diät

die beste diät ist ketose oder leben ohne kohlenhydrate.low carb.ich schwöre dass es wirkt wenn du abnehmen willst und dich stärken.lg doktoralex

die beste diät ist ketose oder leben ohne kohlenhydrate.low
carb.ich schwöre dass es wirkt wenn du abnehmen willst und
dich stärken.

und ich schwöre, dass viel bewegen und dann noch mehr bewegen und kohlenhydrate essen viel besser ist als ketose oder diät wenn man abnehmen will oder insbesondere sich stärken.

Und nu?

die beste diät ist ketose oder leben ohne kohlenhydrate.low
carb.ich schwöre dass es wirkt wenn du abnehmen willst und
dich stärken.lg doktoralex

Der Verkündigung solcher undifferenzierten Heilsversprechen mit Hinweis darauf, was „das Beste“ ist, möchte ich entgegentreten. Auch ohne Mangelernährung kann man ganz prima Gewicht reduzieren. Schwör ich.

Bones

************
Wer offen für alles ist, kann nicht ganz dicht sein.

Ihre Empfehlung kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Eine Kohlenhydrat-reduzierte Ernährung führt zu einer (wie Sie richtig erwähnt haben) Anhäufung von Ketonen im Körper. Dies ist aber auf keinem Fall eine positive Reaktion - im Gegenteil - die Ketonkörper können eine erhöhte Lipidperoxidation hervorrufen (–> oxidativer Stress), verändern den pH-Wert, was später zu einer Azidose und im schlimmsten Fall zu einem Koma führen kann.

Des weiteren haben Kohlenhydrate eine proteinsparende Wirkung, dh. wenn die zu verwertende Energie von Kohlenhydraten (auf molekularer Ebene --> Glucose) bereitgestellt wird, werden Proteine (vorwiegend aus Muskelgewebe) nicht in Anspruch genommen.
Der so gelobte Effekt des Abnehmens ist, eben genau auf dies zurückzuführen. Erstens geht ein erheblicher Teil von gespeichertem Wasser verloren und in weiterer Folge wird Protein zur Energiegewinnung herangezogen (Gluconeogenese). Erst später wird wirklich das gespeicherte Fett herangezogen.

Ich frage mich nur, wie dann Ihre Mahlzeitzusammensetzung eines Tages aussieht…
Deshalb lautet mein Vorschlag, dass ca. 50 % der empfohlenen Tagesenergie aus (hochwertigen, komplexen) Kohlenhydraten bestehen soll.

Du hattest eine Frage? Wahrscheinlich wolltest du wissen, ob dieser Stuss stimmt. Nein, er stimmt nicht. Elke. (heute Minimalist).

ot
Hallo,

Wer offen für alles ist, kann nicht ganz dicht sein.

Du kannst bloß nicht richtig lesen, der Mann meinte doch, er sei offen für Ales. Das liegt in Frankreich und ist recht hübsch.
http://www.frankreich-sued.de/ales/index.htm
http://www.tripwolf.com/de/guide/show/231820/Frankre…
Dort wäre ich auch offen.

Gruß
Elke

Also das Gehirn arbeitet nur mit Kohlenhydraten, … wer halt drauf verzichten kann, bitte…

Also das Gehirn arbeitet nur mit Kohlenhydraten, … wer halt
drauf verzichten kann, bitte…

Hallo. Nein, das Gehirn kann auch mit Ketonkörpern arbeiten, es muß sich nur umstellen, deshalb bewirkt eine Umstellung auf lowcarb am Anfang bei manchen Leuten so etwas wie Grippesymptome - Müdigkeit, Abgeschlagenheit, vielleicht auch Kopfschmerzen - das vergeht in der Regel nach zwei, drei Tagen und nicht jeder ist gleich anfällig für diese Umstellungsanzeichen. Gruß

Ihre Empfehlung kann ich beim besten Willen nicht
nachvollziehen. Eine Kohlenhydrat-reduzierte Ernährung führt
zu einer (wie Sie richtig erwähnt haben) Anhäufung von Ketonen
im Körper. Dies ist aber auf keinem Fall eine positive
Reaktion - im Gegenteil - die Ketonkörper können eine erhöhte
Lipidperoxidation hervorrufen (–> oxidativer Stress),
verändern den pH-Wert, was später zu einer Azidose und im
schlimmsten Fall zu einem Koma führen kann.

Du verwechselst hier die Reaktion auf einen unbehandelten Diabetes mit dem Abbau von Fettsäuren aus dem Fettgewebe oder der Nahrung über Ketonkörper, die mitnichten eine Ketoazidose auslösen.

Des weiteren haben Kohlenhydrate eine proteinsparende Wirkung,
dh. wenn die zu verwertende Energie von Kohlenhydraten (auf
molekularer Ebene --> Glucose) bereitgestellt wird, werden
Proteine (vorwiegend aus Muskelgewebe) nicht in Anspruch
genommen.

Der so gelobte Effekt des Abnehmens ist, eben genau auf dies
zurückzuführen. Erstens geht ein erheblicher Teil von
gespeichertem Wasser verloren und in weiterer Folge wird
Protein zur Energiegewinnung herangezogen (Gluconeogenese).
Erst später wird wirklich das gespeicherte Fett herangezogen.

Das ausgeschwemmte Wasser aus den Muskeln macht etwa 3 - 3,5 Liter aus und hat sich mit dem Abbau der Kohlenhydratreserven in den Muskelzellen, die auch als Wasserspeicher fungieren, erledigt. Mit genug Fett und Eiweiß in der Nahrung werden die Eiweiße der Muskelzellen mitnichten massiv abgebaut, warum auch, man nimmt bei dieser Ernährung ausreichend Eiweiß zu sich. Eventuell benötigte Glukose kann nach Bedarf aus den Eiweißstoffen der Nahrung synthetisiert werden, der gleichbleibend niedrige Insulinspiegel im Blut bewirkt eine Lipolyse aus den Fettzellen und einen Abbau des Fettes in Ketonkörpern die mit ausreichen Wassertrinken, je nach Körpergewicht bis zu 4 Litern am Tag, ausgeschwemmt werden.

Außerdem ist nicht jede lowcarb-Ernährung auf die recht strenge Atkins Diät beschränkt, es gibt moderatere Formen wie LOGI oder South Beach, deren Gewichtung auf mehr Obst und Gemüse ausgerichtet sind, die aber durchgängig eine hohe Zuckerbelastung durch Stärkeprodukte und Süßkram vermeiden.

Ich frage mich nur, wie dann Ihre Mahlzeitzusammensetzung
eines Tages aussieht…

z.B. Spiegeleier zum Frühstück, dazu Salat aus Gurkenscheiben mit Rapsöl und Gartenkräutern

oder 1-2 Lowcarb-Brötchen mit Putenbrust und etwas Frischkäse

oder 500ml Buttermilch, 200g Mini-Tomaten, 160g Geflügelwiener

oder 120g Emmentaler, 1/2 Kohlrabi

Mittags: großer gemischter Salat mit Gurke, etwas Paprika, Kopfsalat,
Cherrytomaten, Dressing aus Oliven- oder Rapsöl mit etwas Schmand oder Creme fraiche. Steak vom Schwein, Pute oder Rind mit Kräuterbutter

oder Eierkuchen mit 3 Eiern, neutralem Eiweißpulver, Vanille

oder Spargelstangen mit Bärlauchfrischkäse, angerichtet mit scharfen,
roten gefüllten Paprika in Öl.

oder gegrillte Auberginenscheiben (trocken im Backofen gegrillt) mit Olivenöl und Knoblauch, dazu Mozzarella

Abends: 150 gr. Käse nach Wahl mit Gurke, oder Selleriestangen oder Kohlrabi

oder 200 g Dorschfilet, in Butterschmalz gebraten, gebr. Schinkenwürfel darüber, Salat aus Weißkraut, Möhre, Radieschen, mit viel frischem Dill und Schnittlauch;

oder Spareribs mit etwas Bohnentopf u. gemischtem Salat.

Menüvorschläge u.a. aus dem Logi-Forum. www.logi-methode.de

Deshalb lautet mein Vorschlag, dass ca. 50 % der empfohlenen
Tagesenergie aus (hochwertigen, komplexen) Kohlenhydraten
bestehen soll.

Um was zu erreichen? Bei vielen Menschen einen hohen Insulinspiegel, der den Fettabau unmöglich macht? Viele Leute reagieren auf die DGE-Empfehlung von 50 - 55% komplexe Kohlenhydrate in der Nahrung inzwischen mit dem Metabolischen Syndrom und nehmen stetig zu, statt ab.
Nicht jede Ernährung ist für alle gleich gut und sinnvoll. Für alle pauschal eine Kohlenhydratmast zu empfehlen, hat uns die Adipositas-Epidemie beschert, mit der wir nun zu kämpfen haben.

Man sollte selbst herausfinden, ob man zu denen gehört, die eher mit Eiweiss und Fett abnehmen, also Lowcarb oder eher mit Kohlenhydraten, also lowfat und dann entsprechend seine Ernährung umstellen. Pauschale Vorurteile gegenüber Ernährungsformen sind kontraproduktiv.

Du verwechselst hier die Reaktion auf einen unbehandelten
Diabetes mit dem Abbau von Fettsäuren aus dem Fettgewebe oder
der Nahrung über Ketonkörper, die mitnichten eine Ketoazidose
auslösen.

–> das stimmt leider nicht… bei einer exzessiv betriebenen Kohelhydrat-freien DIät kann leider genauso eine Ketoazidose entstehen. Warum denn auch nicht es wird ja genauso Acetoacetat und Hydroxybutyrat gebildet.

Eventuell benötigte Glukose kann nach Bedarf aus den
Eiweißstoffen der Nahrung synthetisiert werden, der
gleichbleibend niedrige Insulinspiegel im Blut bewirkt eine
Lipolyse aus den Fettzellen und einen Abbau des Fettes in
Ketonkörpern die mit ausreichen Wassertrinken, je nach
Körpergewicht bis zu 4 Litern am Tag, ausgeschwemmt werden.

–> wäre schon wenn es so funktionieren würde. Jedoch werden glucogene Aminosäuren (zB. Alanin, Valin) bevorzugt aus deren extrahepatischen Speicher zur Gluconeogenese verwendet. Die Proteine bzw. die AS der Nahrung werden dafür nicht herangezogen.

Außerdem ist nicht jede lowcarb-Ernährung auf die recht
strenge Atkins Diät beschränkt, es gibt moderatere Formen wie
LOGI oder South Beach, deren Gewichtung auf mehr Obst und
Gemüse ausgerichtet sind, die aber durchgängig eine hohe
Zuckerbelastung durch Stärkeprodukte und Süßkram vermeiden.

–> da haben Sie recht… Es gibt ebenso KH-reduzierte ERnährungsformen, die durchaus eine weitere Risken zu empfehlen sind.

Um was zu erreichen? Bei vielen Menschen einen hohen
Insulinspiegel, der den Fettabau unmöglich macht? Viele Leute
reagieren auf die DGE-Empfehlung von 50 - 55% komplexe
Kohlenhydrate in der Nahrung inzwischen mit dem Metabolischen
Syndrom und nehmen stetig zu, statt ab.
Nicht jede Ernährung ist für alle gleich gut und sinnvoll. Für
alle pauschal eine Kohlenhydratmast zu empfehlen, hat uns die
Adipositas-Epidemie beschert, mit der wir nun zu kämpfen
haben.

–> deshalb war meine Empfehlung ja auf komplexe Kohlenhydrate ausgesprochen, da die einen moderaten Blutzuckeranstieg (respektive Insulinanstieg) hervorrufen. Man muss aber auch sagen, dass ein niedriger Blutzucker- bzw. Insulinspiegel auch Hungergefühle freisetzen. Deshalb wäre auch ein niedriger Blutzucker- bzw. Insulinspiegel ja auch kontraproduktiv dem Abnehmen gegenüber.

Man sollte selbst herausfinden, ob man zu denen gehört, die
eher mit Eiweiss und Fett abnehmen, also Lowcarb oder eher mit
Kohlenhydraten, also lowfat und dann entsprechend seine
Ernährung umstellen. Pauschale Vorurteile gegenüber
Ernährungsformen sind kontraproduktiv.

in diesem Punkt sind wir uns wieder voll und ganz einig :wink:

Du verwechselst hier die Reaktion auf einen unbehandelten
Diabetes mit dem Abbau von Fettsäuren aus dem Fettgewebe oder
der Nahrung über Ketonkörper, die mitnichten eine Ketoazidose
auslösen.

–> das stimmt leider nicht… bei einer exzessiv betriebenen
Kohelhydrat-freien DIät kann leider genauso eine Ketoazidose
entstehen. Warum denn auch nicht es wird ja genauso
Acetoacetat und Hydroxybutyrat gebildet.

Na dann beglückwünsche mich mal, ich lebe noch, obwohl ich mich seit drei Jahren kohlenhydratarm ernähre und mit mir noch einige Zehntausend mehr Leute, die deiner Meinung nach ständig an der Schwelle von Siechtum und sogar Tod stehen :wink: Übrigends dürfte dann auch kein Mensch fasten, denn das Fehlen von zugeführter Glukose müßte deiner Meinung nach ja dann innerhalb kurzer Zeit zum Gehirnausfall, also ebenfalls zum Tod führen…:smile:)

Eventuell benötigte Glukose kann nach Bedarf aus den

Eiweißstoffen der Nahrung synthetisiert werden, der
gleichbleibend niedrige Insulinspiegel im Blut bewirkt eine
Lipolyse aus den Fettzellen und einen Abbau des Fettes in
Ketonkörpern die mit ausreichen Wassertrinken, je nach
Körpergewicht bis zu 4 Litern am Tag, ausgeschwemmt werden.

–> wäre schon wenn es so funktionieren würde. Jedoch werden
glucogene Aminosäuren (zB. Alanin, Valin) bevorzugt aus deren
extrahepatischen Speicher zur Gluconeogenese verwendet. Die
Proteine bzw. die AS der Nahrung werden dafür nicht
herangezogen.

Außerdem ist nicht jede lowcarb-Ernährung auf die recht
strenge Atkins Diät beschränkt, es gibt moderatere Formen wie
LOGI oder South Beach, deren Gewichtung auf mehr Obst und
Gemüse ausgerichtet sind, die aber durchgängig eine hohe
Zuckerbelastung durch Stärkeprodukte und Süßkram vermeiden.

–> da haben Sie recht… Es gibt ebenso KH-reduzierte
ERnährungsformen, die durchaus eine weitere Risken zu
empfehlen sind.

Um was zu erreichen? Bei vielen Menschen einen hohen
Insulinspiegel, der den Fettabau unmöglich macht? Viele Leute
reagieren auf die DGE-Empfehlung von 50 - 55% komplexe
Kohlenhydrate in der Nahrung inzwischen mit dem Metabolischen
Syndrom und nehmen stetig zu, statt ab.
Nicht jede Ernährung ist für alle gleich gut und sinnvoll. Für
alle pauschal eine Kohlenhydratmast zu empfehlen, hat uns die
Adipositas-Epidemie beschert, mit der wir nun zu kämpfen
haben.

–> deshalb war meine Empfehlung ja auf komplexe Kohlenhydrate
ausgesprochen, da die einen moderaten Blutzuckeranstieg
(respektive Insulinanstieg) hervorrufen. Man muss aber auch
sagen, dass ein niedriger Blutzucker- bzw. Insulinspiegel auch
Hungergefühle freisetzen. Deshalb wäre auch ein niedriger
Blutzucker- bzw. Insulinspiegel ja auch kontraproduktiv dem
Abnehmen gegenüber.

Im Gegenteil: Stärke wird letzendlich immer über Insulin verstoffwechselt, ob komplexe Kohlenhydrate oder nicht. Ist der Stoffwechsel in Ordnung, d.h. kommt es nicht bei jedem Kohlenhydratverzehr unweigerlich zu einer massiven, dem tatsächlichen Kohlenhydratangebot unangemessenen Insulinaussschüttung, wie es bei inzwischen sehr vielen Menschen, inklusive mir, der Fall ist, mögen Vollkornprodukte und stärkehaltige Gemüse problemlos vertragen werden - in diesen genannten Fällen jedoch schießt der Insulinausstoss ins Uferlose und der Blutzuckerspiegel sinkt infolge dessen rasch wieder ab und verursacht den bekannten Heißhunger auf noch mehr Kohlenhydrate - ein Teufelskreis. Hält man den Insulinspiegel dagegen konstanter indem man den Verzehr von Kohlenhydrate einschränkt, bleibt das Sättigungsgefühl lange Zeit erhalten, da braucht es meist auch keine Zwischenmahlzeit. Und ein niedriger Insulinspiegel macht erst den Fettabau möglich, da sich die beiden Hormone Insulin und Glukagon beim Fettabau und Zuckerabbau als Antagonisten gegenseitig behindern bzw ausschließen. Ich möchte hier auch darauf hinweisen, daß es die essentiellen, d.h. lebenswichtigen Fettsäuren und die essentiellen Aminosäuren gibt, aber keine essentiellen Kohlenhydrate.

Empfehlenswerte Seiten hierzu:
http://www.dak.de/content/dakratgeber/diabetes_zucke…

http://www.metabolic-typing.at/index.html?thema=tins…

speziell zu LOGI:
http://www.logi-methode.de/fileadmin/user_upload/Pre…

http://www.logi-methode.de/fileadmin/user_upload/Pre…

Man sollte selbst herausfinden, ob man zu denen gehört, die
eher mit Eiweiss und Fett abnehmen, also Lowcarb oder eher mit
Kohlenhydraten, also lowfat und dann entsprechend seine
Ernährung umstellen. Pauschale Vorurteile gegenüber
Ernährungsformen sind kontraproduktiv.

in diesem Punkt sind wir uns wieder voll und ganz einig :wink:

Hallo Tuman,

wie du sagst, haben ja bei dieser diät auch einige leute zugenommen,
d.h. jede diät passt nicht auf jeden…
ich ernähre mich eigentlich seit kindheit auf extrem viel mit brot… als kind hab ich sogar statt kuchen imma brot … statt mittagessn imma brot etc. gegessen…
kann ich dann davon ausgehen, dass wenn ich das brot weglasse, ich wahrscheinlich schnell abnehme, oder ist das eher ein hinweis darauf, dass mein körper brot „braucht“?
lg Mascha

Na dann beglückwünsche mich mal, ich lebe noch, obwohl ich
mich seit drei Jahren kohlenhydratarm ernähre und mit mir noch
einige Zehntausend mehr Leute, die deiner Meinung nach ständig
an der Schwelle von Siechtum und sogar Tod stehen :wink:
Übrigends dürfte dann auch kein Mensch fasten, denn das Fehlen
von zugeführter Glukose müßte deiner Meinung nach ja dann
innerhalb kurzer Zeit zum Gehirnausfall, also ebenfalls zum
Tod führen…:smile:)

–> unser Körper hat ja zum Glück einige Regelmechanismen (z.B Pufferung), die den erwähnten Symptomen entgegenwirken. Davon ganz abgesehen, habe ich in Ihrer Lebensmittelempfehlung ja auch KH-haltige LM gesehen. Bei Ketoazidose bzw. coma diabeticum muss man schon eine exzessive KH-freie Ernährung auf längere Dauer betreiben.

Im Gegenteil: Stärke wird letzendlich immer über Insulin
verstoffwechselt, ob komplexe Kohlenhydrate oder nicht. Ist
der Stoffwechsel in Ordnung, d.h. kommt es nicht bei jedem
Kohlenhydratverzehr unweigerlich zu einer massiven, dem
tatsächlichen Kohlenhydratangebot unangemessenen
Insulinaussschüttung, wie es bei inzwischen sehr vielen
Menschen, inklusive mir, der Fall ist, mögen Vollkornprodukte
und stärkehaltige Gemüse problemlos vertragen werden - in
diesen genannten Fällen jedoch schießt der Insulinausstoss ins
Uferlose und der Blutzuckerspiegel sinkt infolge dessen rasch
wieder ab und verursacht den bekannten Heißhunger auf noch
mehr Kohlenhydrate - ein Teufelskreis. Hält man den
Insulinspiegel dagegen konstanter indem man den Verzehr von
Kohlenhydrate einschränkt, bleibt das Sättigungsgefühl lange
Zeit erhalten, da braucht es meist auch keine
Zwischenmahlzeit. Und ein niedriger Insulinspiegel macht erst
den Fettabau möglich, da sich die beiden Hormone Insulin und
Glukagon beim Fettabau und Zuckerabbau als Antagonisten
gegenseitig behindern bzw ausschließen. Ich möchte hier auch
darauf hinweisen, daß es die essentiellen, d.h.
lebenswichtigen Fettsäuren und die essentiellen Aminosäuren
gibt, aber keine essentiellen Kohlenhydrate.

  1. haben Sie recht. Stärke wird immer über Insulin verstoffwechselt. Es macht aber einen Unterschied, ob ich 75 g reine Glukose oder 75 g Brot aus vollem Korn zu mir nehme. Ich schätze Sie so ein, dass Ihnen die Begriffe Glykämischer Index, Glykämische Last und Area under the Curve ein Begriff sind. Und genau auf diese Differenzen wollte ich Sie aufmerksam machen

  2. Müssen wir schon klarstellen wovon wir reden. Reden wir von einer Diät, die einem gesunden Menschen empfohlen wird, um Gewicht zu reduzieren oder reden wir von Ernährungsempfehlung für Menschen, die bereits eine Insulinresistenz aufweisen. Mir ist schon klar, dass Menschen mit Insulinresistenz eine Kh-reiche Diät zu empfehlen, nicht unbedingt zielführend erscheint.

–> die These mit essentiellen FS und essentiellen AS ist sehr fadenscheinig. Denn danach müsste man ja Vitamine auch nicht zu sich nehmen. Denn hierbei wird auch nicht zwischen „essentiell“ und „nicht-essentiell“ unterschieden. Nur weil der menschliche Körper im Stande ist, es selbst herzustellen, heißt es nicht, dass man es nicht zuführen muss. Kurzes Beispiel: Vitamin D wird zum Teil in der Leber selbst synthetisiert (aus 7-Dehydrocholesterin), welches in der Haut unter Lichteinstrahlung zu Vitamin D synthetisiert wird, trotzdem sollte man Vitamin D auch mit der Nahrung zu sich nehmen - oder sind Sie hier auch nicht der Meinung?

Ich wollte Ihnen bei meiner Kritik an low-carb, etc. auf keinem Fall zu nahe treten. Ich wollte eben nur anmerken, dass v.a. kh-FREIE Ernährungsformen mit Risken verbunden sind.

schönen Abend noch

–> unser Körper hat ja zum Glück einige Regelmechanismen (z.B
Pufferung), die den erwähnten Symptomen entgegenwirken. Davon
ganz abgesehen, habe ich in Ihrer Lebensmittelempfehlung ja
auch KH-haltige LM gesehen. Bei Ketoazidose bzw. coma
diabeticum muss man schon eine exzessive KH-freie Ernährung
auf längere Dauer betreiben.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie lange man in ein coma diabeticum braucht, aber ich rede hier von Leuten ohne Diabetes, die ohne weiteres kohlenhydratarm leben können.

Ausserdem ist selbst die Atkins-Diät nicht eine no-carb Diät, bzw. Ernährungsumstellung, sondern eine low-carb Ernährungsweise.
In den ersten zwei Wochen wird weitgehend auf Kohlenhydrate bis auf 20 gr. am Tag verzichtet, die hauptsächlich aus Salaten oder grünem Gemüse gedeckt werden sollen. Nach diesen zwei Wochen, die Zeit geben sollen, die Fettverbrennung zu optimieren, wird über drei weitere Stufen der Kohlenhydratkonsum langsam wieder angehoben - das vergessen die Kritiker von Atkins gerne.
Aber auch in Phase 4 von Atkins wird der exorbitante Verbrauch von Kohlenhydraten aus Stärke eingeschränkt und die Kohlenhydrate eher aus Gemüse und Obst gedeckt.

Im Gegenteil: Stärke wird letzendlich immer über Insulin
verstoffwechselt, ob komplexe Kohlenhydrate oder nicht. Ist
der Stoffwechsel in Ordnung, d.h. kommt es nicht bei jedem
Kohlenhydratverzehr unweigerlich zu einer massiven, dem
tatsächlichen Kohlenhydratangebot unangemessenen
Insulinaussschüttung, wie es bei inzwischen sehr vielen
Menschen, inklusive mir, der Fall ist, mögen Vollkornprodukte
und stärkehaltige Gemüse problemlos vertragen werden - in
diesen genannten Fällen jedoch schießt der Insulinausstoss ins
Uferlose und der Blutzuckerspiegel sinkt infolge dessen rasch
wieder ab und verursacht den bekannten Heißhunger auf noch
mehr Kohlenhydrate - ein Teufelskreis. Hält man den
Insulinspiegel dagegen konstanter indem man den Verzehr von
Kohlenhydrate einschränkt, bleibt das Sättigungsgefühl lange
Zeit erhalten, da braucht es meist auch keine
Zwischenmahlzeit. Und ein niedriger Insulinspiegel macht erst
den Fettabau möglich, da sich die beiden Hormone Insulin und
Glukagon beim Fettabau und Zuckerabbau als Antagonisten
gegenseitig behindern bzw ausschließen. Ich möchte hier auch
darauf hinweisen, daß es die essentiellen, d.h.
lebenswichtigen Fettsäuren und die essentiellen Aminosäuren
gibt, aber keine essentiellen Kohlenhydrate.

  1. haben Sie recht. Stärke wird immer über Insulin
    verstoffwechselt. Es macht aber einen Unterschied, ob ich 75 g
    reine Glukose oder 75 g Brot aus vollem Korn zu mir nehme. Ich
    schätze Sie so ein, dass Ihnen die Begriffe Glykämischer
    Index, Glykämische Last und Area under the Curve ein Begriff
    sind. Und genau auf diese Differenzen wollte ich Sie
    aufmerksam machen

Vielleicht bin ich ja ein Sonderfall, aber mir ist es oft genug passiert, daß ich nach einem Vollkornmüsli ohne Zucker nach spätestens zwei Stunden Übelkeitsgefühle wegen Unterzuckerung hatte. Vollkornbrot verursacht bei mir übrigends auch durchweg Sodbrennen, da mein Magen viel Säure produziert und eher geneigt ist Eiweiss zu verdauen, als Getreide.

  1. Müssen wir schon klarstellen wovon wir reden. Reden wir von
    einer Diät, die einem gesunden Menschen empfohlen wird, um
    Gewicht zu reduzieren oder reden wir von Ernährungsempfehlung
    für Menschen, die bereits eine Insulinresistenz aufweisen. Mir
    ist schon klar, dass Menschen mit Insulinresistenz eine
    Kh-reiche Diät zu empfehlen, nicht unbedingt zielführend
    erscheint.

Da sind wir D´accord

–> die These mit essentiellen FS und essentiellen AS ist sehr
fadenscheinig. Denn danach müsste man ja Vitamine auch nicht
zu sich nehmen. Denn hierbei wird auch nicht zwischen
„essentiell“ und „nicht-essentiell“ unterschieden. Nur weil
der menschliche Körper im Stande ist, es selbst herzustellen,
heißt es nicht, dass man es nicht zuführen muss. Kurzes
Beispiel: Vitamin D wird zum Teil in der Leber selbst
synthetisiert (aus 7-Dehydrocholesterin), welches in der Haut
unter Lichteinstrahlung zu Vitamin D synthetisiert wird,
trotzdem sollte man Vitamin D auch mit der Nahrung zu sich
nehmen - oder sind Sie hier auch nicht der Meinung?

Kohlenhydrate werden in Glukose umgewandelt und dienen wohl herkömlich vor allem zur Versorgung des Gehirns, das aber nach einer Umstellungsphase und anschließend zunehmend einfacher auch mit Ketonen arbeiten kann. Wozu sollte man Kohlenhydrate sonst noch brauchen? vielleicht noch als schneller Muskelbrennstoff für Sprinter und Hochleistungssportler, aber das gibt es nicht allzuviele unter der Normalbevölkerung.

Und ich glaube wirklich nicht, daß mein Körper noch immer eine Pufferung aufrechterhalten muß, nicht nach all der Zeit, ohne deutliche Leistungseinbrüche zu erleben. Ich lebe, ich arbeite, meine Blutwerte haben sich verbessert, ich fühl mich wohl, kann mich sattessen, was will man denn noch mehr ?

Ich wollte Ihnen bei meiner Kritik an low-carb, etc. auf
keinem Fall zu nahe treten. Ich wollte eben nur anmerken, dass
v.a. kh-FREIE Ernährungsformen mit Risken verbunden sind.

Eine Kh-freie Ernährungsform ist auch Atkins nicht. Es geht hier wie gesagt im Thema um lowcarb, nicht um no-carb. Obwohl es 1928 schon mal ein westliches, dokumentiertes Experiment gab, in dem 12 Monate nur Fleisch gegessen wurde:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-2…

Westlich deshalb, weil es noch nicht allzu lange her ist, daß die Inuit mit einer recht kohlenhydratfreien Ernährung gelebt haben - manche mögen einwenden, daß sie deshalb eine kürzere Lebenserwartung gehabt hätten als die anderen Menschen, aber die Lebenserwartungs-rechnung rechnet auch Unglücksfällen mit hinein, nicht nur Ernährungspraktiken.

Und nein, Sie sind mir mit Ihren Antworten und Einwänden nicht zu nahe getreten, das ist ja ein Diskussionsboard. Wünsche noch einen schönen Tag und eine kurze Arbeitswoche :wink:)

Kohlenhydrate werden in Glukose umgewandelt und dienen wohl
herkömlich vor allem zur Versorgung des Gehirns, das aber nach
einer Umstellungsphase und anschließend zunehmend einfacher
auch mit Ketonen arbeiten kann. Wozu sollte man Kohlenhydrate
sonst noch brauchen? vielleicht noch als schneller
Muskelbrennstoff für Sprinter und Hochleistungssportler, aber
das gibt es nicht allzuviele unter der Normalbevölkerung.

Glukose ist im Endeffekt der einzige Energielieferant für den Menschen. Um jetzt nicht zu weit in die Biochemie abzurutschen, geht es immer darum Glukose herzustellen um in den nächsten Schritten Pyruvat (Brenztraubensäure) bzw. Lactat (Milchsäure) herzustellen. Wie in unserer Diskussion vielleicht schon bereits erwähnt :wink:, muss Glukose nicht unbedingt aus KH synthetisiert werden. Über Umwege (glucogene AS zu Oxalacetat --> Glukose) (Glycerin --> alpha-Glycerophosphat --> Glukose) können auch AS und Fett zur Glukose verwertet werden.
Worauf ich hinauswill ist, dass (vereinfacht gesagt) alle Vorgänge in unserem Körper, die Energie brauchen, sind auf Glukose (respektive ATP und Protonen-Übertragungen) angewiesen.

Und ich glaube wirklich nicht, daß mein Körper noch immer eine
Pufferung aufrechterhalten muß, nicht nach all der Zeit, ohne
deutliche Leistungseinbrüche zu erleben. Ich lebe, ich
arbeite, meine Blutwerte haben sich verbessert, ich fühl mich
wohl, kann mich sattessen, was will man denn noch mehr ?

Ihr Körper benötigt immer ein Pufferung, jeden Tag und jede Nacht - egal ob Sie sich mit KH vollpumpen oder nicht :wink:

Ich glaube, dass dieses Thema jetzt bis zur Erschöpfung ausdiskutiert wurde. Man wird immer wieder Pro- und Contra-Argumente bringen können. Schlussendlich geht es darum, wie jemand mit seiner Ernährungsweise zurechtkommt und sich dabei fühlt.

ach ja… Ihnen natürlich auch einen schönen Tag… Hier in Österreich ist die Wetterlage momentan leider nicht so, dass man es genießen könnte

LG
Kevin S.

Hallo Masha,
sind Sie denn übergewichtig ?

Wenn nicht, kommt Ihr Stoffwechsel wohl gut dem den Kh´s zurecht und dann gibt es, wenn der Blutzucker in Ordnung ist, wohl keinen Grund auf Brot zu verzichten.
Wenn Sie übergewichtig sind, würd ich mal überlegen, das Brot und andere Kohlenhydrate wie süßes Obst oder generell Süßigkeiten allgemein zu reduzieren und mal zu schauen, ob sich Gewichtsmäßig oder Figurmäßig was tut. Gruss

Ok, lassen wir es dabei. Auch wenn das Thema hiermit erschöpft ist, der eine oder andere Leser wird vielleicht für die Thematik Interesse aufbringen und sich vielleicht auch weiterhin in diese Richtung informieren. Gruß :wink: