Hekmut Kohl: „Diese jungen Leute bestreiten alles. Nur nicht den eigenen Lebensunterhalt.“ Salome Walter: „Verhütungsmittel und Abtreibung auf Krankenschein? … Junge Leute haben heutzutage genug Geld … Die Krankenkassen sollten ihr Geld sinnvoller ausgeben. Für Zahnersatz, Brillen und Pflege.“
Ralf: „Diese alten Leute meckern immer nur rum und können nicht mal ihren eigenen Zahnersatz bezahlen.“
Quellen: Kohl von 1975 bis 1990 - beweisbar durch "Süddeutsche etc. - in zahlreichen Wahlveranstaltungen gegen junge Zwischenrufer
Frau Walter in einem Leserbrief in den „Schorndorfer Nachrichten“ vom 25. August 1992
Ralf, ein Punk in Remshalden
Hekmut Kohl: „Diese jungen Leute bestreiten alles. Nur nicht
den eigenen Lebensunterhalt.“
Quellen: Kohl von 1975 bis 1990 - beweisbar durch
"Süddeutsche etc. - in zahlreichen Wahlveranstaltungen gegen
junge Zwischenrufer
Wie jetzt? Der eine Satz wird in 15 Jahren mehrmals abgedruckt und Kohl hat ihn auf zahlreichen Wahlveranstaltungen gegen junge Zwischenrufer verwendet. Wahnsinn. Und ich dachte schon, im Fernsehen kämen viele Wiederholungen.
Aber im Ernst: Was willst Du uns mit Deinem Artikel sagen?
Zitate aus der Netiquette von www:
„wer-weiss-was soll der Gemeinschaft dienen.“
„Denke an die Leserschaft! Überlege vor dem Absenden eines Artikels, welche Leute du mit deiner Nachricht erreichen willst.“
Dialektik (griech.) 1 Kunst des Diskutierens; 2 Methode zur Wahrheitsfindung durch Denken mit Gegensatzbegriffen (stark-schwach, gut-böse etc.), mit dem Aufdecken und Überwinden der Probleme, Barrieren und Widerstände; 3 philosophischer, dialektischer Materialismus nach der Lehre, daß jede Entwicklung der Natur und Gesellschaft auf den sich ständig durch Gegensätze verwandelten Formen und Systemen der Materie beruhe (Quelle: Knaurs Fremdwörterbuch)
Helmut Kohl: „Diese jungen Leute bestreiten alles. Nur nicht den eigenen Lebensunterhalt.“
Kohl sinngemäß zitiert: Verdiene du erst mal dein eigenes, dann hast auch du Macht, und kannst mitreden. Aber Solang du deine Füße unter meinen Tisch streckst, kommst du mit dieser Frisur nicht ins Haus.
"Ralf: „Alte Leute meckern nur rum, und können nicht mal ihren eigenen Zahnersatz bezahlen.“
Aber im Ernst: Was willst Du uns mit Deinem Artikel sagen?
Marshall McLuhan: "Was will uns der Künstler damit sagen?
Eine Frage aus der Zeit, in der Kunstliebhaber vor einem Bild standen und sich und den Künstler fragten, was er damit sagen (und/oder dafür haben) will?
Es fiel ihnen nicht ein zu fragen, was ein Künstler mit seinem Hund, seiner Frisur und seinem Haus sagen will.
Da hatten sie sich ihre ganzheitliche Auffassung noch bewahrt."
Jean Paul Sarte: „Der Nichtjude kann dem Juden jederzeit als Freund oder Feind gegenübertreten. Und diese seine Einstellung jederzeit wieder ändern. Der Jude hat diese Möglichkeit nicht. Er ist Jude.“
Anmerkung: Ich kam im September 1942 in diese Welt und wurde bis zu meinem siebenundzwanzigsten Lebensjahr mit einem Nazi-Paragraphen und mit Zuchthaus bedroht. - Anders gesagt: Wenn man schwul ist, versteht man Sartre natürlich leichter.