Deutsche Politik ?

Wir haben in Deutschland viele Probleme über die man sich den Kopf zerbrechen kann. Arbeitslosigkeit, sinkende Wirtschaftsleistung, Börsencrash, hohe Sozialkosten un noch weitere Dinge die unser tägliches Leben beeinflussen.

Und was tun wir, wir streiten über Anti- oder Prosemitismus. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, ist das wirklich wichtig und wieso schnappt so eine Minderheit Sendezeit in unseren Fernsehkanälen weg. Sollen die doch leben, genau so gut oder schlecht als alle anderen Bürger dieses Staates und ansonsten Ruhe geben. Es gibt ja auch keine Antimoslem, Antichristen oder sonstige ähnlich gelagerte Diskussion. In mir entsteht schon der Eindruck, daß hier eine Minderheit Rechte in Anspruch nimmt die ihnen zumindest in diesem Land nicht zustehen.

Ich würde mir wünschen in meinem Vaterland keine Diskusssion mehr über Judenverfolgung zu hören und der Zentralrat der Juden ist für mich ein Verein mit nicht weniger aber auch nicht mehr Rechten als jeder andere Verein. Ich habe weder jemals einen Juden noch sonst eine andere Rasse verfolgt und werde es vermutlich auch nie tun außer wenn eine bestimmte Rasse mich dazu reizt.

Mir tut es leid was irgendwann in der Geschichte passiert ist aber ich fühle mich dafür nicht verantwortlich und es macht mich traurig, daß unsere Politiker sich immer wieder in die ewige Wiedergutmachungsecke drängen lassen. Etwas mehr Selbstbewußtsein wäre langsam angebracht oder sollen meine Urenkel auch noch für die Taten des 3. Reiches verantwortlich sein.

Ich brauche auch nicht das ständige Gejammere um das Unrecht im 3. Reich zu hören um daraus zu lernen, ich habe sowieso nie vor einem Juden oder sonst jemand etwas Unrechtes zu tun.

Also machen wir in Deutschland unsere Politik und die Juden sollen zuhause Ihre Politik machen. Wenn jeder dan noch die Würde des anderen achtet gibt es keine Probleme.

Im übrigen sehe ich sowohl in Karslis Äußerungen genauso wie in Möllemanns Äußerungen nichts antisemitisches sondern nur Meinungen und die sind nach meiner Meinung erlaubt.

Es gibt sicher irgendwo auch Juden die sich abfällig über Deutschland äußern, haben wir dann dort auch einen „Zentralrat“ der sich empört ?

Gruß Helmut

Servus Helmut,

Und was tun wir, wir streiten über Anti- oder Prosemitismus.
Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, ist das wirklich
wichtig und wieso schnappt so eine Minderheit Sendezeit in
unseren Fernsehkanälen weg. Sollen die doch leben, genau so
gut oder schlecht als alle anderen Bürger dieses Staates und
ansonsten Ruhe geben. Es gibt ja auch keine Antimoslem,
Antichristen oder sonstige ähnlich gelagerte Diskussion. In
mir entsteht schon der Eindruck, daß hier eine Minderheit
Rechte in Anspruch nimmt die ihnen zumindest in diesem Land
nicht zustehen.

Zumindest hier in Österreich gibt es sie schon, auch im Fernsehen und zu recht.

Also machen wir in Deutschland unsere Politik und die Juden
sollen zuhause Ihre Politik machen. Wenn jeder dan noch die
Würde des anderen achtet gibt es keine Probleme.

Und wenn für einige Juden Deutschland ihr zu Hause ist? Wer darf Politik machen, und wer nicht?

Im übrigen sehe ich sowohl in Karslis Äußerungen genauso wie
in Möllemanns Äußerungen nichts antisemitisches sondern nur
Meinungen und die sind nach meiner Meinung erlaubt.

Es gibt sicher irgendwo auch Juden die sich abfällig über
Deutschland äußern, haben wir dann dort auch einen
„Zentralrat“ der sich empört ?

warum gründest Du ihn nicht?

Herbert
PS.: FTT’s!

Hallo Helmut

einerseits verstehe ich Dich,
es wird Zeit, daß wir zu Israel ein normales Verhältnis bekommen.
Israel ist für mich ein Staat wie jeder andere, und ich sehe nicht ein, daß ich Saddam wegen seiner Kurdenpolitik kritisiere, aber zu Israels Palästinenserpolitik schweigen soll.
(allerdings wirst Du zugeben müssen, dass wir in Bezug auf die türkische Kurdenpolitik blind sind)
Mich regt es auch auf, wenn einerseits (zu Recht) die Politik Israels nicht mit dem „Judentum“ - ein böser Begriff - in Verbindung gebracht werden soll, andererseits von israelischer Seite bei Belieben die „jüdische Karte“ gezogen wird (leider auch in diesem Brett)
In Zusammenhang mit unserer Geschichte, und dem, was bei uns keine akzeptalabe Äußerung darstellt:
Den deutschen Juden oder den in Deutschland lebenden Juden vorzuhalten, daß sie eine kleine Minderheit sind, finde ich aus deutschem Munde absolut inakzeptabel und zynisch.
Was den Zentralrat der Juden betrifft: der Bundesverband der deutschen Industrie vertritt auch nur die Meinung einer Unternehmerminderheit - aber ersichtlich mit mehr Macht

aber ganz nebenbei: in diesem unserem Lande haben die Politiker vor allem im Dickdarm der USA und der Ölscheichs Quartier bezogen

Viele Grüße

Peter

Hallo

Also machen wir in Deutschland unsere Politik und die Juden
sollen zuhause Ihre Politik machen. Wenn jeder dan noch die
Würde des anderen achtet gibt es keine Probleme.

Und wenn für einige Juden Deutschland ihr zu Hause ist? Wer
darf Politik machen, und wer nicht?

Wenn für sie D das Zuhause ist und sie hier Steuern zahlen dann dürfen sie. Aber diese werden auch ihr „zuhause“ nicht beschmutzen oder ?

Es gibt sicher irgendwo auch Juden die sich abfällig über
Deutschland äußern, haben wir dann dort auch einen
„Zentralrat“ der sich empört ?

warum gründest Du ihn nicht?

Weil ich nicht dort lebe, ist doch ganz einfach

Herbert
PS.: FTT’s!

Was heißt FTT’s, bitte

Gruß Helmut

Wenn für sie D das Zuhause ist und sie hier Steuern zahlen
dann dürfen sie. Aber diese werden auch ihr „zuhause“ nicht
beschmutzen oder ?

Kommt jetzt wieder der „Nestbeschmutzer“???
Wo hab ich das blos schon mal gehört???
Komischerweise vertritt der ZdJ einen Teil der „deutschen Juden“. Sprich der deutschen Bürger jüdischen Glaubens. Sprich eines Teils der DEUTSCHEN!!!

Die haben genau das gleiche Recht, ihre Meinung zu sagen wie jeder andere hier auch! Wer etwas kritisiert und es halbwegs belegen kann, dann muß man das anerkennen und das ist auch keine Beschmutzung. Wer den anderen auf den Dreck im Gesicht aufmerksam macht, hat ihn ja auch nicht damit beworfen, oder…

Mike

Hallo Peter,

In Zusammenhang mit unserer Geschichte, und dem, was bei uns
keine akzeptalabe Äußerung darstellt:
Den deutschen Juden oder den in Deutschland lebenden Juden
vorzuhalten, daß sie eine kleine Minderheit sind, finde ich
aus deutschem Munde absolut inakzeptabel und zynisch.

Hier tust Du wohl dem Vorredner Unrecht. Der ZdJ nimmt für sich selbst in Anspruch, dass es sich bei den jüdischen Mitbürgern um eine Minderheit handelt, die erst durch die Zuwanderung aus Russland größer wurde.

Auch die 3 Millionen Moslems sind eine Minderheit mit wesentlich weniger Rechten als alle anderen.

Was den Zentralrat der Juden betrifft: der Bundesverband der
deutschen Industrie vertritt auch nur die Meinung einer
Unternehmerminderheit - aber ersichtlich mit mehr Macht

Der ZdJ vertritt nach der Kenntnis aus meiner persönlichen Umgebung nur einen Teil der jüdischen Moitbürger und Gemeinden, keineswegs alle. Der ZdJ ist also nicht gleichzeitig die Vertretung „der Juden in Deutschland“. Aber eines hat sich bewiesen.

Der ZdJ ist in der Lage zusammen mit gewissen Kreisen in DE einen Menschen öffentlich fertig zu machen, wobei es scheint, dass einer der Hetzpropagandisten der FAZ-Schreiber Schirrmacher sein dürfte. Für mich ist und bleibt es eine organisierte Sache.
Zuerst Möllemann, dann Walser, dann biedert er sich bei Walser wieder an, schreibt von dessen Antisemitismus und schweigt, nachdem überwiegend alle, die das Buch von Walser scheinbar vorab lesen durften nichts von Antisemitismus erkennen können, sondenr das Buch eher als eiens der miserabelsten Werke Walser nennen.

Ein Anschauung wie Meinung gemacht und manipuliert wird, kannst Du Dir bei Christiansen beschaffen. Diese Dame ist wirklich nicht bereit, wenn die Diskussion sich vom Antisemitismus entfernt, egal wer antisemitische Handlungen bestreitet, sich dieser Argumente anzunehmen. Sie scheint fast daraus geil zu sein, über dieses Thema und vor allem über andere diskutieren zu können. Und selbstverständlich bei der Ausgangspornografie der FAZ Was die FAZ mit diesme Autor bietet hat nichts mehr mit Journalismus zu tun.

Gruss Günter

aber ganz nebenbei: in diesem unserem Lande haben die
Politiker vor allem im Dickdarm der USA und der Ölscheichs
Quartier bezogen

Lass den Fischer und den Schröder doch kriechen. Ist mir lieber wenn Fischer vor Scharon kreicht als dass er auf usnere Verfassungsorgane Steine wirft. Wenn jemand - ausser Möllemann - einen der größten Tabu-Brüche hinter sich hat, dann Fischer, der schweigen sollte bei anderen. Möllemann stand sicher noch nie so nahe bei möglichen Terroristen wie andere in dieser Regierung.

Gruss Günter

Hi!

Ich habe weder
jemals einen Juden noch sonst eine andere Rasse verfolgt und
werde es vermutlich auch nie tun außer wenn eine bestimmte
Rasse mich dazu reizt.

Da fängt es doch schon an: der Jude als andere „Rasse“.

Mich hat ehrlich gesagt noch nie eine „Rasse“ in irgendeiner Form gereizt. Ich verstehe auch nicht, wie man von einer ganzen „Rasse“ gereizt werden kann.

Aber solche Sätze belegen ganz eindeutig, daß Friedman mit seinen 20-25% latent vorhandenen Antiblabla durchaus recht hat. Unglaublich, wie tief so etwas in den Köpfen drin ist - und wie wenig es die Leute selbst merken!

Grüße
Heinrich

hi,

das problem ist: nestbeschmutzern zeigen ja nur auf den dreck, geschissen haben andere!

gruß,

barbara

hi,

da frag ich dich nach ursache und wirkung. du verdrehst die tatsachen.

schau ich mir die fdp an, die auf ihrem parteitag beschließt, dass es im nahen osten frieden geben muss…??? [was kann diese partei bewirken, was andere internationale vermittler nicht können] und wo bleibt der beschluss zu kashmir, wo immerhin ein atomkrieg droht? wo zu den anderen konflikherden auf der welt? wieso kotzen sich hier rechte (und andere) seit wochen über israels angeblich faschistische nazimethoden aus, hat sich irgendwer wochenlang so über massaker in ruanda aufgeregt? über russland, china wen auch immer? nö, ne? fragt sich doch, wer hier ein problem mit wem hat.

gruß,
barbara

Servus Helmut,

Also machen wir in Deutschland unsere Politik und die Juden
sollen zuhause Ihre Politik machen. Wenn jeder dan noch die
Würde des anderen achtet gibt es keine Probleme.

Und wenn für einige Juden Deutschland ihr zu Hause ist? Wer
darf Politik machen, und wer nicht?

Wenn für sie D das Zuhause ist und sie hier Steuern zahlen
dann dürfen sie. Aber diese werden auch ihr „zuhause“ nicht
beschmutzen oder ?

Wie großzügig!

Nun, was die Nestbeschmutzer betrifft, da schließe ich mich Barbara und Mike an.

Es gibt sicher irgendwo auch Juden die sich abfällig über
Deutschland äußern, haben wir dann dort auch einen
„Zentralrat“ der sich empört ?

warum gründest Du ihn nicht?

Weil ich nicht dort lebe, ist doch ganz einfach

OK

Herbert
PS.: FTT’s!

Was heißt FTT’s, bitte

Nun, da handelt es sich um eine Anweisung, kleine ?männliche? Wesen (manche meinen, sie leben nur in der Mythologie), die offenbar meist hungrig sind, mit Essen zu versorgen.
Mike ist der Meinung, man sollte dieses nicht tun.

Ein ganz wenig grußvoller
Herbert

Hallo,

hi,

da frag ich dich nach ursache und wirkung. du verdrehst die
tatsachen.

und Du gehst gar nicht drauf ein sondern läßt globale Weisheiten ab

schau ich mir die fdp an, die auf ihrem parteitag beschließt,
dass es im nahen osten frieden geben muss…??? [was kann
diese partei bewirken, was andere internationale vermittler

Hast Du absolut recht, ich habe auch mit keinem Wort die FDP verteidigt.

nicht können] und wo bleibt der beschluss zu kashmir, wo
immerhin ein atomkrieg droht? wo zu den anderen konflikherden
auf der welt? wieso kotzen sich hier rechte (und andere) seit
wochen über israels angeblich faschistische nazimethoden aus,
hat sich irgendwer wochenlang so über massaker in ruanda
aufgeregt? über russland, china wen auch immer? nö, ne? fragt
sich doch, wer hier ein problem mit wem hat.

Siehst Du, Du gibst mir recht, nirgends soll jemand verfolgt, massakriert oder auch nur diskriminiert werden. Ich stelle mir nur die Frage wieso nur die Semiten das Recht haben, das Unheil und die absolut zu verurteilende Ungerechtigkeit die Ihnen wiederfahren ist, jahrzehnte oder gar jahrhunderte lang immer wieder an den Pranger zu stellen.

Und übrigens habe ich mit keinem ein Problem, ich hatte auch nie eines und folglich will ich nicht für Probleme zur Verantwortung gezogen werden die lange vor meiner Zeit waren.

Gruß Helmut

gruß,
barbara

Hallo

Hi!

Ich habe weder
jemals einen Juden noch sonst eine andere Rasse verfolgt und
werde es vermutlich auch nie tun außer wenn eine bestimmte
Rasse mich dazu reizt.

Da fängt es doch schon an: der Jude als andere „Rasse“.

Ich bin nicht so bewandert abernach meiner Auffassung ist es weder falsch noch diskriminierend oder beleidigend die Semiten als Rasse zu bezeichnen.

Mich hat ehrlich gesagt noch nie eine „Rasse“ in irgendeiner
Form gereizt. Ich verstehe auch nicht, wie man von einer
ganzen „Rasse“ gereizt werden kann.

Grundsätzlich hast Du recht aber wir Menschen neigen eben dazu, zu pauschalieren und ein Unrecht das einzelne verüben auf eine ganze Gemeinschaft zu übertragen. ( Siehe 11. September - es sind auch nicht alle Moslems Terroristen )

Aber solche Sätze belegen ganz eindeutig, daß Friedman mit
seinen 20-25% latent vorhandenen Antiblabla durchaus recht
hat. Unglaublich, wie tief so etwas in den Köpfen drin ist -
und wie wenig es die Leute selbst merken!

Möglich ja, aber besonders Anti… bin ich gegen Leute die immer nur fordern und jammern und sich damit Vorteile erschleichen wollen, egal welcher Abstammung sie sind.

Grüße
Heinrich

hallo helmut,

Siehst Du, Du gibst mir recht, nirgends soll jemand verfolgt,
massakriert oder auch nur diskriminiert werden. Ich stelle mir
nur die Frage wieso nur die Semiten das Recht haben, das
Unheil und die absolut zu verurteilende Ungerechtigkeit die
Ihnen wiederfahren ist, jahrzehnte oder gar jahrhunderte lang
immer wieder an den Pranger zu stellen.

wieso denn semiten? semitisch ist eine linguistische sprachfamilie. ergo gehoeren viele araber und viele juden dazu, aber bei weitem nicht alle juden und alle araber oder erst recht moslems.

deine auslassungen, wer wo politik machen darf/soll sind auch etwas seltsam.

vergangenheit ist erst dann aufgearbeitet, wenn die ursachen dafuer beseitigt ist. mitnichten wirst du angesprochen. es kann aber sein, dass du dich angesprochen fuehlst, und daraus dann erst schlagen politiker gewinn.

beste gruesse, lego

hallo helmut,

Siehst Du, Du gibst mir recht, nirgends soll jemand verfolgt,
massakriert oder auch nur diskriminiert werden. Ich stelle mir
nur die Frage wieso nur die Semiten das Recht haben, das
Unheil und die absolut zu verurteilende Ungerechtigkeit die
Ihnen wiederfahren ist, jahrzehnte oder gar jahrhunderte lang
immer wieder an den Pranger zu stellen.

wieso denn semiten? semitisch ist eine linguistische
sprachfamilie. ergo gehoeren viele araber und viele juden
dazu, aber bei weitem nicht alle juden und alle araber oder
erst recht moslems.

Danke, wusste ich nicht.

deine auslassungen, wer wo politik machen darf/soll sind auch
etwas seltsam.

Ist ganz einfach, wie im richtigen Leben: Jeder da wo er was Konstruktives beitragen kann und wo er auch etwas Positives für die Gesellschaft beiträgt.

vergangenheit ist erst dann aufgearbeitet, wenn die ursachen
dafuer beseitigt ist.

Ich glaube das geht nicht immer, manchmal sollte man Dinge auch abhaken oder ?

mitnichten wirst du angesprochen. es

kann aber sein, dass du dich angesprochen fuehlst, und daraus
dann erst schlagen politiker gewinn.

Da magst Du recht haben, allerdings auch wenn ich mich nicht angesprochen fühle, zahle ich Steuern für die Zusagen die unseren Politikern abgerungen werden.

ciao

Helmut

beste gruesse, lego

semiten linguistisch
hallo helmut,

ich moechte auch hier noch einmal erwaehnen, dass semitisch eine liguistische sprachfamilie ist, der zum beispiel hebraeisch und arabisch angehoeren. mithin sind arabisch sprechende algerier wie indonesier genauso semiten wie, (naja fast abwegig) ein sehr frommer christ, welcher von kind auf an hebraeisch lernt.

jedoch ist nicht jeder jude oder araber ein semit, wenn er quasi nie eine semitische sprache erlernte.

antisemitismus wurde nur und ausschliesslich wider juden als wort geschoepft und in wort und tat angewendet. ergo richtet sich antisemitisches, was auch immer hier, nur gegen juden, mithin eine spezialform der zahlreichen rassistischen varianten.

wobei es natuerlich auch von links antisemitisches verschiedener art gibt.

beste gruesse, lego

ok thx for the anwser owT
.

Hi!

Ich bin nicht so bewandert abernach meiner Auffassung ist es
weder falsch noch diskriminierend oder beleidigend die Semiten
als Rasse zu bezeichnen.

Rasse bedeutet nach meinem Verständnis eindeutig erkennbare Unterschiede im äußeren Erscheinungsbild, durch die eine Gruppe von Menschen von anderen Menschen abgegrenzt wird. Allein damit gibt es laut UNESCO schon Schwierigkeiten, da man bei Menschen in ihrer Gesamtheit nur fließende Übergänge kennt.

Noch problematischer wird das IMHO bei Begriffen wie „Jude“. Eine Gruppe von Menschen, die durch einen gemeinsamen Glauben einen eigenen Lebensstil entwickelt hat und dabei über die Jahrhunderte im physischen Bereich assimiliert ist, kann da nicht mit „Rasse“ belegt werden.

Wie unterscheidet sich ein in Deutschland lebender Mitbürger jüdischen Glaubens von seinen Nachbarn nach „rassischen Merkmalen“? Was ist an einem Michael Degen (Schauspieler) äußerlich so anders, daß er zu einer anderen Rasse als ein Deutsche nichtjüdischen Glaubens gehören soll? Welche rassischen Unterschiede weisen/wiesen Menschen wie Sigmund Freud (Mediziner), Franz Kafka (Schriftsteller), Kurt Tucholsky (Schriftsteller), Hans Rosenthal (TV-Moderator), Albert Einstein (Physiker), Steven Spielberg (Regisseur), Dustin Hoffman (Schauspieler), Leonard Bernstein (Dirigent), Jerry Lewis (Komiker), Woody Allen (Filmemacher) usw. auf, die sie von mir und dir anders machen? Oder anders herum: Was haben diese Leute gemeinsam, da sie ja einer eigenen Rasse angehören?

Nimm das Bild der Comedian Harmonists aus den 20ern und 30ern und nenne mir die rassischen Unterschiede der sechs abgebildeten Männer - denn drei davon gehören einer anderen Rasse an: Juden. Es wird nicht gehen.

Wenn aber der Glaube und der dadurch geprägte Lebensstil ausreichend für den „Rassebegriff“ sind, dann müßten wir z.B. die Sorben in der Lausitz, die Dänen in Schleswig-Holstein usw. auch als eigene Rassen ansehen. Dies geschieht aber nicht!

Grüße
Heinrich

Mich hat ehrlich gesagt noch nie eine „Rasse“ in irgendeiner
Form gereizt. Ich verstehe auch nicht, wie man von einer
ganzen „Rasse“ gereizt werden kann.

Grundsätzlich hast Du recht aber wir Menschen neigen eben
dazu, zu pauschalieren und ein Unrecht das einzelne verüben
auf eine ganze Gemeinschaft zu übertragen. ( Siehe 11.
September - es sind auch nicht alle Moslems Terroristen )

Aber solche Sätze belegen ganz eindeutig, daß Friedman mit
seinen 20-25% latent vorhandenen Antiblabla durchaus recht
hat. Unglaublich, wie tief so etwas in den Köpfen drin ist -
und wie wenig es die Leute selbst merken!

Möglich ja, aber besonders Anti… bin ich gegen Leute die
immer nur fordern und jammern und sich damit Vorteile
erschleichen wollen, egal welcher Abstammung sie sind.

Grüße
Heinrich