Iranische Flüchtlingskinderhilfe in Köln
Die schleswig-holsteinische Familienminsterin (!) sympatisiert
mit den iranischen Volks-Mudjaheddin.
1993 hatten die Kölner Grüne Ratsfrau und heutige Justizministerin Schleswig-Holsteins, Anne Lütkes, deren Ehemann Christoph Meertens und der Grünen-Bundesfraktionsvorsitzenden Kerstin Müller den Verein „Iranische Flüchtlingskinderhilfe“ gegründet.
Anne Lütkes war letztes Jahr Oberbürgermeister-Kandidatin der Stadt Köln.
Zum Skandal um die Iranische Flüchtlingskinderhilfe folgender Auszug aus dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 26.7.2000:
Bei der Stadt soll niemand überblickt haben, welche Kinder sich zu welchem Zeitpunkt in dem Heim aufgehalten hätten. Ständig hätten sie gewechselt. Entgegen den Bestimmungen seien die Unterbringungskosten nicht exakt auf jedes einzelne Kind bezogen abgerechnet worden. „Die Tagessätze sind nie auf bestimmte Kinder berechnet worden“, sagt ein Mitarbeiter der Stadt.
Bei den Lehrern hätten sich die Kinder wiederholt über die Zustände in den Heimen beklagt. Iranische Frauen, die gemeinsam mit dem Heimpersonal für die Betreuung der Kinder zuständig waren, haben sich nach dem Bericht einer Zeugin „als Anhänger des so genannten Nationalen Widerstandsrats“ bekannt. Damals seien Betreuer davon ausgegangen, dass die Kinder - mit Duldung deutscher Bundesbehörden - von den Volksmujahedin gesteuert und indoktriniert würden. Erhärtet sah man dieses Vermutung durch die Art, wie sich eine iranischen Frau über die Kinder geäußert habe: „Das ist die Elite des zukünftigen Iran, wenn dort andere Verhältnisse herrschen.“
_____________
Köln gilt als bedeutender Stützpunkt der Volksmujahedin
Die Bewegung der Volksmujahedin ist 1965 von jungen Intellektuellen der iranischen Mittelschicht als Anti-Schah-Bewegung gegründet worden. In Köln sitzt der „Nationale Widerstandsrat Iran“, der als politischer Arm und „Frontorganisation“ gilt. Die Volksmujahedin haben in Deutschland rund 1500 Anhänger. Hier befindet sich auch die Iranisch-Moslemische Studentenvereinigung, unter deren Dach die Volksmujahedin in Deutschland bis 1994 organisiert war.
Der militärische Arm der Bewegung ist die „Nationale Befreiungsarmee“, eine mit Unterstützung des irakischen Präsidenten Saddam Hussein gegründete Rebellenarmee mit heute rund 5000 Kämpfern. Das berichtet das Bundesamt für Verfassungsschutz.
Die Volksmujahedin bezeichnen ihre Organisation als demokratisch und pluralistisch. Das Bundeskriminalamt spricht in einem internen Bericht von einer Organisation, die „streng hierarchisch und nach dem Kaderprinzip“ aufgebaut ist. Das US-Außenministerium hat die Volksmujahedin im Jahr 1997 auf eine Liste von 30 terroristischen Organisationen aufgenommen. Im vorigen Herbst wurde zudem der Nationale Widerstandsrat als Frontorganisation einbezogen.
Laut Bericht des Verfassungsschutzes gilt Köln als „eine der bedeutendsten Basen der Organisation in Westeuropa“. Die 30 bis 40 als Vollzeitkräfte beschäftigten Aktivisten „unterliegen einer ständigen, bürokratisch perfektionierten Berichtspflicht gegenüber der Führung in Bagdad“.
http://members.aol.com/Infotalkprivat