Diät ohne Hunger -> kein Jojo-Effekt?

Hallo Ihr Diäterfahrenen,

ich hätte mal da ne Grundsatz-Frage: Kann man allgemein sagen, dass eine Diät ohne Hungergefühl (d.h. man isst, wenn man hungrig ist) keinen Jojo-Effekt zur Folge hat? Denn meist wird doch dieser Effekt dadurch ausgelöst, dass der Körper merkt, dass es Zeiten gibt, in denen fast nichts an Nahrung zugeführt wird und er deshalb „Haushalten“ muss, sprich er (Fett-) Reserven anlegen muss.

Kann man nun generell sagen (unabhängig von der genauen Diät), dass kein Jojo-Effekt auftritt, wenn man versucht, stets was zu essen, wenn man hungrig wird?

Schonmal vielen Dank im Voraus.

Grüße, Nina

Hallo,
nein - man kann auch ein starkes Kaloriendefizit „fahren“ ohne Hunger zu verspüren.

Gruss
Enno

Woran merkt man Kaloriendefizit?

Hallo,

Hallo Enno,
danke für Deine Antwort.

nein - man kann auch ein starkes Kaloriendefizit „fahren“ ohne
Hunger zu verspüren.

Woran merkt man denn dann, ob man zu wenige Kalorien zu sich nimmt, ohne dass man gleich anfangen muss zu zählen (Kalorien, Points,…)? Eigentlich müsste es einem der Körper (bei genauem Hinhören) doch sagen, wenn ihm was fehlt, oder nicht?!

Gruss

Gruß zurück

Enno

Nina

Moin Nina

Eigentlich müsste es einem der Körper (bei
genauem Hinhören) doch sagen, wenn ihm was fehlt, oder nicht?!

Das klappt nun nicht immer.
Aber oftmals hat man bei kalorischen Defizit kalte Hände und kalte Füße und neigt eher zum Frieren.
Verstärktes Müdigkeitsgefühl oder Konzentrationsmängel kommen auch schon mal dazu, aber etwas Genaues zu sagen, ist IMHO nicht möglich, weil es doch oft von der individuellen Körperwahrnehmung abhängt.

CU

Axel

Hallo,
wenn das „genaue Hinhören“ so gut klappen würde, wäre ja niemand übergewichtig. Das Hungergefühl ist ein denkbar schlechter Indikator dafür, daß Nahrungsaufnahme notwendig ist. Es wird zumindest bei mir durch den Blutzucker „getriggert“ - bei einer Ernährung die größere Blutzuckerschwankungen vermeidet, kommt man mit bedeutend weniger Kalorien aus, als bei einer sehr „zuckerhaltigen“. Streß der den Blutzuckerspiegel angehebt wirkt z.B. hungerdämpfend. Hier hat sicher schon jeder mal die Erfahrung gemacht, daß man bei einer Bahnreise die Fahrtzeit mit mampfen überbrückt, während bei einem stressigen Arbeitstag das Essen ohne es spüren deutlich zu kurz kommt. Kurz - ob ich Hunger verspüre oder nicht, besagt erstaunlich wenig über das Verlangen meines Körpers nach Nährstoffen. „Zählen“ ist m.M. daher notwendig (egal ob das nun „Points“ oder kcal sind).
Der JoJo-Effekt hängt an sich nur indirekt mit dem Kaloriendefizit zusammen. Selbst bei einer radikalen Diät hält er sich in Grenzen, wenn die Diät ausgeschlichen wird (langsame Erhöhung der Kalorienmenge, Steigerung der Aktivität). Sicher hängt die Dauer des Ausschleichens von dem praktizierten Kaloriendefizit ab, je höher dies war, desto länger gestaltet sich das Ausschleichen.

Gruss
Enno

2 „Gefällt mir“

Moin Nina

Eigentlich müsste es einem der Körper (bei
genauem Hinhören) doch sagen, wenn ihm was fehlt, oder nicht?!

Das klappt nun nicht immer.
Aber oftmals hat man bei kalorischen Defizit kalte Hände und
kalte Füße und neigt eher zum Frieren.

Na das ist ja nun ein phänomen…
Ich mach nun seit drei Wochen Diät und wundere mich,ohne es im Zusammenhang mit der Diät zu bringen, das ich immer kalte Hände und kalte Füsse habe.
Und das bei mir (*die Leibeigene Heizung meiner Freundin*)!!!
Nu bin ich aber gespannt wie Du mir das erklärst(nicht das ich Zweifel hab).
Noch eine andere Frage,rein mathewmatisch,wqenn wir schon mal hier sind:
Es heisst ja, das circa 1 kg Körperfett, circa 7000kcal sind. wenn ich an einem Tag 600Gramm verloren habe dann kann ich doch unmöglich 4200kcal eingespart,oder etwas gedämpfter: Wenn ich hundert Gramm verloren habe,hab ich dann 700kcal an Fett eingespart?
Ich weiss,das das nicht alles pures Fett ist,aber Wasser kann es doch nicht sein,ich meine hier im Südwesten Australiens ist es mittlerweile saukalt und ich schwitze garnicht und trinken tue ich auch nicht sooo viel im im Sommer…
Also,wer erklärt mir das mal *ganz Ohr ist*
Grüsse an alle ins warme Deutschland *bibber*

Verstärktes Müdigkeitsgefühl oder Konzentrationsmängel kommen
auch schon mal dazu, aber etwas Genaues zu sagen, ist IMHO
nicht möglich, weil es doch oft von der individuellen
Körperwahrnehmung abhängt.

CU

Axel

Hallo,
kalte Hände und Füße können z.B. das Resultat erhöhter Streßhormonausschüttung sein (insbesondere Kortisol), neben dem generell verminderten Stoffwechsel. Das tritt insbesondere auf, wenn man während der Diät häufig unterzuckert ist (zuwenig/zu selten und/oder „falsches“ Essen). Der Körper beschränkt dann die Durchblutung auf „lebenswichtige“ Teile (innere Organe, Muskulatur) und reduziert sie in den äußeren/peripheren Gefäßen. Generell ist das ein Zeichen, daß die Diät nicht optimal angegangen wird, denn Streßhormone vermindern das gleichmäßige Abnehmen.

Gruss
Enno

1 „Gefällt mir“

Moin Ingo

Ich weiss,das das nicht alles pures Fett ist,aber Wasser kann
es doch nicht sein,ich meine hier im Südwesten Australiens ist
es mittlerweile saukalt und ich schwitze garnicht und trinken
tue ich auch nicht sooo viel im im Sommer…

Erstmal, lass mal die ganze Rechnerei sein!
Theoretisch mag das ja hinkommen, aber wieviel Fett Du nun abbaust, lässt sich so genau nicht berechnen, denn Du verlierst ja auch an Muskelmasse.
Du trinkst nicht so viel, und Wasser scheidest Du ja nicht nur durch Schwitzen aus, Du gehst ja bisweilen auch aufs stille Örtchen, da kommts vorne recht flüssig raus und hinten staubts auch nicht unbedingt:wink:, dazu atmest Du auch, hauch mal auf eine kalte Glasscheibe, da schlägt sich auch Wasser nieder.

Grüsse an alle ins warme Deutschland *bibber*

Hier warm? Das ist ein Irrtum, hier in Norddeutschland geht dieser Monat als Juni, der ein April ist in die Annalen ein.:wink:

CU

Axel