?
jo!
Also als erstes würde ich Kutteln und Bayrisch verbieten. Bei
beidem kräuseln sich einem guten deutschen Ostfriesen die
Zehennägel. Wie haben solch grässliche Dinge eigentlich den
Einzug in die deutsche Kultur geschafft ?
…durch übertriebene Toleranz und Multikulti-Gehabe linker Kreise bei der Eingliederung Bayerns in das damalige deutsche Reich!
Ohne die Bayern hättet Ihr Fischköpfe keine BMWs, keine Audis, keine Airbus-Flugzeuge, kein anständiges Bier, keine Weißwürschtl, keine Wies´n, keine bayerischen Länderfinanzausgleichszahlungen und keine Leute, die Ihr hassen könnt!
Was hätte Bayern ohne die Fischköpfe?
Keine VWs (damit kann man locker leben), kein Jever-Bier (auch das könnte man noch verschmerzen) und keine arroganten hannoveraner Oberlehrer links auf der A9 (wäre das fein!), keine linkssozialistischen Kostgänger á la Saarland, Niedersachsen und Bremen (ein Traum!) und nicht zuletzt UNSER AUGUSTINER-BIER FÜR UNS!!!
Gebt uns doch endlich frei !
Dann können wir der einzig wahren, nämlich der bayerischen und hier insbesondere der Münchner Leitkultur fröhnen, die da heißt: Leben und Leben lassen!
Gruß an die Waterkant,
Mathias, der Mezzo-Fischkopf.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
oh schreck, womit soll ich dann zukünftig überm Watt kreisen ?
kein anständiges Bier
ich sag nur „Becks“ sing: *seil äweiiiiii…*
, keine
Weißwürschtl,
igitt
keine Wies´n,
hä ? klar gibts hier Wiesen.
keine bayerischen
Länderfinanzausgleichszahlungen
shit, wer bezahlt denn dann zukünftig den Edelgranit an der Stadthalle ? *schluck*
und keine Leute, die Ihr
hassen könnt!
nicht doch, wer wird denn bei Ablehnung auserostfriesischer Kultur gleich von Hass sprechen. Wir versuchen doch nur unsere Kultur zu schützen
Gebt uns doch endlich frei !
Ja, das brüllte der Ehemann auch, nachdem ihm die Frau die Koffer vor die Tür gestellt hatte *g*
Dann können wir der einzig wahren, nämlich der bayerischen und
hier insbesondere der Münchner Leitkultur fröhnen, die da
heißt: Leben und Leben lassen!
Noch besser, wir verkaufen euch an Kärnten und sanieren mit der Kohle den Länderhaushalt von Bremen. Und vergesst nicht, die Alpen mitzunehmen. Wir wollen endlich freien Blick aufs Mittelmeer
krabben? weisswürste?
Entschuldigt mal, liebe Leute, aber bei der deutschen Leitkultur kann es sich ja wohl nur um Spargel mit Kartoffeln handeln. Und dazu ein feines Pils…Krabben… Labskaus, Weissbier…ich glaubs wohl…
Ohne die Bayern hättet Ihr Fischköpfe keine BMWs, keine Audis,
keine Airbus-Flugzeuge, kein anständiges Bier, keine
Weißwürschtl, keine Wies´n, keine bayerischen
Länderfinanzausgleichszahlungen und keine Leute, die Ihr
hassen könnt!
Ach, so ein quatsch! Bis auf letzteres könnt ich da sowieso auf alles verzichten! Und ohne die Ruhrpott-Kohle und den Ruhrpott-Stahl hättet ihr weder BMW noch Audi noch Airbus…hehe…ihr Parasiten am deutschen Volkskörper…Nattern am Busen des Deutschen Volkes…
Was hätte Bayern ohne die Fischköpfe?
Keine VWs (damit kann man locker leben), kein Jever-Bier (auch
das könnte man noch verschmerzen) und keine arroganten
hannoveraner Oberlehrer links auf der A9 (wäre das fein!),
keine linkssozialistischen Kostgänger á la Saarland,
Niedersachsen und Bremen (ein Traum!) und nicht zuletzt UNSER
AUGUSTINER-BIER FÜR UNS!!!
Na, über die Stahl- und die Kohlesubventionen denken wir nochmal nach…
was ist mit Mercedes, Porsche, Schupfnudeln, Kässpätzle,
Kehrwoche… (Huhu Drache *wink und grins*)
Deutschland besteht nicht nur aus der Waterkant, eingezwängt zwischen Deiche und bäuerlichem Brauchtum… und dem krachledernen Deutsch Texas.
Ansonsten, wegen dem Sprachkurs, müssen da nicht auch alle Nordlichter hin, wegen Platt, das versteht doch kein Mensch südlich Hannover… *ggg* --ähnliches könnte man aber auch von den Eingeborenen des Bayrischen Waldes verlangen…)
Na, über die Stahl- und die Kohlesubventionen denken wir
nochmal nach…
*hüstel*
was ist mit Mercedes, Porsche, Schupfnudeln, Kässpätzle,
Kehrwoche… (Huhu Drache *wink und grins*)
igitt. schupfnudeln. was fieseres hab ich noch nie gegessen…
Deutschland besteht nicht nur aus der Waterkant, eingezwängt
zwischen Deiche und bäuerlichem Brauchtum… und dem
krachledernen Deutsch Texas.
*wegschmeiss*
Ansonsten, wegen dem Sprachkurs, müssen da nicht auch alle
Nordlichter hin, wegen Platt, das versteht doch kein Mensch
südlich Hannover… *ggg* --ähnliches könnte man aber auch
von den Eingeborenen des Bayrischen Waldes verlangen…)
also ich find niederbayrisch auch nicht grad verständlich… oder warst du mal im rheinpfälzischen? „ei gugge mol, magscht auch aan wein dringen?“ himmel! oder erst im osten…
wer hat eigentlich das hochdeutsch erfunden?
Scho richtig, Matthias, blos war ma dann zue de Österreicher kumma!
Dann hätt da Adolf net sag kenna: heim ins Reich!
Und wia hättn im siebzger Kriag net de Preissn rettn miassn! Was uns heit no weh tuat!
Ah, ja und unsern schwuhln Kini hät ma a no k´habt!
Servus
Raimund
du weißt nicht, was schmeckt!
Schupfnudeln, Kässpätzle Milz-Suppe, Weisswürdte… ach da könnte man schwelgen!
Dagegen das rote Sagemehr, das sich Labskaus nennt? Oder gezuckerten grünen Salat? Gezuckerte „Kartöffelchen“ in der Pfanne?
Wenn man das mal gegessen hat, versteht man, warum Ihr alle so viel Korn trinkt!
Da lob ich mir mein Bier (a Hefe-Weisse!) und einen Enzian! Oder den Badischen und Württembergischen und den Fränkischen Wein!
Grüße an die Fischköpfe, die keine Esskultur haben!
Raimund
du weißt nicht, was schmeckt!
Schupfnudeln, Kässpätzle Milz-Suppe, Weisswürdte… ach da
könnte man schwelgen!
ich bin kein fischkopf…
Dagegen das rote Sagemehr, das sich Labskaus nennt? Oder
gezuckerten grünen Salat? Gezuckerte „Kartöffelchen“ in der
Pfanne?
…sowas isst hier keiner… vielleicht bei denen da oben in friesland oder so…
Wenn man das mal gegessen hat, versteht man, warum Ihr alle so
viel Korn trinkt!
Da lob ich mir mein Bier (a Hefe-Weisse!) und einen Enzian!
Oder den Badischen und Württembergischen und den Fränkischen
Wein!
Grüße an die Fischköpfe, die keine Esskultur haben!
Die - wie ich meine - gewollte Annäherung an Begriffe aus
der Nazizeit.
keine Ahnung, was Du meinst. Ich habe nichts über die Nazizeit berichtet, sondern von dem Besuch eines deutschen Ehepaares in Saudi-Arabien.
Oder meinst Du, man darf das Wort „deutsch“ nicht mehr gebrauchen, weil das die Nazis gebraucht haben?
Oder meinst Du das Wort „Deutsche Leitkultur“?
Den Begriff „Leitkultur“ hat nicht Friedrich Merz geprägt, sondern ein in Göttingen lehrender Politologe Syrischer Herkunft namens Bassam Tibi. Er wurde erstmals vor zwei Jahren in dessen Buch „Verordnete Fremdenliebe“ verwendet, das sich gegen den Multikulturalismus wendet. Der Multkulturalismus würde durch falsch verstandene Toleranz Ausländer-Extremismus und islamischem Fundamentalismus die Tore öffnen, sagt Tibi. Zur schützenswerten deutschen Leitkultur zählt der Gesellschaftswissenschaftler „die Grundrechte, eine Trennung zwischen Religion und Politik, individuelle Menschenrechte und religiösen Pluralismus“. Eine Orienterung an der deutschen Leitkultur will er ausdrücklich als Gegenbild zum Multikulturalismus verstanden wissen.
Den Begriff „Deutsche Leitkultur“ scheinen also auch nicht die Nazis geprägt zu haben, sondern Bassam Tibi, der gebürtige Syrer mit deutscher Staatsangehörigkeit und islamischem Glauben.
Also weiß ich nicht, was Du meinst.
Schönes Wochenende
Zur schützenswerten deutschen Leitkultur zählt der
Gesellschaftswissenschaftler „die Grundrechte, eine Trennung
zwischen Religion und Politik, individuelle Menschenrechte und
religiösen Pluralismus“. Eine Orienterung an der deutschen
Leitkultur will er ausdrücklich als Gegenbild zum
Multikulturalismus verstanden wissen.
Hi Beobachterin
was an obigem speziell Deutsch sein soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Das gibt es in (fast) allen sog. „westlichen“ Staaten, z.T. schon viel länger als bei uns. Wir bekamen diese liberalen Werte sozusagen im Marschgepäck der Aliierten mitgeliefert.
Wieso steht multi kultur in einem Gegensatz zu unseren Grundrechten. Das konnte mir noch KEINER erklären. Wieso sollen z.B. Chinesen nicht ihre Sprache sprechen, ihr Neujahr feiern oder ihr spez. Essen (lecker) kochen dürfen (das ist KULTUR)!
Totalitäre Systeme haben bei uns nix zu suchen, das dürfte inzwischen auch dem letzten hirnamputierten Radikalinski klar sein.
Gegen was Multikultur natürlich geht, und mit dem es tatsächlich kaum kompatibel ist, ist der sog „Nationalstaat“ Aber ob Deutschland tatsächlich ein Nationalstaat ist, wage ich zu bezweifeln. Immer wenn ich (selten genug) rauf in den Norden fahre, dann komme ich mir wie im Ausland vor.
Da kriegt man nicht mal gscheite Semmeln… Barbarisch… *g*, und verstehen tust auch keinen, mit dem komischen Dialekt da droben… Und dann sind die immer gleich eingeschnappt, wenn man mal ein paar liebevolle Bemerkungen macht (z.B. Mei, du Depp, begreifst des immer noch net…)
Ansonsten muss man sich eben an die Gesetzte des Landes halten, in das man reist, und wem es in saudi-arabien nicht gefällt, brhucht auch nicht da hin reisen… Nachher sollte man sich nicht beschweren, die Einschränkungen in S.A. stehen in jedem Reiseführer.
Den Begriff „Leitkultur“ hat nicht Friedrich Merz geprägt,
sondern ein in Göttingen lehrender Politologe Syrischer
Herkunft namens Bassam Tibi.
Den Begriff „Deutsche Leitkultur“ scheinen also auch nicht die
Nazis geprägt zu haben, sondern Bassam Tibi, der gebürtige
Syrer mit deutscher Staatsangehörigkeit und islamischem
Glauben.
So weit sind wir gekommen, dass ein Syrer unser „Deutschsein“ verteidigen muss…gegen uns selbst!
Grüße (besondere an Herrn Bassam Tibi)
Raimund