Hallo Metapher,
… macht es auch mir keinen Spaß mehr, mich mit
lernresistenten Deutschlehrern auseinanderzusetzen, die auch
das, was sie nicht wissen, besser wissen, nur weil es Duden so
meint.
Hier
findest du zufällig ein Beispiel, wie man in der Mineralogie
schreibt,
Der Mineraloge, mit dem du da diskutiert hast, hat das Wort „Austenit“ und das Wort „Ferrit“ hier ja auch richtig flektiert.
http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=in…
http://www.canoo.net/services/Controller?dispatch=in…
Woraus entnimmst du aber, dass ein entsprechender Sprachgebrauch bei „Diamant“, wenn auch teilweise (vielleicht sogar mehrheitlich) unter Mineralogen als Analogiebildung verbreitet, der richtige ist?
Ich verweise in diesem Zusammenhang nochmals auf die unter Informatikern in erschreckender Weise fast ausschließlich gebrauchte Pluralform *Stati.
Die Frage ist vielmehr, ob du Belege für
dessen nicht schwache Deklination in einem Fachwörterbuch
Und hieraus
ISBN-10: 3871447447 Buch anschauen
kopiere mir bitte den Artikel hierher, aus dem du Erkenntnisse
über unsere Frage gewinnst. Ich hab das Buch nicht hier.
Ich auch nicht, aber da es sich um ein Fachwörterbuch der Mineralogie handelt, solltest du ggf. fündig werden.
Das und nur das wäre ein Beleg für die
Grammatikalisierung des von dir behaupteten fachsprachlichen Gebrauchs des Nomens.
Warum soll ich Belege aus Fremdwörterbüchern suchen. Wie meine
Aussagen auf englisch lauten, war doch nicht gefragt?
Aaaaargh!
Einsprachige deutsche Fachwörterbücher zur Kristallographie waren über Google nicht zu finden. Das verwundert ja auch nicht: Angesichts des sehr begrenzten Interessentenkreises sollte ein Verlag, der etwas verdienen will, wenigstens mehrere Sprachen damit abdecken. Ein gutes mehrsprachiges Wörterbuch wird aber auch Hinweise zur Flexion der einzelnen Begriffe in den jeweiligen Sprachen liefern.
Gruß Gernot