Deutschland

Deutschlands Nachbarn haben es besser

Studie: Bundesrepublik bei Lebensqualität nur auf Platz 17

Die Deutschen haben nach einem UN-Bericht im Vergleich zu vielen Nachbarländern weniger Lebensqualität. Die Lebensbedingungen in allen skandinavischen Ländern, aber auch in Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Luxemburg seien weiter entwickelt als in Deutschland, heißt es weiter in der Dokumentation.

Deutschland auf Platz 17

Der Jahresbericht des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) für 2002 sieht Deutschland gemessen an Pro-Kopf-Einkommen, Lebenserwartung, Bildungsstand und einer Reihe anderer Faktoren an 17. Stelle im weltweiten Vergleich. Schlusslicht der 173 erfassten Länder ist der afrikanische Staat Sierra Leone.

Ein Rückblick zeigt, dass sich der Stand der Deutschen in den letzten Jahrzehnten nur unwesentlich verändert hat. Großbritannien zog in den 90er Jahren an der Bundesrepublik vorbei und belegt jetzt Platz 13. Luxemburg, 2000 noch gleichauf mit den Bundesbürgern, hat inzwischen einen knappen Vorsprung. Norwegen bietet wie schon im Vorjahr die besten Lebensumstände. Die USA folgen auf Platz sechs nach Schweden, Kanada, Belgien und Australien. Deutschland liegt vor Italien, Spanien, Israel, Hongkong und Griechenland.

77,7 Jahre

Deutsche leben laut UNDP-Bericht im Durchschnitt 77,7 Jahre, Japaner werden hingegen 81 Jahre alt. Mit ihrem Pro-Kopf-Einkommen von 25.103 US-Dollar (etwa gleichwertig mit Euro) lagen Deutsche um mehr als ein Drittel hinter den Amerikanern und auch deutlich hinter Norwegern (29.918 Dollar) und Isländern (29.581 Dollar).

Gesundheit

In einem Punkt geht es Deutschen besser als den Nachbarn. Für ihre Gesundheit werden 7,9 Prozent des Bruttosozialproduktes aufgewendet. Dagegen steuert Norwegen als „Weltbester“ nur 7,0 Prozent zur Gesundheit seiner Bürger zu.

Bildung

Deutlich schlechter steht es im Bildungsbereich. Deutschland gibt nur 4,8 Prozent seines Bruttosozialproduktes für die Schulen aus - im Vergleich zu 7,7 Prozent in Norwegen und 8,1 Prozent in Dänemark. Die norwegische Regierung verwandte Ende der 90er Jahre 16,8 Prozent ihres Budgets für die Erziehung, die USA 14,4 und die Schweiz 15,4, Deutschland aber nur 9,5 Prozent.

Forschung und Entwicklung

In Norwegen arbeiteten im letzten Jahrzehnt pro eine Million Einwohner 4.095 Wissenschaftler und Ingenieure in Forschung und Entwicklung, in den USA 4.103, in Island sogar 5.635 - in Deutschland aber nur 2.873. Dagegen gab Deutschland 2,3 Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung aus, Norwegen aber nur 1,7 und Schweden sogar 3,8 Prozent. In Deutschland waren im Jahr 2000 24,8 von 1.000 Einwohnern an das Internet angeschlossen, in Norwegen bereits 101,01 und in den USA sogar 295,2.

Ausnahmen von der positiven Entwicklung

Insgesamt habe die Entwicklung der Menschheit in den vergangenen enorme Fortschritte gemacht, heißt es in der Bestandsaufnahme der Vereinten Nationen.
„Tragische Ausnahmen“ seien Länder in Ost- und Mitteleuropa, der früheren Sowjetunion und in Afrika südlich der Sahara. 24 Länder aus der afrikanischen Region bildeten auf dem UNDP-Index das Schlusslicht der internationalen Gemeinschaft.

Dagegen forderte der Übergang zur freien Marktwirtschaft von den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und ihren Nachbarn einen hohen Zoll. Russland und die Ukraine fielen seit 1960 um 20 Ränge zurück, Moldawien und Tadschikistan sogar um 30 und mehr. Lediglich Ungarn und Polen stiegen seit 1990 um fünf und acht Plätze auf. Politisch sieht der UN-Bericht in 81 Ländern seit 1980 „entscheidende Schritte zur Demokratisierung“. (N24.de, dpa)

oder guckst Du hier: http://www.n24.de/nachrichten/inland/?a2002072516572…

und jetzt? owT
willkommen beim Nachrichtenticker http://www.wer-weiss-was.de hier werden sie informiert…

Denkanstoß
Gruß
Aaliyah

und was denkst Du? owT

Hi!

Studie: Bundesrepublik bei Lebensqualität nur auf Platz 17

Die Deutschen haben nach einem UN-Bericht im Vergleich zu
vielen Nachbarländern weniger Lebensqualität. Die
Lebensbedingungen in allen skandinavischen Ländern, aber auch
in Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich,
Großbritannien, Österreich und Luxemburg seien weiter
entwickelt als in Deutschland, heißt es weiter in der
Dokumentation.

Na und?
Dafür kann man in keinem Land der Welt so schön und ausgiebig über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft meckern und jammern wie hier.
Zumindest darin sind wir weltweit Nummer 1! :wink:

Grüße
Heinrich

Deutschlands Nachbarn haben es besser

Studie: Bundesrepublik bei Lebensqualität nur auf Platz 17

Ich behaupte sogar, uns geht es immer noch zu gut.
Die Flüghäfen sind voll, die Deutschen sind Weltmeister im Reisen, die Straßen sind voller Autos der „gehobenen Mittelklasse“ usw.
Dennoch wir dimmer und überall gejammert.

Die Deutschen haben nach einem UN-Bericht im Vergleich zu
vielen Nachbarländern weniger Lebensqualität. Die
Lebensbedingungen in allen skandinavischen Ländern, aber auch
in Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich,
Großbritannien, Österreich und Luxemburg seien weiter
entwickelt als in Deutschland, heißt es weiter in der
Dokumentation.

Ich denke, das liegt an den Dtuschen selber. Wir sollten mal aufhören zu jammern und uns des Lebens erfreuen.

Mit ihrem

Pro-Kopf-Einkommen von 25.103 US-Dollar (etwa gleichwertig mit
Euro) lagen Deutsche um mehr als ein Drittel hinter den
Amerikanern und auch deutlich hinter Norwegern (29.918 Dollar)
und Isländern (29.581 Dollar).

Geld macht nicht glücklich. Hört sich abgedroschen an, ist aber so.

Dazu kommt, dass ich nicht in einem Land leben möchte, in dem es noch die Todesstrafe gibt und jeder im Laden eine Pistole kaufen kann!
Sicherheit ist Lebensqualität für mich. Wird darüber in dem Artikel auch berichtet?

Gesundheit

In einem Punkt geht es Deutschen besser als den Nachbarn. Für
ihre Gesundheit werden 7,9 Prozent des Bruttosozialproduktes
aufgewendet. Dagegen steuert Norwegen als „Weltbester“ nur 7,0
Prozent zur Gesunheit seiner Bürger zu.

Das ist die Frage: Nur weil wir viel Geld zum Fenster 'rauswerfen, heißt das noch lange nicht, dass dies „besser“ ist. Es gibt genug Beispiele für sinnlose Geldvernichtung in der „Gesundheitsindutrie“.

Bildung

Deutlich schlechter steht es im Bildungsbereich. Deutschland
gibt nur 4,8 Prozent seines Bruttosozialproduktes für die
Schulen aus - im Vergleich zu 7,7 Prozent in Norwegen und 8,1
Prozent in Dänemark. Die norwegische Regierung verwandte Ende
der 90er Jahre 16,8 Prozent ihres Budgets für die Erziehung,
die USA 14,4 und die Schweiz 15,4, Deutschland aber nur 9,5
Prozent.

Seit dem die USA wieder auf der Welt ihren Teroorismus betreiben, äh ich meine bekämpfen, geben sie nicht mehr so viel Geld für Bildung aus.

Forschung und Entwicklung

In Norwegen arbeiteten im letzten Jahrzehnt pro eine Million
Einwohner 4.095 Wissenschaftler und Ingenieure in Forschung
und Entwicklung, in den USA 4.103, in Island sogar 5.635 - in
Deutschland aber nur 2.873. Dagegen gab Deutschland 2,3
Prozent des Bruttosozialprodukts für Forschung und Entwicklung
aus, Norwegen aber nur 1,7 und Schweden sogar 3,8 Prozent. In
Deutschland waren im Jahr 2000 24,8 von 1.000 Einwohnern an
das Internet angeschlossen, in Norwegen bereits 101,01 und in
den USA sogar 295,2.

Ist der Internetanschluss wirklich ein Kriterium für Lebensqualität?
In China werden jedes Jahr 250.000 Hochschulabsolventen auf die Menschheit losgelassen. Ist diese Zahl ein Kriterium für Lebensqualität? (Ohne den Chinesen unter uns zu nahe treten zu wollen. :wink:)

Übrigens: Es gibt Leute, die mit weniger als 1 Euro am Tag leben müssen und trotzdem lachen können.

Zumindest darin sind wir weltweit Nummer 1! :wink:

Hallo Heinrich,

ich fürchte, auch hier sind wir nicht wirklich spitze. Meiner bescheidenen Meinung nach sind in dieser Disziplin die Österreicher Nr. 1. Wenig Arbeitslose, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ein traumhaft schönes Land, aber schimpfen könnens wie die Rohrspatzen.

Vielleicht können wir 2 von den 5 neuen Bundesländer an Österreich abtreten. Die können dann mal wieder a bisserl Kolonialluft schnuppern und wir können uns wirtschaftlich ein wenig verschnaufen.

I red mol mim Schüssel.

Gruß,
K.

Bayern
Hallo,

seit wann gibt´s in Österreich wenige Arbeitslose ? Was ist wenig ? Auch dort herrscht keine Vollbeschäftigung.

Im übrigen denke ich, dass ein „Anschluss“ Bayerns wohl unproblematischer wäre. Allerdings würde damit Deutschland eines seiner wirtschaftlich stärksten Regionen abtreten. Andererseits, wer kann die Bayern denn schon wirklich leiden :smile: ? Andersherum ist es auch net anders gel.

Da es dazu wohl nicht in der nächsten Zeit kommen wird, ist es müßig dies noch weiter auszuführen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tja…
Hallo,

ich habe mir noch kein abschließendes Urteil gebildet. Bin gerade dabei die BGW-Bewertung der UNESCO-Studie „Water for People - Water for Life“ zu studieren.

Grüße
Aaliyah

Hallo Aaliyeah!

seit wann gibt´s in Österreich wenige Arbeitslose?

Die Arbeitslosenzahlen waren in Österreich schon immer niedrig im Vergleich zu Resteuropa. Das ist noch immer so:

http://www.sis-verlag.de/040304/wi/ALOS_EU.HTM

Was ist wenig?

Z. B. 4,5 % ist wenig. Eine AQ, saisonbereinigt zwischen 3 und 5 % entspricht quasi einer Vollbeschäftigung.

Auch dort herrscht keine Vollbeschäftigung.

Aber fast! Im Verhältnis zu Großdeutschland sogar ganz sicher.

Gruß,
K.

Jaja, da möchte ich euch mal sehen wenn Bayern nicht da währe. wir Bayern sind freundlich, intelligent, fleissig udn habe eine hohe Moral und ehrenhaftigkeit. Ihr seit ja nur neidisch. In Bayern, Österreich, Schweiz und Südtirol gibt es sehr viel Kurltur und soziales, da trifft man in anderen Bundesländern selten darauf.
Hier gibt es Neugierde gepaart mit Fleiss und Gemütlichkeit, aber das werden manche nie verstehen :smile:

Ich kenen viele Österreicher und Schweizer oft dort. Mir ist dort nie jemand negaiv aufgefallen, im gegenteil die sind zu Bayern immer sehr freundlich. Bei beiden Ländern viel mir auf das sie viel udn ordentlich schaffen und auch ausgiebig feiern udn so soll es sein :smile:
Ich glaube das es euch ohne Bayern sehr viel Schlechter gehen würde. Bedenkt wieviel Arbeitsplätze hier geschaffen werden, wieviel Studienplätze es gibt und wie schön das Land zum Leben und Erholen ist. Das gute an diesen 3 Regionen ist auch die gute Aufteilung von Arbeitern, Mittelstand udn Industrie, das sieht man in anderen Bundesländern selten bis garnicht. Aus Bayern zusamen mit Österreich und der Schweitz würde etwas sehr grosses entstehen. Österreichischer Tourissmus, Schweizer Geld und Bankensystem udn Bayrische Wirtschaft und Wissenschaft.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Einseitig und widerlegbar

Hallo Christian,

ich könnte deine einseitigen Ausführungen allesamt widerlegen. Ich erspare mir das aber.

Gruß
Aaliyah

Jaja, da möchte ich euch mal sehen wenn Bayern nicht da währe.
wir Bayern sind freundlich, intelligent, fleissig udn habe
eine hohe Moral und ehrenhaftigkeit. Ihr seit ja nur neidisch.
In Bayern, Österreich, Schweiz und Südtirol gibt es sehr viel
Kurltur und soziales, da trifft man in anderen Bundesländern
selten darauf.
Hier gibt es Neugierde gepaart mit Fleiss und Gemütlichkeit,
aber das werden manche nie verstehen :smile:

Ich kenen viele Österreicher und Schweizer oft dort. Mir ist
dort nie jemand negaiv aufgefallen, im gegenteil die sind zu
Bayern immer sehr freundlich. Bei beiden Ländern viel mir auf
das sie viel udn ordentlich schaffen und auch ausgiebig feiern
udn so soll es sein :smile:
Ich glaube das es euch ohne Bayern sehr viel Schlechter gehen
würde. Bedenkt wieviel Arbeitsplätze hier geschaffen werden,
wieviel Studienplätze es gibt und wie schön das Land zum Leben
und Erholen ist. Das gute an diesen 3 Regionen ist auch die
gute Aufteilung von Arbeitern, Mittelstand udn Industrie, das
sieht man in anderen Bundesländern selten bis garnicht. Aus
Bayern zusamen mit Österreich und der Schweitz würde etwas
sehr grosses entstehen. Österreichischer Tourissmus, Schweizer
Geld und Bankensystem udn Bayrische Wirtschaft und
Wissenschaft.