Diagnose lungenkrebs ein lungenflügel ist

… komplett kaputt der andere ist bereits angegriffen!wie lange kann er leben mit 70 jahren und chemo?
eine operration kommt nicht in frage weil er die nicht überleben würde,er hat bereits 5 beipässe würde mich über jede antwort freuen danke es ist mein vater!!!

Hallo !

Diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten.
Einerseits hängt der Verlauf auch davon ab, ob es sich um ein kleinzelliges oder nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom handelt (oder ist hier ein Pleuramesothelium, d.h. ein Tumor des Rippenfells gemeint ?). Dann ist noch von Bedeutung, wie gut der Patient auf die Chemotherapie anspricht und wie eingeschränkt er durch seine Vorerkrankungen ist (wie z.B. hier durch die koronare Herzkrankheit).

Somit kann man nur spekulieren. Legt man die Statistik zugrunde, so liegt die mittlere Überlebenszeit in einem solchen fortgeschrittenem Stadium aber nur bei wenigen Monaten (ca. 3-6). Abweichungen nach oben oder unten sind aber, wie schon erwähnt, möglich.

Gruß & alles Liebe !
Kai

hallo
sorry das ich erst jetzt mich bedanke für die nette antwort,aber bin leider sehr beschäftigt…
nur kann ich nicht sagen um was für zellen es sich handelt,denn mein vater verschweigt ja alles und stellt es immer so harmlos hin…und die arzte sagen auch alle was anderes,man weiss nicht nach was man sich orientieren soll…
kann es sein das durch die chemo mein vater so agressiv geworden ist?aber die chemo scheint er gut wegzustecken,obwohl er ja erst zwei hinter sich hat…ich bedanke mich recht herzlich!!!

Hallo !
Für die Aggressivität gibt es mehrere denkbare Ursachen. So kann es sein, dass sich Patienten erstmal mit ihrem Schicksal auseinandersetzen müssen. Sie wollen nicht wahrhaben, dass sie so schwer krank sind. In diesem Chaos der Gefühle, tritt neben tiefer Verzweiflung auch Zorn auf, weil sie sich vom Schicksal ungerecht behandelt fühlen, was ja auch durchaus verständlich ist. Dieser Zorn überträgt sich dann manchmal, gewollt oder auch ungewollt, auf die Mitmenschen. Eine weitere Möglichkeit wäre allerdings auch, dass der Tumor Metastasen im Gehirn gebildet hat. Das führt dann oftmals auch zu einer Wesensveränderung der Patienten und geht im weiteren Verlauf auch mit neurologischen Störungen (z.B. Lähmungen, Gangunsicherheit oder Krampfanfällen) einher. Genaues kann hierzu aber nur der behandelnde Arzt sagen, der das Ausmaß der Erkrankung kennt.

Gruß Kai