Deutschland ohne Opposition

Hallo,
Opposition = Inszeniertes Empörungstheater statt Zukunftskonzept
Union und FDP füllen ihre Oppostionsrolle nicht aus. Sie beschäftigen sich nicht mit der Zukunft Deutschlands, sie sind rückwärtsgewandt und ihre Aktionen drücken nur eines aus: Sie akzeptieren den Ausgang der Bundestagswahlen nicht.
Die Aufgabe der Opposition ist es, Kritik an der Regierung zu üben und realistische Alternativen zur Regierungspolitik aufzuzeigen. Bei den Alternativen sind Union und FDP ein Totalausfall. Hiervon versucht die Union mit Klamauk abzulenken, die FDP ist mit sich selbst beschäftigt.
Die Oppositionsarbeit erschöpft sich in inszeniertem Empörungstheater.
Ein eigener realistischer Gegenentwurf zum Umgang mit der
Haushaltslage und ein politisches Reformprogramm fehlen. Somit
erweisen sich Union und FDP als weder regierungs- noch
oppositionsfähig.
Derweil hat die Union alles auf die Bühne des politischen Theaters gezerrt, was sie im Fundus von Geschäftsordnung und Verfassung gefunden hat: Sondersitzungsanträge, Verfassungsbeschwerde und parlamentarischer Untersuchungsausschuss.
In einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss wäre nicht nur der Kenntnisstand des Bundesfinanzministeriums, sondern auch der der 16 Landesfinanzministerien zwangsläufig Gegenstand des Verfahrens. Denn die Landesfinanzminister melden ihre Zahlen an den Bund. Insofern ist auch die Frage, wie realistisch die Wahlgeschenke von Herrn Stoiber vor dem Hintergrund der Erkenntnisse des Herrn Faltlhauser waren, eine interessante für eine Vergangenheitsbewältigung.

Gruß Mic

Hallo,

seit wann muss die Opposition einer Regierung das Programm vorlegen ? Zuerst einmal hat die Regierung Hausaufgaben zu machen. Man sieht jedoch, dass das heillose Durcheinander ausser Absichtserklärungen, mit anderen Parteien zusammen zu arbeiten in der SPD kein Ergebnis hat. Die SPD, insbesondere aber die Grünen sind doch nicht einmal konsensfähig. Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt der Aussagen bei minus Null liegt.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik, wie sie Brüning betreiben hat.

Gruss Günter

Moin Günter,

seit wann muss die Opposition einer Regierung das Programm
vorlegen ?

Schon immer. Nennt man „Alternativprogramm“.

Zuerst einmal hat die Regierung Hausaufgaben zu
machen.

Genau das macht die Regierung ja gegenwärtig. Vielleicht unzureichend, vielleicht fehlerhaft etc. Aber die Regierung tut etwas - darüber sollte man debattieren. Nur genau das macht die Opposition gegenwärtig nicht.

Man sieht jedoch, dass das heillose Durcheinander
ausser Absichtserklärungen, mit anderen Parteien zusammen zu
arbeiten in der SPD kein Ergebnis hat. Die SPD, insbesondere
aber die Grünen sind doch nicht einmal konsensfähig.

Wie definierst Du „konsensfähig“? SPD und Grüne haben schon mehrere Gesetze verabschiedet. Wie gesagt, nenne sie falsch und unzureichend. Aber ohne Konsens innerhalb von rotgrün sind sie jedenfalls nicht zustandegekommen.

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP. Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ciao

Ralf

Moin Mic,

wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe, reagiert die SPD auf die Klamauk-Politik der Union mit Klamauk.

AOL berichtet:

_Nach der Ankündigung der Union, wegen angeblicher Wahllügen einen Untersuchungsausschuss gegen Rot-Grün einzusetzen, will die SPD den Spieß umdrehen: Wenn diese Untersuchungsausschuss schon nicht zu verhindern sei, werde er auf alle Wahlkämpfe seit der Wiedervereinigung ausgedehnt werden, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wilhelm Schmidt im Hessischen Rundfunk. Dann würden auch die „blühenden Landschaften“ von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) „nicht ganz ausgeschlossen werden“.

Zwar bleibe es dabei, dass die SPD den verlangten Ausschuss für „unparlamentarisch“ halte. „Wenn es denn aber so gewollt wird, dann ist der Urheber CDU/CSU die erste Truppe, die sich in diesem Untersuchungsausschuss rechtfertigen muss“. Schmidt fügte hinzu: „Den Vorsitz des Untersuchungsausschusses, den sie beantragen wollen, den stellen wir. Das wird ja schon erst einmal pikant.“

CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Volker Kauder (CDU) kündigte in der selben Sendung an, dass der Ausschuss den Titel „Rot-Grüner Wahlbetrug 2002“ erhalten solle. Damit werde sich die SPD auf keinen Fall abfinden, erklärte dazu Schmidt._

Und da kann man dann doch mal fragen, ob Deutschland gegenwärtig nicht andere Probleme hat.

Ciao

Ralf

Hallo Ralf,

seit wann muss die Opposition einer Regierung das Programm
vorlegen ?

Schon immer. Nennt man „Alternativprogramm“.

Richtig, aber es ist das Alternativprogramm zur Regierung. Zu „Notprogrammen“ frage ich Dich, was da jemand als Alternative anbieten soll ?

Zuerst einmal hat die Regierung Hausaufgaben zu
machen.

Genau das macht die Regierung ja gegenwärtig. Vielleicht
unzureichend, vielleicht fehlerhaft etc. Aber die Regierung
tut etwas - darüber sollte man debattieren. Nur genau das
macht die Opposition gegenwärtig nicht.

Du musst entweder ein so hohes Einkommen wie ich haben oder Sozialhilfe empfangen. Letzteres ist bei Dir - unter Beachtung Deiner HP - nicht zu erwarten. Ansonsten kann es niemand egal sein, was wir derzeit an Steuererhöhungen, an Leistungskürzungen erwarten müssen.

Man sieht jedoch, dass das heillose Durcheinander
ausser Absichtserklärungen, mit anderen Parteien zusammen zu
arbeiten in der SPD kein Ergebnis hat. Die SPD, insbesondere
aber die Grünen sind doch nicht einmal konsensfähig.

Wie definierst Du „konsensfähig“? SPD und Grüne haben schon
mehrere Gesetze verabschiedet. Wie gesagt, nenne sie falsch
und unzureichend. Aber ohne Konsens innerhalb von rotgrün sind
sie jedenfalls nicht zustandegekommen.

Es dürfte notwendig sein, angesichts der Problemeim Land, gemeinsam eine Lösung zu suchen. Je breiter die Basis, desto eher kann mit Zustimmung gerechnet werden. Ausserdem, wenn eine Partei mit der Wahrheit und mit Geld nicht umgehen kann, sollte diese Partei sich vielleicht auch Ratschläge anhören. Unsere Regierung entscheidet jedoch ohne weitere Überlegung. was soll das Hartz-Konzept bringen, wenn die Regierung die Schaffung von Arbeitsplätzen durch höhere Abgaben behindert ?

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine
höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Unsinn. Lafontain warnt von der Sparpolitik, die in eine Rezession führt und den Staat wie die Wirtschaft lähmt. Die Sparpolitik von Brüning hat zu erheblichen Problemen in der Wirtschaft geführt, zu mehr Arbeitslosen und das Vorgehen der Regierung Brüning hat zu einer politischen Konfrontation der einzelnen Parteine geführt.

Wenn Du jemand den Hinweis geben willst, sich in der Geschichte auskennen zu müssen, dann wende Dich an Frau Schröder-Köpf, die Lafontaine aus Unkenntnis der Geschichte - oder ist es wieder eine der Keulen mit der Kritiker in DE mundtot gemacht werden - unterstellt, er habe Brünng angeführt um den Weg Ihres Mannes zu Hitler zu vergleichen.

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen
von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP.

Dann hast Du einen anderen Wahlkampf, andere Reden und andere Behauptungen erlebt.

Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch
unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und
unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht
natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Weshalb soll Koch zurück treten. Erkläre mir mal, was Koch gewusst hat und was ihm nachgewiesen wurde.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf
wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ich spreche davon, dass immer die anderen schuld sind und offenbar Sozis und Grüne seit Brandt nicht gelernt haben Verantwortung zu übernehmen. Diese Regierung hat die Unterstützung des Volkes weitgehend verloren. Wenn man nur die Presse und jene hören würde, die CDU-orientiert sind, okay, dann kann man noch von „Politik gegen die SPD“ sprechen. Wenn aber quer durch alle Schichten die Regierung wegen ihres Vorgehens und Verhaltens vor der Wahl kritisiert wird, zunehmend auch in Kreise der SPD, muss man dies erkennen.

Dass bei den Grünen die Kritik geringer ist, ist mir verständlich, wenn ich jene Zeit beachte, in welcher sich Grüne aufgemacht haben, den Staat in der heutigen Form abzuschaffen. Für die Grünen ist es die Chance, für die Stamokap-Anhänger bei den Grünen genauso wie bei den Fundis, dieses Land in den Ruin zu treiben. Realos wie Roth und Kuhn sind nichts weiteres als angepasste Fundis, die begriffen haben, dass alleine der Kampf gegen den Rest des Volkes nicht zum Ziel führt.

Gruss Günter

Moin Günter,

seit wann muss die Opposition einer Regierung das Programm
vorlegen ?

Schon immer. Nennt man „Alternativprogramm“.

Richtig, aber es ist das Alternativprogramm zur Regierung. Zu
„Notprogrammen“ frage ich Dich, was da jemand als Alternative
anbieten soll ?

Ganz einfach. Die Regierung handelt (wie gesagt, über die Qualität des Handelns kann man diskutieren) und die Opposition bietet keinerlei Alternative zu diesem Handeln an. Wie würde die Opposition den Haushalt 2002 fahren? Da fehlt weiterhin jede Antwort.

Zuerst einmal hat die Regierung Hausaufgaben zu
machen.

Genau das macht die Regierung ja gegenwärtig. Vielleicht
unzureichend, vielleicht fehlerhaft etc. Aber die Regierung
tut etwas - darüber sollte man debattieren. Nur genau das
macht die Opposition gegenwärtig nicht.

Du musst entweder ein so hohes Einkommen wie ich haben oder
Sozialhilfe empfangen. Letzteres ist bei Dir - unter Beachtung
Deiner HP - nicht zu erwarten.

Ich habe gar keine Homepage. Oder was ist mit „HP“ gemeint?

Ansonsten kann es niemand egal
sein, was wir derzeit an Steuererhöhungen, an
Leistungskürzungen erwarten müssen.

Du widersprichst Dir. Oben schreibst Du, dass rotgrün nur ein Notprogramm anbietet, hier dass durch rotgrün Steuererhöhungen und Leistungskürzungen zu erwarten sind. Wenn das schon feststeht (wobei ich Dir zustimme), dann kann die Opposition hierzu doch ein Alternativprogramm aufstellen.

Man sieht jedoch, dass das heillose Durcheinander
ausser Absichtserklärungen, mit anderen Parteien zusammen zu
arbeiten in der SPD kein Ergebnis hat. Die SPD, insbesondere
aber die Grünen sind doch nicht einmal konsensfähig.

Wie definierst Du „konsensfähig“? SPD und Grüne haben schon
mehrere Gesetze verabschiedet. Wie gesagt, nenne sie falsch
und unzureichend. Aber ohne Konsens innerhalb von rotgrün sind
sie jedenfalls nicht zustandegekommen.

Es dürfte notwendig sein, angesichts der Problemeim Land,
gemeinsam eine Lösung zu suchen. Je breiter die Basis, desto
eher kann mit Zustimmung gerechnet werden.

Unsinn. Je mehr sich beteiligen, desto schwieriger wird es eine Lösung zu finden, die alle gut finden. Dennoch ist es (leider) notwendig, wegen Bundesrat. Aber dann wäre es schön, wenn man wüsste, was die Union eigentlich will.

Ausserdem, wenn
eine Partei mit der Wahrheit und mit Geld nicht umgehen kann,
sollte diese Partei sich vielleicht auch Ratschläge anhören.

Warum sollte die SPD der Union Ratschläge geben?

Unsere Regierung entscheidet jedoch ohne weitere Überlegung.
was soll das Hartz-Konzept bringen, wenn die Regierung die
Schaffung von Arbeitsplätzen durch höhere Abgaben behindert ?

Um die Diskussion geht es mir hier in diesem Thread nicht. Aber wenn das falsch ist, welche Alternative bietet die Union an?

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine
höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Unsinn. Lafontain warnt von der Sparpolitik, die in eine
Rezession führt und den Staat wie die Wirtschaft lähmt. Die
Sparpolitik von Brüning hat zu erheblichen Problemen in der
Wirtschaft geführt, zu mehr Arbeitslosen und das Vorgehen der
Regierung Brüning hat zu einer politischen Konfrontation der
einzelnen Parteine geführt.

Das habe ich doch oben gesagt. Bist Du tatsächlich der Meinung, dass rotgrün bei der zweithöchsten Nettoneuverschuldung der bundesdeutschen Geschichte Sparpolitik betreibt?

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen
von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP.

Dann hast Du einen anderen Wahlkampf, andere Reden und andere
Behauptungen erlebt.

Nein, ich nur waren die Lügen von Union und FDP ungleich höher als von rotgrün. Wer versucht die Politik objektiv zu bewerten, wird mir da zustimmen.
Der Kronzeuge Metzger, den Du ja auch akzeptierst, in seiner letzten Bundestagsrede sinngemäß: „Ich gestehe zu, dass, wenn es schlecht, läuft die Nettoneuverschuldung in diesem Jahr die 3%-Marke überschreiten wird. Nur wenn wir ihre Forderungen übernehmen würden, dann würden wir über 5% liegen.“

Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch
unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und
unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht
natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Weshalb soll Koch zurück treten. Erkläre mir mal, was Koch
gewusst hat und was ihm nachgewiesen wurde.

Das wirst Du wissen. Im Zusammenhang der CDU-Parteispendenaffäre sind ihm Lügen nachgewiesen worden. Ich spreche jetzt nicht von diesem Wahlkampf.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf
wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ich spreche davon, dass immer die anderen schuld sind und
offenbar Sozis und Grüne seit Brandt nicht gelernt haben
Verantwortung zu übernehmen.

Nein, Du sprichst davon: „Das ist Politik, wie sie Brünung betrieben hat.“ Und mit „das ist Politik“ meinst Du, dass für rotgrün immer andere Schuld am Dilemma sind. Also noch einmal: wen hat Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich gemacht?

Diese Regierung hat die
Unterstützung des Volkes weitgehend verloren. Wenn man nur die
Presse und jene hören würde, die CDU-orientiert sind, okay,
dann kann man noch von „Politik gegen die SPD“ sprechen. Wenn
aber quer durch alle Schichten die Regierung wegen ihres
Vorgehens und Verhaltens vor der Wahl kritisiert wird,
zunehmend auch in Kreise der SPD, muss man dies erkennen.

Ja, das ist klar. Habe ich auch schon vor der Wahl erwartet. Wenn man die Leute belastet, macht man sich halt keine Freunde. Wenn die Politik Erfolg hat, wird sich die Stimmung schnell ändern. Wenn die Politik keinen Erfolg hat, natürlich nicht.

Dass bei den Grünen die Kritik geringer ist, ist mir
verständlich, wenn ich jene Zeit beachte, in welcher sich
Grüne aufgemacht haben, den Staat in der heutigen Form
abzuschaffen. Für die Grünen ist es die Chance, für die
Stamokap-Anhänger bei den Grünen genauso wie bei den Fundis,
dieses Land in den Ruin zu treiben. Realos wie Roth und Kuhn
sind nichts weiteres als angepasste Fundis, die begriffen
haben, dass alleine der Kampf gegen den Rest des Volkes nicht
zum Ziel führt.

Jaja, neben Lügen, Null-Argumente nun auch noch Schwachsinn.

Toll mit Dir zu diskutieren. *ggg*

Ciao

Ralf

Ralf,

seit wann muss die Opposition einer Regierung das Programm
vorlegen ?

Schon immer. Nennt man „Alternativprogramm“.

Richtig, aber es ist das Alternativprogramm zur Regierung. Zu
„Notprogrammen“ frage ich Dich, was da jemand als Alternative
anbieten soll ?

Ganz einfach. Die Regierung handelt (wie gesagt, über die
Qualität des Handelns kann man diskutieren) und die Opposition
bietet keinerlei Alternative zu diesem Handeln an. Wie würde
die Opposition den Haushalt 2002 fahren? Da fehlt weiterhin
jede Antwort.

Wenn Du lesen kannst, wa sich auf Grund Deiner Antworten unterstelle, gibt es Programme der CDU. Dort kann man lesen, was man wissen will. Zumindets die groben Züge.

Zuerst einmal hat die Regierung Hausaufgaben zu
machen.

Genau das macht die Regierung ja gegenwärtig. Vielleicht
unzureichend, vielleicht fehlerhaft etc. Aber die Regierung
tut etwas - darüber sollte man debattieren. Nur genau das
macht die Opposition gegenwärtig nicht.

Du musst entweder ein so hohes Einkommen wie ich haben oder
Sozialhilfe empfangen. Letzteres ist bei Dir - unter Beachtung
Deiner HP - nicht zu erwarten.

Ich habe gar keine Homepage. Oder was ist mit „HP“ gemeint?

Richtig, ich meine Deine ViKa.

Ansonsten kann es niemand egal
sein, was wir derzeit an Steuererhöhungen, an
Leistungskürzungen erwarten müssen.

Du widersprichst Dir. Oben schreibst Du, dass rotgrün nur ein
Notprogramm anbietet, hier dass durch rotgrün Steuererhöhungen
und Leistungskürzungen zu erwarten sind. Wenn das schon
feststeht (wobei ich Dir zustimme), dann kann die Opposition
hierzu doch ein Alternativprogramm aufstellen.

Dies ist doch ein Schmarren hoch zehn. Hier sind Notprogramme eingesetzt - heute hat sich sogar Hartz in Teilen der Umsetzung davon distanziert und erklärt, das Ziel sei nicht erreichbar, weil durch den Einfluss der Gewerkschaften alles nicht so wie auch mit den Gewerkschaften vereinbart umgesetzt wurde. Auf Notprogramme müssen konkrete Programme folgen, die ja nun wieder einmal, was Linke so lieben, in einer Kommission geklärt werden solen, weil Linke leider nicht gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Man sieht jedoch, dass das heillose Durcheinander
ausser Absichtserklärungen, mit anderen Parteien zusammen zu
arbeiten in der SPD kein Ergebnis hat. Die SPD, insbesondere
aber die Grünen sind doch nicht einmal konsensfähig.

Wie definierst Du „konsensfähig“? SPD und Grüne haben schon
mehrere Gesetze verabschiedet. Wie gesagt, nenne sie falsch
und unzureichend. Aber ohne Konsens innerhalb von rotgrün sind
sie jedenfalls nicht zustandegekommen.

Es dürfte notwendig sein, angesichts der Problemeim Land,
gemeinsam eine Lösung zu suchen. Je breiter die Basis, desto
eher kann mit Zustimmung gerechnet werden.

Unsinn. Je mehr sich beteiligen, desto schwieriger wird es
eine Lösung zu finden, die alle gut finden. Dennoch ist es
(leider) notwendig, wegen Bundesrat. Aber dann wäre es schön,
wenn man wüsste, was die Union eigentlich will.

Typisches Demokratieverständnis. Eine Clique beschließt und das Volk folgt. Vergessen, dass wir weder bei Honni wohnen noch bei Breschniew ?

Ausserdem, wenn
eine Partei mit der Wahrheit und mit Geld nicht umgehen kann,
sollte diese Partei sich vielleicht auch Ratschläge anhören.

Warum sollte die SPD der Union Ratschläge geben?

?? Lies mal nach, was ich schreibe und wie Du antwortest.

Unsere Regierung entscheidet jedoch ohne weitere Überlegung.
was soll das Hartz-Konzept bringen, wenn die Regierung die
Schaffung von Arbeitsplätzen durch höhere Abgaben behindert ?

Um die Diskussion geht es mir hier in diesem Thread nicht.
Aber wenn das falsch ist, welche Alternative bietet die Union
an?

Ich würde mich mal mit Programmen und Personen von Parteien befassen und zwar nicht nur mit einer rotgrünen Brille.

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine
höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Unsinn. Lafontain warnt von der Sparpolitik, die in eine
Rezession führt und den Staat wie die Wirtschaft lähmt. Die
Sparpolitik von Brüning hat zu erheblichen Problemen in der
Wirtschaft geführt, zu mehr Arbeitslosen und das Vorgehen der
Regierung Brüning hat zu einer politischen Konfrontation der
einzelnen Parteine geführt.

Das habe ich doch oben gesagt. Bist Du tatsächlich der
Meinung, dass rotgrün bei der zweithöchsten
Nettoneuverschuldung der bundesdeutschen Geschichte
Sparpolitik betreibt?

Gestatte mir, dass ich zu wirtschaftspolitischen Fragen diskutiere, wenn ich erkennen kann, dass jemand weiss, wie die Volkswirtschaft funktioniert.

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen
von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP.

Dann hast Du einen anderen Wahlkampf, andere Reden und andere
Behauptungen erlebt.

Nein, ich nur waren die Lügen von Union und FDP ungleich höher
als von rotgrün. Wer versucht die Politik objektiv zu
bewerten, wird mir da zustimmen.
Der Kronzeuge Metzger, den Du ja auch akzeptierst, in seiner
letzten Bundestagsrede sinngemäß: „Ich gestehe zu, dass, wenn
es schlecht, läuft die Nettoneuverschuldung in diesem Jahr die
3%-Marke überschreiten wird. Nur wenn wir ihre Forderungen
übernehmen würden, dann würden wir über 5% liegen.“

Mezger. Er sagt. Es war abgesprochen, wir wusste es. Die SPD sagt wir wussten es nicht. Dann interessieren mich die Vorschlage der CDU nicht, weil die CDU stets erklärt hat, dass die 3 % überschritten wird und dies wurde bestritten. Völlig also abseits, nun die Bundestagsrede von Mezger als Nachweis nehmen zu wollen.

Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch
unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und
unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht
natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Weshalb soll Koch zurück treten. Erkläre mir mal, was Koch
gewusst hat und was ihm nachgewiesen wurde.

Das wirst Du wissen. Im Zusammenhang der
CDU-Parteispendenaffäre sind ihm Lügen nachgewiesen worden.
Ich spreche jetzt nicht von diesem Wahlkampf.

Hättet ihr wohl gerne gehabt.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf
wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ich spreche davon, dass immer die anderen schuld sind und
offenbar Sozis und Grüne seit Brandt nicht gelernt haben
Verantwortung zu übernehmen.

Nein, Du sprichst davon: „Das ist Politik, wie sie Brünung
betrieben hat.“ Und mit „das ist Politik“ meinst Du, dass für
rotgrün immer andere Schuld am Dilemma sind. Also noch einmal:
wen hat Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich
gemacht?

Du scheintst das Thema verfehlt zu haben und führst hier eine nutzlose Schattendiskussion um einfach recht zu haben.

Diese Regierung hat die
Unterstützung des Volkes weitgehend verloren. Wenn man nur die
Presse und jene hören würde, die CDU-orientiert sind, okay,
dann kann man noch von „Politik gegen die SPD“ sprechen. Wenn
aber quer durch alle Schichten die Regierung wegen ihres
Vorgehens und Verhaltens vor der Wahl kritisiert wird,
zunehmend auch in Kreise der SPD, muss man dies erkennen.

Ja, das ist klar. Habe ich auch schon vor der Wahl erwartet.
Wenn man die Leute belastet, macht man sich halt keine
Freunde. Wenn die Politik Erfolg hat, wird sich die Stimmung
schnell ändern. Wenn die Politik keinen Erfolg hat, natürlich
nicht.

Dass bei den Grünen die Kritik geringer ist, ist mir
verständlich, wenn ich jene Zeit beachte, in welcher sich
Grüne aufgemacht haben, den Staat in der heutigen Form
abzuschaffen. Für die Grünen ist es die Chance, für die
Stamokap-Anhänger bei den Grünen genauso wie bei den Fundis,
dieses Land in den Ruin zu treiben. Realos wie Roth und Kuhn
sind nichts weiteres als angepasste Fundis, die begriffen
haben, dass alleine der Kampf gegen den Rest des Volkes nicht
zum Ziel führt.

Jaja, neben Lügen, Null-Argumente nun auch noch Schwachsinn.

Toll mit Dir zu diskutieren. *ggg*

Ich würde es an Deiner Stelle lassen

Günter

Moin Günter,

Ganz einfach. Die Regierung handelt (wie gesagt, über die
Qualität des Handelns kann man diskutieren) und die Opposition
bietet keinerlei Alternative zu diesem Handeln an. Wie würde
die Opposition den Haushalt 2002 fahren? Da fehlt weiterhin
jede Antwort.

Wenn Du lesen kannst, wa sich auf Grund Deiner Antworten
unterstelle, gibt es Programme der CDU. Dort kann man lesen,
was man wissen will. Zumindets die groben Züge.

Das ist Quatsch. Ein Programm soll die langfristige Zielsetzung beschreiben. Beim Haushalt 2002 handelt es sich aber um kurzfristiges. Insofern kann man im CDU-Programm naturgemäß nichts zu dem Thema finden, wie der Haushalt 2002 ausgestaltet werden soll.

Ansonsten kann es niemand egal
sein, was wir derzeit an Steuererhöhungen, an
Leistungskürzungen erwarten müssen.

Du widersprichst Dir. Oben schreibst Du, dass rotgrün nur ein
Notprogramm anbietet, hier dass durch rotgrün Steuererhöhungen
und Leistungskürzungen zu erwarten sind. Wenn das schon
feststeht (wobei ich Dir zustimme), dann kann die Opposition
hierzu doch ein Alternativprogramm aufstellen.

Dies ist doch ein Schmarren hoch zehn. Hier sind Notprogramme
eingesetzt - heute hat sich sogar Hartz in Teilen der
Umsetzung davon distanziert und erklärt, das Ziel sei nicht
erreichbar, weil durch den Einfluss der Gewerkschaften alles
nicht so wie auch mit den Gewerkschaften vereinbart umgesetzt
wurde.

Ist doch wurscht, wie man es nennt. Rotgrün hat auf jeden Fall den Haushalt 2002 durchgebracht (kein Lob nur Fakt, ist ja im November auch zu erwarten). Die Union sagt, dass die Massnahmen zum Ausgleich des Haushaltes falsch waren. Dann ist es doch nicht zu viel verlangt, wenn die Union wenigstens andeutet, welche Massnahmen richtig(er) gewesen wären.

Ich spreche jetzt nicht vom Haushalt 2003 oder gar 2004. Sondern nur von dem, was aktuell anliegt. Und da kommt nun mal nichts von der Union.

Auf Notprogramme müssen konkrete Programme folgen, die
ja nun wieder einmal, was Linke so lieben, in einer Kommission
geklärt werden solen, weil Linke leider nicht gelernt haben,
Verantwortung zu übernehmen.

Das ist Blödsinn. Schon allein daher, weil es zu pauschal ist.

Unsinn. Je mehr sich beteiligen, desto schwieriger wird es
eine Lösung zu finden, die alle gut finden. Dennoch ist es
(leider) notwendig, wegen Bundesrat. Aber dann wäre es schön,
wenn man wüsste, was die Union eigentlich will.

Typisches Demokratieverständnis. Eine Clique beschließt und
das Volk folgt. Vergessen, dass wir weder bei Honni wohnen
noch bei Breschniew ?

Was für eine „Clique“? Die Regierung beschliesst und die Opposition kritisiert. Eventuell regiert sie über den Vermittlungsausschuss mit. Allerdings finde ich es tatsächlich nicht so gut, dass praktisch alle Gesetze heute durch den Vermittlungsausschuss müssen.

Im übrigen wurde bei Kohl noch alles im Küchenkabinett beschlossen. Da ist die „Clique“ heute schon größer.

Ausserdem, wenn
eine Partei mit der Wahrheit und mit Geld nicht umgehen kann,
sollte diese Partei sich vielleicht auch Ratschläge anhören.

Warum sollte die SPD der Union Ratschläge geben?

?? Lies mal nach, was ich schreibe und wie Du antwortest.

Habe ich. Die Partei, die nicht mit Wahrheit und Geld umgehen kann, ist nun mal eindeutig die Union (betrachtet man die deutsche Geschichte). Insofern meine Antwort darauf.

Unsere Regierung entscheidet jedoch ohne weitere Überlegung.
was soll das Hartz-Konzept bringen, wenn die Regierung die
Schaffung von Arbeitsplätzen durch höhere Abgaben behindert ?

Um die Diskussion geht es mir hier in diesem Thread nicht.
Aber wenn das falsch ist, welche Alternative bietet die Union
an?

Ich würde mich mal mit Programmen und Personen von Parteien
befassen und zwar nicht nur mit einer rotgrünen Brille.

Noch einmal: das langfristig angelegte Parteiprogramm gibt naturgemäß keine Antworten auf kurzfristige (Gestaltung des Haushalt 2002) Probleme. Also bleibt meine Frage bestehen: welche Alternative bietet die Union an?

Denn um den Haushalt 2002 ging es mir. Die personellen Alternativen der Union sind mir bekannt.

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine
höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Unsinn. Lafontain warnt von der Sparpolitik, die in eine
Rezession führt und den Staat wie die Wirtschaft lähmt. Die
Sparpolitik von Brüning hat zu erheblichen Problemen in der
Wirtschaft geführt, zu mehr Arbeitslosen und das Vorgehen der
Regierung Brüning hat zu einer politischen Konfrontation der
einzelnen Parteine geführt.

Das habe ich doch oben gesagt. Bist Du tatsächlich der
Meinung, dass rotgrün bei der zweithöchsten
Nettoneuverschuldung der bundesdeutschen Geschichte
Sparpolitik betreibt?

Gestatte mir, dass ich zu wirtschaftspolitischen Fragen
diskutiere, wenn ich erkennen kann, dass jemand weiss, wie die
Volkswirtschaft funktioniert.

Aha. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Dann stelle ich die Frage für Dich noch mal einfacher: Bist Du der Meinung, dass rotgrün gegenwärtig eine Sparpolitik betreibt?

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen
von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP.

Dann hast Du einen anderen Wahlkampf, andere Reden und andere
Behauptungen erlebt.

Nein, ich nur waren die Lügen von Union und FDP ungleich höher
als von rotgrün. Wer versucht die Politik objektiv zu
bewerten, wird mir da zustimmen.
Der Kronzeuge Metzger, den Du ja auch akzeptierst, in seiner
letzten Bundestagsrede sinngemäß: „Ich gestehe zu, dass, wenn
es schlecht, läuft die Nettoneuverschuldung in diesem Jahr die
3%-Marke überschreiten wird. Nur wenn wir ihre Forderungen
übernehmen würden, dann würden wir über 5% liegen.“

Mezger. Er sagt. Es war abgesprochen, wir wusste es. Die SPD
sagt wir wussten es nicht. Dann interessieren mich die
Vorschlage der CDU nicht, weil die CDU stets erklärt hat, dass
die 3 % überschritten wird und dies wurde bestritten. Völlig
also abseits, nun die Bundestagsrede von Mezger als Nachweis
nehmen zu wollen.

Nein, ist nicht abseitig. Die Union wirft der SPD vor, vor der Wahl gelogen zu haben. Insofern ist es nicht ungerecht zu fragen, was die Union vor der Wahl getan hat. Und da ist es nun mal - laut Kronzeugen der Union -, dass die Wahlversprechen der Union noch unfinanzierbarer gewesen wären als die der SPD. Und dass die Union - laut Kronzeugen der Union - auch vor der Wahl gewusst hat, dass die Nettoneuverschuldung Deutschland 2002 aller Wahrscheinlichkeit (auch ohne die Wahlversprechen der Union) über 3% liegen werden.

Wenn Maier Müller vorwirft gelogen zu haben, aber Maier in gleicher Angelegenheit noch viel stärker gelogen hat, finde ich das nicht unwichtig.

Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch
unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und
unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht
natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Weshalb soll Koch zurück treten. Erkläre mir mal, was Koch
gewusst hat und was ihm nachgewiesen wurde.

Das wirst Du wissen. Im Zusammenhang der
CDU-Parteispendenaffäre sind ihm Lügen nachgewiesen worden.
Ich spreche jetzt nicht von diesem Wahlkampf.

Hättet ihr wohl gerne gehabt.

Darum geht es nicht. Es geht mir nur darum, wenn die Union nun den Rücktritt der Bundesregierung wegen Wahllügen fordert, finde ich es nur richtig, wenn sie ihre Ministerpräsidenten, denen Wahllügen nachgewiesen worden sind, auch zurückziehen würde. Man kann nun mal nicht vom anderen fordern, was man selbst nicht tun will.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf
wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ich spreche davon, dass immer die anderen schuld sind und
offenbar Sozis und Grüne seit Brandt nicht gelernt haben
Verantwortung zu übernehmen.

Nein, Du sprichst davon: „Das ist Politik, wie sie Brünung
betrieben hat.“ Und mit „das ist Politik“ meinst Du, dass für
rotgrün immer andere Schuld am Dilemma sind. Also noch einmal:
wen hat Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich
gemacht?

Du scheintst das Thema verfehlt zu haben und führst hier eine
nutzlose Schattendiskussion um einfach recht zu haben.

Gib doch einfach mal eine Antwort auf meine Frage: wen hat Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich gemacht?

Ciao

Ralf

Hallo Ralf,

Ganz einfach. Die Regierung handelt (wie gesagt, über die
Qualität des Handelns kann man diskutieren) und die Opposition
bietet keinerlei Alternative zu diesem Handeln an. Wie würde
die Opposition den Haushalt 2002 fahren? Da fehlt weiterhin
jede Antwort.

Wenn Du lesen kannst, wa sich auf Grund Deiner Antworten
unterstelle, gibt es Programme der CDU. Dort kann man lesen,
was man wissen will. Zumindets die groben Züge.

Das ist Quatsch. Ein Programm soll die langfristige
Zielsetzung beschreiben. Beim Haushalt 2002 handelt es sich
aber um kurzfristiges. Insofern kann man im CDU-Programm
naturgemäß nichts zu dem Thema finden, wie der Haushalt
2002 ausgestaltet werden soll.

Das ist richtig. Damit meine ich in groben Zügen. Als ich nun gerade diesen Teil schreibe kommt gerade in den Nachrichten, dass die Ministerpräsidemnten Gabriel und Steinbrück die Politik von Schröder als überhastet nennen und insgesamt die Regierung kritisieren.

Ansonsten kann es niemand egal
sein, was wir derzeit an Steuererhöhungen, an
Leistungskürzungen erwarten müssen.

Du widersprichst Dir. Oben schreibst Du, dass rotgrün nur ein
Notprogramm anbietet, hier dass durch rotgrün Steuererhöhungen
und Leistungskürzungen zu erwarten sind. Wenn das schon
feststeht (wobei ich Dir zustimme), dann kann die Opposition
hierzu doch ein Alternativprogramm aufstellen.

Dies ist doch ein Schmarren hoch zehn. Hier sind Notprogramme
eingesetzt - heute hat sich sogar Hartz in Teilen der
Umsetzung davon distanziert und erklärt, das Ziel sei nicht
erreichbar, weil durch den Einfluss der Gewerkschaften alles
nicht so wie auch mit den Gewerkschaften vereinbart umgesetzt
wurde.

Ist doch wurscht, wie man es nennt. Rotgrün hat auf jeden Fall
den Haushalt 2002 durchgebracht (kein Lob nur Fakt, ist ja im
November auch zu erwarten).

Wirf nun nicht alles durcheinander. Es geht um einen Teil von Hartz, der soweit der Bundesrat nicht zustimmen musste durch ist. Das andere ist der Nachtragshaushalt, der aufgestellt werden musste, weil eine besondere Haushaltslage offiziell vom Bundesfinanzminister erklärt wurde.

Die Unions regierten Länder wollen im Bundesrat die Änderung der 400 EURO-Haushaltsjobs in Geringverdiener-Jobs auch für andere Tätigkeiten. Streit gibt es tatsächlich um den Begriff „haushaltsnahe Arbeit“. Hier soll jemand, der in einem Haushalt beschäftigt ist, die dort anfallenden Arbeiten ausführen dürfen.

Die Union sagt, dass die

Massnahmen zum Ausgleich des Haushaltes falsch waren. Dann ist
es doch nicht zu viel verlangt, wenn die Union wenigstens
andeutet, welche Massnahmen richtig(er) gewesen wären.

Völlig falsch. Das hat kein Mensch in der CDU bezüglich des Haushaltes 2002 seit der Bundestgaswahl behauptet bezüglich des Nachtragshaushaltes. Massnahmen zum Ausgleich des künftige Haushaltes könnne geplant werden. Ich habe mich leider im Rahmen meiner Ausbildung auch mit dem öffentlichen Haushaltsrecht beruflich auseinadersetzen müssen. Im November sind keine Massnahmen mehr wirksam mit eienr Ausnahme, die Kassen sind noch voll und man muss das Geld ausgeben.

Ich spreche jetzt nicht vom Haushalt 2003 oder gar 2004.
Sondern nur von dem, was aktuell anliegt. Und da kommt nun mal
nichts von der Union.

Dies ist doch Humbug. Niemand ausser der Bundesregierung kennt die Daten im Finanz- und Wirtschaftsministerium. Da offenbar nicht einmal die Politiker der SPD richtige Auskünfte erhalten, die Grünen sind ohnehin zufrieden, wenn sie mit Posten versorgt sind, wer soll denn etwas auf der Grundlage von „Unbekannt“ entwicklen ?

Auf Notprogramme müssen konkrete Programme folgen, die
ja nun wieder einmal, was Linke so lieben, in einer Kommission
geklärt werden solen, weil Linke leider nicht gelernt haben,
Verantwortung zu übernehmen.

Das ist Blödsinn. Schon allein daher, weil es zu pauschal ist.

Aufgabe der Politik ist es Lösungen zu finden. Seit der rot/grünen Regierung wird nur noch nach Kommissionen gehandelt und dann, wenn ein Teil nicht passt, wird das Konzept geändert, so wie Ahnungslose mal sind, wird geändert ohne die Konsequenzen auf den gesamten Vorschlag durch Einzeländerungen zu erkennen. Ich ärgere mich, denn ich habe diesen Sauhaufen mitgewählt und erwarte, dass die Herren, egal welche Richtung ihre Arbeit machen. Jeder Faulenzer wird in einen Unternehmen in die Wüste geschickt. Wir leisten uns einen Haufen voll Rhetoriker, die noch nie gearbeitet haben, sofern man Steine werfen oder kiffen nicht zur Arbeit zählt.

Unsinn. Je mehr sich beteiligen, desto schwieriger wird es
eine Lösung zu finden, die alle gut finden. Dennoch ist es
(leider) notwendig, wegen Bundesrat. Aber dann wäre es schön,
wenn man wüsste, was die Union eigentlich will.

Typisches Demokratieverständnis. Eine Clique beschließt und
das Volk folgt. Vergessen, dass wir weder bei Honni wohnen
noch bei Breschniew ?

Was für eine „Clique“? Die Regierung beschliesst und die
Opposition kritisiert. Eventuell regiert sie über den
Vermittlungsausschuss mit. Allerdings finde ich es tatsächlich
nicht so gut, dass praktisch alle Gesetze heute durch den
Vermittlungsausschuss müssen.

Das war schon immer so. Lafontaine hat hier sogar bis 1998 ein seht gutes Beispiel gegeben, wie man eine Regierung ausbremsen und an die Wand fahren kann.

Im übrigen wurde bei Kohl noch alles im Küchenkabinett
beschlossen. Da ist die „Clique“ heute schon größer.

Da gebe ich Dir recht. Heute wird im Schattenkabinett Schröder westdeutsche Politik nach Gutsherrenart entschieden.

Ausserdem, wenn
eine Partei mit der Wahrheit und mit Geld nicht umgehen kann,
sollte diese Partei sich vielleicht auch Ratschläge anhören.

Warum sollte die SPD der Union Ratschläge geben?

?? Lies mal nach, was ich schreibe und wie Du antwortest.

Habe ich. Die Partei, die nicht mit Wahrheit und Geld umgehen
kann, ist nun mal eindeutig die Union (betrachtet man die
deutsche Geschichte). Insofern meine Antwort darauf.

Auf derart geringe Kenntnisse der Geschichte unseres Landes gibt man am besten keine Antwort.

Unsere Regierung entscheidet jedoch ohne weitere Überlegung.
was soll das Hartz-Konzept bringen, wenn die Regierung die
Schaffung von Arbeitsplätzen durch höhere Abgaben behindert ?

Um die Diskussion geht es mir hier in diesem Thread nicht.
Aber wenn das falsch ist, welche Alternative bietet die Union
an?

Ich würde mich mal mit Programmen und Personen von Parteien
befassen und zwar nicht nur mit einer rotgrünen Brille.

Noch einmal: das langfristig angelegte Parteiprogramm gibt
naturgemäß keine Antworten auf kurzfristige (Gestaltung des
Haushalt 2002) Probleme. Also bleibt meine Frage bestehen:
welche Alternative bietet die Union an?

Wraten wir doch zuerst einmal auf ein Konzept der SPD. Dann ist die Opposition an der Reihe. Weshalb soll es nun zuerst die Opposition sein, die Vorschläge macht. Die Räder in der Politik kann man nicht einfach, so wie es passt, immer wieder umdrehen.
Die SPD hat Gesetze einzubringen, wenn sie diese ankündigt und dann wird im Bundestag, Bundesrat ( soweit notwendig) oder im Vermittlungsausschuss darüber gestritten werden müssen. Die Union ist aus meiner Sicht derzeit gut beraten, dass sie auf die Mängel und handwerklichen Fehler hinweist. Und wenn Hartz gestern sagt, dass die Reduzierung der Arbeitslosen wie ursprünglich geplant nicht möglich ist, weil die SPD nicht die Interessen der Kommission sondern des DGB umgesetzt habe, ist schon genug gesagt. Und die CDU hat gesagt, was erforderlich ist, in Verbindung mit Hartz.

Aber solange bei den Linken immer der angeblich so hohe Profit des Handwerkmeisters oder Mittelständlers - der mit seinem Vermögen haftet - was keiner dieser Heinis im Bundestag für den Unsinn, den sie verabschieden, jemals muss - Maßstab für Steuern und Abgaben ist, wird die Regierungspolitik aus Neid Arbeitsplätze verhindern. Weder funktioniert der liberale Kommunismus noch der nationale Sozialismus wenn Neid alleine Politik bestimmt.

In dieser Regierung ist auch der Anbau von Hanf wichtiger als die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Denn um den Haushalt 2002 ging es mir. Die personellen
Alternativen der Union sind mir bekannt.

Lafontaine hat recht. Schröders Politik ist die Politik von
Brüning. Wobei ihr Linken nicht einmal zuhören könnt, was euch
Lafontaine mit diesem Vergleich sagen will.

Lafontaine will vor der Sparpolitik Brünings warnen, also eine
höhere Verschuldung. Soll man das ernst nehmen?

Unsinn. Lafontain warnt von der Sparpolitik, die in eine
Rezession führt und den Staat wie die Wirtschaft lähmt. Die
Sparpolitik von Brüning hat zu erheblichen Problemen in der
Wirtschaft geführt, zu mehr Arbeitslosen und das Vorgehen der
Regierung Brüning hat zu einer politischen Konfrontation der
einzelnen Parteine geführt.

Das habe ich doch oben gesagt. Bist Du tatsächlich der
Meinung, dass rotgrün bei der zweithöchsten
Nettoneuverschuldung der bundesdeutschen Geschichte
Sparpolitik betreibt?

Gestatte mir, dass ich zu wirtschaftspolitischen Fragen
diskutiere, wenn ich erkennen kann, dass jemand weiss, wie die
Volkswirtschaft funktioniert.

Aha. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
Dann stelle ich die Frage für Dich noch mal einfacher: Bist Du
der Meinung, dass rotgrün gegenwärtig eine Sparpolitik
betreibt?

Die Bundesregierung müsste derzeit Geld ausgeben. Sie müsste dann, wenn die Konjunktur wieder läuft, Schulden abbauen. Der Ausdruck Sparpolitik ist vielleicht falsch zu verstehen. Ich meien damit die Abschöpfung weiterer Gelder bei den Bürgern durch höhere Steuern und Abgaben, auch durch Einsparungen beim Staat und somit die Herbeiführung einer Rezession.

Lasst also das Meckern über die CDU und die FDP solange ihr in
Parteien arbeitet oder diesen nachrennt, deren Wahrheitsgehalt
der Aussagen bei minus Null liegt.

Meinetwegen. Jedenfalls liegt der Wahrheitsgehalt der Aussagen
von SPD und Grüne um ein Vielfaches höher als von CDU und FDP.

Dann hast Du einen anderen Wahlkampf, andere Reden und andere
Behauptungen erlebt.

Nein, ich nur waren die Lügen von Union und FDP ungleich höher
als von rotgrün. Wer versucht die Politik objektiv zu
bewerten, wird mir da zustimmen.
Der Kronzeuge Metzger, den Du ja auch akzeptierst, in seiner
letzten Bundestagsrede sinngemäß: „Ich gestehe zu, dass, wenn
es schlecht, läuft die Nettoneuverschuldung in diesem Jahr die
3%-Marke überschreiten wird. Nur wenn wir ihre Forderungen
übernehmen würden, dann würden wir über 5% liegen.“

Mezger. Er sagt. Es war abgesprochen, wir wusste es. Die SPD
sagt wir wussten es nicht. Dann interessieren mich die
Vorschlage der CDU nicht, weil die CDU stets erklärt hat, dass
die 3 % überschritten wird und dies wurde bestritten. Völlig
also abseits, nun die Bundestagsrede von Mezger als Nachweis
nehmen zu wollen.

Nein, ist nicht abseitig. Die Union wirft der SPD vor, vor der
Wahl gelogen zu haben. Insofern ist es nicht ungerecht zu
fragen, was die Union vor der Wahl getan hat. Und da ist es
nun mal - laut Kronzeugen der Union -, dass die
Wahlversprechen der Union noch unfinanzierbarer gewesen wären
als die der SPD. Und dass die Union - laut Kronzeugen der
Union - auch vor der Wahl gewusst hat, dass die
Nettoneuverschuldung Deutschland 2002 aller Wahrscheinlichkeit
(auch ohne die Wahlversprechen der Union) über 3% liegen
werden.

Sorry, da benötige ich keinen „Kronzeugen aus der Union“. es war jedem halbwegs gebildeten Bürger, der sich mit Politik oder gar mit Volkswirtschaft befasst erkennbar, dass DE die 3 % reisst. Du vergisst, Eichel hat bei Christiansen und auch bei Ilgner erklärt, DE bekomme keinen blauen Brief, das sei alles Panikmache und noch mehr wurde bestritten, obwohl dies allen klar gewesne ist. Zwei Möglichkeiten beinhaltet die Aussage Eichel. Er hat gelogen oder er hat - wie auch Schröder keine Ahnung was in dem Laden läuft. In solchen Fällen wird die Geschäftsführung üblicherweise vorzeitig gehen.

Wenn Maier Müller vorwirft gelogen zu haben, aber Maier in
gleicher Angelegenheit noch viel stärker gelogen hat, finde
ich das nicht unwichtig.

Wir kommen hier auf keinen grünen Zweig, weil Du den von Dir aus gesehenen Kenntnisstand bei der CDU so hoch einshcätzt wie bei der SPD. Das ist nun mal eindeutig nicht der Fall. Die Opposition weiss nicht alles.

Die Aufregung der CDU wäre ja nur ernst zu nehmen, wenn Koch
unverzüglich zurücktritt. Denn dieser ist ja schon längst und
unzweifelhaft der Lüge überführt worden. Aber Koch geht
natürlich in den nächsten Wahlkampf.

Weshalb soll Koch zurück treten. Erkläre mir mal, was Koch
gewusst hat und was ihm nachgewiesen wurde.

Das wirst Du wissen. Im Zusammenhang der
CDU-Parteispendenaffäre sind ihm Lügen nachgewiesen worden.
Ich spreche jetzt nicht von diesem Wahlkampf.

Hättet ihr wohl gerne gehabt.

Darum geht es nicht. Es geht mir nur darum, wenn die Union nun
den Rücktritt der Bundesregierung wegen Wahllügen fordert,

Fordern kann man viel, die politische Realität sieht anders aus.

finde ich es nur richtig, wenn sie ihre Ministerpräsidenten,
denen Wahllügen nachgewiesen worden sind, auch zurückziehen
würde. Man kann nun mal nicht vom anderen fordern, was man
selbst nicht tun will.

Da hats Du die SPD richtig interpretiert.

Ich habe Verständnis für alle, die nun Entlastungsangriffe
fahren
um die Fehler der Regierung zu kaschieren. Die ersten 4 Jahre
war die CDU schuld, weil sie zuvor an der Regierung war. jetzt
ist die CDU wieder schuld am Dilema der SPD weil sie angeblich
nicht verkraftet, dass die Wahl verloren ist. Das ist Politik,
wie sie Brüning betreiben hat.

Unsinn. Geschichtskenntnisse scheinst Du nicht zu haben. Auf
wen hat denn Brüning seine Politik geschoben?

Ich spreche davon, dass immer die anderen schuld sind und
offenbar Sozis und Grüne seit Brandt nicht gelernt haben
Verantwortung zu übernehmen.

Nein, Du sprichst davon: „Das ist Politik, wie sie Brünung
betrieben hat.“ Und mit „das ist Politik“ meinst Du, dass für
rotgrün immer andere Schuld am Dilemma sind. Also noch einmal:
wen hat Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich
gemacht?

Du scheintst das Thema verfehlt zu haben und führst hier eine
nutzlose Schattendiskussion um einfach recht zu haben.

Gib doch einfach mal eine Antwort auf meine Frage: wen hat
Brüning für das damalige Dilemma verantwortlich gemacht?

Wo willst Du aus meinen Worten ableiten, dass ich erklärt habe, Brüning habe jemand für das damalige Dilemma verantwortlich gemacht. Das habe ich nicht gesagt. Möglicherweise beziehst Du Dich auf den Teil „Das ist Politk wie sie Brüning betrieben hat“. Hier ist gemeint, dass Brüning durch überzogenen Sparmassnahmen, auch teilweise Steuer ersten die Wirtschaft gelähmt hat. Ausserdem hat der mit der Art des Umgangs mit den politischen Gegnern in etwa dasselbe Klima der Verdächtigungen, Unterstellungen und des Misstrauens gesät. Ich stimme nicht dem Unsinn von Schröder-Köpf zu, die einen Vergleich von Lafontaine mit der Wegbereitung Hitlers sieht.

Gruss Günter

Moin Günter,

Das ist Quatsch. Ein Programm soll die langfristige
Zielsetzung beschreiben. Beim Haushalt 2002 handelt es sich
aber um kurzfristiges. Insofern kann man im CDU-Programm
naturgemäß nichts zu dem Thema finden, wie der Haushalt
2002 ausgestaltet werden soll.

Das ist richtig. Damit meine ich in groben Zügen. Als ich nun
gerade diesen Teil schreibe kommt gerade in den Nachrichten,
dass die Ministerpräsidemnten Gabriel und Steinbrück die
Politik von Schröder als überhastet nennen und insgesamt die
Regierung kritisieren.

Damit meinen sie aber wohl kaum den Haushalt 2002. Und darum geht es hier. Und da reichen „grobe Züge“ als Alternativkonzept nicht aus.

Wirf nun nicht alles durcheinander. Es geht um einen Teil von
Hartz, der soweit der Bundesrat nicht zustimmen musste durch
ist. Das andere ist der Nachtragshaushalt, der aufgestellt
werden musste, weil eine besondere Haushaltslage offiziell vom
Bundesfinanzminister erklärt wurde.

Ich werfe nichts durcheinander. Ich spreche vom Haushalt 2002. Die ganze Zeit hier schon. Wir können uns natürlich auch über Hartz unterhalten. Ist aber ein anderes Thema.

Die Unions regierten Länder wollen im Bundesrat die Änderung
der 400 EURO-Haushaltsjobs in Geringverdiener-Jobs auch für
andere Tätigkeiten. Streit gibt es tatsächlich um den Begriff
„haushaltsnahe Arbeit“. Hier soll jemand, der in einem
Haushalt beschäftigt ist, die dort anfallenden Arbeiten
ausführen dürfen.

Fein. Das ist dann ja mal eine Alternative. Über die kann man sich dann im Vermittlungsausschuss unterhalten.

Die Union sagt, dass die

Massnahmen zum Ausgleich des Haushaltes falsch waren. Dann ist
es doch nicht zu viel verlangt, wenn die Union wenigstens
andeutet, welche Massnahmen richtig(er) gewesen wären.

Völlig falsch. Das hat kein Mensch in der CDU bezüglich des
Haushaltes 2002 seit der Bundestgaswahl behauptet bezüglich
des Nachtragshaushaltes.

Ach? Es gibt keine Kritik der Union an der Erhöhung der Nettoneuverschuldung im Haushalt 2002?

Ich spreche jetzt nicht vom Haushalt 2003 oder gar 2004.
Sondern nur von dem, was aktuell anliegt. Und da kommt nun mal
nichts von der Union.

Dies ist doch Humbug. Niemand ausser der Bundesregierung kennt
die Daten im Finanz- und Wirtschaftsministerium.

Wie? Die Union kennt die Daten vom Haushalt 2002 nicht? Was meinst Du wohl, was die Union die ganze Zeit im Bundestag macht? Schlafen?

Aufgabe der Politik ist es Lösungen zu finden. Seit der
rot/grünen Regierung wird nur noch nach Kommissionen gehandelt
und dann, wenn ein Teil nicht passt, wird das Konzept
geändert, so wie Ahnungslose mal sind, wird geändert ohne die
Konsequenzen auf den gesamten Vorschlag durch
Einzeländerungen zu erkennen. Ich ärgere mich, denn ich habe
diesen Sauhaufen mitgewählt und erwarte, dass die Herren, egal
welche Richtung ihre Arbeit machen. Jeder Faulenzer wird in
einen Unternehmen in die Wüste geschickt. Wir leisten uns
einen Haufen voll Rhetoriker, die noch nie gearbeitet haben,
sofern man Steine werfen oder kiffen nicht zur Arbeit zählt.

Den Blödsinn lasse ich hier mal stehen. Eine Antwort erspar ich mir.

Was für eine „Clique“? Die Regierung beschliesst und die
Opposition kritisiert. Eventuell regiert sie über den
Vermittlungsausschuss mit. Allerdings finde ich es tatsächlich
nicht so gut, dass praktisch alle Gesetze heute durch den
Vermittlungsausschuss müssen.

Das war schon immer so. Lafontaine hat hier sogar bis 1998 ein
seht gutes Beispiel gegeben, wie man eine Regierung ausbremsen
und an die Wand fahren kann.

  1. Nur weil es immer so war, muss es nicht richtig sein.
  2. Die Zunahme der Gesetze, die durch den Bundesrat müssen, hat zugenommen.
  3. Bislang konnte mir noch keiner deutlich machen, wann Lafontaine im Bundesrat tatsächlich eine Blockadepolitik betrieben hat. Eine konservative Mär. Mehr nicht.

Im übrigen wurde bei Kohl noch alles im Küchenkabinett
beschlossen. Da ist die „Clique“ heute schon größer.

Da gebe ich Dir recht. Heute wird im Schattenkabinett Schröder
westdeutsche Politik nach Gutsherrenart entschieden.

  1. Wieso „westdeutsche“ Politik?
  2. Wer sitzt Deiner Meinung nach im „Schattenkabinett“ Schröder?

Habe ich. Die Partei, die nicht mit Wahrheit und Geld umgehen
kann, ist nun mal eindeutig die Union (betrachtet man die
deutsche Geschichte). Insofern meine Antwort darauf.

Auf derart geringe Kenntnisse der Geschichte unseres Landes
gibt man am besten keine Antwort.

Tja, wer hat denn andauernd im Wahlkampf gelogen? Wer hat die hohe Verschuldung herbeigeführt? Welche Partei kann auch intern mit ihren Finanzen nicht sauber klarkommen?

Noch einmal: das langfristig angelegte Parteiprogramm gibt
naturgemäß keine Antworten auf kurzfristige (Gestaltung des
Haushalt 2002) Probleme. Also bleibt meine Frage bestehen:
welche Alternative bietet die Union an?

Wraten wir doch zuerst einmal auf ein Konzept der SPD.

Darauf brauchst Du nicht zu warten. Der Haushalt 2002 ist schon umgesetzt (ok, „schon“ kannst Du streichen). Aber selbst heute gibt es von der Union hierfür kein Alternativkonzept.

Aber solange bei den Linken immer der angeblich so hohe Profit
des Handwerkmeisters oder Mittelständlers - der mit seinem
Vermögen haftet - was keiner dieser Heinis im Bundestag für
den Unsinn, den sie verabschieden, jemals muss - Maßstab für
Steuern und Abgaben ist, wird die Regierungspolitik aus Neid
Arbeitsplätze verhindern. Weder funktioniert der liberale
Kommunismus noch der nationale Sozialismus wenn Neid alleine
Politik bestimmt.

Was ist „liberaler Kommunismus“?

In dieser Regierung ist auch der Anbau von Hanf wichtiger als
die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Meinst Du das Posten von inhaltsleerem Schwachsinn steigert hier Deine Glaubwürdigkeit?

Die Bundesregierung müsste derzeit Geld ausgeben. Sie müsste
dann, wenn die Konjunktur wieder läuft, Schulden abbauen. Der
Ausdruck Sparpolitik ist vielleicht falsch zu verstehen.

Ok, Du hättest gerne eine Erhöhung der Nettoneuverschuldung über das heutige Ausmass hinaus. Ist immerhin endlich mal eine klare Position. Nur die Position der Union ist es wohl nicht, oder?

Sorry, da benötige ich keinen „Kronzeugen aus der Union“. es
war jedem halbwegs gebildeten Bürger, der sich mit Politik
oder gar mit Volkswirtschaft befasst erkennbar, dass DE die 3
% reisst.

Also hälst Du Stoiber und Merkel nicht für „halbwegs gebildete Bürger“? Oder warum haben sie, wenn ihnen das auch bekannt war, Versprechungen gemacht, die zu einer Erhöhung der Nettoneuverschuldung auf 5% geführt hätten. Ist eine massive Erhöhung der Nettoneuverschuldung etwa doch offizielle Politik der Union?

Wenn Maier Müller vorwirft gelogen zu haben, aber Maier in
gleicher Angelegenheit noch viel stärker gelogen hat, finde
ich das nicht unwichtig.

Wir kommen hier auf keinen grünen Zweig, weil Du den von Dir
aus gesehenen Kenntnisstand bei der CDU so hoch einshcätzt wie
bei der SPD. Das ist nun mal eindeutig nicht der Fall. Die
Opposition weiss nicht alles.

Ok, formuliere ich genauer.
Herr Maier und Frau Maier sind verheiratet und haben Kinder. Beide wollen bei ihren Kindern Sympathie gewinnen und da fällt ihnen nur das Thema Taschengeld ein. Nur Herr Maier arbeitet und führt die Haushaltskasse.

Herr Maier weiss, dass er höchstens 1000 GE (Geldeinheiten) Taschengeld geben kann. Er verspricht 1500 GE.

Frau Maier weiss, das sie höchstens zwischen 500 und 1500 GE Taschengeld gebenkann. Als die Tatsache 1000 GE herauskommt, kritisiert sie ihren Mann, dass er nicht die Wahrheit gesagt hat.

Tatsächlich hat Frau Maier aber 5000 GE Taschengeld versprochen.

Zur Beurteilung, ob Frau Maiers Kritik an ihren Mann gerechtfertigt ist, finde ich nicht unwichtig, was Frau Maier versprochen hat.

Darum geht es nicht. Es geht mir nur darum, wenn die Union nun
den Rücktritt der Bundesregierung wegen Wahllügen fordert,

Fordern kann man viel, die politische Realität sieht anders
aus.

Weiss das die Union?

finde ich es nur richtig, wenn sie ihre Ministerpräsidenten,
denen Wahllügen nachgewiesen worden sind, auch zurückziehen
würde. Man kann nun mal nicht vom anderen fordern, was man
selbst nicht tun will.

Da hats Du die SPD richtig interpretiert.

Bislang konnte aber rotgrün noch nicht eine Wahllüge nachgewiesen werden. Nur Beschönigung der Haushalts- und Wirtschaftslage. Wenn dies aber ein Rücktrittsgrund wäre, hätte (mindestens) seit 1980 jede wiedergewählte Bundesregierung innerhalb von 14 Tagen zurücktreten müssen.

Wo willst Du aus meinen Worten ableiten, dass ich erklärt
habe, Brüning habe jemand für das damalige Dilemma
verantwortlich gemacht. Das habe ich nicht gesagt.
Möglicherweise beziehst Du Dich auf den Teil „Das ist Politk
wie sie Brüning betrieben hat“. Hier ist gemeint, dass Brüning
durch überzogenen Sparmassnahmen, auch teilweise Steuer ersten
die Wirtschaft gelähmt hat.

Ok, danke für die Korrektur Deiner Aussage. Mittlerweile weiss ich ja auch, dass Du eine massive Erhöhung der Nettoneuverschuldung forderst. Ist eine klare Position. Aber wohl nicht die der Union.

Ausserdem hat der mit der Art des
Umgangs mit den politischen Gegnern in etwa dasselbe Klima der
Verdächtigungen, Unterstellungen und des Misstrauens gesät.

Was hat Brüning mit seinen Gegnern genau gemacht? Was macht rotgrün genau mit seinen Gegnern? Was macht die Union genau mit ihren Gegnern?

Ich stimme nicht dem Unsinn von Schröder-Köpf zu, die einen
Vergleich von Lafontaine mit der Wegbereitung Hitlers sieht.

Diesen Unsinn hat Lafontaine selbst geschrieben. Wörtlich:

Es ist so als wäre Heinrich Brüning wieder auferstanden, jener Reichskanzler, der mit seiner Sparpolitik Massenarbeitslosigkeit verursachte und Hitler den Weg bereitete.

Er hat sich also nicht einfach Brüning ins Spiel gebracht sondern ihn explizit mit Hitler verbunden.

Ciao

Ralf

Wieso ohne Opp.? SPD hat doch was entegenzusetzen!
Hi!

wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe, reagiert die SPD
auf die Klamauk-Politik der Union mit Klamauk.

AOL berichtet:

Nach der Ankündigung der Union, wegen angeblicher Wahllügen
einen Untersuchungsausschuss gegen Rot-Grün einzusetzen, will
die SPD den Spieß umdrehen: Wenn diese Untersuchungsausschuss
schon nicht zu verhindern sei, werde er auf alle Wahlkämpfe
seit der Wiedervereinigung ausgedehnt werden, sagte
SPD-Fraktionsgeschäftsführer Wilhelm Schmidt im Hessischen
Rundfunk. Dann würden auch die „blühenden Landschaften“ von
Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) „nicht ganz ausgeschlossen
werden“.

Das ist eindeutig kein Klamauk! Nein!!! Die SPD hat das ganze hier eindeutig ad absurdum geführt!!! Das ist Satire*g*!!!
Die SPD setzt hier der CDU was entgegen, da haben wir doch unsere Opposition! Was klagt ihr denn???*ggggg*

Max (der nicht wüsste, was es da zu lachen gäbe…)