Hallo Marie,
wie sinnvoll sind Diabetikerprogramme für den Patienten, also
WAS hat/hätte der Patient für Vorteile davon. Ich frage für
jemanden, der jetzt Diabetes Typ 2 neu festgestellt bekommen
hat und der sich lt. Hausarzt dort einschreiben soll.
Das heikle bei Diabetes sind die Spätfolgen (Erblinden, amputieren von Gliedmassen, insbesonders Zehen, Füsse, generelle Nervenschäden, nierenschäden).
Früher, als Typ2 noch als Alterszucker bezeichnet wurde, hat man meist gar keine Behandlung vorgenommen, die Leute waren ja schon alt …
Heute kann man, mit Behandlung, trotz Diabetes locker auch noch 100 Jahre alt werden.
Das Problem ist, dass der Körper keine Warnzeichen bei zu hohem BZ gibt, zu saufen wie ein Pferd fängt man erst an, wenn der BZ jenseits von gut und böse ist.
Auch werden z.B. die Cholesteinwerte kritischer, Zucker und Cholestein führen zu Ablagerungen in den Blutgefässen, welche dadurch verstopfen.
Desweiteren ist Diabetes Typ2 nicht immer stabil, auch bei guter Einstellung kann sich immer wieder etwas, manchmal sehr schnell, verändern.
Die Messung des aktuellen BZ ist immer nur eine Momentaufnahme, der HbA1c (Langzeitzucker) ist ebenso wichtig und sollte so etwa alle 3 Monate bestimmt werden.
Übrigens, der Augenarzt ist der Einzige, welcher die Kapilarblutgefässe direkt beobachten kann. Veränderungen an den Kapilargefässen sind auch die Hauptursache wehalb dannn als Sätfolge Gliedmassen amputiert werden müssen. Deshalb wird Diabetikern empfohlen diesen jahrlich aufzusuchen umd Veränderungen möglichst früh zu erkennen.
Diabetes ist eng mit den Lebensumständen verknüpft (Ernährung, Lebenswandel, Bewegung, Stress usw.), wedhalb schon eine neue Freindin/Freund einfluss haben kann 
Grundsätzlich ist Diabetes eine Krakheit, welch vom Patienten hauptsächlich selbst gemanagt werden muss, d3er primäre Behandlungsansatz muss im täglichen Leben stattfinden.
Hier in der Schweiz wird man deshalb normalerweise auch zu einer Diabetes-Schulung geschickt, in welcher die grundsätzlice Zusammenhänge erklärt werden. Sttistiken zeigen, dass z.B Amputationen bei geschulten Diabetikern auf etwa die Hälfte reduziert werden.
Unterm Strich ist eine erhöhte ärztliche Übewachung auf dauer vorteilhaft.
Ich selbst bin seit etwa 3 Jahren wegen Typ2 in Behandlung und komme mit oraler medikamentöser Behandlung sehr gut zu recht. Mittlerweile kenne ich meinen Körper so gut, dass ich weiss wie viel Torten und Süsskram ich vertrage, ohne, dass meine BZ-Werte aus dem Rahmen fallen.
Da ich noch andere Krankheitn habe, sind bei mir besonders Mediamentenwechsel ein kritischer Faktor, das kann bei mir dazu führen, dass manchmal innerhalb von Tagen der BZ Werte erreicht, welche selbst ohne Bahndlung des Diabetes besser wären …
MfG Peter(TOO)