Diabetikerprogramme wie sinnvoll für den Patienten

Hallo,
wie sinnvoll sind Diabetikerprogramme für den Patienten, also WAS hat/hätte der Patient für Vorteile davon. Ich frage für jemanden, der jetzt Diabetes Typ 2 neu festgestellt bekommen hat und der sich lt. Hausarzt dort einschreiben soll. Vermute mal, dass deie Ärzte dann eine „höhere“ Summe für die Behandlung bekommen? Aber es interessiert hier der VORTEIL für den Diabetiker. Also als Hilfe warum man sich in dieses Programm einschreiben lassen sollte.

DANKE für jeden Hinweis

Grüße
Marie

Vermute mal, dass deie Ärzte dann eine „höhere“ Summe für die Behandlung bekommen

Gut erkannt.

In der Hinsicht unterscheiden sich die Ärzte kaum von den Finanzberatern.

Im Zweifelsfall macht man immer das Gegenteil von dem , was einem angeboten wird;
oder nutzt das Internet zur Korrektur der asymmetrischen Informationsverteilung resultierend aus dem prinzipal Agenten Konflikt.

Hallo,

wie kann man soviel Müll am laufenden Band schreiben. Es wäre sinnvoll mal auf andere Foren zu wechseln. Schreiben Sie doch bitte im Forum für Fischzucht oder Regenwurmzucht weiter.

Vermute mal, dass deie Ärzte dann eine „höhere“ Summe für die Behandlung bekommen

Gut erkannt.

Also jetzt will ich mal genau wissen, wo dabei eine höhere Summer für die Ärzte rausspringt. Jetzt mal wirklich konkret.

In der Hinsicht unterscheiden sich die Ärzte kaum von den
Finanzberatern.

Dass Sie selbst keine Ahnung haben, stellen Sie ja anschaulich immer wieder zur Schau. Sie sollten aber nie von sich auf andere schließen.

Im Zweifelsfall macht man immer das Gegenteil von dem , was
einem angeboten wird;
oder nutzt das Internet zur Korrektur der asymmetrischen
Informationsverteilung resultierend aus dem prinzipal Agenten
Konflikt.

Also das stimmt. Im Zweifelsfall immer das Gegenteil glauben was Sie schreiben. Ansprechpartner sollte beim Metzger der Metzgermeister und beim Dachdecker der Dachdeckermeister bleiben.

Wenn wir anfangen den Gärtner beim Dachdecken zu fragen, kommen genauso sinnvolle Tips heraus, wie Sie sie von sich geben.
Klar lebt ein Forum von Meinungen, aber es sollte nicht gefährlich für die Fragenden werden.

Mit Ihren Tips, und denen manch spezieller andere Leute, kann man Leuten nachhaltig schädigen.

Mahlzeit

Anja

2 „Gefällt mir“

Hi,

warum wechselst du dann nicht ganz zu den Frauen, die gegen Bezahlung nett zu dir sind? Die freuen sich, du freust dich, wir freuen uns.

@ UP: Diese Disease Management Programme bedeuten für den Arzt vor allem mehr Schreibarbeit und eingeschränkte Behandlungsfreiheit.
Als Diabetiker ist es ohnehin sinnvoll, an regelmäßigen Untersuchungen teilzunehmen (es sei denn, man mag sein Augenlicht, seine Zehen, Herzkranzgefäße usw. nicht). Es werden Vergünstigungen oder Boni angeboten (wie etwa Wegfall der Praxisgebühr, Erinnerung an regelmäßige Arztbesuche; einfach mal bei der Krankenversicherung nachhaken).
Er wird geschult, zum Experten seiner Krankheit zu werden, und kann so den weiteren Verlauf positiv beeinflussen.
Einige schaffen es durch gesunde Ernährung, eine (gesunde!) Gewichtsabnahme und Sport, langfristig ohne Medikamente auszukommen. Diese Programme unterstützen den Patienten dabei, was oft erforderlich ist (er ist ja nicht umsonst zum Diabetes gekommen).

Grüße
Liete

Hallo Marie,

wie sinnvoll sind Diabetikerprogramme für den Patienten, also
WAS hat/hätte der Patient für Vorteile davon. Ich frage für
jemanden, der jetzt Diabetes Typ 2 neu festgestellt bekommen
hat und der sich lt. Hausarzt dort einschreiben soll.

Das heikle bei Diabetes sind die Spätfolgen (Erblinden, amputieren von Gliedmassen, insbesonders Zehen, Füsse, generelle Nervenschäden, nierenschäden).

Früher, als Typ2 noch als Alterszucker bezeichnet wurde, hat man meist gar keine Behandlung vorgenommen, die Leute waren ja schon alt …

Heute kann man, mit Behandlung, trotz Diabetes locker auch noch 100 Jahre alt werden.

Das Problem ist, dass der Körper keine Warnzeichen bei zu hohem BZ gibt, zu saufen wie ein Pferd fängt man erst an, wenn der BZ jenseits von gut und böse ist.

Auch werden z.B. die Cholesteinwerte kritischer, Zucker und Cholestein führen zu Ablagerungen in den Blutgefässen, welche dadurch verstopfen.

Desweiteren ist Diabetes Typ2 nicht immer stabil, auch bei guter Einstellung kann sich immer wieder etwas, manchmal sehr schnell, verändern.

Die Messung des aktuellen BZ ist immer nur eine Momentaufnahme, der HbA1c (Langzeitzucker) ist ebenso wichtig und sollte so etwa alle 3 Monate bestimmt werden.

Übrigens, der Augenarzt ist der Einzige, welcher die Kapilarblutgefässe direkt beobachten kann. Veränderungen an den Kapilargefässen sind auch die Hauptursache wehalb dannn als Sätfolge Gliedmassen amputiert werden müssen. Deshalb wird Diabetikern empfohlen diesen jahrlich aufzusuchen umd Veränderungen möglichst früh zu erkennen.

Diabetes ist eng mit den Lebensumständen verknüpft (Ernährung, Lebenswandel, Bewegung, Stress usw.), wedhalb schon eine neue Freindin/Freund einfluss haben kann :wink:

Grundsätzlich ist Diabetes eine Krakheit, welch vom Patienten hauptsächlich selbst gemanagt werden muss, d3er primäre Behandlungsansatz muss im täglichen Leben stattfinden.

Hier in der Schweiz wird man deshalb normalerweise auch zu einer Diabetes-Schulung geschickt, in welcher die grundsätzlice Zusammenhänge erklärt werden. Sttistiken zeigen, dass z.B Amputationen bei geschulten Diabetikern auf etwa die Hälfte reduziert werden.

Unterm Strich ist eine erhöhte ärztliche Übewachung auf dauer vorteilhaft.

Ich selbst bin seit etwa 3 Jahren wegen Typ2 in Behandlung und komme mit oraler medikamentöser Behandlung sehr gut zu recht. Mittlerweile kenne ich meinen Körper so gut, dass ich weiss wie viel Torten und Süsskram ich vertrage, ohne, dass meine BZ-Werte aus dem Rahmen fallen.
Da ich noch andere Krankheitn habe, sind bei mir besonders Mediamentenwechsel ein kritischer Faktor, das kann bei mir dazu führen, dass manchmal innerhalb von Tagen der BZ Werte erreicht, welche selbst ohne Bahndlung des Diabetes besser wären …

MfG Peter(TOO)

@ UP: Diese Disease Management Programme bedeuten für den Arzt
vor allem mehr Schreibarbeit

Da sollte man fairerweise allerdings auch anmerken, dass er genau die (also die Schreibarbeit) extra honoriert bekommt. Das ist aber auch so ziemlich das Einzige, was er an „Extrakohle“ abschöpft im Rahmen des Programms und reich beim Porsche nicht mal für die Felgen.
(ca. 12 € pro Quartal?)

und eingeschränkte Behandlungsfreiheit.

Ernst gemeinte Frage: Gibt es belastbare Zahlen darüber, inwieweit sich das konkret zum (gesundheitlichen) Nachteil der Patienten auswirkt bzw. auswirken kann?

Als Diabetiker ist es ohnehin sinnvoll, an regelmäßigen
Untersuchungen teilzunehmen (es sei denn, man mag sein
Augenlicht, seine Zehen, Herzkranzgefäße usw. nicht). Es
werden Vergünstigungen oder Boni angeboten (wie etwa Wegfall
der Praxisgebühr, Erinnerung an regelmäßige Arztbesuche;
einfach mal bei der Krankenversicherung nachhaken).
Er wird geschult, zum Experten seiner Krankheit zu werden, und
kann so den weiteren Verlauf positiv beeinflussen.
Einige schaffen es durch gesunde Ernährung, eine (gesunde!)
Gewichtsabnahme und Sport, langfristig ohne Medikamente
auszukommen. Diese Programme unterstützen den Patienten dabei,
was oft erforderlich ist (er ist ja nicht umsonst zum Diabetes
gekommen).

Das ist der Schlüssel aus Patientensicht. Die Programme laufen nun schon ausreichend lange um belastbare Zahlen darüber zu haben, dass Patienten, die an solchen Programmen teilnehmen, tatsächlich besser versorgt sind und selbst besser mit sich und ihrer Krankheit umgehen, als jene, die nicht eingeschrieben sind.

warum wechselst du dann nicht ganz zu den Frauen, die gegen
Bezahlung nett zu dir sind? Die freuen sich, du freust dich,
wir freuen uns.

Dem schließ ich mich an…
Bezeichnend mal wieder, dass ausgerechnet bei so einem Programm wieder so dreckgeschleudert wird, das zumindest im Grundgedanken eine qualitätsorientierte und (damit auch) gleichzeitig wirtschaftliche Versorgung von Patienten im Fokus hat. An Behandlungsleitlinien orientiert, die Wirksamkeitsnachweise (*hüstel*) beinhalten. Aber vielleicht ist es ja genau das, womit er besonders ein Problem hat…

2 „Gefällt mir“

und eingeschränkte Behandlungsfreiheit.

Ernst gemeinte Frage: Gibt es belastbare Zahlen darüber,
inwieweit sich das konkret zum (gesundheitlichen) Nachteil der
Patienten auswirkt bzw. auswirken kann?

Ich denke nicht, dass es die gibt (wer auch sollte die in Auftrag geben?). Im Gegenteil: Du hast es bereits selbst angedeutet, dass es mittlerweile genug Fallzahlen gibt, die zeigen, dass diese Programme sinnvoll sind. Wir sprechen also von Evidenz.
Ich habe das Argument heran gezogen, weil insbesondere Ärzte der „alten Garde“ es nicht unbedingt rein positiv werten, wenn man ihnen vermeintlich ins Handwerk pfuscht.

Ich denke nicht, dass es die gibt (wer auch sollte die in
Auftrag geben?). Im Gegenteil: Du hast es bereits selbst
angedeutet, dass es mittlerweile genug Fallzahlen gibt, die
zeigen, dass diese Programme sinnvoll sind. Wir sprechen also
von Evidenz.
Ich habe das Argument heran gezogen, weil insbesondere Ärzte
der „alten Garde“ es nicht unbedingt rein positiv werten, wenn
man ihnen vermeintlich ins Handwerk pfuscht.

Hallo,
danke für die Antwort.
Es ist so, dass er viertljährlich zum Arzt „muss“, ansonsten bekommt er eine „freundliche“ Erinnerung…
Es sind KEINE Vorteile für den Patienten ersichtlich.
Er muss einmal jährlich zum Augenarzt, bekommt vierteljährlich Blut abgenommen, wo nur die relevanten Werte getestet werden (will er mal was anderes untersucht bekommen an Bluttest, muss er das besonders begründen, ansonsten lehnt der Arzt das komplett ab).
Untersuchung vierteljährlich: War selber dabei:
Arzt kommt, nimmt eine Art „Stimmgabel“ hält die an die beiden Knöchel und unters Knie, fragt: Spüren Sie das.
Er darf die Strümpfe anbehalten. Es werden keine weiteren Tests gemacht. Er hat noch keine Herz-Untersuchung oder dergl. andere Untersuchungen bekommen. Es wurden keine Schulungen irgendwelcher Art angeboten. Er wird nach seinem Gewicht gefragt (nicht gewogen dort). Er bekommt die Medikamente verschrieben.
Das wars schon…
10,00 EURO muss er JEDES Quartal zahlen!

Da fragt man sich doch ernsthaft WAS da die VORsorge sein soll oder?
O. k. die Blutuntersuchung mit den paar bestimmten Werten, könnte er aber auch z. B. OHNE Programm machen lassen und den jährlichen Augenarztbesuch auch…

*grübel*

Grüße
Marie

[MOD] abgeschlossen
Hi!

Dank der hilfreichen Korrekturen der aufmerksamen User hier, mag ich nicht gerne den ganzen Teilthread löschen - trotz der hanebüchenen Antwort im ersten Posting.
Abgeschlossen bleibt der Teilthread aber wegen den aufgekommenen Netiquettenverstößen.

Gruß,
Sharon
[Moderator]

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