Wurde doch vor längerer Zeit schon das Schächten erlaubt, Moscheen genehmigt, über Kopftücher diskutiert, so wird jetzt in einem Bundesland daran gearbeitet, die Bestattungsordnung zu ändern, um manchen Glaubensrichtungen das Begraben ihrer Angehörigen ohne Sarg zu ermöglichen, so sollen jetzt Schulleiter und Lehrer auch noch auf die Schulkinder die am Ramadan teilnehmen Rücksicht nehmen, da diese ja in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Ich hoffe, meine Meinung dazu wird nicht falschverstanden, aber wohin wird dies führen?
Menschen anderer Kulturen
Hallo Bernd,
Ich hoffe, meine Meinung dazu wird nicht falschverstanden,
aber wohin wird dies führen?
ich bin vielleicht ein Idealist, aber: Vielleicht führt es zu einer tatsächlich multikulturellen, toleranten Gesellschaft.
In Deutschland leben nun mal auch Menschen anderer Kulturen, anderen Glaubens. Was ist bitte daran falsch, auf sie Rücksicht zu nehmen???
Ciao
Camilla
Wurde doch vor längerer Zeit schon das Schächten erlaubt,
Schächten war seit Beginn der BRD im Judentum erlaubt. Seit 2001 ist es auch unter erschwerten Bedingungen im Islam erlaubt.
Moscheen genehmigt, über Kopftücher diskutiert, so wird jetzt
in einem Bundesland daran gearbeitet, die Bestattungsordnung
zu ändern, um manchen Glaubensrichtungen das Begraben ihrer
Angehörigen ohne Sarg zu ermöglichen, so sollen jetzt
Schulleiter und Lehrer auch noch auf die Schulkinder die am
Ramadan teilnehmen Rücksicht nehmen, da diese ja in ihrer
Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Warum denn nicht. Andere Religionen nehmen doch für sich auch in Anspruch, dass ihnen Sonderstatus verliehen wird.
Ich hoffe, meine Meinung dazu wird nicht falschverstanden,
aber wohin wird dies führen?
Nein, sicher nicht. Unser Land ist Einwanderungsland und wird noch stärker ein multikultureller Staat.
Gruss Günter
Toleranz und Verständnis als Bürgerpflicht
Der Inbegriff der multikulturellen Gesellschaft ist ja wohl die USA, ich nehme an, das ist unbestritten.
Die haben aber ein ganz eigenes Verhältnis zur Religion. Der Fahneneid in den Schulen wird als verfassungwidrig verboten, eine Polizistin darf im Dienst ihr Kopftuch tragen, einer Lehrerin wird wiederum das (sichtbare) Tragen eines Kreuzes an der Halskette verboten usw.
All diese teilweise widersprüchliche Regelungen haben m.E. keinen Einfluß auf die kulturelle Entwicklung.
Ich denke nicht, daß sie die Toleranz einer Bevölkerung daran bemißt, inwieweit man festlegt , was wer wann tragen oder sagen darf bzw. auf wen man warum Rücksicht nimmt, sondern daran, inwieweit eine Religion bzw. deren Ausübung in der Gesellschaft toleriert wird.
so sollen jetzt
Schulleiter und Lehrer auch noch auf die Schulkinder die am
Ramadan teilnehmen Rücksicht nehmen, da diese ja in ihrer
Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind.
Und derartige Dinge tragen m.E. nicht dazu bei, daß Toleranz und Verständnis in der Bevölkerung wachsen.
Schließlich könnte man auch sagen, daß verminderte Leistungsfähigkeit nach zünftiger Zecherei im Karneval oder nach intensivem Verzehr von Weihanchts- oder Ostergebäck toleriert werden muß.
Ich jedenfalls stehe auf dem Standpunkt, daß ein Schüler seine Leistung zu erbringen hat, egal was er am Vortag/in den Vorwochen für religiöse Verpflichtungen hatte.
Wenn ein Arbeiter vor lauter Erschöpfung aufgrund des Ramadan am Arbeitsplatze einpennt, wird das Verständnis des Arbeitgebers auch eher gering sein. Und daß der Arbeiter dafür eine Kürzung des Lohns hinnimmt, kann man wohl auch ausschließen.
Gruß
Christian
Moin Christian,
Schließlich könnte man auch sagen, daß verminderte
Leistungsfähigkeit nach zünftiger Zecherei im Karneval oder
nach intensivem Verzehr von Weihanchts- oder Ostergebäck
toleriert werden muß.
Ich stimme Dir grundsätzlich hier zu. Nur, da ich meine Jugendzeit in einer Karnevalsstadt verbracht habe, kann ich Dir sagen: das wird toleriert. Rosenmontag ist eh frei und Faschingsdienstag findet in der Schule nichts wesentliches statt. Und über fehlende Schüler regt sich da niemand auf.
Aber das ist natürlich auch nur ein Tag. Nicht - wie beim Ramadan - ein ganzer Monat.
offtopic - Karneval
Hallo Ralf,
Ich stimme Dir grundsätzlich hier zu. Nur, da ich meine
Jugendzeit in einer Karnevalsstadt verbracht habe, kann ich
Dir sagen: das wird toleriert. Rosenmontag ist eh frei und
Faschingsdienstag findet in der Schule nichts wesentliches
statt. Und über fehlende Schüler regt sich da niemand auf.
naja, das ist alles relativ. Hier beginnt der Karneval am Donnerstag um 11.11 Uhr und zieht sich bis Dienstag nacht hin, d.h. das betraf früher nicht nur einen, sondern gleich 5 Schultage (ja, liebe Kinder, früher war der Samstag mal ein Schultag).
Irgendwann war da dann auch die Toleranz des tolerantesten Lehrers erschopft.
Dies nur nebenbei.
Gruß
Christian
P.S.
Aber das ist natürlich auch nur ein Tag. Nicht - wie beim
Ramadan - ein ganzer Monat.
Wobei ich mich frage, was passieren würde, wenn sich die ganzen Christen mal an die Fastenzeit halten würden. Reicht die Toleranz auch für 40 (Werk)Tage?
Hi,
Warum sollte man nicht die freie Religionsausübung daran binden, daß die gleichen Rechte dann auch im Heimatland des religiösen für ander Gläubige gelten müssen.
Toleranz von allen für alle!
gruss
winkel
Hi,
Moin winkel,
Warum sollte man nicht die freie Religionsausübung daran
binden, daß die gleichen Rechte dann auch im Heimatland des
religiösen für ander Gläubige gelten müssen.
Weil das schlicht undurchführbar ist.
Annahme (alles muslimische Länder):
Land A Christen werden verfolgt und abgeschlachtet
Land B Christentum darf nicht ausgelebt werden, aber Christen leben ansonsten unberührt
Land C Toleranz zwischen Christen und Muslime
Land D versinkt im Chaos, eine Regierungspolitik kann nicht ausgemacht werden
Land E tolerante Regierungspolitik, diese kann aber im Land nicht durchgesetzt werden
Land F tolerante Regierungspolitik. Die Vermutung besteht aber, dass die Regierung heimlich Milizen lenkt, die die Christen abschlachten
Und welche Varianten noch möglich sind.
Willst Du nun, dass Muslime aus Land C, vielleicht noch D und E, eventuell F hier ihre Religion frei ausleben dürfen. Muslime aus Land A und B aber nicht? Oder in genauer Konsequenz, dass die Muslime aus Land A hier auch abgeschlachtet werden?
Und wie gesagt, es gibt noch sehr viel mehr Varianten.
Toleranz von allen für alle!
gruss
winkel
Ciao
Ralf
…bis zu einer gewissen Grenze!
ciao bella,
In Deutschland leben nun mal auch Menschen anderer Kulturen,
anderen Glaubens. Was ist bitte daran falsch, auf sie
Rücksicht zu nehmen???
Deutsche nehmen sicher gerne Rücksicht auf Menschen anderer Kulturen. Warum auch nicht - solange es keinen Grund gibt, der dagegen spricht. Wenn eine Frau gerne mit Kopftuch durch die Gegend läuft oder ein Mann keinen Alkohol trinkt, stört das niemanden ernsthaft. Also kann und muß man es auch erlauben.
Anders ist es aber bei manch anderen Beispielen. Warum sollte ein einziger sarglos Begrabener unser Trinkwasser gefährden? Warum sollte ein Unternehmer auf die volle Arbeitskraft seines Angestellten im Ramadan verzichten? Warum sollten 21 Schüler schlechter behandelt werden als der 22., der sich auf den Ramadan herausreden kann? Warum sollte, wo Tierquälerei überall verboten ist, das Schächten erlaubt werden? Warum (wenn nicht freiwillig, was es ja auch oft gibt) sollten Unternehmer ihren Gläubigen einen Gebetsraum einrichten?
Dies sind ja alles Dinge, für die es für ganz extrem Gläubige Lösungen gibt. Der Arbeitnehmer soll eben freinehmen, der Fleischesser sein Fleisch in gefrorenem Zustand aus der Türkei einfliegen lassen, die trauernde Familie den Leichnam in ein arabisches (oder so) Land überführen lassen. Und vieles ist doch auch auf freiwilliger Basis möglich, zb. ein schweinefleischfreies Essen in der Betriebskantine.
In Deutschland geht einiges nun mal nicht. Was wäre denn, wenn ein Land (zb. der Iran mit Salman Rushdie) das Töten von Andersgläubigen gutheißt - soll man dann das Töten in Deutschland zulassen??? Und wenn nein, wo ist der Unterschied zum grausamen Schächten von Tieren und zum gesundheitsgefährdenden Begraben von Menschen?
Ich finde es gut, wenn andere Länder ihre Kultur einbringen. Sie dürfen dabei aber nicht unsere Kultur kaputtmachen und uns schädigen! Ich habe mich damals sehr geärgert, als eine unsympathische Familie es erreicht hat, daß die Kruzifixe aus bayerischen Klassenzimmern verschwinden sollten. Wer mit unserer Kultur nicht klarkommt, muß bitte wegziehen, aber sie nicht kaputtmachen.
Das mag eine etwas krasse Meinung sein, aber egal.
ciao
erik
Anders ist es aber bei manch anderen Beispielen. Warum sollte
ein einziger sarglos Begrabener unser Trinkwasser gefährden?
Hallo Erik,
bitte, erkläre mir, weshalb sich das Trinkwasser schützen läßt, indem man Leichen vor dem Verbuddeln in Holzkisten verpackt?
Daß ein Leichnam - ob Mensch oder Tier ist dabei vollkommen gleichgültig - von Würmern gefressen wird, die daraus in ihrem Verdauungstrakt fruchtbare Bestandteile der Erde machen, ist ein natürlicher Vorgang, an dem sich durch die Holzverpackung nichts ändert.
Es geht darum, eine Vorschrift entfallen zu lassen. Niemand wird gehindert, im Todesfall nach wie vor den Tischler oder Sarg-Discounter zu beauftragen. Dieses Tun hat aber religiöse und/oder kulturelle Hintergründe, vielleicht auch schlicht Gewöhnung. Eine naturwissenschaftliche Begründung, Umwelt- und Trinkwasserschutz, gibt es aber nicht.
Eine Bemerkung zu Kruzifixen in Klassenzimmern: Es handelt sich dabei um staatliche Schulen. Staat und Kirche sollten 2 Paar Stiefel sein. Jeder weiß, daß es diese Trennung bisher in D nicht gibt, was ich im übrigen für verfassungswidrig halte. Alle, ob nun einer x-beliebigen Glaubensgemeinschaft zugehörig oder Atheisten, nutzen staatliche Einrichtungen. Aus der geschichtlichen Entwicklung ist es verständlich, daß sich christliche Symbole überall finden, eben auch in Klassenzimmern. Man muß aber zur Kenntnis nehmen, daß die früher überwiegend vorhandenen Glaubensbindungen vieler Menschen in Auflösung begriffen oder bewußt gelöst wurden. Viele Menschen haben sich auch anderen Glaubensrichtungen zugewandt. Glauben ist Privatsache. In einem säkularisierten Gemeinwesen mit Einrichtungen für alle Bürger ist es für mich nicht einsehbar, daß sich staatliche Einrichtungen mit Glaubenssymbolen welcher Richtung auch immer zieren. Niemand wird gehindert, seine persönliche Umgebung mit Kruzifixen und Symbolen in beliebiger Menge auszustatten.
Gruß
Wolfgang
hallo Wolfgang,
richtig, es ist kein Unterschied ob Du nackt, in Leintüchern oder in der Holzkiste verbuddelt wirst.
Doch in einem irrst Du: bei einer ordnungsgemäßen Beerdigung fressen Dich keine Würmer!
Die kommen so weit nicht runter.Da würden sie ersticken.
Die Verwesung besorgen Bakterien.
Grüße
Raimund
der auch lieber ohne Kiste verbuddelt wäre. oder noch besser: verbrannt und die Asche als Dünger in den Garten.
Grüße
Raimund
Doch in einem irrst Du: bei einer ordnungsgemäßen Beerdigung
fressen Dich keine Würmer!
Hallo Raimund,
für diesen Irrtum bitte ich um Nachsicht. Mir fehlen bisher die Erfahrungen am eigenen Leib. Ich hole es aber nach - versprochen!
Gruß
Wolfgang
wer wird erster? off topic
ich glaube, dass eher ich den Kundschafter spiele!
Werde mich bemühen, Dir den aktuellen Stand zu melden.
wenn so ein weißes (weiß? meins ist bestimmt schwarz!) Laken durch die Luft schwebt, brauchst Du nur zu sagen: „hallo Raimund“
Grüße
Raimund
Hallo Christian.
Schließlich könnte man auch sagen, daß verminderte
Leistungsfähigkeit nach zünftiger Zecherei im Karneval oder
nach intensivem Verzehr von Weihanchts- oder Ostergebäck
toleriert werden muß.
Wenn man einmal von der Gleichheit der Beispiel absieht, wird dieses doch gemacht, also was solls?
Ich jedenfalls stehe auf dem Standpunkt, daß ein Schüler seine
Leistung zu erbringen hat, egal was er am Vortag/in den
Vorwochen für religiöse Verpflichtungen hatte.
Ich denke wir sollten das den Pädagogen überlassen und diese haben im Allgemeinen kein solches Leistungsverständnis von Erziehung und Bildung. Die Kinder sollen schliesslich etwas lernen und nicht anfangen die Schule zu hassen… 
Schalom,
Eli
Hallo Wolfgang,
bitte, erkläre mir, weshalb sich das Trinkwasser schützen
läßt, indem man Leichen vor dem Verbuddeln in Holzkisten
verpackt?
ich weiß es nicht, es ist auch nicht mein Fachgebiet, aber irgend einen Grund wird es haben, daß wir seit Hunderten von Jahren eine Kiste um unsere Toten machen. Vielleicht stammt das aus der Zeit der Pest, wo die Holzkiste die Erreger womöglich wenigstens solange von der Umwelt abhielt, bis sie unschädlich wurden? Ich weiß es nicht. Es war ja auch nur EIN Beispiel von VIELEN, und ich halte es für schlechten Stil, jetzt darauf rumzuhacken, zumal Du selbst den Grund für die Verordnung nicht kennst. Warum darf man die Asche (noch) nicht mit nach Hause nehmen wie in USA? Warum darf man die Toten nicht gleich bei sich im Garten begraben?
Eine naturwissenschaftliche Begründung, Umwelt- und
Trinkwasserschutz, gibt es aber nicht.
Das stellst Du jetzt genauso in den Raum wie ich meine gegenteilige Behauptung.
Eine Bemerkung zu Kruzifixen in Klassenzimmern: Es handelt
sich dabei um staatliche Schulen. Staat und Kirche sollten 2
Paar Stiefel sein. Jeder weiß, daß es diese Trennung bisher in
D nicht gibt, was ich im übrigen für verfassungswidrig halte.
Alle, ob nun einer x-beliebigen Glaubensgemeinschaft zugehörig
oder Atheisten, nutzen staatliche Einrichtungen.
Du hast recht, ich fand die Entscheidung auch durchaus in Ordnung. Zumal allgemeine Schulpflicht besteht, in Verbindung mit freier Wahl des Wohnortes, insofern kann man einen überzeugten Atheisten nicht zwingen, sein Kind in eine Schule zu stecken, wo ein Kruzifix an der Wand hängt. Es besteht ja auch keine Pflicht, am Religionsunterricht teilzunehmen. Soweit OK.
Es hat mich einfach nur geärgert. Es gehört sich einfach nicht, in ein (Bundes-)Land zu ziehen und erstmal alles, was ein Großteil der Bevölkerung will, anders zu machen. Entweder, man paßt sich an, oder man zieht weg. Man mag zwar das Recht haben, aber es ist äußerst unfair, das auszuüben. Das ist ungefähr so, wie wenn man in ein Theaterstück geht und anfängt, minutenlang laut zu husten. Das ist jedermanns gutes Recht - aber höflich ist es nicht.
ciao
erik
Hi,
Moin winkel,
Warum sollte man nicht die freie Religionsausübung daran
binden, daß die gleichen Rechte dann auch im Heimatland des
religiösen für ander Gläubige gelten müssen.Weil das schlicht undurchführbar ist.
Hi Ralf,
und warum muss das dann hier durchführbar sein, daß man jedem Sektenfurz sein Pläsierchen geben soll.
Annahme (alles muslimische Länder):
Land A Christen werden verfolgt und abgeschlachtet
Land B Christentum darf nicht ausgelebt werden, aber Christen
leben ansonsten unberührt
Land C Toleranz zwischen Christen und Muslime
Land D versinkt im Chaos, eine Regierungspolitik kann nicht
ausgemacht werden
Land E tolerante Regierungspolitik, diese kann aber im Land
nicht durchgesetzt werden
Land F tolerante Regierungspolitik. Die Vermutung besteht
aber, dass die Regierung heimlich Milizen lenkt, die die
Christen abschlachtenUnd welche Varianten noch möglich sind.
Willst Du nun, dass Muslime aus Land C, vielleicht noch D und
E, eventuell F hier ihre Religion frei ausleben dürfen.
Muslime aus Land A und B aber nicht? Oder in genauer
Konsequenz, dass die Muslime aus Land A hier auch
abgeschlachtet werden?Und wie gesagt, es gibt noch sehr viel mehr Varianten.
Und die Variante wäre: Meßt sie an ihren Taten nicht an ihren Worten. Recht wem Recht gebührt.
gruss
winkel
Hallöchen,
Schließlich könnte man auch sagen, daß verminderte
Leistungsfähigkeit nach zünftiger Zecherei im Karneval oder
nach intensivem Verzehr von Weihanchts- oder Ostergebäck
toleriert werden muß.Wenn man einmal von der Gleichheit der Beispiel absieht, wird
dieses doch gemacht, also was solls?
naja, das kenne ich anders. Bei mir in der Klasse sind seinerzeit auch Leute nachhause geschickt worden (mit entsprechenden Konsequenzen für die Noten), die den Schreibtisch nur brauchten, um sich daran festzuhalten.
Ich jedenfalls stehe auf dem Standpunkt, daß ein Schüler seine
Leistung zu erbringen hat, egal was er am Vortag/in den
Vorwochen für religiöse Verpflichtungen hatte.Ich denke wir sollten das den Pädagogen überlassen und diese
haben im Allgemeinen kein solches Leistungsverständnis von
Erziehung und Bildung. Die Kinder sollen schliesslich etwas
lernen und nicht anfangen die Schule zu hassen…
Die Pädagogen sind heute in der Mehrzahl froh, wenn sie von ihren Schülern überhaupt zur Kenntnis genommen bzw. nicht öfter verdroschen werden, als es unbedingt notwendig ist
Eine Auseinandersetzung bzgl. einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit aufgrund von Ramadan oder Kater dürfte wohl nur in den seltensten Fällen überhaupt vorstellbar sein. Aber das ist hier wohl ziemlich offtopic.
Gruß
Christian
Die Forderung zum Thema Ramadan wurde heute dementiert.