Bei meinem 13jährigen Dackelmix hat der Tierarzt einen schweren Leberschaden, eine Schilddrüsenunterfunktion und einen Diabetes festgestellt. Der Leberschaden kommt wahrscheinlich von den Antiepileptika, die Sammy seit er vor 8 Jahren Anfälle hatte, nehmen muss. Außerdem nimmt er täglich noch eine herzunterstützende Tablette, weil sein Herz zu groß ist.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesen Erkrankungen? Welches Futter kann ich am Besten füttern? (Es muss auch bezahlbar sein.) Welche unterstützenden Massnahmen gibt es noch? Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.
Es grüßt Gabi mit Sammy und Kira
Hallo,
die Leber unterstützen kann man mit Futterzusätzen zB.
http://www.fuetternundfit.de/hundeapotheke_hundebeda…
oder googgle einfach mal nach „Hund Leber unterstützen“
Zu den Herzkrankheiten kann ich Dir diese Links empfehlen:
http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/dcm.html
http://www.collegium-cardiologicum.de/ dort findest Du Spezialisten für Herzerkrankungen
Bei einem so hohen Alter ist das natürlich alles nicht einfach. 13 Jahre ist ja schon was für einen Hund. Meine Dackelin ist jetzt 16 , sie frisst seit ca.4 jahren nur noch Katzenfutter… ich habe den Verdacht, das Taurin darin hilft ihr. Sie ist seit Jahren Herzkrank, hustete aber mit dem Herzmittel noch mehr. Seit sie Kafu frisst, hustet sie kaum noch. Ich denke, unsere Tiere sind nicht dumm, die merken selber, was ihnen gut tut.
Hundenassfutter, reine Fleischsorten und sogar Frischfleisch haben sie nicht interessiert, sie mochte es nicht mehr.
Ich weiß dass im Kafu Lockstoffe und teilweise auch Zucker drin sind, dass das Eiweiß eigentlich für Hundenieren viel zu hoch ist, dennoch es tut ihr gut, sie ist damit schon 16 Jahre alt geworden, was wollen wir mehr ?
Ich wünsche Euch auch noch ein paar schöne Jahre
Grüße
Margit
Frischfleisch (BARF)en.
Hallo Gabi,
in Anbetracht der Krankheiten und Leiden die Du geschildert hast, ist es wohl das Beste den Hund von diesen zu erlösen. Das ist zwar primär schmerzhaft für Dich aber in jedem Fall weniger schmerzhaft für Deinen Hund. Ich bin überzeugt, daß diese Symptome sowieso in kurzer Zeit zu seinem Tod führen. Warum ihm mit aller „Gewalt“ noch das Leben verlängern? Ich denke, daß die Fürsorgepflicht und der Respekt gegenüber dem Lebewesen diesen Schritt zwingend erforden.
Grüße Thomas
Hallo Thomas,
ich bin nur froh, dass ich noch nicht auf diese Idee gekommen bin. Würdest du meinen Sammy kennen, wäre es sicherlich auch für dich völlig absurd. Seit er Schilddrüsenhormone bekommt (seit 6 Tagen) hat sich seine Apathie ins Gegenteil verwandelt. Außerdem hat er keinerlei Anzeichen von Schmerzen. Du kannst sicher sein, dass ich meinen Hunden keine unnötige Qualen zumuten werde, habe ich auch bislang bei den zahlreichen Vorgängern nicht getan. Aber sofort ans Töten zu denken ist für mich einfach völlig absurd!!!Ich möchte dir dazu eigentlich noch viel mehr schreiben, lasse es aber lieber bleiben, um nicht beleidigend zu werden.
Es grüßt eine wütende
Gabi
Hallo Gabi!
Du solltest Thomas nicht böse sein wegen seiner Worte. Sie mögen Dich hart und unerwartet getroffen und verletzt haben, aber wenn man liest, dass Dein Hund
- Diabetes,
- einen schweren Leberschaden,
- eine Schilddrüsenunterfunktion,
- epileptische Anfälle und
- ein zu großes Herz hat,
kann man schon mal in diese Richtung denken, ohne ein schlechter Mensch zu sein.
Jede Krankheit für sich genommen ist sicherlich händelbar, aber alle zusammen sind schon ein ganz schönes Paket! Wieviel Lebensfreude und wie wenig Schmerzen Dein Hund hat, kann hier keiner von uns im Forum aus der Ferne beurteilen.
Ich finde es aber wichtig und richtig, dass hier außer Therapievorschlägen auch der zaghafte Hinweis in die andere Richtung kommt. Manchmal versucht man alles, nur um das geliebte Tier zu retten, und verliert zwischen all den Behandlungen und Medikamentengaben das Gespür für das Tier, das vielleicht gar nicht mehr will und kann. Mir ist das so ähnlich schon passiert … Vielleicht hätte mir - und vor allem meinem Tier - damals ein Thomas ganz gut getan.
Ich möchte dir
dazu eigentlich noch viel mehr schreiben, lasse es aber lieber
bleiben, um nicht beleidigend zu werden.
Es grüßt eine wütende
Gabi
Ich finde, das hat Thomas nicht verdient. Du schreibst sicher aus einer starken Emotion heraus. Bedenke aber, dass Thomas mit seinen Worten auch nur das Beste für Dein Tier möchte bzw. das, was er aufgrund Deines ersten Postings dafür hält.
Alles Gute,
Jacqueline
Hallo Thomas,
ich möchte mich bei Dir ganz ernsthaft entschuldigen. Ich schrieb aus sehr großen Emotionen heraus und sicherlich auch, weil mir unbewusst schon klar ist, dass es auf einen baldigen Abschied hinaus läuft. Ich will es wohl nur noch nicht wahr haben. Eines ist im Moment aber ganz sicher: mein Sammy hat keine Schmerzen und leidet nicht. Sobald ich das feststelle, und ich beobachte ihn sehr genau, werde ich so reagieren, wie mein Respekt vor dem Tier es fordert, das kannst Du mir glauben.
Mit der Hoffnung, dass der Fall nicht so bald eintritt grüßt Dich
Gabi mit Sammy und Kira
Hallo Gabi,
ich nehme Deine Entschuldigung an. In gewisser Weise konnte ich Deine Reaktion verstehen.
Auch ich bin mit Tieren aufgewachsen (zuerst auf dem Hof meiner Großeltern und dann immer welche gehabt und noch habe). Es schmerzt sehr ein Tier zu verlieren. Dennoch ist es manchmal sinnvoll dem Leiden ein Ende zu setzen.
Ich wünsch Dir noch einige Zeit mit Deinem Hund.
Grüße Thomas