Habe aus Australien ein Paket (vor) geschickt nach Deutschland, persoenliche und gebrauchte Gegenstaende, fuer mich bestimmt, an die Adresse von Freunden. Frachtkosten vor Ort bezahlt und Kleidung wurde vor Ort durhgesehen. In Deutschland wurde fuer das Paket Zoll und Einfuehrumsatzsteuer in Hoehe von 160 Euro verlangt. Nach telefonischer UND schriftlicher Bestaetigung das es sich um einen Fehler handelt und ich den Betrag nach Bezahlung zurueckerstattet bekomme, werde ich nun seit Wochen durch verschiedene Stellen geschickt, nicht zurueckgerufen, meine mails nicht beantwortet, Unterlagen verlangt, von denen vorher nicht die Rede war u.s.w… Habe den Betrag nur bezahlt, da das Depot in dem mein Paket gelagert wurde, das Paket nach Ausage der Mitarbeiter nur 2 Wochen aufbewahren wuerde und nach Zusage auf Erstattung. Seitdem ich mich nun seit Wochen mit DHL „rumschlage“, stellt sich mir die Frage, ob ich einen anderen Weg einschlagen sollte und wie dieser ausehen kann? Ueber einen Vorschlag wuerde ich mich freuen!
Hallo Lisa,
Um welche Art DHL handelt es sich denn? War es ein ganz normales Postpaket, welches Du auf die Reise geschickt hast? Falls ja, würde ich an Deiner Stelle mit den gesammelten Werken zur nächsten (großen) Postfiliale gehen und dort persönlich mit jemandem sprechen. Meist hilft ein energisches Gespräch von Angesicht zu Angesicht mehr als Telefonate und Emails!
Viele Grüße
Melanie
Tach, also das würde ich dann mal als Umzugsgut werten.
Für den Zoll wäre nachzuweisen gewesen, dass man tatsächlich auch umzieht und das die Waren auch persönliches Eigentum zur weiteren persönlichen Nutzung bleiben.
Denke die Dokumentation wird unzulänglich gewesen sein. Ausserdem verfahren die Postunternehmen ja ein wenig automatisch - irgendwie müssen die ja voran kommen.
Da die Reklamation ja bereits durch DHL angenommen wurde (??) wird ein Antrag auf Erstattung der Abgaben beim Zoll gestellt worden sein.
Dementsprechend wurden also auch schon Nachweise über den Umzug und die Dauer des Aufenthalts im Ausland eingereicht…?!
Hinweis: Ob etwas aus dem Zollausland nun Umzugsgut ist, oder nicht ist erst mal egal. Primär ist es Zollgut, was eventuell mit Abgaben belegt ist.
DHL wird erst erstatten, wenn die ihrerseits das Geld vom Zoll bekommen haben. Das ist eigentlich ganz normal und die Bearbeitungsdauer würde ich auf Zollseite locker mit 2 Monaten veranschlagen.
Ansatz wäre nun einfach mal beim entsprechenden Zollamt anzurufen und den Status nachzufragen. Vorher das Geschäftszeichen, oder die Arbeitsnummer des Vorgangs besorgen.
In der Regel fallen solche Vorgänge dann auch in der Bearbeitung nach oben.
Ich würde da dann auch damit rechnen beim Zoll ca. 5 mal weiter verwiesen zu werden 
Hi LisAA84,
das Paket steht nun bei der DHL, also sind die auch dafür zuständig.
Mails sind zwar immer eine bequeme Möglichkeit, leider kann es auch vorkommen, dass die Bearbeitung lange dauert oder die Mail ganz einfach im Spam Ordner verschwindet. Natürlich hat man einen Nachweis, dass man etwas an DHL geschickt hat.
Besser ist anrufen und nach dem hin und her würde ich nicht mehr mit dem Service telefonieren sondern mir einen Vorgesetzten geben lassen, und die Sache schildern. Wichtig! Freundlich bleiben, schließlich kann von denen, die den Fall bearbeiten keiner etwas für die jetzige Situation. Meistens klärt sich die Sache relativ schnell.
Gruß Totty
Hallo! Danke fuer die Antwort! Das Problem ist, das ich ohne zu uebertreiben ueber 30x in den letzten VIER Wochen mit dem DHL Kundenservice + Reklamationsservice und Zollamt (Australien sowie Deutschland)telefoniert hatte, bis ich vom DHL Kundenservice eine mail bekam, das DHL mir den Betrag zurueckerstattet und ich NUR NOCH meine Kontodaten durchgeben muss. Dann habe ich den Betrag bezahlt, niemanden interesieren meine Kontodaten, Anrufe und mails. Ich weiss, das niemand von den Mitarbeitern etwa dafuer kann, aber nervenaufreibend ist es schon. Erfahrungen mit der Verbraucherschutzzentrale? Macht so etwas Sinn? Gruss Lisa
sorry, da habe ich leider keine Ahnung von…
Tut mir leid!
Hallo burschi7! Also, bin in Australien nur als Tourist gewesen. Bei DHL in Australien war von keinen weiteren Kosten die Rede. Auch wussten die genau worum es ging, d.h. Tourist, persöenliche Gegenstaende u.s.w… Der Betrag wurde dann hier vor Ort verlangt, habe das Paket 2x abgehlent und es dann aus dem Depot abgeholt und denn Betrag bezahlt.
Ich denke, das die Reklamationin dem Sinne noch nicht angenommen wurde. Hatte die Bestatigung per e-mail vom Kundenservice. In dieser war dann halt nur die Rede von Kontodaten abgeben zur Erstattung. Die wollte dann kein Mensch haben. Nach erneut zahlreichen Telefonaten und mails, wollte der Reklamationsservice von DHL meine Ticketdetails, Visa, Passkopie und Rechnung haben. So,jetzt gehts wieder nicht weiter!
Was ist denn der Unterschied fuer mich zwischen Zoll und der Einfuehrsteuer?
Ich hab ja auch nur die Bestaetigung von DHL und nicht vom Zoll. Trotzdem beim Zoll nochmal anrufen?
Vielen Dank fuer Aufwand und Zeit!!!
Gruss Lisa
Trotzdem danke!
Gruss Lisa
Hallo Melanie,
vielen Dank fuer die schnelle Antwort. Hab mit denen schon so oft telefoniert. In einer Filiale auflaufen ist sicherlich nochmal eine Idee! Ist halt die Frage, ob die mich auch wieder an die Reklamatinshotline zurueck leiten. Werd es aber versuchen. Danke.
Gruss Lisa
Hi Lisa,
Ich hätte Dir gerne eine pragmatischere Hilfe angeboten, aber DHL ist ein Fall für sich, speziell, wenn es um Probleme geht. Bei der Größe des Unternehmens gibt es für Privatpersonen eigentlich nur die Möglichkeit, Geduld zu beweisen und keinen Weg unversucht zu lassen!
Ich drück Dir die Daumen, dass sich der Fall für Dich recht schnell löst!
LG
Melanie
Naja, dass mit Tourist ändert den Sachverhalt ja doch deutlich.
Genauso, wie Schnaps und Zigaretten kann man auch andere Waren nur in begrenztem Umfang aus dem Ausland als Reisegepäck importieren.
Das musste dir DHL in Down Under nicht erklären. Das war deine eigene Verantwortlichkeit. DHL wird es nur ums Porto und so gegangen sein und da wäre auch m.E. nix zu mäkeln.
Guck mal auf Zoll.de unter Reisefreigrenzen - da findest du die Wertgrenzen - und dann frag doch besser mal direkt bei deinem Zollamt nach.
Die Beamten sind völlig neutral, ziehen niemanden über den Tisch, fressen auch keinen auf und wenn sie gut drauf sind geben sie auch mal guten einen Tipp. Wenn die es unter den Umständen als nicht erstattbar sehen muss die Pille leider runter.
Die Unterscheidung Zoll und Einfuhrumsatzsteuer ist nur für Firmen wichtig. Die können die Eust als Vorsteuer erstatten lassen. Als Privatperson ist das einfach ein Abwasch unter dem Oberbegriff Einfuhrabgaben.
Viel Spaß beim Zoll.
OK, mit dem Zollamt hab ich auch schon oefter telefoniert. Alle sagen sie verstehen es nicht so ganz. Und DHL sagt das ich es von der Reklamationsstelle zurueck bekomme. Glaubst du dass das evtl. nur war, um mich „loszuwerden“
? Hab naemlich immer nach der gleichen Person verlangt! Und jetzt will keiner mehr so wirklich mit mir sprechen.
Habe aber gesagt bekommen, das ich fuer gebrauchte Kleidung keine Einfuhrumsatzsteuer bezahlen muss.
Danke fuer den Tipp mit der Reisefreigrenze!
Werd das nachschauen!
Gruss Lisa
Hallo Lisa,
über meine eigenen Erfahrungen mit diesem „Unternehmen“ DHL könnte ich ein Buch schreiben.
Und immer wieder habe ich diese von Dir geschilderten Verhaltensweisen selbst festgestellt.
Eine wirkliche Lösung hat es NIE gegeben. Reklamationen nutzen nichts. Es wird sich hinter Bestimmungen und Vorgesetzten verschanzt.
Du investierst Zeit, Kraft und hast Kosten, ohne Erfolg. Nun bleibt Dir noch die Möglichkeit, den Rechtsweg einzuschlagen. Ich rate Dir davon ab. Auch hier wird es enden, wie das Hornberger Schießen. Ein derart miserabler Service, ein Unservice ist mir nirgendwo sonst auf der Welt begegnet.
Und selbst in der Service-Wüste Deutschland nimmt DHL noch eine traurige Sonderstellung ein.
Ich habe meine Erfahrungen mit DHL abgeschlossen und habe für mich vor langer Zeit die einzig mögliche Konsequenz gezogen, — NIE WIEDER DHL!—
Ich habe seither mit jedem anderen Wettbewerber bessere Erfahrungen gemacht, als mit DHL.
Und kaufe ich heute etwas im Internet, kläre ich zuvor mit der Lieferfirma ab, dass meine Bestellung NICHT mit DHL ausgeliefert wird.
Wenn mir das nicht verbindlich zugesagt wird, kaufe ich dort nicht. Auf diese Weise habe ich mich vom Standard-Ärger dieses Unternehmens(?) befreit.
Ich wünsche Dir für die Zukunft ein Leben, frei vom DHL-Ärger.
Gruß Johnny