Diakonie-Pflege nur für Konfessionelle?

Hallo Marco,

jaja, im Grunde hast du natürlich recht! Klar ist es möglich einen Verein zu gründen und alles das. Aber was, wenn in einem kleinen Ort halt nur 5 Familien leben, die keiner oder einer anderen Religionsgemeinschaft angehören? Das sind eindeutig zuwenige, um einen eigenen Kindergarten zu gründen. Ich finde aber, dass erst einmal alle Kinder ein Recht auf Erziehung und Förderung haben sollten und das natürlich unabhängig von den religiösen Überzeugungen ihrer Eltern. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Kinder aus andersgläubigen Familien wegen der religiösen Inhalte nicht in den Kindergarten gehen dürfen und damit Nachteile haben (z.B. Sprachprobleme). Religion ist Privatsache. Also sollte man eher die religöse Erziehung privat organisieren müssen und nicht eine grundlegende Frühförderung, die erst mal ganz neutral für alle zugänglich sein sollte.

Viele Grüsse,
Lisa

Hallo Marco,

jaja, im Grunde hast du natürlich recht! Klar ist es möglich
einen Verein zu gründen und alles das. Aber was, wenn in einem
kleinen Ort halt nur 5 Familien leben, die keiner oder einer
anderen Religionsgemeinschaft angehören? Das sind eindeutig
zuwenige, um einen eigenen Kindergarten zu gründen.

Alos den konfessionellen Kindergarten schließen und 100 christliche Kinder in einen konfessionslosen Kindergarten schicken, der garnicht erst eröffnet wird, weil öffentliche oder private Träger weder den Ärger wollen, noch das Geld haben?
Sowas nenn ich dann Unterdrückung der Mehrheit durch eine Minderheit.

Ich finde

aber, dass erst einmal alle Kinder ein Recht auf Erziehung und
Förderung haben sollten und das natürlich unabhängig von den
religiösen Überzeugungen ihrer Eltern.

Das leisten konfessionelle Kindergärten auch!

Ansonsten besteht die

Gefahr, dass Kinder aus andersgläubigen Familien wegen der
religiösen Inhalte nicht in den Kindergarten gehen dürfen und
damit Nachteile haben (z.B. Sprachprobleme).

die konfessionellen Kindergärten lehnen Kinder anderen Glaubens nicht ab. Wenn die andersgläubigen Eltern ihre Kinder dort nicht anmelden, dann zeugt das wohl von der Intoleranz der Eltern, nicht des Kindergartens.

Religion ist

Privatsache. Also sollte man eher die religöse Erziehung
privat organisieren müssen und nicht eine grundlegende
Frühförderung, die erst mal ganz neutral für alle zugänglich
sein sollte.

Dann organisier doch! Du wirst weder die Bereitschaft der Gemeinden noch der Parteien noch anderer Prvater finden sich den Ärger auf den hals zu laden, weil es einfacher ist, dieses den kirchlichen Trägern zu überlassen.

Auch Nichtkonfessionalität ist Privatsache und berechtigt nicht dazu von den Konfessionsangehörigen Nichtkonfessionalität zu verlangen.

gruss
winkel

Hallo Winkel,

Alos den konfessionellen Kindergarten schließen und 100
christliche Kinder in einen konfessionslosen Kindergarten
schicken, der garnicht erst eröffnet wird, weil öffentliche
oder private Träger weder den Ärger wollen, noch das Geld
haben?
Sowas nenn ich dann Unterdrückung der Mehrheit durch eine
Minderheit.

Was hat das mit Unterdrückung zu tun? Schliesslich erhalten die Kinder dann ja alle eine altersgemässe Frühförderung. Von mir aus auch eine ethisch-moralische, nur eben in einem allgemeinen Sinn. Tatsächlich würde sich also für die Kinder wenig ändern. Ich will die Religionsausübung ja niemandem verbieten. Nur muss das ständig, immer und überall stattfinden? Reicht es nicht, wenn die Kinder in einen ganz normalen Kindergarten gehen? Und zusätzlich gibt es ja noch genügend Kinder- und Jugendgruppen in Pfarrgemeinden. Da kommt die Religion für die Religiösen doch auch nicht zu kurz. Im Moment kommen allerdings konfessionslose (oder auch andersgläubige) Kinder oft zu kurz, weil sie gar keine Förderung erhalten, wenn die Eltern nicht alles selbst organisieren.

Ich finde

aber, dass erst einmal alle Kinder ein Recht auf Erziehung und
Förderung haben sollten und das natürlich unabhängig von den
religiösen Überzeugungen ihrer Eltern.

Das leisten konfessionelle Kindergärten auch!

Nein, eben nicht! Natürlich haben konfessionslose Eltern kein Interesse daran, dass ihre Stöpckes plötzlich getauft werden wollen, nur weil die katholische Erzieherin ihnen erzählt hat, dass sie sonst in die Hölle kommen (realer Fall!). Erziehung im öffentlichen Raum sollte alle Religionen respektieren, aber keine bevorzugen!

die konfessionellen Kindergärten lehnen Kinder anderen
Glaubens nicht ab. Wenn die andersgläubigen Eltern ihre Kinder
dort nicht anmelden, dann zeugt das wohl von der Intoleranz
der Eltern, nicht des Kindergartens.

Stimmt, die Kindergärten haben damit kein Problem. Schliesslich gewinnt man ja gerade in diesem Alter spätere potentielle Mitglieder :smile:). Allerdings kann ich schon verstehen, dass die Eltern damit ein Problem haben. Und sag mal ehrlich, würdest du deine Kinder so ohne weiteres in einen islamischen, buddhistischen oder sonstwas Kindergarten schicken. Da besteht nun mal die Gefahr, dass sie sich von der Religion der Eltern abwenden. Und welche Eltern wollen das schon für ihre Kinder?

Dann organisier doch! Du wirst weder die Bereitschaft der
Gemeinden noch der Parteien noch anderer Prvater finden sich
den Ärger auf den hals zu laden, weil es einfacher ist, dieses
den kirchlichen Trägern zu überlassen.

Das ist doch gerade meine Kritik! Ich habe nie die Kirchen dafür kritisiert, dass sie Kindergärten betreiben. Die verfolgen selbstverständlich ihre eigenen Interessen und das ist ja auch o.k. so. Meine Kritik gilt den öffentlichen Stellen, deren Aufgabe es eigentlich wäre, eine für alle Kinder zugängliche, „neutrale“ Erziehung zu gewährleisten.

Auch Nichtkonfessionalität ist Privatsache und berechtigt
nicht dazu von den Konfessionsangehörigen
Nichtkonfessionalität zu verlangen.

Das verlage ich doch gar nicht! Mit „neutral“ meine ich ja keine Erziehung zur Konfessionslosigkeit, sondern lediglich eine Erziehung, die keine aktive religiöse Indoktrination betreibt.

Viele Grüsse,
Lisa

Hallo lisa,

das klingt ja wieder ganz anders:

Das ist doch gerade meine Kritik! Ich habe nie die Kirchen
dafür kritisiert, dass sie Kindergärten betreiben.

dies hatte ich aber so verstanden, Entschuldige bitte.

Meine Kritik gilt den öffentlichen
Stellen, deren Aufgabe es eigentlich wäre, eine für alle
Kinder zugängliche, „neutrale“ Erziehung zu gewährleisten.

Meines Wissens gibt der Staat an jeden Träger Zuschüsse. Dann mach doch mal die Eltern in den Nachbarortten mobil, dass sie das DRK, AWO oder ASB anspitzen, dass der einen Kiga einrichtet. Wenn dso ein Träger merkt, da ist ein Markt da, wird er ermutigt was zu eröffnen. Gleichzeitig kannst Du ja die deine gewählten Vertreter auf das Thema ansprechen, damit sie eintsprechend positiv in die Verhandlungen mit dem neuen Träger eingehen.

Auch Nichtkonfessionalität ist Privatsache und berechtigt
nicht dazu von den Konfessionsangehörigen
Nichtkonfessionalität zu verlangen.

wird ja auch nicht.
Anscheinend haben die Volksvertreter bei der Vergabe der Trägerschaft nicht als Problem gesehen, dass manche Menschen ihre Kinder nicht in einen christl. Kiga geben wollen.

Tschuess Marco.

Hallo Marco,

dies hatte ich aber so verstanden, Entschuldige bitte.

Kein Problem! Ich denke halt, man kann niemandem einen Vorwurf daraus machen, wenn er seinen Glauben und seine Interessen vertritt. Öffentliche Stellen sollten aber nicht so einseitig Geld vergeben, sondern auf einen Ausgleich zwischen verschiedenen Weltanschauungen bedacht sein.

Meines Wissens gibt der Staat an jeden Träger Zuschüsse. Dann
mach doch mal die Eltern in den Nachbarortten mobil, dass sie
das DRK, AWO oder ASB anspitzen, dass der einen Kiga
einrichtet. Wenn dso ein Träger merkt, da ist ein Markt da,
wird er ermutigt was zu eröffnen. Gleichzeitig kannst Du ja
die deine gewählten Vertreter auf das Thema ansprechen, damit
sie eintsprechend positiv in die Verhandlungen mit dem neuen
Träger eingehen.

Weisst du zufällig, nach welchen Kriterien solche Gelder vergeben werden? Der Bedarf an Plätzen hier am Ort ist nämlich eigentlich gedeckt, wenn man die reine Anzahl betrachtet. Nur sind sie eben fest in kirchlicher Hand. Und so viele Familien, die Probleme damit haben sind es ja leider auch wieder nicht (wir sind hier im tiefsten Bayernländle).

Auch Nichtkonfessionalität ist Privatsache und berechtigt
nicht dazu von den Konfessionsangehörigen
Nichtkonfessionalität zu verlangen.

wird ja auch nicht.

Der Satz oben stammt von Winkel, nicht von mir.

Anscheinend haben die Volksvertreter bei der Vergabe der
Trägerschaft nicht als Problem gesehen, dass manche Menschen
ihre Kinder nicht in einen christl. Kiga geben wollen.

Ja, das könnte aber tatsächlich ein Problem sein. Das sind jetzt zwar nur Vermutungen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass auch Kinder von ausländischen Familien aus solchen Gründen nicht in den Kindergarten geschickt werden. Und wenn sie dann eingeschult werden, haben sie Sprachprobleme und können sich nur schwer integrieren. Sowas sollten die Volksvertreter schon berücksichtigen.

Viele Grüsse,
Lisa

Hallo Marco,

Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein,
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.

Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.

s.o. Der Markt wartet auf ein Angebot. Aus meiner Anschauung
ist dies platte Polemik.

Nicht Polemik, inzwischen traurige Realität!

Gruß
vom haploid

Hallo Lisa,

Anscheinend haben die Volksvertreter bei der Vergabe der
Trägerschaft nicht als Problem gesehen, dass manche Menschen
ihre Kinder nicht in einen christl. Kiga geben wollen.

Ja, das könnte aber tatsächlich ein Problem sein. Das sind
jetzt zwar nur Vermutungen, aber ich könnte mir schon
vorstellen, dass auch Kinder von ausländischen Familien aus
solchen Gründen nicht in den Kindergarten geschickt werden.
Und wenn sie dann eingeschult werden, haben sie Sprachprobleme
und können sich nur schwer integrieren. Sowas sollten die
Volksvertreter schon berücksichtigen.

ich teile Deine Meinung voll und ganz.
Allerdings scheint es sich hier um ein Problem der Tradition zu handeln. Nichtchristliche und ausländische Familien gibt es in dieser Anzahl noch nicht so lange. Und früher war es eben sebstverständlich, dass die Kinder in den kirchlichen KG gehen.

Hier muß wirklich bei den Behörden Aufklärungsarbeit geleistet werden. Die Trennung von Kirche und Staat geht nur langsam voran.

Gruss Harald

PS.: Bei uns gab es kürzlich einen Fall, wo ein muslimisches Mädchen keine Aufnahme im katholischen Gymnasium fand. Ein staatliches gibt es aber in der Region nicht. Diese Mädchen wird in seiner Ausbildung benachteiligt. Der Fall ging durch die Medien. Und die Kirche hat Besserung versprochen. Leider war es für dieses Mädchen zu spät.

Hallo haploid,

Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein,
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.

Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.

s.o. Der Markt wartet auf ein Angebot. Aus meiner Anschauung
ist dies platte Polemik.

Nicht Polemik, inzwischen traurige Realität!

Für mich ist es Polemik; wenn dargestellt wird, dass es
a) arme, arbeitslose (weil atheist.) Krankenpfleger/-innen
b)einen ungedeckten Bedarf an atheist. Pflegemgl.
gibt.

Die Gründung eines Pflegedienstes erfordert meines Wissens nicht viel:

  • mind. 2 ausgebildete Fachkräfte (vorhanden, s.oben)
  • eine Weiterbildung (460 h)
  • ein Auto (meist vorhanden)
  • Zulassung von Pflegekasse

einfach mal bei google nach
Zulassung Pflegedienst Krankenkasse auf der Seite ihk.de
suchen.

Wie die Chance ist als arbeitslose Pflegerin Zuschüsse für den Lehrgang zu bekommen bzw. welche Hilfen Existenzgründern, die vorher arbeitslos waren, zustehen, weiss ich nicht.

Insgesamt sind die Hürden nicht zu hoch. Deshalb verstehe ich deine Angriffe auf die kirchl. Werke in keiner Weise.

Tschuess Marco.

Muslima im kath. Gymnasium
Hallo Harald,

PS.: Bei uns gab es kürzlich einen Fall, wo ein muslimisches
Mädchen keine Aufnahme im katholischen Gymnasium fand. Ein
staatliches gibt es aber in der Region nicht. Diese Mädchen
wird in seiner Ausbildung benachteiligt. Der Fall ging durch
die Medien. Und die Kirche hat Besserung versprochen. Leider
war es für dieses Mädchen zu spät.

Dazu habe ich eine Nachfrage. In der BRD ist es in den meisten Bundesländern so geregelt, daß in konfessionsgebundenen Schulen - egal ob nun eine evangelische Grundschule oder eine katholische Fachhochschule ein bestimmter Prozentsatz der Schüler einer anderen Konfession / Religion angehören muß als der des Schulträgers. Ansonsten gibt es kaum oder gar keine staatlichen Zuschüsse. Ohne selbige könnten aber diese „staatlich anerkannten Privatschulen“ nicht betrieben werden, weil sich fast niemand die dann fällige Höhe des Schulgelds leisten könnte.

Kannst Du noch etwas mehr dazu sagen, wie das bei Euch in Österreich ist?

Viele Grüße

Iris

Hallo Iris,

Dazu habe ich eine Nachfrage. In der BRD ist es in den meisten
Bundesländern so geregelt, daß in konfessionsgebundenen
Schulen - egal ob nun eine evangelische Grundschule oder eine
katholische Fachhochschule ein bestimmter Prozentsatz der
Schüler einer anderen Konfession / Religion angehören muß als
der des Schulträgers. Ansonsten gibt es kaum oder gar keine
staatlichen Zuschüsse. Ohne selbige könnten aber diese
„staatlich anerkannten Privatschulen“ nicht betrieben werden,
weil sich fast niemand die dann fällige Höhe des Schulgelds
leisten könnte.

Kannst Du noch etwas mehr dazu sagen, wie das bei Euch in
Österreich ist?

Eine solche Richtlinie ist mir nicht bekannt.

Aber ein praktisches Beispiel kann ich anführen.
Das Stiftsgymnasium Wilhering (OÖ)
http://schulen.eduhi.at/gymwilhering/
schreibt auf seiner Homepage:
„Gymnasium mit Öffentlichkeitsrecht für Mädchen und Buben mit sprachlichem Schwerpunkt. Schülerlnnen aller christlichen Konfessionen werden aufgenommen.“

Damit ist die Schule zwar für evangelische Kinder geöffnet, aber muslimische (oder auch jüdische) Kinder haben das Nachsehen ;-(

Gruss Harald

na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.

na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir
wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie
rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.

Stimmt´s denn nicht?

Daß dich das stört, ist mir klar.

Ich wehre mich ja nur dagegen, daß das was Israel macht uns als leuchtendes Beispiel vorgehalten wird.

Und die Verknüpfung Israel und Judentum ist erlaubt, wenn ihr es wollt, wenn z.b. ich das tue, stoßt ihr wieder ins Antiblala-Horn.

Ich respektiere die jüdische Religion, deswegen muß ich sie nicht gut finden. Und wenn ich sie nicht gut finde ist das noch kein Beweis für irgendeine Einstellung.

gruss
winkel

na na langsam kommt der kern raus bei dir. nur weiter so. wir
wollen mehr outings! erzähl ruhig mehr darüber, wie
rassistisch das judentum ist und wie braun israel ist.

Stimmt´s denn nicht?

nein, es stimmt nicht!

Ich wehre mich ja nur dagegen, daß das was Israel macht uns
als leuchtendes Beispiel vorgehalten wird.

wer tut denn so was?
Du scheinst einiges falsch verstanden zu haben.

Aber wenn Du Details bringst, können wir Dir sicher weiterhelfen :wink:

Gruss Harald

Stimmt´s denn nicht?

nö.

Daß dich das stört, ist mir klar.

ganz im gegenteil. ist mir sogar sch…egal was du über israel denkst.

Ich wehre mich ja nur dagegen, daß das was Israel macht uns
als leuchtendes Beispiel vorgehalten wird.

da leuchtet nix. welches land möchte schon freiwillig in der situation israels sein.

Ich respektiere die jüdische Religion, deswegen muß ich sie
nicht gut finden.

aso und das ist der grund, daß du auf der seite von terroristen argumentierst? der feind meines feindes…

Und wenn ich sie nicht gut finde ist das
noch kein Beweis für irgendeine Einstellung.

natüüüüüürlich nicht. wer käme auf die idee, dich deswegen antijüdisch zu nennen… rofl.

lehitraot.

Diakonie-Pflege …
Hallo Wissende,

es ging doch eigentlich um eine Pflegerin, die erst in der Kirche (ev.) war, dann ihren Arbeitsplatz gewechselt hat und jetzt wieder in einer Diakonie-Sozialstation arbeiten wollte, aber wegen ihrer NICHTKIRCHENZUGEHÖRIGHEIT, die sich aus ihrem Kirchenaustritt - (nur) wegen dem Kirchgeld (Kirchensteuer zusätzlich auch für einen „NICHT IN DER KIRCHEBEFINDLICHEN EHEMANN“) ergeben hatte, abgelehnt wurde.

Von Judentum etc. war nie die Rede.

Sich in der Pflege selbständig zu machen, erfordert, neben weiteren Mitarbeitern, sehr viel Geld und eine FB zur Pflegedienstleitung, die ebenfalls ohne Lohn absolviert werden muss.
So einfach, wie Mancher es sich vorstellt, ist es definitiv nicht.
Wovon soll sich eine Pflegekraft notwendiges Grundkapital ersparen - so üppig ist die Entlohnung nicht!

Gruß und Dank
vom haploid

Hallo Winkel? Da ist Dein Problem!
hallo winkel,

du hast ja wirklich ein problem am hals.

Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie die Kirchen unterwandern
wollen, sondern einen Arbeitsplatz, mit dem sie sich genauso
viel oder wenig identifizieren, wie diverse Leute, die eine
formale Kirchenzugehörigkeit haben. So habe ich es zumindest
verstanden.

Danaja bei dem besipiel Juden ist es auch einfacher. Da lautet
Kirchenstuer können sie den Job ja auch haben. Also worum
geht´s, ums Moralaposteln? das seid ihr hier ja päpstlicher
als der Papst.

iris redet hier von vielen nichtjuedischen deutschen, und du subsummierst wieder alle, ob juedisch oder nichtjuedisch-nichtchristlich unter „ihr“,

Was meinst Du denn jetzt damit? Wir reden doch von sozialer
Arbeit in Deutschland. Was hat das mit Israelis zu tun oder
was haben die damit zu tun wenn es in Deutschland nicht genug
hier ausgebildete und aufgewachsene mit dem System vertraute
jüdische SozialarbeiterInnen für die Arbeit mit den russischen
Juden gibt.

Da seh ich eher Inkonsistenz, da werden UNgläubige
herangezogen, um sie nachher pauschal als potentielle
Antiblabla´s zu beschimpfen, nur weil sie Deutsche sind.
Entschuldige diesen Ausflug in andere Threads, aber mir platzt
gerade mal wieder die Stirnader, wenn mir hier verklickert
werden soll, wie edel doch Juden im Gegensatz zu Christen
sind.

so ein voelliger unsinn, du wirfst juedischen deutschen vor, es waere inkonsistenz, wenn sie nichtjuden einstellen? aeh? und dann was soll der hoerere unsinn, man wuerde sie nachher pauschal als antiblablas einstellen? du hast verfolgungswahn. und dann kommt die haerte, erst nennst du das einstellen von nicht- oder andersreligioesen inkonsistent, dann erzaehlst du den schwachsinn , man wuerde dir erzaehlen, juden waeren edler als christen, tut hier keiner, und du widersprichst dich in deiner „wut“ selbst.

Israel ist eine multikulturelle Einwanderungsgesellschaft, die
glücklicherweise im Hinblick auf „integrative Arbeit“ was die
russisch jüdischen Zuwanderer betrifft deren Potentiale zu
nutzen weiß.

Ja multikulti, solange jüdisch im Glauben, das ist Rassismus
in Reinkultur. (Nichtjuden dürfen keine Grundstücke kaufen! Da
kotz ich doch, so braun ist allein der Gedanke.)

schon wieder unsinn, TOTALER schwachsinn von dir, dieses gesetz ist mehrheitlich in der knesset allein als nur ein entwurf abgelehnt worden, die bevoelkerung hat des weiteren protestiert, was hat israel hier zu tun? wusstest du braunen mist suchender, dass in osterlich partiell nichtosterlichern der kauf von grundstuecken untersagt ist?

hallo erde an winkel!

Entschuldige: Was sollen wir von der Integration der
Palastineser durch die Juden lernen, daß wir für die
Integration der Afrikaner oder Süd- und Ost-Europäer
gebracuehn könnten? Der Militäreinsatz?

verzeihung hallo winkel, hier wird ueber deutschland geredet. Hallo?

aha, also wenn es genug jüdische gegeben hätte, gäb es auch
nur jüdische dort?

komische mutmassung! waere es so, wuerdest du wieder von braunem mist reden, waere es nicht so, redest du wieder, dass deine stirnadern platzen! ziemlich offen paranoid von dir, spricht baende.

Da haben wir wegen des Holocaust keine
Vergleichsmöglichkeiten.
Vor dem Holocaust war es - wegen konfessioneller
Abgeschlossenheit - nicht üblich, daß egal ob jüdische,
evangelische oder katholische Erzieherinnen in konfessionell
anders ausgerichteten Einrichtungen gearbeitet hätten.

Siehste und was beschwerste dich jetzt über diese Tradition
bei den christlichen Kirchen?

tut sie, weil sie heute meint und nicht wie du gestern und sogar noch die dinosaurier. zumal sie auch fuer eine menge nichtjuden spricht, willst du aber nicht wahrhaben.

Der Vergleichspunkt ist auch nicht der, ob und inwieweit es
gemischt religiöse Teams gibt, sondern daß in jüdischen
Einrichtungen keine Analogie zur ACK-Klausel besteht und
folglich - auch nicht bei Leitungswechsel im Trägerteam
(analog zum Pfarrer gesehen) die nichtjüdische Fachkraft
entlassen wird so sie einmal eingestellt ist und die übliche
Probezeit bestanden hat.

Das ist eine tolle Behauptung: siehe doch mal in aller ruhe in
diesem Film nach: Yentl, da siehst du viel, was Ressentiments
gegen Nichtangehörige der Glaubensgemeinschaft angeht.

tja eine behauptung von iris, und?
aeh yentl? was soll denn der vergleich mit irgendeinem hollywoodstreifen zu einer vergangenheit? „ich habe da mal so einen film gesehen, war ganz schlimm so“. hallo winkel, gehe doch mal zum zeitungskiosk und kaufe dir deine erwachsenenbravoheftchen, auch boulevardblaetter genannt. so ein unsinn, holst einen hollywoodstreifen zu einer lange zurueck liegenden vergangenheit heraus. wie war das mit der frauenunterdrueckung anderswo? was weisst du denn ueber den stand der frau im judentum? darf man dir gar nicht erzaehlen glaube ich, denn sonst platzt dir wieder der kragen: „aber mir platzt
gerade mal wieder die Stirnader, wenn mir hier verklickert
werden soll, wie edel doch Juden im Gegensatz zu Christen
sind…“
hallo winkel?

naja bei dem besipiel Juden ist es auch einfacher. Da lautet die :Frage: War deine Mutter Jüdin? Danach ist egal was du denkst, :dann bist du Jude.

unsinn, wer sagt solches? ist naemlich nicht egal, welcher mensch was denkt, das gilt auch fuer juden und auch rein innerjuedisch, will aber in deinen kopf nicht.

Die Gesellschaft ist nicht so säkular, wie sie von den
Religionsfreien begriffen wird. Dass die Kirche „leise“ ihre
Arbeit tut und kaum ein Christ noch wagt sich zu bekennen,
heißt nicht, daß sie nicht die Mehrheit in der BRD sind.

ja und? das ist doch schoen, dass die kirche ihre arbeit tut, dass sie und ihre glaeubigen leise sind, ist ihr problem und stimmt ihmo nicht, was soll der hinweis auf eine „mehrheit“?

auch fuer dich gilt, du hast ein enormes problem mit geschichtsauffassung, das ist meine meinung von dir, du machst etws zu einem problem von dir, was nicht dein problem sein sollte.

und dann war da noch, dass du deutsche juden einen beitrag hoeher von dir ploetzlich zu israelis machst, das du, der du ein problem hast, ein problem bei iris mit christen meinst zu sehen, und dass du „…Und die Verknüpfung Israel und Judentum ist erlaubt, wenn ihr es wollt, wenn z.b. ich das tue, stoßt ihr wieder ins Antiblala-Horn.“ diesen unsinn verzapfst. du siehst ueberall gespenster, israel ist mitnichten judentum und selbst wenn erhaelt dafuer wohl niemand ein blablahorn, ufffff

beste verwunderte gruesse, lego

Hallo haploid,

Sich in der Pflege selbständig zu machen, erfordert, neben
weiteren Mitarbeitern,

Wenn ich das Dokument der saarländ. IHK
www.saarland.ihk.de/ihk/start/merkblaetter/E56.pdf
richtig verstanden habe, muss mind. soviel Ersatz da sein, dass die Erkrankung einer Person (hier=Gründerin) gewährleistet wird. Ich würde probieren, ob es eine 10-20h Stelle für die zweite reichen würde. Im Notfall (Krankheit d. Gründerin) würde sie auf 100 % (120% nur kurzfristig gehen).

und eine FB zur Pflegedienstleitung, die ebenfalls ohne Lohn
absolviert werden muss.

ja, dass habe ich gelesen (und wohl auch geschrieben: 460 Wochenstunden=12 Wochen

Miete für ein Büro (S.5)

sehr viel Geld

Wozu sehr viel Geld?
Es gibt Arbeitsmarktförderung für Menschen, die sich selbstständig machen. Inwiefern das AA ev. sogar Zuschüsse zum Kurs gibt, weiss ich nicht. Weiterhin ist für die Angestellte auch AA-Förderung drin, wenn sie rel. Alt (?P45/50) und/oder rel. lang arbeitslos war.
Genaueres bitte bei ‚Ämter und Behörden‘ und/oder ‚Existenzgründung‘ (ev. FAQ) nachfragen.
Da in der Regel in der Familei mind. 1 Auto, häufig zwei Autos vorh. sind, sollte die Mobilität der Gründerin und der Angestellten gesichert sein.

Als weitere Investitionen kommt mir eigentlich nur noch die Arbeitsbekleidung (in dreifacher Ausführung pro Person) in den Sinn. Bitte klär mich auf, was ich übersehen habe.

Kurz gesagt: Der Start von 0 auf Pflegekasse anerkennnung ist sicher schwer. Der Markt ausserhalb der Pflegekasse ist sicher finanziell nicht so attraktiv. Falls es wirklich so ist, wie du weiter unten schreibst, dass es sowohl arbeitslose atheist. Pflegerinnen und einen Bedarf an nichtkirchl. Pflegedienstleistern gibtm würde ich der Frau durchaus mal raten, sich ganz intensiv mit dem AA zusammenzusetzen bzw. deren Publikationen zu Existenzgründungen zu wälzen, um zu schauen, was möglich ist. Es gibt da viele Programme für irgendwelche Berufszweige/Benachteiligte/Regionen wo man Geld als arbeitslose existenzgründende Frau bekommen kann. Dann gibt es auch noch Programme zur Eigenkapitalhilfe, das sind sehr langfristige niedrigverzinste Kredite der KfW/Aufbaubank. da gilt genau das gleiche wie für die AA-geschichte lesen + nachfragen.

So einfach, wie Mancher es sich vorstellt, ist es definitiv
nicht.

Bitte klär mich auf, wo ich was übersehen habe.

Wovon soll sich eine Pflegekraft notwendiges Grundkapital
ersparen - so üppig ist die Entlohnung nicht!

sicher nicht.

Tschuess Marco.