Hallo Ingo,
im Grunde heißt es immer, dass sich die Normalwerte nach dem Labor und dessen Bestimmungsmethode richten. In der Regel kann man aber heute von enzymatischen Labormethoden ausgehen und Blutzuckermessgeräten für die Patienten-Eigenmessung, für die man folgende Normwerte aus den u. a. Links übernehmen kann.
Sind die Messwerte nicht eindeutig zuzuordnen, wenn sie also grenzwertig sind, empfiehlt es sich in jedem Fall einen oralen Glucosetoleranztest zu machen (oGTT).
Weiterhin ist bei in jeder Weise irgendwie erhöhten Werten der HbA1c-Wert wichtig. http://www.diabetesinfo.de/grundlagen/hba1c.php
Soll die Nüchternglucose gemessen werden, dann sollte man mindestens 10-12 Std. nüchtern sein (kein Kaugummi, kein Bier, O-Saft, usw.).
Bei den üblichen Messgeräten für Teststreifen, oder Sensoren für die Patienten-Selbstmessung orientierst Du Dich an den Normalwerten für Vollblut:
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/g/Gluko…
http://www.martens.de/neu_im_programm/sc-neuerungen_…
nüchtern, Plasma/Serum 70-115 mg/dl
nüchtern, Vollblut 55-100 mg/dl
Postprandial: bis 135 mg/dl = normal
PP: 135 – 165 mg/dl = erhöhtes Risiko
PP: > 160 mg/dl = hohes Risiko
(PP meint: nach dem Essen, bzw. einer vollen Mahlzeit)
Plasma/Serum Vollblut
normal 70-115 mg/dl 55-100 mg/dl
grenzwertig 115-140 mg/dl 100-120 mg/dl
diabetisch >140 mg/dl >120 mg/dl
Umrechnung: mmol/l x 18,018 = mg/dl, mg/dl x 0,0555 = mmol/l
Das alles steht sehr übersichtlich in den o. a. Links.
Gruß, Renate