Ich habs mal gegoogelt, es scheint da wirklich keine Lösung zu geben, wie man den DHCP-Client konfigurieren kann, dass er nur eine bestimmte Route wählt.
Obwohl das Problem öfters mal in Foren auftaucht.
Theoretisch wäre es zwar möglich, ein DCHPDISCOVER-Paket so zu formulieren, dass nur die IP eines bestimmten DHCP-Servers angesprochen wird, oder dass der Client Adressangebote nur aus einem bestimmten IP-Subnetz akzeptiert und andere Angebote negativ beantwortet, also das was er von den Nappels als erstes bekommt, verwirft, und das vom RZ, das später kommt, annimmt; ich sehe da nur leider keine Konfigurationssoftware.
Zumindest nicht beim Client für Windows.
Da müsste es schon einen Patch geben.
Das scheint wirklich nur serverseitig zu gehen.
Ich hab auch mal in meiner Registry unter den TCP/IP-Eigenschaften meines Sticks nachgeschaut, man kann zwar einen Wert für DHCP-Server eingeben, allerdings ändert der sich wieder, wenn ich den WLAN-Stick aus- und wieder einstecke.
Wenn es ein normales LAN ist, k.A., allerdings wäre das umständlich,vor allem weiß ich nicht, ob der DHCPDISCOVER nicht schon sehr früh beim Booten rausgeht.
Hast du denn den DHCP-Server, von dem du die korrekte IP beziehst, mal als Standard-Gateway von Hand in die IP-Eigenschaften deiner Ethernetkarte eingegeben?
Ok ich seh grad, bei meinem Windows kann man nur Ports sperren, aber nicht ein bestimmtes IP-Netz.
Es müsste vielleicht eine Personal-Firewall her, die sämtliche eingehenden UDP-Port-68-Pakete aus sämtlichen Netzen, die 192.x. entsprechen, abblockt.
Oder umgekehrt, keine ausgehenden Pakete auf 192.x.x.x UDP-Port 67 durchlässt.
Denn ein DHCP-Server lauscht auf Port 67 UDP und antwortet auf Port 68 UDP.
Ob es sowas gibt, weiß ich leider nicht.
Könnte aber möglich sein. Aber vielleicht nicht bei einer Freeware-Firewall.
Es gibt sowas namens DHCP-Relay für Windows-Netzwerke, wenn im Netzwerksegment kein DHCP-Server steht, wird der Standardgateway mit installiertem DHCP-Relay-Agent benutzt, um von da aus den nächsten DHCP-Server anzusteuern.
Könnte funktionieren, wenn der Standardgateway des Rechenzentrums auch der DHCP-Server ist. Dann bräuchtest du einen Router, der als DHCP-Relay-Agent fungieren kann. Dieser müßte dann die DHCP-Message direkt an den gewünschten DHCP-Server weiterreichen.
Da weiß ich allerdings auch nicht, welcher Home-Router das könnte.
Ich würde mich da ganz frisch fromm fröhlich frei einfach mal an den Admin des Uni-Netzwerkes wenden, und fragen wie sich das verhält.
Vielleicht haben andere das selbe Problem.
Du könntest eine Geheimorganisation gründen, die die Bösewichte ermittelt, und ihnen dann, wenn sie Online sind mit ihrem DHCP, heimlich die SIcherung rausdreht.
Wenn das eine Weile läuft, wird es vielleicht guter Brauch, es sein zu lassen, so könntest du, wenn auch ingonito, in die Annalen deiner Uni eingehen.
Ich vermute nur, du hast Wichtigeres mit deiner Zeit anzufangen 
Was mich wundert, wenn diese Leute es so machen, dürften sie doch selber nicht ins Internet kommen.
Oder schliessen sie so andere aus der Nutzung aus, nachdem sie selber eine vernünftige IP vom RZ bekommen haben?
Damit sie etwa die Bandbreite für ihre schlimmen Downloads voll ausnutzen können?
Das wären dann ja richtig üble Schurken.
Da hülfe dann nur noch eine Anfrage an den MAHN-MAN, vermute ich mal.
Falls es einen solchen an eurer Uni gibt.
Wenn nicht, muss er halt erfunden werden. Er könnte ja seine Sendung auf Youtube reinstellen, und den Link sollte man an der Uni unters Volk bringen. Meinetwegen über das schwarze Brett.
Mehr zum Mahn-Man:
http://www.youtube.com/watch?v=lizYC6KwSTM
http://www.jurawelt.com/gerichtsurteile/zivilrecht/b…