Hallo,
auf der BAB zwischen Bremen und Münster wurde geblitzt. Wenn der
Deutsche Michel da sein nettes Konterfei verewigt bekommt, ist das
dann eigentlich auch ok. Weil ein Fehler von ihm. Mach er dann auch
nie wieder (schneller fahren als erlaubt, nicht das geblitzt werden).
Aber die Art dieses Vorganges grenzt schon an Wegelagerei.
Autobahnbaustelle. Etwa 8 - 10 Km lang. Die neuen, sehr stabilen
Leitkonstruktionen. Also auf der 2. Fahrspur noch etwas weniger Platz
wie früher. 80 Km/h erlaubt. Ok. Keine Überwachung. Dann die
Überleitung auf die normale Fahrbahnseite. 60 Km/h. Sehr breit
auslaufend. Auf der Standspur Warnbaken. Die gelben Markierungen
weiter gezogen. Sonst vollkommen normale Fahrbahn. Markierungen und
Baken geradeaus etwa 200 - 300 m, dann das Schild sichtbar „Ende der
Geschwindigkeitsbegrenzung“ in Höhe der letzten Bake. Und genau da
stand das Radargerät.
Michel fährt im Baustellenbereich also rechts. Manchmal auch schon
90, weil die LKWs zu dicht an der Stoßstange klebten. Im
Überleitbereich fuhr er 60, (auch) weil ein vor ihm fahrender PKW so
fuhr. Nach der Überleitung auf dem geraden Stück haben sie dann beide
beschleunigt. Er hatte beim Blitz dann 90 auf dem Tacho.
Von der Regelung war er immer noch im 60-Bereich. Aber eigentlich
sieht er das hier als Spitzfindigkeit und Abzocke. Selbst fast alle
vorschriftsmäßig fahrenden Fahrer werden hier wohl schneller als 60
sein und dem Finanzminister das Einnahmeloch verkleinern.
Nichts gegen sinnvolle Verkehrsüberwachung, aber das hier hat damit
nichts mehr zu tun.
Kann man da nichts machen?
Fragt & grüßt
TeeBird

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