Deutschsprachige Lyrik 1945 - 1975

Halli Hallo,
als absoluter Lyrik-Laie stehe ich vor dem Problem, im Thema „deutschsprachige Lyrik 1945 - 1975“ im Herbst prüfungsfähig zu sein.
Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und genussvolles Lernen empfehlen?

Gleich noch ne Zusatzfrage: Erich Kästner hat nach 1945 keinen Gedichtsband mehr veröffentlicht, oder?

Hallo,

Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und
genussvolles Lernen empfehlen?

zunächst einmal Sekundärliteratur zur allgemeinen Orientierung:

  • Dieter Hoffmann, Arbeitsbuch Deutschsprachige Lyrik seit 1945;
    Tübingen/Basel 1998 ISBN: 3825220370 Buch anschauen und
  • Peter Pabisch, luslustigtig. Phänomene deutschsprachiger Lyrik 1945-1980; Wien 1992 ISBN: 3205055535 Buch anschauen

Gleich noch ne Zusatzfrage: Erich Kästner hat nach 1945 keinen
Gedichtsband mehr veröffentlicht, oder?

Die Gedichtbände sind zwischen 1828 und 1932 erschienen, siehe:
http://www.goethe.de/ne/hel/depek.htm#ged

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo !

Sarah Kirsch und Ingeborg Bachmann (Nebelland …) sollten für ein genussvolles Lernen dabeisein !

Gruß
Markus

Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und
genussvolles Lernen empfehlen?

Paul Celan (wenn auch nur deutsch-stämmig) und Gottfried Benn
Gruß,
Anja

Hi Anja,

Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und
genussvolles Lernen empfehlen?

Paul Celan (wenn auch nur deutsch-stämmig) und Gottfried Benn

das ist dann aber eher was für morbide Gemüter :wink:

Gandalf

Hallo Anja,

Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und
genussvolles Lernen empfehlen?

Paul Celan (wenn auch nur deutsch-stämmig)

wie meinst du das? Warum „nur“ und warum „deutsch-stämmig“?

und Gottfried Benn

1956 gestorben, „Statische Gedichte“ 1947 erschienen. Passt es zum Thema 1945-1975?

Gruß

Hi peet,

Paul Celan (wenn auch nur deutsch-stämmig)

wie meinst du das? Warum „nur“ und warum „deutsch-stämmig“?

Weil nach deutschsprachiger Lyrik gefragt wurde und m.W. Celan in französischer Sprache geschrieben hat (dafür würde ich jetzt aber nicht meine Hand ins Feuer legen…). Das „nur“ war keinesfalls abwertend gemeint, ich weiß nur nicht, wie ihn die Germanisten einordnen…

und Gottfried Benn

1956 gestorben, „Statische Gedichte“ 1947 erschienen. Passt
es zum Thema 1945-1975?

Meinte ich doch, sagte ich doch - wo liegt das Missverständnis *grübel?
Gruß,
Anja

Hi Gandalf,

das ist dann aber eher was für morbide Gemüter :wink:

Ich bin morbide! Hochglanz liebe ich nur, wenn ich nach Polystyrol-Verpackungen suche *gg
Gruß,
Anja

Hallo Anja,

Weil nach deutschsprachiger Lyrik gefragt wurde und m.W. Celan
in französischer Sprache geschrieben hat (dafür würde ich
jetzt aber nicht meine Hand ins Feuer legen…)

das ist auch gut so, dass du das nicht tust:
http://www.uni-greifswald.de/~dt_phil/litwiss/Gratz/…

*hüstel* :smile:

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Darfst ruhig laut husten *lach owT

Hallo,

Kästners „Dreizehn Monate“ sind, meine ich, aus den fünfziger Jahren (1955?).

Unabhängig davon noch ein paar Namen (weniger für Dich, Thomas, Du kennst sie eh, als für das Forum):

Peter Rühmkorf, Ernst Jandl, Erich Fried (naja, aber er gehört halt dazu), James Krüss (nicht nur für Kinder), Sarah Kirsch. Peter Handke und HM Enzensberger natürlich. Ingeborg Bachmann schon genannt.

Dieses die ersten Einfälle eines spät in der genannten Epoche geborenen nicht-Literaten.

Schöne Grüße

MM

als absoluter Lyrik-Laie stehe ich vor dem Problem, im Thema
„deutschsprachige Lyrik 1945 - 1975“ im Herbst prüfungsfähig
zu sein.
Welche Lyriker würdet ihr mir für ein unterhaltsames und
genussvolles Lernen empfehlen?

Selber hallo.

Hmm … recht schwierig, ‚große’ Namen anzugeben, die für den gesamten Zeitraum stehen könnten. Sicher Erich Fried – auch wenn er hierzulande wohl erst in den Siebzigern so recht wahrgenommen wurde.

Nicht vernachlässigen sollte man jedenfalls Günter Eich und Ingeborg Bachmann. Wurde ja schon genannt, Celan auch.

Ab den Fünfzigern dann Helmut Heißenbüttel und meine besonderen Lieblinge Peter Rühmkorf und Oskar Pastior (das entspricht jedenfalls meiner Auffassung von „unterhaltsam und genussvoll“). Und wenn man schon Fried nennt, darf auch Hans Magnus Enzensberger nicht fehlen.

Um Österreich nicht aus den Augen zu verlieren (es geht ja um deutschsprachige Lyrik): Ernst Jandl. Gerhard Rühm. H.C. Artmann. DDR-Lyrik habe ich eigentlich erst mit Sarah Kirsch wahrgenommen, etwas spät für dieses Thema. Gab’s da was, außer dem späten Brecht? 1959 war ja Bitterfeld (Greif zur Feder Kumpel!) und Schluss mit lustig. Da fällt mir auf - was ist eigentlich mit der Schweiz? Lyrische Wüstenlandschaft?

Freundliche Grüße,
Ralf

und Gottfried Benn

1956 gestorben, „Statische Gedichte“ 1947 erschienen. Passt
es zum Thema 1945-1975?

1951 Fragmente 1953 Destillationen 1958 Primäre Tage (aus dem Nachlass)

Aber ist schon richtig, Benn war eigentlich schon Geschichte …

Freundliche Grüße,
Ralf

und Gottfried Benn

1956 gestorben, „Statische Gedichte“ 1947 erschienen. Passt
es zum Thema 1945-1975?

1951 Fragmente 1953 Destillationen 1958 Primäre Tage (aus dem
Nachlass)

Aber ist schon richtig, Benn war eigentlich schon Geschichte

Danke für deine Ergänzung und somit eine Korrektur. Die Wendung zur hermetischen Poesie ist doch der Trend der 50er. Ich sehe meine Zweifel an der Rolle Benns in 50er für widerlegt.

Gruß

Wie wäre es mit Brecht, Grass, Dürrematt, Lenz? Sehr interessante Themen…

Linktipp: http://oregonstate.edu/instruct/ger341/litbew.htm

Lg
Christin Hess

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Danke für die Tipps
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