Meine Mutter ist Diabetikerin Typ 2. Seit Beginn des Jahres ruft nun alle paar Wochen die Krankenkasse an und versucht sie von den Vorzügen des Diabetikerprogrammes zu überzeugen, sie solle da mitmachen. Infobriefe trudeln auch ständig ein. Meine Mutter lehnt dies aus diversen Gründen ab: die Schulungen sind meist abends, der letzte Bus fährt um 19 Uhr, meine Mutter ist schwerbehindert, hat keinen Führerschein, niemanden, der sie hinfährt, man bekommt keine Fahrtkosten erstattet. Selbst wenn es tagsüber wäre, kostet eine Fahrt ca. 2,50 einfach. Sie bezieht Erwerbsunfähigkeitsrente und HZLU. Sie ist ärztlich gut versorgt und ich bin mit dem Studium der Ernährungswissenschaft fast fertig. D.h. den Ernährungsberater hat sie quasi im Haus. Besteht denn jetzt schon eine Verpflichtung, an diesen Programmen teilzunehmen? Was kann man gegen dieses Generve unternehmen?
Grüße Nicky
eine Verpflichtung an der Teilnahme besteht nicht. Ich gehe mal davon aus, dass Deine Mutter vom Arzt sowieso gut eingestellt ist und auch die notwendigen regelmäßigen Untersuchungen (augen, Füße usw) durchgeführt werden.
Es ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Programm, das diese ganzen Zusatzschulungen besucht werden; es ist nur ein zusätzlichliches Angebot zu den bisherigen Untersuchungen.
Bei unserer Kasse erhalten Versicherte, die sich einschreiben lassen einige „Bonbons“ wie z.B. Erstattung der Praxisgebühr, Befreiung von den Zuzahlungen.
Frag doch mal bei der Kass Deiner Mutter nach, was die da so anbieten.
Und sprecht mal mit dem behandelnden Arzt, der muss nämlich auch dran teilnehmen, sonst gehts eh nicht.
Gruß Jörg
Meine Mutter ist Diabetikerin Typ 2. Seit Beginn des Jahres
ruft nun alle paar Wochen die Krankenkasse an und versucht sie
von den Vorzügen des Diabetikerprogrammes zu überzeugen, sie
solle da mitmachen. Infobriefe trudeln auch ständig ein. Meine
Mutter lehnt dies aus diversen Gründen ab: die Schulungen sind
meist abends, der letzte Bus fährt um 19 Uhr, meine Mutter ist
schwerbehindert, hat keinen Führerschein, niemanden, der sie
hinfährt, man bekommt keine Fahrtkosten erstattet. Selbst wenn
es tagsüber wäre, kostet eine Fahrt ca. 2,50 einfach. Sie
bezieht Erwerbsunfähigkeitsrente und HZLU. Sie ist ärztlich
gut versorgt und ich bin mit dem Studium der
Ernährungswissenschaft fast fertig. D.h. den Ernährungsberater
hat sie quasi im Haus. Besteht denn jetzt schon eine
Verpflichtung, an diesen Programmen teilzunehmen? Was kann man
gegen dieses Generve unternehmen?
Grüße Nicky
Hallo,
auch von mir noch die Bestätigung - keiner muss muessen !!!
Ich persönlich halte von diesem DM-Programmen grundsätzlich nichts.
Es geht doch in Wirklichkeit nur ums Geld und sonst nix.
Je mehr eingeschriebene Versicherten eine Kasse für ein DMP
(Diabetes, Brustkrebs oder KHK) vorweisen kann, um so mehr gibts
Geld aus dem extra dafür geschaffenen Topf.
Ich frage mich nur immer - wer nicht teilnimmt, wird der dann
schlechter behandelt ??
War die Behandlung vor den DMP`s den so viel schlechter ???
Ohne die Ärzte läuft sowieso nichts.
Im Einzugsgebiet meiner Geschäftsstelle hat sich von
fast 80 Ärzten sage und schreibe nur einer für DMP (Diabetes)
eingeschrieben.