Hallo,
auf Anraten eines Arztes (Bandscheiben- und Knieschaden) habe ich nunmehr endlich begonnen, meinen langsam doch etwas ungesunden Gewichtsüberschuss (Knappe 2 Zentner auf 1,76m) abzubauen.
In gut 4 Wochen habe ich nun auch schon fünf Kilo geschafft, und das ohne allzugroße Anstrengung, hauptsächlich dadurch, dass ein paarmal Pizza & Wein durch Salat & Wasser ersetzt und insgesamt die Mengen, besonders auch an Süßigkeiten, reduziert wurden. Meines Erachtens wurde mir das auch durch das schöne Wetter und die Hitze der letzten Wochen erleichtert.
Statt mich jetzt aber besser zu fühlen (wobei ich nicht sagen kann, dass ich mich vorher schlecht gefühlt hätte, eigentlich ganz im Gegenteil) geht meine Stimmung langsam in den Keller, was mir ganz und gar nicht gefällt. (Könnte natürlich auch dran liegen, dass es jetzt schon wieder eine Woche regnet, aber das wäre man ja eigentlich gewohnt).
Ist so ein Unwohlsein (von Depression noch Lichtjahre entfernt, aber es sollen ja auch noch 20 Kilo runter
) beim Abnehmen normal?
Was kann man dagegen tun?
LG,
Markus
Hallo Markus,
Was kann man dagegen tun?
also mir hilft bei jeglicher schlechter Laune Sport bzw. Bewegung im Allgemeinen.
Inwiefern bist Du denn durch Knie etc. eingeschränkt?
Im Wechsel gehen bei mir trotz früherer Knie- und Rückenprobleme radfahren, joggen und schwimmen (natürlich auch wandern). Bin ich 5 Km gejoggt, geht es mir gleich besser (UND ich darf mir auch was kleines Süßes gönnen) oder auch nach 45 Arbeitsweg mit dem Rad bergauf ist einiges vom Frust des Tages abgebaut etc. pp. Einzig beim Schwimmen ist es etwas schwierig aufgrund der überfüllten Schwimmbäder, die Laune zu bessern 
Aber da gibt es ja jetzt auch die Möglichkeit, im See zu schwimmen.
Vielleicht kannst Du mit dem Tipp was anfangen, zumal er vielleicht Dein Projekt der Gewichtsreduktion auch noch unterstützt.
Viele Grüße
Aquilegia A.
Hallo,
Vielen Dank für den Tip.
Vor fünf Jahren ging das mit der zusätzlichen Bewegung noch ganz gut (Joggen und Radfahren, Schwimmen wegen zu kalter Bergseen und überchlorter Schwimmbäder leider weniger).
Mittlerweile geht Radfahren leider fast nur noch auf flachem Gelände, und Joggen birgt das Risiko, hinterher drei Tage gar nicht mehr richtig gehen zu können, da meine Knorpel in den Knien von innen und außen geschädigt sind. Das hat natürlich auch zum Aufbau der 2 Zentner mit beigetragen (naja, neben der Grundeinstellung „fauler Beamter“
).
Aber ich werds mal wieder mit vermehrtem Spazierengehen versuchen, vielleicht hilft das ja auch schon.
Viele Grüße
Markus
Guten Tag,
ich habe in einem reichlichen Jahr zwölf Kilo verloren (von 72 auf 60) - ohne großartige zusätzliche Bewegung. Grundsätzlich habe ich meine Ernährung auf Fünf Elemente umgestellt. Das bekommt mir sehr gut, ist aber erstmal ziemlich kompliziert und gewöhnungsbedürftig. So im Allgemeinen möchte ich aber behaupten, dass die Umstellung auf warmes, abgekochtes Wasser (ist nach der zweiten Woche längst nicht mehr so eklig wie es sich jetzt anhört), den weitgehenden Verzicht auf Brot (statt dessen gekochtes Getreide wie Hirse, Couscous u.ä.) und den Verzicht auf alle Milchprodukte schon mal die Pfunde gehörig purzeln ließen. Als Kalziumlieferant für die Knochen koche ich Algen in der Suppe mit.
Ich weiß, das klingt alles erst mal radikal, aber mir geht’s einfach gut damit. (Und wenn ich mal Pizza essen will, dann mach ich das auch. Das Leben soll ja noch Spaß machen.)
Eine gute Zeit!
Hallo Sara,
um ehrlich zu sein, hören sich die Algensuppe und das gekochte Getreide für mich schlimmer an als das warme Wasser 
Ich „sündige“ auch ab und zu, und ja, meistens fühl ich mich dann besser.
LG,
Markus
Ich habe mal eine Postkarte gesehen, auf der stand:
„Das erste, was man bei einer Diät verliert, ist die gute Laune“.
Das fand ich lustig - und bestimmt zutreffend, zumindest für viele „Diätende“.
Du musst am besten eine Ernährung für dich finden, die du nicht als Einschränkung erlebst, die für dich leicht und gut umsetzbar ist, dir schmeckt, dich satt macht und … die du dauerhaft beibehalten kannst.
Alles, was du nur für vorübergehend machst und dich sehr einschränkst, wird langfristig vermutlich weniger Erfolg haben. Meist fällt man hinterher in alte Essmuster zurück und bekommt auch sein altes Gewicht wieder.
Was und wie viel isst und trinkst du denn zurzeit so - und wie sieht es mit Bewegung und Sport aus?
„Das erste, was man bei einer Diät verliert, ist die gute
Laune“.
Da könnte in der Tat was dran sein.
Du musst am besten eine Ernährung für dich finden, die du
nicht als Einschränkung erlebst, die für dich leicht und gut
umsetzbar ist, dir schmeckt, dich satt macht und … die du
dauerhaft beibehalten kannst.
Leider gar nicht ganz so einfach.
Was und wie viel isst und trinkst du denn zurzeit so - und wie
sieht es mit Bewegung und Sport aus?
Hautpsächlich Kaltverpflegung, leichter Käse, Schinken, Fisch, ab und zu Salat. Dazu Wasser mit O-Saft oder Cola zero.
Am Wochenende gibts dafür immer etwas nahrhafteres, Fleisch, Wurst, Pizza - allerdings alles in kleineren Mengen als früher.
Die große Tasse Kaffee mit Marmeladebrot/-semmel morgens bleibt allerdings unverzichtbar, sonst bin ich richtig ungenießbar 
Mit Bewegung und Sport schauts leider schlecht aus; meine dahingehend eingeschränkten Möglichkeiten haben auch zum Übergewicht beigetragen: Außer zwei mal wöchentlich Kieser-Training geht nicht viel, und das ist ja nur reines Muskeltraining, ohne Ausdauer.
Du musst am besten eine Ernährung für dich finden, die du
nicht als Einschränkung erlebst, die für dich leicht und gut
umsetzbar ist, dir schmeckt, dich satt macht und … die du
dauerhaft beibehalten kannst.
Leider gar nicht ganz so einfach.
Wo genau liegt das Problem dabei?
Was und wie viel isst und trinkst du denn zurzeit so - und wie
sieht es mit Bewegung und Sport aus?
Hautpsächlich Kaltverpflegung, leichter Käse, Schinken, Fisch,
ab und zu Salat. Dazu Wasser mit O-Saft oder Cola zero.
Am Wochenende gibts dafür immer etwas nahrhafteres, Fleisch,
Wurst, Pizza - allerdings alles in kleineren Mengen als
früher.
Die große Tasse Kaffee mit Marmeladebrot/-semmel morgens
bleibt allerdings unverzichtbar, sonst bin ich richtig
ungenießbar 
Mit Bewegung und Sport schauts leider schlecht aus; meine
dahingehend eingeschränkten Möglichkeiten haben auch zum
Übergewicht beigetragen: Außer zwei mal wöchentlich
Kieser-Training geht nicht viel, und das ist ja nur reines
Muskeltraining, ohne Ausdauer.
OK, dann genieß dein Marmeladenbrot am morgen. 
Wichtig ist, dass du ausreichend von den lebenswichtigen Nährstoffen aufnimmst: Eiweiß und Fett und Gemüse, Salalt und Obst
Warum isst du meist kalt? Kalter Fisch, Käse etc. ist ja nicht schlecht - aber der Hauptanteil sollte dann doch dazu Gemüse oder Salat sein. Ein Grund dafür liegt in einer zu hohen Aufnahme von Säure bildenden Lebenmitteln im Gegensatz zu Basen bildenden Lebensmitteln.
Wie sieh denn so ein „typischer Tag“ von dir aus - auch mit Mengen?
Warum hast du bewegungstechnisch eingeschränkte Möglichkeiten? Wie wäre es mit Walken oder z.B. dem Schwingen auf einem Minitrampolin? Die guten sind gelenkschonend und bis 120 kg und mehr belastbar.
(z.B. Trimilin oder Bellicon)
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Hallo MArkus,
vielen Dank für Deinen Beitrag, mir geht es zur Zeit 100 % genauso. Ich habe jetzt seit mehreren Tagen voll die schlechte Laune. Ich diäte nun seit 6 Wochen, ziemlich erfolgreich und seit 5-6 Tagen nicht mehr. könnte einfach nur rumzicken und die Welt anschreien. Essen ist mir halt wichtig und ich empfinde es als Einschränkung und da liegt glaube ich das Problem. Da helfen keine Diät-Rezepte, ich fürchte da muss man an die Einstellung ran und das krieg ich nicht hin.
LG
Birgit
Hallo Birgit,
Da helfen keine Diät-Rezepte, ich fürchte da muss man
an die Einstellung ran
Ich fürchte, da hast du recht. Keine Pizza ist einfach keine Pizza, und Wasser ist einfach kein 2006er Merlot.
Mir grausts schon wieder vorm Winter, da steigt mein Nahrungsbedarf dann eh wieder so an, dass ich weiteres Abnehmen vergessen kann. Aber vielleicht bessert sich dann die Laune wieder 
LG
Markus