Circa 18 000 Euro „Öffentliche Schulden“ pro Kopf
hat jeder Deutsche,
also Staats- und Landesschulden insgesamt.
Und das DIW kommt zu dem Ergebnis, dass die Deutschen ein Vermögen von 5,4 Billionen Euro halten.
Dazu zählen Bankguthaben, Grundeigentum, Rentenansprüche, Versicherungen etc…
Die Verteilung dieser Summe ist jedoch nicht gleichmäßig. Zehn Prozent der Deutschen besitzen von den 5,4 Bio. Euro um die zwei Drittel. 50 Prozent der Deutschen sind gleichzeitig praktisch vermögenslos. Sie müssen von ihrem Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
In Deutschland hat jeder Einwohner laut einer Studie statistisch gesehen rund 58 000 Euro auf der hohen Kante. (Allianz/Dresdner Bank)
So gesehen sind wir Deutschen - als volkswirtschaftliches Aggregat betrachtet -
doch gar nicht so schlecht (arm) dran.
Ist diese Rechnung Augenwischerei?
Oder ein Tabu, weil sonst wieder die „linke Politik“
sagen würde:
Seht her, wir nehmen einfach etwas mehr von den Besitzenden weg und tilgen somit die
Pro Kopf „Staatsverschuldung“?
Wäre das eine wirtschaftlich vernünftige Option für den Finmanzminister? Im Sinne der Gerechtigkeitsdebatte?
MultioVista,
Frankfurt
Umverteilung?
Circa 18 000 Euro „Öffentliche Schulden“ pro Kopf
Bei wem?
Die Öffentlichen Schulden sind allesamt Schuldverschreibungen.
Diese hat jemand gekauft und erhält dadurch eine Forderung gegenüber dem Staat.
Wenn A jetzt B 1€ leiht, dann hat A 0€ bar 1€ Schuldverschreibung und B 1€ bar und 1€ Schuldlast.
Dadurch hat A 1€ virtuelles Vermögen und B 1€ verfügbares Vermögen abzüglich 1€ Schulden.
Sagt man jetzt „A ist reich, da B in der Summe 0 hat und A in der Summe 1 also nehmt A die Hälfte weg und gebt es B“, so hat A eine Schuldverschreibung von 1/2 und B eine Schuldlast von 1/2 und 1€.
B kann also seine Schuldlast an A zurückgeben und behält den Euro, jetzt is A auf 0.
Und nu? Soll jetzt A den Kredit von B nehmen?
Die Staatsschuld ist ja auch bei wem aufgenommen, und wenn man dann staatlicherseits die Verschreibungen als Vermögen anrechnet um das Soll auszugleichen (= effektive Kreditstreichung) führt es sofort dazu, dass der Staat seine Kreditwürdigkeit verliert und dann ist ein Riesen-Problem da!
… wenn man
dann staatlicherseits die Verschreibungen als Vermögen
anrechnet um das Soll auszugleichen (= effektive
Kreditstreichung) führt es sofort dazu, dass der Staat seine
Kreditwürdigkeit verliert und dann ist ein Riesen-Problem da!
Ja das ist klar. Bonität/Kreditwürdigkeit…vor allem beim Ausland.
Aber ist es nicht so, dass die Kreditwürdigkeit dann nicht leiden würde, wenn man es - so hatte ich gedacht - die „Obligationen“ nur den oben genannten Vermögenden wegnähme, die das ja dann auch kaum beträfe.
Modell: Von denne, die 100 000 und mehr haben nehme ich die 18 000 jeweils weg.
Bemisst sich die Bonität eines Staates/Volkes nicht auch vielleicht danach, wieviel „Vermögen“ dieser Staat auf der „privaten“ Seite hat…?
Würde der Staat meinem Modell folgen, könnte es sogar passieren, dass das (ja nicht betrofene Ausland) sagt: „Toll! Wir haben unser Geld einem nun schuldenfreien Staat geliehen“
und die Bonität geht schnell nach oben,
weil der Staat jetzt wieder schuldenfrei und handlungsfähiger geworden ist.
Letztlich profitieren auch die Reichen (die Armen sowieso) davon, da ja Kursgewinne zu verzeichnen wären, da ja der Zins dann schnellstens auf bspw. 1% gehen würde.
Gruss
MultiVista