Hej Leute hoffe könnt mir helfen und zwar.
Ich habe Diabetes Typ 1 und als meine jährliche Kontrolle von der Führerscheinstelle kam wollte mir der Arzt keine Bescheinigung ausstellen für die Fahrtüchtigkeit wegen hohem Hb1c Wert. Schadr aber Pech gehabt so deswegen musste ich meinen Führerschein vor paar Monaten abgeben. Und damals meinte der Typ von der Stelle, dass wenn ich mein Schein wieder haben möchte muss ich die Arztbescheinigung + nötige Unterlagen + 200€ bringen soll, damit der Führerschein neuausgestellt werden kann. Ticken die nicht mehr richtig oder was ist da los. Ist das rechtens da bei Fahrern im alkoholischen Zustand der Führerschein abgenommen und später wiedergegeben wird. Soll ich den jetzt jedes Jahr einen neuen Führerschein beantragen weil ich manchmal probleme mit dem Zucker habe?
Auch derjenige dem wegen Trunkenheit die Fahrerlaubnis entzogen wurde muss ggf. seine Eignung nachweisen und für das Prozedere der Neuerteilung einer Fahrerlaubnis Gebühren und Auslagen zahlen die in der Regel auch bei 200€ liegen.
Gruß Crack
Warum weiß die Führerscheinstelle überhaupt von Deiner Diabetes? - Im nachfolgenden Link steht, dass man diese Angabe nicht unbedingt machen sollte…
Gruß Oberberger
ja habe aber leider gemacht und deswegen habe ich jährliche Kontrollen.
Servus,
hast Du den Text eigentlich auch gelesen?
Schöne Grüße
MM
Ich nehme an, Du meinst mich?!
Ja, das habe ich. Ich schrieb deshalb bewusst:
Außerdem war es eher eine Verständnisfrage für mich und sollte nicht heißen, dass es ratsam wäre, bewusst zu betrügen.
Gruß Oberberger
Deshalb kann Dir niemand helfen!
Du hast Dich diesem „Fürs-Kranksein-Bezahlsystem“ selber „angebiedert“…
Sad but true!
Gruß Oberberger
PS: Da kann man rechtlich argumentieren wie man möchte; das ist „Diskriminierung wegen Krankheit“, pfui Teufel!
Hallo,
Hier handelt es sich - wie auch geschrieben - um die private Meinung eines Seitenbetreibers.
Die mir bekannte Fachmeinung zu § 2 FeV
geht durchaus von einer Mitteilungspflicht aus und die Anlage 4 zur FeV, Nr. 5.1 - 5.5 geht durchaus von notwendigen Einschränkungen aus, bei denen es sich übrigens nicht um Diskriminierung, sondern um eine sachlich begründete und somit zulässige Ungleichbehandlung handelt.
&Tschüß
Wolfgang
Den gleichen Sicherheits-Effekt erzielt man aber auch, wenn der Betroffene (der ja bestimmt auch nicht bei 'nem Unfall sterben möchte) nur dann fährt, wenn sein Arzt sagt, dass gerade alles okay ist.
Warum regelmäßig 200 Euro bezahlen; für was?
Gruß Oberberger
Hallo,
wenn das mit der Selbstverantworlichkeit so einfach wäre, bräuchte es zB auch keine Alkoholkontrollen.
Es ist nun mal eine Abwägung zwischen Persönlichkeitsrecht des Einzelnen und dem Schutzbedürfnis der Allgemeinheit. Diese Abwägung mag im Einzelfall als ungerecht empfunden werden.
Aber Verwaltungshandeln wie die Wiederausstellung einer Fahrerlaubnis gibt es nun mal nicht für ein paar Cent
Das Problem ist warum soll ich mich damit zufriedengeben das mir die erlaubnis entzogen wird um dann später dafür zu blechen was neues zu bekommen und nicht mein altes
Wer sollte Deiner Meinung nach dafür bezahlen? Die Anderen? Warum? Weil die schon ganz selbstverständlich über ihre Beiträge zu verschiedensten Versicherungen für die Folgen von Unfällen unterzuckerter Diabetiker zahlen?