'Deutsche wir können stolz sein auf unser Land

Wählt Willy Brandt"

Man mag es nicht glauben, aber so lautet die Aufschrift eines Wahlplakats der SPD von 1972.
Ich habe dies erst kürzlich auf einem Foto aus einem alten Politiklehrbuch gefunden. Das Beste ist aber, das man im Vordergrund dieses Fotos ein Wahlplakat der NPD erkennen kann, auf dem steht:
„Demokraten wählen NPD“. Einfach göttlich dieses Foto.
Leider habe ich keinen Scanner, sonst würde ich das Bild an sämtliche E-Mail Adressen, die ich kenne verschicken. Falls irgendjemand eine Ahnung hat, wo ich dieses Wahlplakat, oder idealerweise das Foto, auf dem auch das NPD Plakat abgebildet ist, herbekommen kann, soll er das bitte sagen. Leider hat das Buch, in dem ich das Foto gefunden hab, kein exaktes Bildquellenverzeichnis. Vielleicht sollte ich einfach mal bei der SPD nachfragen, ob sie noch so ein Plakat auf Lager haben :wink:

Hallo,

kuckst Du hier:
http://images.google.de/images?q=brandt+1972&ie=UTF-…

Leider habe ich keinen Scanner, sonst würde ich das Bild an
sämtliche E-Mail Adressen, die ich kenne verschicken.

Das solltest Du mal schön lassen. Sowas kann Ärger geben.

Gruß,
Christian

Vielen Dank für den Link;

Keine Angst, ich will gar keine Spams in die Welt setzen; ich will diese spaßige Entdeckung nur meinen Freunden und Bekannten mitteilen. So etwas findet man ja nicht alle Tage.

Gruß

Dollardollar

hallo,
was ist an der Aussage der SPD so falsch oder lachhaft?
Hätten wir heute noch diese Arbeitsmoral und diese Liebe zur Heimat, Deutschland hätte weniger Probleme.
Ich mag zwar "Wein"Brandt nicht, doch die Aussage war berechtigt.
Grüße
Raimund

Hallo dollardollar,

ehrlich gesagt frage ich mich ebenfalls, was an der SPD-Aussage so lächerlich ist.
Ich bin auf das Nachkriegsdeutschland stolz, auch wenn ich nie sagen würde, dass ich stolz bin, Deutscher zu sein (2 IMHO grundlegend unterschiedliche Dinge!)

Und nebenbei: Solange die NPD offiziell zugelassene Partei ist, dürfen Demokraten jederzeit diese Partei wählen. Das abzulehnen ist undemokratisch…

Grüße
Jürgen

Erstmal ist der Begriff stolz vollkommen fehlplaziert; wie der Bundespräsident denke auch ich, dass man nur auf etwas stolz sein kann, an dessen Verwirklichung man selbst maßgeblich beteiligt war (z.B. Projekt, Kindeserziehung).
Zweitens ist nicht klar, was mit „Land“ gemeint ist; meiner Ansicht nach wird hiermit nicht nur die Gesellschaft, sondern auch der Staat selbst gemeint. Das wäre aber nun nicht mit der Demokratie zu vereinen. Jegliche Emotionen (auch negative) gegenüber eines so abstrakten Gebildes, wie einem Staat sind nachteilig für die Demokratie, weil sie das objektive Urteilsvermögen der Bürger beeinflussen.
Außerdem kann ich gut verstehen, dass niemand arbeitet, damit sich Schröder seine Zigarren leisten kann oder der Penner an der nächsten Ecke was zu beißen hat. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das früher anders war. Ich glaube wer sich in einer freien Gesellschaft aufopfert, um seinem Vaterland zu dienen ist im falschen Film.

Dollardollar

Tach,

Erstmal ist der Begriff stolz vollkommen fehlplaziert; wie der
Bundespräsident denke auch ich, dass man nur auf etwas stolz
sein kann, an dessen Verwirklichung man selbst maßgeblich
beteiligt war (z.B. Projekt, Kindeserziehung).

Das ist so eine Sache. Mal angenommen, dein Vater ist Olympiasieger, Fußballweltmeister oder Nobelpreisträger - darfst du dann nicht stolz auf ihn sein?
Ich glaube, das Wort stolz ist gerade in Verbindung mit der Floskel „Stolz auf Deutschland sein“ von der Linken bedeutend in seiner ursprünglichen Bedeutung eingeschränkt worden. Dabei wüßte ich auch nicht, wie man das entsprechende, offenbar existierende Gefühl dann nennen sollte.

Zweitens ist nicht klar, was mit „Land“ gemeint ist; meiner
Ansicht nach wird hiermit nicht nur die Gesellschaft, sondern
auch der Staat selbst gemeint. Das wäre aber nun nicht mit der
Demokratie zu vereinen.

Und wenn man gerade darauf stolz ist, aus der Diktatur hinaus zur Demokratie gekommen zu sein?

Jegliche Emotionen (auch negative)
gegenüber eines so abstrakten Gebildes, wie einem Staat sind
nachteilig für die Demokratie, weil sie das objektive
Urteilsvermögen der Bürger beeinflussen.

Ich würde den Staat eher komplex denn abstrakt nennen. Gut, „den Staat“ könne wir nicht sehen, wohl aber seine Organe und seine Mitglieder. Aber wirken Emotionen deiner Meinung nach der Demokratie zuwider? Ist das Streben nach Freiheit und Mitbestimmung nicht auch das Ergebnis einer Emotion?

Außerdem kann ich gut verstehen, dass niemand arbeitet, damit
sich Schröder seine Zigarren leisten kann

DOCH, Schröder!

oder der Penner an der nächsten Ecke was zu beißen hat.
Ich kann mir schwer
vorstellen, dass das früher anders war. Ich glaube wer sich in
einer freien Gesellschaft aufopfert, um seinem Vaterland zu
dienen ist im falschen Film.

Und ich glaube, du schmeißt hier argumentativ einiges schwer durcheinander.
Zum einen muß ein Mindestmaß an Solidarität ja nicht gleich mit Aufopferung gleichgesetzt werden (bez. Penner),
zum anderen geht es, was auch immer du jetzt genau meinst - Politik, Militär u.ä. - nicht darum, sich aufzuopfern, sondern einen Beitrag im Dienste der Allgemeinheit und somit im eigenen Interesse zu leisten! Daß dabei auch viel Schindluder getrieben wird, steht natürlich außer Frage - Leute mit deiner Haltung machen die Sache aber eher nicht besser. Es mag durchaus noch Politiker geben, die sich als Diener ihres Landes sehen und auch dementsprechend handeln. Daß sie dafür ein Gehalt/Diäten… beziehen, ist doch nur recht und billig.

Gruß
L.

Erstmal ist der Begriff stolz vollkommen fehlplaziert; wie der
Bundespräsident denke auch ich, dass man nur auf etwas stolz
sein kann, an dessen Verwirklichung man selbst maßgeblich
beteiligt war (z.B. Projekt, Kindeserziehung).

Behauptest Du damit, dass die Deutschen *nicht* maßgeblich
an der Verwirklichung Deutschlands beteiligt sind?

Wer dann? Hollywood?

Gruss, Marco

sind nachteilig für die Demokratie, weil sie das objektive
Urteilsvermögen der Bürger beeinflussen.

Naja, $$, dazu muss man sich einerseits fragen, ob es überhaupt ein objektives Urteilsvermögen gibt, will sagen: jedes Urteil ist auf eine Weise subjektiv beeinflusst, weil es keine allgemeingültige Definition für Objektivität gibt.
   Und wie kommt es überhaupt zur Möglichkeit sich ein Urteil zu bilden: durch die vorhandenen Möglichkeiten, wovon jedoch die Mehrheit aufgrund der Vielzahl an Informationen nicht wahrgenommen wird. („Too much information is no information.“) Somit wird sich überwiegend aus bekannten Quellen bedient, weil diese überall zu finden sind und als seriös gelten. - Dies sehe ich allerdings nicht so, denn eine Sache wird nicht deshalb „wahrer“, weil man sie überall nachlesen kann, sondern nur glaubwürdiger. Ob diese Glaubwürdigkeit darauf beruht, dass die Sache tatsächlich einfach nur „wahr“ ist oder dem Interesse gewisser Gruppen entspricht, wäre eine nächste Überlegung. (Siehe hierzu vielleicht auch meinen Beitrag „Wenn der Faschismus zweimal klingelt“ im von GünterW eröffneten Thread, in dem ich Goebbels und Hitler zitierte.)

Zur Abrundung Deines Textes lass’ mich folgendes zitieren:

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz.
Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen
Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu
dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt. Wer bedeutende
Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie
beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche
Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er Stolz seyn könnte, ergreift das
letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn: hieran
erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Thorheiten,
die ihr eigen sind, (…) zu vertheidigen.

(Arthur Schopenhauer, Parerga und Paralipomena I, Lütkehaus-Ausgabe)

Marco

Erstmal ist der Begriff stolz vollkommen fehlplaziert; wie der
Bundespräsident denke auch ich, dass man nur auf etwas stolz
sein kann, an dessen Verwirklichung man selbst maßgeblich
beteiligt war (z.B. Projekt, Kindeserziehung).

Genau deswegen schrieb ich, dass ich stolz auf das Nachkriegsdeutschland bin (zu dessen funktionieren ich immerhin seit 30 Jahren beitrage) und eben nicht stolz auf mein Deutschtum bin, da ich dafür nichts kann.
Das generelle Ablehnen eines Deutschlandstolzes halte ich für eher erbärmlich unselbstbewußt im nationalen Sinne…

Zweitens ist nicht klar, was mit „Land“ gemeint ist; meiner
Ansicht nach wird hiermit nicht nur die Gesellschaft, sondern
auch der Staat selbst gemeint. Das wäre aber nun nicht mit der
Demokratie zu vereinen.

Verstehe ich nicht! Natürlich ist mit Land das gesamte gesellschaftliche Gebilde Deutschland gemeint, dessen Teile seine Gesellschaft und sein Staatswesen sind (wobei ich hier sowieso Abgrenzungsprobleme hätte)

Jegliche Emotionen (auch negative)
gegenüber eines so abstrakten Gebildes, wie einem Staat sind
nachteilig für die Demokratie, weil sie das objektive
Urteilsvermögen der Bürger beeinflussen.

Meine Güte, Menschen sind subjektive Lebewesen, die nie(!) wirklich objektiv entscheiden können. Darüber zu diskutieren/lamentieren ist IMHO müßig…

Außerdem kann ich gut verstehen, dass niemand arbeitet, damit
sich Schröder seine Zigarren leisten kann oder der Penner an
der nächsten Ecke was zu beißen hat. Ich kann mir schwer
vorstellen, dass das früher anders war. Ich glaube wer sich in
einer freien Gesellschaft aufopfert, um seinem Vaterland zu
dienen ist im falschen Film.

Meine Meinung zu Deiner Meinung: Traurig…

Grüße
Jürgen

Danke für die zahlreichen Antworten

@Juergen Wilhelm: Nun weiß ich ja nicht welche Position Sie in der Gesellschaft einnehmen, es können aber nur die wenigsten von sich behaupten, dass sie einen WESENTLICHEN Beitrag zum Aufbau der heutigen BRD geleistet haben. Ich will auf keinen Fall die Leistung und harte Arbeit „einfacher“ Bauarbeiter und VW-Arbeiter herabwürdigen; ich halte es nur für falsch, wenn ein Einzelner seine Leistung mit jener der Abermillionen gleichsetzt, die schließlich den Aufstieg Deutschlands herbeiführten. Keine Frage, er hat einen Beitrag zum Wirtschaftswachstum erbracht; dieser ist aber so gering, dass es den Wohlstandszuwachs in keinster Weise gefährdet hätte, wenn er seine Arbeit nicht geleistet hätte.
Man kann Brandts Satz aber so umformulieren, dass er stimmt:
„Die Gesamtheit der deutschen Staatsbürger kann stolz auf ihr Land sein.“
Die Gesellschaft als Ganzes kann auf ihre Leistung zum Wiederaufbau stolz sein, dass Individuum aber nicht.
Diese Auffassung lässt sich auch auf eine andere Bereiche übertragen: Kann ein Fan des FC Bayern stolz auf den Sieg seiner favorisierten Mannschaft sein, nur weil im Stadion gesessen ist und sie angefeuert hat?

@Marco Müller: Es mag sehr wohl wahr sein, dass der Bürger nie die „wahren“ Informationen erhält, sogar ob diese überhaupt existieren ist zu bezweifeln. Es ist aber in jedem Fall hilfreicher, wenn sich ein mündiger Bürger einem Problem durch kritisches Denken nähert, als dass er sich von Vorurteilen beeinflussen lässt, die seinen Emotionen entstammen. Mir ist klar, dass sich niemand komplett von seinen Emotionen loslösen kann, doch sollte man in politischen Fragen lieber den Kopf als das Herz sprechen lassen.
Danke für das Zitat

Hi dollardollar,

@Juergen Wilhelm: Nun weiß ich ja nicht welche Position Sie in
der Gesellschaft einnehmen, es können aber nur die wenigsten
von sich behaupten, dass sie einen WESENTLICHEN Beitrag zum
Aufbau der heutigen BRD geleistet haben.

ACK

Ich will auf keinen
Fall die Leistung und harte Arbeit „einfacher“ Bauarbeiter und
VW-Arbeiter herabwürdigen; ich halte es nur für falsch, wenn
ein Einzelner seine Leistung mit jener der Abermillionen
gleichsetzt, die schließlich den Aufstieg Deutschlands
herbeiführten. Keine Frage, er hat einen Beitrag zum
Wirtschaftswachstum erbracht; dieser ist aber so gering, dass
es den Wohlstandszuwachs in keinster Weise gefährdet hätte,
wenn er seine Arbeit nicht geleistet hätte.

Himmel, ich darf nur auf etwas stolz sein, wenn ich >95% der Arbeit getan habe? Was ist den das für eine Definition von Stolz? Für mich spricht da ein unglaublich unselbstbewußter Nationalstolz eines deutschen Gutmenschen heraus, der angst hat, zuzugeben, dass er sich in der deutschen Gesellschaft wohlfühlt, viele Dinge davon auch im Vergleich mit anderen Systemen für positiv hält, aber angst hat, dass er in eine nationale Ecke gedrängt wird, wenn er darauf stolz ist.

Verdammt nochmal: Ich bin stolz darauf, dass unsere Demokratie IMHO im Rahmen des überhaupt möglichen funktioniert, ich bin stolz darauf, dass wir IMHO zum ersten Mal in Mitteleuropa 60 Jahre Frieden haben, ich bin stolz auf den Beitrag der Deutschen, was die Völkerverständigung angeht (ob es EU, UNO oder was weiß ich ist) und ich bin selbst darauf stolz, dass z.B. vor 10 Jahren Millionen Deutsche inkl. mir auf die Straße gingen, um dem rechten Pöbel Einhalt zu gebieten (auch ein deutsches Novum). Und ich bin stolz darauf, obwohl ich nur vielleicht ein 60 bis 80 Millionstel der Arbeit übernommen habe…

Man kann Brandts Satz aber so umformulieren, dass er stimmt:
„Die Gesamtheit der deutschen Staatsbürger kann stolz auf ihr
Land sein.“
Die Gesellschaft als Ganzes kann auf ihre Leistung zum
Wiederaufbau stolz sein, dass Individuum aber nicht.
Diese Auffassung lässt sich auch auf eine andere Bereiche
übertragen: Kann ein Fan des FC Bayern stolz auf den Sieg
seiner favorisierten Mannschaft sein, nur weil im Stadion
gesessen ist und sie angefeuert hat?

Gute Güte, Amerikaner, Franzosen und vermutlich das gesamte Restausland lachen über solche Diskussionen…

Grüße
Jürgen

Himmel, ich darf nur auf etwas stolz sein, wenn ich >95%
der Arbeit getan habe? Was ist den das für eine Definition von
Stolz?

Genau das ist das Problem. Der Begriff „Stolz“ ist so verschwommen und uneinheitlich, dass man auf dieser Grundlage keine Diskussion führen kann. Deswegen halte ich es auch für vollkommen unangemessen, wenn die Politik versucht mit dem Begriff Nationalstolz auf Stimmenfang zu gehen. Je nach Lager wird der jeweilige Gegner dann als Nazi bzw. Heimatlandsverräter beschimpft, ohne dass man sachlich vorankommt.

Für mich spricht da ein unglaublich unselbstbewußter
Nationalstolz eines deutschen Gutmenschen heraus, der angst
hat, zuzugeben, dass er sich in der deutschen Gesellschaft
wohlfühlt, viele Dinge davon auch im Vergleich mit anderen
Systemen für positiv hält, aber angst hat, dass er in eine
nationale Ecke gedrängt wird, wenn er darauf stolz ist.

Es ist vollkommen richtig, dass ich mit der Entwicklung der Gesellschaft der BRD sehr zufrieden bin und mich glücklich schätze in einer freien Gesellschaft zu Leben. Aber der Begriff Stolz ist einfach ungeeignet dieses Gefühl zu beschreiben. Ich kann einfach nicht auf etwas stolz sein, dass ich nicht maßgeblich mit beeinflusst habe. An der Konrad Adenauers oder Ludwig Erhards könnte ich sehr wohl sagen, dass ich stolz auf die Entwicklung Deutschlands bin. Außerdem kann ich die Assoziation von Nationalsozialismus und Natioalstolz, die bei vielen Menschen vorliegt, gut verstehen. Diese Zeit hat gezeigt, was passiert, wenn der Nationalstolz von Diktatoren instrumentalisiert wird. Der Begriff des Nationalstolzes hat damals eine so entscheidende Bedeutung erhalten, dass dieser Begriff heute einfach vorbelastet ist. Man kann die Geschichte nicht einfach verneinen und abschütteln.

Gute Güte, Amerikaner, Franzosen und vermutlich das gesamte
Restausland lachen über solche Diskussionen…

Sollen sie doch! Was diese Einstellung für Auswirkungen hat, kann man ja sehen. Meiner Ansicht nach ist die amerikanische Außenpolitik deutlich durch ihren auf die Spitze getriebenen Patriotismus geprägt. Die Interpretation von USA als United States of Arrogance ist nicht vollkommen unbegründet.