Deutsche Schreibschrift-Wort gesucht

Hallo,

ich suche folgendes Wort:

http://s10.directupload.net/file/d/2141/472aygjs_jpg…

Das zweite müßte „referiert“ heißen.

Kann mir einer helfen?

Danke.

Hallo, Theopas,
es gilt hier das gleiche, wie bei der Nachfrage nach Übersetzungen von Einzelwörtern: Mehr Kontext, bitte.
Es ist äußerst schwierig Handschrift zu lesen, wenn nur ein Wort dasteht und Vergleichsmöglichkeiten fehlen.

Das Wort kann ebensogut „erfreuet“ heißen. Man müsste anhand anderer Textstellen prüfen, ob Ligaturen und oder Schreibweisen sich ähneln.

Gruß
Eckard

Entschuldigung - hier Kontext
Hallo Eckard,

sorry, hier der Text. Du hast natürlich recht mit „erfreuet“.

http://s1.directupload.net/file/d/2141/oxg65f2y_jpg.htm

Interessieren würde mich auch die 3. Zeile von unten.

Danke für Deine Mühe.

Hallo,

sorry, hier der Text. Du hast natürlich recht mit „erfreuet“.

http://s1.directupload.net/file/d/2141/oxg65f2y_jpg.htm

Der ungewöhnliche erste Buchstabe ist ein G - also Guthen erfreuet.
(Vgl. das Wort „Glück“ in der zweiten Zeile.)

Gruß Gudrun

Danke - Ortsname?
Vielen Dank Gudrun,

kannst Du noch den Ortsnamen in der 9. Zeile von unten lesen?

Meine Meinung:

dieses abgehen zu laßen, |
weil sie erfahren, daß ihr zu ???[Glauese] - ??? befindender Sohn [Fleck] tödlich|
kranck darnieder ligen soll.

Und die 3 Zeile von unten kann ich auch nicht lesen.

DAAANKE Für Eure Mühen, theo.

kannst Du noch den Ortsnamen in der 9. Zeile von unten lesen?
Meine Meinung:
dieses abgehen zu laßen, |
weil sie erfahren, daß ihr zu ???[Glauese] - ???
befindender Sohn [Fleck] tödlich|
kranck darnieder ligen soll.

Auf jeden Fall ist das ein „ch“, ich lese Glaucha.
Davon gibts mehrere, vielleicht paßt eine dieser Städte geografisch zum Brief-Umfeld:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Search?ns0=1&se…

Und die 3 Zeile von unten kann ich auch nicht lesen.

Ich auch nicht! :wink:

sie auch bewoglich, ihn in […] ausf… (ausficht? ausfingt?) gelten zu laßen

Gruß Gudrun

Hallo, Theophas,
Ich bestätige alles was Gudrun Dir schon mitgeteilt hat.
Mit der drittletzten Zeile hat es seine liebe Not. Ich lese:
„Es ist aber ihre demüthige Bitte, Ew. Ehrw. wollen demselben in seiner Maladie bestens beystehen laßen, sie ist erbötig nach ihrem Gemüth(?) alles mögliche gut zu thun. Sollte er gesund werden, so der Herr wil, bittet sie auch beweglich, ihn in … Aufsicht halten zu laßen, damit ihre arme Mutterthränen an ihm nicht verlohren gehen, und er in beständiger Furcht für Gott möge erhalten werden.“

Das eine Wort in der drittletzten Zeile ist leider für mich nicht erkennbar.

Grüße
Eckard

Zum Gruße,

„Es ist aber ihre demüthige Bitte, Ew. Ehrw. wollen demselben
in seiner Maladie bestens beystehen laßen, sie ist erbötig
nach ihrem Gemüth(?) alles mögliche gut zu thun. Sollte er
gesund werden, so der Herr wil, bittet sie auch beweglich, ihn
in … Aufsicht halten zu laßen, damit ihre arme Mutterthränen
an ihm nicht verlohren gehen, und er in beständiger Furcht für
Gott möge erhalten werden.“

Wäre das nicht etwas für Uwe?
Immerhin sind diese Zeilen Zeugen einer Zeit vor dem allumfassenden Sprachverfall.

SCNR

Gruß TL

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Hallo Eckard,

Ich bestätige alles was Gudrun Dir schon mitgeteilt hat.
Mit der drittletzten Zeile hat es seine liebe Not. Ich lese:
„Es ist aber ihre demüthige Bitte, Ew. Ehrw. wollen demselben
in seiner Maladie bestens beystehen laßen, sie ist erbötig
nach ihrem Gemüth(?) alles mögliche gut zu thun. Sollte er
gesund werden, so der Herr wil, bittet sie auch beweglich, ihn
in … Aufsicht halten zu laßen, damit ihre arme Mutterthränen
an ihm nicht verlohren gehen, und er in beständiger Furcht für
Gott möge erhalten werden.“

ich bestätige auch alles, was Du geschrieben hast - mit einer Ausnahme:
statt „Gemüth“ tippe ich auf „Demuth“, denn der mittlere Buchstabe ist ein u mit Häkchen, wohingegen der Schreiber bei den Umlauten stets gerade Striche gesetzt hat.

Gruß Gudrun

Und die 3 Zeile von unten kann ich auch nicht lesen.

Ich auch nicht! :wink:

sie auch bewoglich, ihn in […] ausf… (ausficht?
ausfingt?) gelten zu laßen

Gruß Gudrun

Hi, könnte das vielleicht auch heißen:
ihn in scharfer Aufsicht halten zu laßen ?

  • ist aber nur geraten -

Grüße Elisabeth

Gemüth - Demtuh – Armuth
Danke an Euch!!!

Ich tippe bei dem in Frage stehenden Wort auf „Armuth“, da der Schreiber im Abschluß „Ambts-Bruder“ benutzt und diese beiden Buchstaben identisch sind: also A - A

So in etwa:
„bestens
beystehen laßen, sie ist erböthig [?] nach ihrer Armuth alles mögliche“

Danke für Eure Mühen!

Hmm, Theopas,
das „erböthig“ erscheint mir zweifelsfrei. Hingegen sehe ich „Armuth“ noch nicht so ganz, zumal das Wort davor recht eindeutig „ihre m“ lautet.
Einig sind wir uns im Wortteil „…muth“ (da schließe ich mich Gudrun an). Aber ein „r“ kann ich davor nicht erkennen. Und das große „A“ kann ich leider nicht vergleichen, die Textstelle, die Du zum Vergleich angibst fehlt mir hier.

Rein interessehalber wollte ich doch gern wissen: Aus welcher Zeit stammt das Dokument? Ist bekannt, wer Schreiber, wer Empfänger ist? Die Ortsnennung Glaucha und die Art der Bitte führt mich zu August Hermann Francke - dann wäre die Zeit 1692-1727 wohl zutreffend.

Gruß
Eckard

in scharffer Aufsicht
(nur, damit die letzte Lücke auch noch gefüllt wird)

Liebe Grüße
Immo

Hi, könnte das vielleicht auch heißen:
ihn in scharfer Aufsicht halten zu laßen ?

  • ist aber nur geraten -

Ja, das könnte hinkommen.
Die 1. Silbe auf jeden Fall, die 2. Silbe kann ich trotzdem nicht lesen.

Gut geraten!

Gruß Gudrun