Hi,
angenommen ich habe ein nichtperiodisches Mess(Zeit-)signal aufgenommen und möchte das Spektrum davon darstellen. Das Messsignal sagen wir mal wird eine Sekunde gemessen. Ich taste so ab, das ich 50000 Messpunkte bekomme. Die Grundschwingung ist 50Hz.
Jetzt sind ja 50000 keine Zweierpotenz, aber gerade! Durch Zeropadding, also anhängen von Nullen bis zur nächsten Zweierpotenz, könnte ich also die DFT durchführen. Verändere ich aber damit nicht mein Messsignal. Es ist doch was anderes wenn ich ein periodischen Schwingen über alle Punkte abbilde oder alle Sekunde die Schwingung für die Zahl der angehängten Nullen aussetzt und ich darüber die DFT mache! Oder nicht?
Muss es bei der DFT eigentlich eine zweierpotenz sein, oder ist das nur bei der FFT unbedingt notwendig. Bei der zweierpotenz geht es doch auch nur um Rechenzeit, prinzipiell müsste es auch ohne zweierpotenz tgehen, oder? (Habe gelesen es würde auch Potenzen mit anderer Basis gehen. z.B. 3^n. wäre nur langsamer. Die Bedingung wäre dann nur das es eine Primzahl ist?)
Was würde ich denn für einen Fehler produzieren, wenn ich bei gleichem Abtastintervall, aber einer längeren Meßzeit, mehr Messpunkte aufnehmen würde. Quasi um die Zweierpotenz zu erreichen? - Die Grundschwingung würde bei z.B. 1,2sek nicht bei einer ganzen Grundschwingung enden. Ohne ein Fenster, hätte ich dann aber ein starkes verschmieren. Vorraussetzung für die Näherung der FFT zur DFT ist ja auch das die Abtastperiodendauer gleich der grundschwingungsperiodendauer ist (Bei meinem Beispiel mit 50Hz halt ein vielfaches der Grundschwingungsperiodendauer)!