Deutschlandticket monatsanteilig kaufbar?

Moin,

letztes Jahr gab es noch die Möglichkeit über die Hamburger App „HVV switch“ ein Deutschlandticket monatsanteilig zu kaufen. Also zB kauf am 10. des Monats und sofortige Kündigung kostete 22/30 des Monatspreises.
Gibt es das noch irgendwo? Das o.g. Angebot wurde inzwischen auf die Einwohner Hamburgs beschränkt :frowning:

VG
J~

einfach irgendeine Hamburger Adresse angeben, wird nicht geprüft

wenn man einen Reisepass mit Lichtbild bei sich trägt.

Auf derm Perso steht eine Adresse, die selbstverständlich geprüft wird. Kamman ganz schön reinfallen, damit.

Moral: Kein personengebundener Fahrausweis ist ohne Lichtbildausweis gültig, wenn er nicht selbst mit einem Lichtbild ausgestattet ist.

Schöne Grüße

MM

Auf dem Deutschlandticket steht keine Adresse. Bist du dir sicher, dass bei einer Kontrolle die Adresse auf dem Kontrollgerät angezeigt wird und überhaupt angezeigt werden kann?

Ich bin davon überzeugt, dass das Kontrollpersonal keinen Zugang zur Adresse hat.

Das ist eine Erfindung von Dir.

Persönliche Fahrkarten, egal ob man sie „Ticket“ oder „Titre de transport“ umtauft, sind grundsätzlich nur zusammen mit einem Lichtbildausweis gültig, wenn sie nicht selbst mit einem Lichtbild versehen sind.

Da zeigt kein Gerät irgendwas an, sondern der Inhaber der Fahrkarte wird bei Kontrollen gebeten, einen Lichtbildausweis vorzuzeigen.

Und auf dem Perso steht eben eine Adresse drauf.

Du bist also ebenfalls der Meinung, dass eine beim HVV angegebene Adresse, die von der auf dem Personalauaweis abweicht, nicht geprüft wird, da bei einer Kontrolle der Personalausweis geprüft wird und nicht die Rechnungsadresse des Deutschlandtickets.

Der Kontrolleur sieht aber zum Deutschlandticket nur den Namen, das Geburtsdatum und ob es gültig ist. Er kann keine Adressdaten zum Deutschlandticket abrufen. Er kann nur prüfen, ob Name und Geburtsdatum des Ausweises übereinstimmen.
Sonst müsste man sich ja bei jedem Umzug ein neues Ticket ausstellen lassen.
Das D-Ticket gilt unabhängig vom Wohnsitz überall in Deutschland.
Lediglich der HVV könnte den Vertrag widerrufen, falls man dort feststellt, dass das Abo mit falschen Angaben abgeschlossen wurde.

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und wenn das Deutschlandticket auf einer Chipkarte vom HVV drauf ist, sieht er, dass da HVV drauf steht. Wenn er weiß, dass die Freie und Hansestadt Hamburg die tage- bis wochenweise Nutzung des Deutschlandtickets nochmal extra subventioniert, sollte es ihn dann schon ein wenig wundern, wenn er auf dem Perso dann sieht, dass der Inhaber gar nicht in Hamburg wohnt.

Wie genau die Bedingungen formuliert sind, zu denen der HVV diese Art der Nutzung ermöglicht, habe ich nicht nachgeschaut.

Schöne Grüße

MM

hi,

du könntest auch mal deine Quellen verlinken, das wäre unheimlich leichter für alle Anderen deine Worte nochmal kurz zu prüfen und du hättest weniger Rückfragen.

Beispiel:

Kann ich das Ticket auch kaufen, wenn ich außerhalb des hvv wohne?


Ja.

Die Differenz im ersten Monat wird von der Stadt nur übernommen, wenn die Person auch in Hamburg wohnt.

Höchst fraglich bleibt natürlich, ob es irgendwie ratsam ist so ganz öffentlich zu einer Straftat anzustiften und anzuleiten.
Mal ganz davon abgesehen, sowas überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Ich sehe da zumindest den Vorsatz, die Stadt Hamburg zu schädigen und für sich selbst die Kosten zu senken.
(und vorsichtshalber sei betont: das bezieht sich nicht auf die Frage selbst, sondern auf das umgehen des Hamburg-Problems)

Vermutlich haben das recht viele Bürger genutzt und sie Stadt Hamburg sah sich nicht in der Lage, diese Kosten für alle Bundesbürger zu übernehmen.
Scheint erstmal nachvollziehbar.

grüße
lipi

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Wie sieht denn die Verteilung der Einnahmen aus? Wenn jemand ein Deutschlandticket beim HVV kauft (und nie in Hamburg fährt), wie viel Geld bekommt dann der HVV?

:open_mouth: die haben das subventioniert? War das früher auch schon so?

Vermutlich haben das recht viele Bürger genutzt

Ja, warum auch nicht. Früher war die Nutzung nicht auf bestimmte Leute begrenzt und auch andere Verkehrsverbünde hatten anteilige Deutschlandtickets verkauft.

VG
J~

Moin,

angeblich wird es inzwischen -egal wo gekauft- nach der Postleitzahl des Käufers im Land verteilt. Die genaue Aufteilung habe ich auf die Schnelle nicht gefunden

VG
J~

hi,

so schreiben sie das zumindest.
Wie das früher war, weiß ich nicht. Vermutlich aber auch so.

In den bundesweiten Tarifbestimmungen zum Deutschlandticket ist festgelegt, dass ein Abonnement des Deutschlandtickets regulär 63 € kostet, jeweils zum Ersten eines Monats startet und grundsätzlich für einen vollen Kalendermonat gilt. Ein anteiliger Kauf, bei dem nur die verbleibenden Tage des aktuellen Monats bezahlt werden müssen, ist nicht möglich. Auch wenn am Ende des Monats noch ein Deutschlandticket zum sofortigen Start gekauft wird, muss der volle Betrag in Höhe von 63 € bezahlt werden.

Wenn du deinen Wohnsitz in Hamburg hast und erst nach dem Ersten eines Monats ins Abo einsteigst, zahlst du im ersten Monat nur anteilig für dein hvv Deutschlandticket. Die Stadt Hamburg übernimmt für dich die Differenz zum regulären Preis von 63 €.

das meinte ich nicht negativ. Aber die Konsequenz, es zu beschränken erachte ich als logisch und nötig.
Vielleicht ist die Verteilung der Einnahmen jetzt auch anders, sodass Hamburg nicht mehr (?) den Kaufpreis einnimmt, wenn der Käufer woanders wohnt, aber den Rabatt gewähren würde.

grüße
lipi