Deutschland allgemein

Hier in Deutschland wird gefordert : Greencard für Computerspezialisten !
Ich dagegen fordere : Greencard für Politikspezialisten !
Was hier in Deutschland in den letzten Jahren alles an Scheiß gebaut wurde , geht auf keine Kuhhaut !
Und wofür brauchen wir eigentlich Politiker ? Können zum Beispiel nicht Leute irgendwelche neuen Gesetze erfinden , die das jahrelang studiert haben ? Vielleicht verstehe ich die Sache ja auch falsch , aber ich darf in Deutschland nichts machen , wenn ich das nicht vorher gelernt habe ! z.B. Autofahren : vorher Autofahren lernen ! Was lernen Politiker ? Vielleicht lernen sie ja zu sagen , wenn sie gefragt werden : „Wollt Ihr eine Diätenerhöhung ?“.
Es kann sein , daß ich mich vertue , aber war bei uns nicht mal ein Pastor Verteidigungsminister ? Wenn das stimmt und z. B. die Amerikaner kriegen das mit , die lachen ja über uns ! Bei denen wird einer nur General , wenn er jahrelang die Sache auf einer Militärakademie studiert hat !
Ich habe noch einige Punkte auf Lager , die ich mit anderen Leuten gerne ausdiskutieren würde.
Manche meiner Ansichten sind ziemlich radikal , das weiß ich , aber ich steh zu ihnen !
Schönes WE
Dietmar

Hallo, dietmar,
Politiker ist ein Anlernberuf! Nur wer sich vom Ortspolitiker oder Jugendpolitiker (z.B. JUSO) hochgearbeitet hat, kommt nach Berlin.

…, die
das jahrelang studiert haben ?

Wir haben auch schon Studierte Politiker gehabt , Politiker, die Politologie studiert haben. Nur, die können es auch nicht besser!
Wir haben einen Wirtschaftsminister gehabt, der Prof. für wirtschaftsfragen war… war auch nicht das Gelbe vom Ei!

…, wenn sie gefragt werden :
„Wollt Ihr eine Diätenerhöhung ?“.

Na, das ist doch schon ein Fortschritt!

Es kann sein , daß ich mich vertue , aber war bei uns nicht
mal ein Pastor Verteidigungsminister ? Wenn das stimmt und z.
B. die Amerikaner kriegen das mit , die lachen ja über uns !
Bei denen wird einer nur General , wenn er jahrelang die Sache
auf einer Militärakademie studiert hat !

Hier verwechselst Du etwas: die Amis haben auch Verteidigungsminister, die nicht ehemalige Generäle sind. Das heißt aber nicht, dass sie schlechte Verteidigungsminister wären. Schorsch Leber war sehr gut, der jetzige soll es auch sein (wäre fast schade gewesen, wenn er Kanzler gweworden wäre!)
Nobbi war auch mal Fließbandarbeiter (bei Opel) und hat seine Arbeit auch nicht schlecht gemacht (bis auf seinen festen Glauben an die Rente).
Nur haben Nichtjuristen schlechte Chancen, in der großen Politik hoch zu kommen. Aber warum soll ein Arbeiter nicht auch ein guter Arbeitsminister sein? Versteht ein Jurist mehr von der Arbeit? Oder ein Politologe?
Grüße
Raimund

Politiker ist ein Anlernberuf!

Frage dazu : wenn Blüm ein Opel Arbeiter war , wie ist er dann in die hohe Politik gekommen ?
anders gefragt : ich hätte dann wohl keine Chance , Kanzler zu werden ? habe keine Parteienbindung , würde aber alles besser machen ( schlechter geht es nämlich nicht mehr)

Politiker,

die Politologie studiert haben.

Im Politologiestudium lernt man also das ja sagen ?

Nur haben Nichtjuristen schlechte Chancen, in der großen
Politik hoch zu kommen. Aber warum soll ein Arbeiter nicht
auch ein guter Arbeitsminister sein?

Dann wäre ich einer der Besten . Arbeiten kann ich , Grips habe ich auch , nur schön bin ich nicht .
Danke für deine Ausführungen
es geht aber hoffentlich noch weiter in dieser Diskussion
bis denne
Dietmar

Lieber Dietmar,
Deine Ansichten würde ich nicht unbedingt als „radikal“ bezeichnen, denn diese Ecke hätten sie nicht verdient. Sie sind nur vielleicht ein wenig oberflächlich. Denn so vielfältig die Welt, unser Leben ist, so unterschiedlich sind auch „Die Politiker“. Aber was soll eine Pauschalisierung an dieser Stelle? Sie hilft lediglich dabei, Frust abzuwerfen, der wiederum aus einer (Deiner) ganz persönlichen Lebenssituation entstanden ist.
Wir leben in einer Demokratie. Hier wird niemand gezwungen, einen bestimmten Weg einzuschlagen, aber er kann es versuchen. Politologen müssen doch genauso wenig die besseren Politiker sein wie Pastoren die schlechteren Verteidigungsminister. Die menschlichen Stärken und Schwächen sind doch das letztendlich Ausschlaggebende.
Falls Du Ambitionen so sehr verspürst, kannst Du Dich stark machen, Themen aufwerfen, und zwar dort, wo Du sie persönlich spürst, in Deiner unmittelbaren Umgebung. Wenn eine Partei für Dich nicht in Frage kommt (mit Rückenhalt lässt sich natürlich mehr durchsetzen, verfolgen, ändern …) dann gibt es auch die Möglichkeit der Poltik-Karriere als Parteiloser. Dafür gibt es unzählige Beispiele, auch und erst recht in der „hohen“ Politik. Du wirst merken, dass Politiker in Deutschland vom Volk gewählt sind. Nur dann können sie es Stück für Stück ganz nach oben schaffen. Doch da oben wird die Luft auch schnell sehr dünn.
Mach es besser, zeige, dass es anders geht.
Einfach nur meckern gehört doch nun wirklich ins Teenie-Alter, oder?
Liebe Grüße,
Jana

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*lach*
Hi

Und wofür brauchen wir eigentlich Politiker ? Können zum
Beispiel nicht Leute irgendwelche neuen Gesetze erfinden , die
das jahrelang studiert haben ?

Was denkst du passiert? Wer arbeitet denn die Gesetzesvorlagen in den Ministerien aus? Der Pförtner zusammen mit der Putzfrau?

Vielleicht verstehe ich die
Sache ja auch falsch , aber ich darf in Deutschland nichts
machen , wenn ich das nicht vorher gelernt habe ! z.B.
Autofahren : vorher Autofahren lernen !

Es gibt genügend Dinge, die du auch ohne Lehre machen darfst, z.B. Kinder.

Was lernen Politiker ?
Vielleicht lernen sie ja zu sagen , wenn sie gefragt werden :
„Wollt Ihr eine Diätenerhöhung ?“.

Deine Aussage klingt ein wenig uninformiert. Vielleicht willst du ja Politik von der Pike auf lernen? Dann versuche es bei einer Partei deiner Wahl im Ortsverband und arbeite dich hoch. Na, wie steht es mit deinem Engagement in der Kommunalpolitik? Oder ist das schon wieder zu anstrengend?

Es kann sein , daß ich mich vertue , aber war bei uns nicht
mal ein Pastor Verteidigungsminister ? Wenn das stimmt und z.
B. die Amerikaner kriegen das mit , die lachen ja über uns !

Jo, und der US- Schauspieler-Präsident?

Bei denen wird einer nur General , wenn er jahrelang die Sache
auf einer Militärakademie studiert hat !

Bei uns fragen sie einfach den nächsten auf der Straße, ob er den freien Posten nicht will.

Ich habe noch einige Punkte auf Lager , die ich mit anderen
Leuten gerne ausdiskutieren würde.

Danke, ich verzichte in Zukunft.

Kann es sein, dass du etwas sehr zur Vereinfachung der Dinge neigst? Ist dir eine vielschichtige Welt zu kompliziert?

Cheers Rossi

Und wofür brauchen wir eigentlich Politiker ? Können zum
Beispiel nicht Leute irgendwelche neuen Gesetze erfinden , die
das jahrelang studiert haben ?

Was denkst du passiert? Wer arbeitet denn die Gesetzesvorlagen
in den Ministerien aus? Der Pförtner zusammen mit der
Putzfrau?

Jedenfalls nicht der MINIster. Die Arbeit machen die Beamten unterhalb des wichtigen Menschens. Deshalb kann ja auch ein MINIster auf einmal vom Verteidigungs- zum Innenminister werden usw.

Die Jungs - und natürlich auch Mädels - sind leider auf ihre Untergebenen und auf ihre Berater angewiesen. Sachverstand kann da nicht erwartet werden.

Es kann sein , daß ich mich vertue , aber war bei uns nicht
mal ein Pastor Verteidigungsminister ? Wenn das stimmt und z.
B. die Amerikaner kriegen das mit , die lachen ja über uns !

Jo, und der US- Schauspieler-Präsident?

Das Beispiel ging mir auch schon durch den Kopf. Ich glaube, zuviele denken, MINIster werden ernannt, weil sie von einem Fachgebiet Ahnung haben.

Gruß
Christian

Politiker sind:
professionelle Dilettanten.
Das Prinzip der Demokratie sagt: Die Mehrheit hat recht.
Das Prinzip der Evolution sagt: Die Intelligenz ist immer in der Minderheit
no comment !
whk

Und wofür brauchen wir eigentlich Politiker ? Können zum
Beispiel nicht Leute irgendwelche neuen Gesetze erfinden , die
das jahrelang studiert haben ?

Nö- das wäre ja revisionistisch: Unterm ollen Kaiser war der Finanzminister der besterhältliche Bänker, der Justizminister der besterhältliche Jurist, der Verteidigungsminister der besterhältliche Soldat etc. etc: Demokrtatie heißt: Jeder Depp hat die gleiche Gewichtung, also können zwei Idioten einen Professor „widerlegen“, denn er ist in der Minderheit!

Was denkst du passiert? Wer arbeitet denn die Gesetzesvorlagen
in den Ministerien aus? Der Pförtner zusammen mit der
Putzfrau?

Nö, aber Leute, die denen nicht unbedingt intellektuell überlegen sein müssen!

Vielleicht verstehe ich die
Sache ja auch falsch , aber ich darf in Deutschland nichts
machen , wenn ich das nicht vorher gelernt habe ! z.B.
Autofahren : vorher Autofahren lernen !

Falsch- inzwischen ist das Dilettantentum universell: Aldi und Tschibo verkaufen Computer, Tante … macht in Psychologie und Fachärzte dürfen sich nicht mehr so nennen, weil das ja „elitär“ wäre !

Es gibt genügend Dinge, die du auch ohne Lehre machen darfst,
z.B. Kinder.

Und wählen.- das Ergebnis spricht für sich !

Was lernen Politiker ?
Vielleicht lernen sie ja zu sagen , wenn sie gefragt werden :

Nur wenn die Frage richtig lautet, z.B.: Wollt Ihr mehr Geld?

„Wollt Ihr eine Diätenerhöhung ?“.

Ach ja - zu spät ,meinerseits :smile:

Deine Aussage klingt ein wenig uninformiert.

Sehe ich nicht so ! Nur wesentlich wehrlicher, als alle unserer P®o(l)ls zusammen

Vielleicht willst

du ja Politik von der Pike auf lernen? Dann versuche es bei
einer Partei deiner Wahl im Ortsverband und arbeite dich hoch.

Durch welchen Analkanal ?

Na, wie steht es mit deinem Engagement in der Kommunalpolitik?
Oder ist das schon wieder zu anstrengend?

Nö- nur sinnlos ! Hab es selbst Jahre lang versucht, diesen Filz aufzulösen ! :frowning:

Es kann sein , daß ich mich vertue , aber war bei uns nicht
mal ein Pastor Verteidigungsminister ? Wenn das stimmt und z.
B. die Amerikaner kriegen das mit , die lachen ja über uns !

Jo, und der US- Schauspieler-Präsident?

Nö- DIE haben uns diesen Sch… erst beigebracht (Honi soit…)

Bei denen wird einer nur General , wenn er jahrelang die Sache
auf einer Militärakademie studiert hat !

Keineswe´gs ! Nur, wenn er genügend „Connections“ hat, oder hat bspw. Custer je studiert?

Bei uns fragen sie einfach den nächsten auf der Straße, ob er
den freien Posten nicht will.

Nee- sondern den nächsten auf der Arschkriecherliste !

Kann es sein, dass du etwas sehr zur Vereinfachung der Dinge
neigst? Ist dir eine vielschichtige Welt zu kompliziert?

Manchmal ist das Einfache das komplizierteste !
Doc

So ganz richtig finde ich Deine Argumente nicht.
Wenn ich davon ausgehe, daß der Bundestag die Bevölkerung widerspiegeln soll, dann muß ich klar sagen, daß macht er nicht und darin liegt schon der Erste Demokratieverstoß.
Warum sollen Minister mit Parteibuch sein? Warum soll sich ein Minister in der Partei „hoch arbeiten“ ( wenn er oben ist, ist er verschließen und raus aus der Praxis). Erfreulicherweise gibt es ja bei der Regierung auch nicht Parteigebundene Minister.
Ich konnte noch nie Verstehen wie Minister von einem Ministerium ins nächst wechseln können. Jede pobliche Stelle muß ausgeschrieben werden, warum nicht Minister? Es hat ja niemand etwas dagegen, wenn Partei nähe ein Argument bei der Auswahl ist.
bodo

Hi,

So ganz richtig finde ich Deine Argumente nicht.
Wenn ich davon ausgehe, daß der Bundestag die Bevölkerung
widerspiegeln soll, dann muß ich klar sagen, daß macht er
nicht und darin liegt schon der Erste Demokratieverstoß.

Sorry, verstehe ich nicht. Im Bundestag sitzen ja nicht irgendwelche Aliens vom anderen Stern, sondern Menschen aus 446 Wahlkreisen - bestimmt auch einer, den Du gewählt hast?!

Warum sollen Minister mit Parteibuch sein?

Sie sollen weder noch müssen sie zwingend. Bundeswirtschaftsminister Werner Müller ist z. B. parteilos.

Warum soll sich ein
Minister in der Partei „hoch arbeiten“ ( wenn er oben ist, ist
er verschließen und raus aus der Praxis).

Warum wird ein Azubi nicht gleich Chef? Andererseits: Was ist mit so „Senkrechtstartern“ wie Claudia Nolte (nach nur 4 Jahren Bundesministerin für Familie), Angela Merkel (direkt nach Parteieintritt stellv. Vorsitzende und Bundesministerin für Familie), Friedrich Merz (nach nur 6 Jahren im Bundestag bereits Fraktionsvorsitzender), Kurt Bodewig (von der Hinterbank auf den Posten des Verkehrsministers) oder Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (vom Kulturreferent der Stadt München zum Staatsminister für Kultur)?

Ich konnte noch nie Verstehen wie Minister von einem
Ministerium ins nächst wechseln können. Jede pobliche Stelle
muß ausgeschrieben werden, warum nicht Minister?

Mal davon abgesehen, dass sich die Menschen, die Minister für Irgendwas werden wollen, höchstwahrscheinlich auch irgendwie bewerben müssen, sehe ich eigentlich kaum ein Problem damit. Meiner Meinung nach ist es oft sogar besser, Führungspositionen mit Quereinsteigern zu besetzen, weil dann wenigstens die Chance besteht, dass kein Scheuklappendenken vorhanden ist. Stell Dir mal ernsthaft einen General als Verteidigungsminister vor oder einen Baulöwen als Verkehrsminister. Dann hätten wir endgültig nur noch Lobbyisten.

Es hat ja
niemand etwas dagegen, wenn Partei nähe ein Argument bei der
Auswahl ist.

Scheint irgendwie unvermeidlich zu sein. Ich würde mir sicher auch niemanden von der Opposition auf die Regierungsbank holen…

Gruss
Peter

Sorry, verstehe ich nicht. Im Bundestag sitzen ja nicht
irgendwelche Aliens vom anderen Stern, sondern Menschen aus
446 Wahlkreisen - bestimmt auch einer, den Du gewählt hast?!

Ich habe nicht bestritten, daß die Mitglieder des Bundestags regulär gewählt worden sind und jeder für sich demokratisch legitimiert ist, nur entspricht die Zusammensetzung des BT nicht der Bevölkerungszusammensetzung ( oder gibt es in D so viele Lehrer wie im Bundestag(Beamte)) Ein weiteres Beispiel ist die Alterspyramide( was nicht heißt, daß die Kinder in den BT sollen) Kinder werden durch Ihre Eltern vertreten also sollte aus meiner Sicht die Altersverteilung etwa so aussehen 18 - 25 15%; 26-40 40%; 41-60 30%; 60-80+ 15% das sind keine absoluten Zahlen

Warum wird ein Azubi nicht gleich Chef? Andererseits: Was ist
mit so „Senkrechtstartern“ …

Da liegen wir in unseren Ansichten doch weit beieinander, ich sage zu keiner Zeit, daß das nicht qualifizierte Leute sein sollen die die Schaltstellen belegen, sondern Experten Fachleute die etwas von Ihrem Fach verstehen. Es ist nun mal unsagbar schwer „Fachmann“ auf einem Gebiet zu werden und nebenbei noch die große Parteikariere zu machen. Die Parteipolitik wir durch den Bundeskanzler mit seiner Richtlinien Kompetenz vorgegeben.
bodo

hallo, Ihr beide,
könnte es sein, dass man nur dann Minister werden kann, wenn man von vielen gewählt wird? Und wie schafft man das?

  1. mit Hilfe einer Partei!
  2. als Quereinsteiger (mit Hilfe einer Partei!
    Also, welche Alternative hat der werdende Minister?
    Grüße
    Raimund

hallo, doc
wenn ich mir so Deine Antwort durchlese, kommt bei mir der Eindruck auf, als wärst Du Verfechter der Diktatur oder des Adels!??
Da ist mir die Demokratie mit all ihren Fehlern doch lieber!
grüße
Raimund

Zum Minister wird man auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt. So daß es im Entscheidungsbereich des Bundeskanzlers liegt ob er eine Parteipolitisch treue Regierung hat oder eine Kompetente Regierung. Optimal aber sehr unwahrscheinlich ist eben die Kombination aus beiden. Das Problem verstärkt sich ja noch, in dem selbst die Staatssekretäre parteipolitisch ausgewählt werden.
bodo

Hi,

Wenn ich davon ausgehe, daß der Bundestag die Bevölkerung
widerspiegeln soll, dann muß ich klar sagen, daß macht er
nicht und darin liegt schon der Erste Demokratieverstoß.

Sorry, verstehe ich nicht. Im Bundestag sitzen ja nicht
irgendwelche Aliens vom anderen Stern, sondern Menschen aus
446 Wahlkreisen - bestimmt auch einer, den Du gewählt hast?!

Da sitzen vor allem Menschen, die ihren Job mal für ein paar Jahre ruhenlassen oder von anderen erledigen lassen können, nämlich vor allem Beamte und Anwälte. Der, den ich beim letzten mal gewählt habe, wurde nicht von genug gewählt und gehörte außerdem keiner der genannten Gruppen an. Das war wahrscheinlich der Fehler :wink:

Gruß
Christian

kleine Korrektur

Die
Parteipolitik wir durch den Bundeskanzler mit seiner
Richtlinien Kompetenz vorgegeben.

Die Regierungs(!)politik gestaltet der Kanzler mit seiner RL-Politik, zumindest theoretisch bzw. nach dem Grundgesetz. Inzwischen ist die Macht ja ohnehin auf die Fraktionen und die Parteien übergegangen, die im Vorfeld einer Debatte schon die meisten Sachen unter sich abgemacht haben. Ist zwar ein klarer Verfassungsverstoß, aber wen kümmerts.

Gruß
Christian

*grummel*
Hi Christian :smile:

Da sitzen vor allem Menschen, die ihren Job mal für ein paar
Jahre ruhenlassen oder von anderen erledigen lassen können,
nämlich vor allem Beamte und Anwälte.

Wie heisst es so schön: egal, welche Partei die meisten Stimmen bekommt, die Beamten haben immer die Mehrheit :frowning:

Das spiegelt sich ja auch wunderbar in der Politik wieder.
*schimpf*
Marion

Statistik
Hi,

Wie heisst es so schön: egal, welche Partei die meisten
Stimmen bekommt, die Beamten haben immer die Mehrheit :frowning:

Schöne Weisheit, die kannte ich noch nicht. Ich hab grad mal nachgeschlagen. Für den 13. (d.h. v. 1994-1998) Bundestag war die Berufsstruktur wie folgt:

Beamte, Angest. d. öff. Dienstes, Pfarrer, Richter:
CDU/CSU 41,8%, SPD 53,4%, FDP 38,3%, Grüne 45,8% (!!!), PDS 29,0%

Anwälte:
CDU 11,5%, SPD 3,2%, FDP 17%, Grüne 4,2%, PDS 9,7%

Selbständige:
CDU 29,3%, SPD 9,5%, FDP 40,4%, Grüne 16,7% (!), PDS 19,1% (!!!)

Ich will das mal nicht kommentieren, obwohl sich da wunderbar was zu sagen ließe.

Das spiegelt sich ja auch wunderbar in der Politik wieder.

Diesen Satz kann ich nur unterschreiben.
Gruß
Christian

WOW!!!

Hi,

:

: Schöne Weisheit, die kannte ich noch nicht. Ich hab grad mal
: nachgeschlagen. Für den 13. (d.h. v. 1994-1998) Bundestag war
: die Berufsstruktur wie folgt:

Das ist ja noch schlimmer, als ich befürchtet hab *grusel*.
Ich hab mal nachgerechnet. Deine Statistik würde bedeuten, dass die „normalen“ Arbeitnehmer
und Steuerzahler und sonstige (z.B. Hausrauen etc.) folgende Prozentsätze ausmachen:

PDS: 42,2
SPD: 33,9
Grüne: 33,3
CDU: 17,4
FDP: 4,3 (!!)

jetzt würde mich mal interessieren, wieviel „normale“ Menschen insgesamt im Bundestag vertreten
sind. Sagt deine Statistik darüber auch was aus ? Ich tippe mal auf höchstens 25%.
Das würde dann, falls ich richtig gerechnet hab, heißen: ca. 75% !!! der Abgeordneten
zählen zu den Berufsgruppen:

: Beamte, Angest. d. öff. Dienstes, Pfarrer, Richter
: Anwälte
: Selbständige

: Ich will das mal nicht kommentieren, obwohl sich da wunderbar
: was zu sagen ließe.

Da willst du noch was zu sagen ? Ich glaube, dass erübrigt sich.
: -(((

*grusel*
Marion

Hi,

Da sitzen vor allem Menschen, die ihren Job mal für ein paar
Jahre ruhenlassen oder von anderen erledigen lassen können,
nämlich vor allem Beamte und Anwälte. Der, den ich beim
letzten mal gewählt habe, wurde nicht von genug gewählt und
gehörte außerdem keiner der genannten Gruppen an. Das war
wahrscheinlich der Fehler :wink:

Oder, vieleicht etwas positiver ausgedrückt, da sitzen Menschen, die sich politisch betätigen, die ihre Freizeit dranhängen, um politisch mitzugestalten, die es in Kauf nehmen, ihre gutbezahlte Karriere in der Wirtschaft mit einem mittelmässig bezahlten Job in der Politik zu vertauschen. Machen wir nicht, drum haben wir auch genug Zeit, über die Politiker zu lästern :o)

Übrigens: von den vielgeschmähten Lehrern (also die „nur“ mit päd. Hochschule oder Lehrerseminar) sitzen im 14. Bundestag ganze 35, der gute Rest sind studierte Naturwissenschaftler, Volkswirtschaftler, Humanisten und Techniker. Immerhin 536 Abgeordnete haben eine Hochschulausbildung.

Wen bzw. welche Berufs-/Ausbildungsgruppen würdest Du gerne im BT sehen?

Gruss
Peter