Hallo Matthias!
Kannst Du ja machen, aber der Fragesteller ist eindeutig keine
qualifizierte Diabetes-Fachkraft. Und den Fragesteller wollte
ich darauf hinweisen, das er anscheinend einem Irrtum
unterlaufen ist.
Ja, aber nur weil jemand eine Frage stellt, hat er doch trotzdem das Recht, eine Antwort zu bekommen, die stimmt?
Seine Diabetes 2 Diagnose und das Krankheitsbild unterscheiden
sich zu stark.
Das tun sie ganz und gar nicht! Das, was der Fragesteller geschildert hat, sind ganz eindeutige Folgeschäden eines schlecht eingestellten oder lange Zeit unbehandelten Diabetes.
Gemeint ist natürlich eine unbehandelte Diabetes.
Davon stand da aber nichts, und gerade bei jemandem, der sich Deiner Meinung nach nicht mit Diabetes auskennt, musst Du sowas schon dazuschreiben.
Bei Diabetes 1 ist der unbehandelte Zuckerwert höher. Da gibts
kein Drumherum.
Es gibt nicht DEN unbehandelten Zuckerwert. Der Wert schwankt grundsätzlich, auch wenn er natürlich wesentlich höher ist, wenn ein Diabetes nicht behandelt wird.
Meistens ist er bei einem Typ1-Diabetiker bei Feststellung der Krankheit in der Tat höher, was aber nichts über die Gefährlichkeit oder „Schwere“ der Krankheit aussagt.
Diabetes 1 ist auch bei weitem gefährlicher. Man lese einmal
beide Artikel durch. Da stehen auch Details zwischen Diabetes
1 + 2 beschrieben.
Ja, aber da steht doch keine Gewichtung einer Gefährlichkeit! Zumal ich mich frage, wieviel Du in Deinen Links gelesen hast. Einfach irgendwelche Seiten aus dem Netz ziehen ist leicht, den Inhalt aber verstehen und auf eine konkrete Fragestellung beziehen ist etwas ganz anderes.
Eine gefährlich behandelte Krankheit ist bei immer noch
gefährlich, ganz gleich ob behandelt oder nicht.
Selbstverständlich bleibt die Krankheit gefährlich, WENN…und da geht es eben los.
Was Du schreibts soll wohl eine Pointe sein.
Oh nein. Glaub mir, ich würde nie im Leben auf die Idee kommen, solche Scherze über Krankheiten zu machen. Zumal ich ich wirklich frage, wie Du darauf kommst!
Natürlich ist das ein Fehler. Stellt eine Bauchspeicheldrüse
zuwenig Insulin her, oder jemand z.B. eine Hand verloren, kann
er nicht gut leben. Wo ist das wohl kein Fehler??? In diesem
Punkt ärgert es mich besonders, das Du einen Punkt erhalten
hast. Besonders hier im Medizinbrett wird vieles zum
Witzeforum misbraucht, habe ich den Eindruck.
Besonders im Medizinbrett kann jeder schreiben, der will. Es findet höchstens durch andere User eine Prüfung auf den Wahrheitsgehalt des Postings statt.
Es steht auch nirgends, dass das Sternchen, das ich bekommen habe, genau auf diese Aussage von mir bezogen ist. Ob das der Fall ist, könnte höchstens derjenige sagen, der mir den Stern gegeben hat.
Ich habe einfach Deine Aussage, dass eine Krankheit ein Fehler ist, aus meiner Sicht beurteilt. Das ist aber eine persönliche Sicht, die man teilen kann oder nicht.
Kann sein das Du dabei recht hast. Aber es entspräche nicht
dem, ich nenne es das primäre Krankheitsbild, wie es auch auf
den Internetseiten ausgeschrieben wurde,
Wenn Du noch nichtmal weisst, ob ich recht habe, wie willst Du dann beurteilen, was ich geschrieben habe?
Meine Aussage ist eben pauschal und von anderer Krankheit oder
Stress war nicht die Rede.
Bitte!? Es ist sehr wohl von zusätzlichen Krankheiten ab, wie eine Therapie aussieht, GERADE auch DAVON.
Und dass es einem Stress bereitet, wenn es einem nicht gut geht, ist doch normal und „üblich“.
Also ich entnehme den von mir genannten Artikeln, vereinfacht
gesagt, mit Spritze ist Diabetes1.
Dann lies sie Dir nochmal durch.
Ganz abgesehen davon bedeutet noch nichtmal Typ 2 unbedingt Spritze.
5 mal spritzen find ich
übrigens Scheiße.
Ich find es auch scheisse, das glaub mir mal. Ich find es auch scheisse, dass ich seit über 20 Jahre Diabetes habe. Ich find es scheisse, dass ich jeden Tag damit umgehen muss. Ich find es scheisse, dass es mein Leben ständig beeinflusst. Ich finde die ganze verdammte Krankheit scheisse!
Aber was hilft es mir? Gar nichts *seufz* Ich muss trotzdem damit umgehen, und wenn das bedeutet, zu spritzen, dann kann ich das noch so scheisse finden, es wird mich aber meine Gesundheit und womöglich mein Leben kosten, es nicht zu tun.
Aber bringt das den Fragesteller weiter?
Naja, da hast Du natürlich recht. Aber zum einen, einen
Diabetologen gibts wohl nur in großen Städten glaub ich.
Kommt drauf an, wann „gross“ anfängt. In der Kleinstadt, in der ich wohne, gibt es auch keinen. Ich fahre gut 40km nach Münster zu meinem Arzt. Das ist super aufwändig und oft zeitlich nicht ganz einfach hinzukriegen, aber es lohnt sich.
Es gibt gar nicht so wenige Diabetologen, wenn man sich mal umsieht. Viele arbeiten in Ambulanzen der Krankenhäuser, viele haben ihre Praxen in der Nähe von grösseren Krankenhäusern oder Schwerpunktzentren. Bei der Suche kann einem das Internet helfen, oder auch einfach der Deutsche Diabtikerbund DDB.
Grüsse,
Bine