Vor einiger Zeit entdeckte ich in einem Katalog eine Durchlicht-Einrichtung (von Soligor - Typ LT-45) für einen Flachbrett-Scanner. Nachdem der Händler (Foto Brenner aus Weiden) zu den Firmen gehören, bei denen Emails mit dummen Kundenfragen im Internet-Nirvana landen (auf die Antwort warte ich schon seit Monaten!) würde mich interessieren, kennt jemand dieses Gerät und wenn ja, taugt es auch was.
Folg. dürftige Daten stehen im Katalog: Größe 137x110 mm, Farbtemperatur 5000 K. Die restlichen Angaben sind Herstellerlyrik. Preis 179,-- - angemessen?
Hallo aus Bremen!
Von meiner Erfahrung her gesagt: schade um das Geld. Ein Flachbrettscanner und Kleinbilddias und Qualität passen leider nicht zusammen. Ich würde lieber sparen und dann einen richtigen Filmscanner kaufen oder die Dias beim Händler auf die Photo CD brennen lassen.
Beste Grüße
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Wenn ich nicht ganz falschliege: Das ist kein Diascanner, sondern eine Art Leuchtpult, was verkehrt auf die Dias gelegt wird. Damit wird das Dia durchleuchtet, da der Flachbett-Scanner eigentlich nur für Aufsichtvorlagen geeignet ist. Da große Handicap ist bei Durchlichtaufsätzen, dass der Flachbett-Scanner nur für geringe Vergrößerungen taugt (200% oder 600 dpi; alles was darüberhinausgeht, ist interpoliert, d.h. „unecht“ vergrößert - so als wenn man aus einem roten Quadrat 4 kleinere rote Quadrate macht - Qualitätsgewinn ist das keiner.). Diese 200 % reichen aber für Aufsichten (Fotos), da man ohnehin eigentlich für den Druck die Vorlagen maximal 100% nehmen sollte. Wenn man mit der Lupe ein Foto ansieht, bemerkt man die Unschärfe im Detail.
Ein echter Dia-Scanner (auch für Negative) schafft dagegen optische 2300 bis 4000 dpi! Das reicht für bis zu 12-facher Vergrößerung - was ja aufgrund der geringen Anfangsgröße von 24x36mm auch dringend notwendig ist.
Um die Wirkung des angebotenen Geräts zu testen, kann man auch so kleine flache Leuchtpulte (mit Batterie bzw. Netzgerät) probieren, die in A6 (10x15cm) rund die Hälfte kosten dürften. Aber es bleibt ein Murks, weil eben erstens die Vergrößerung nicht reicht (Wer will schon von seinen KB-Dias Fotos in der Größe von 48x72mm haben?), und zweitens die nicht ausgeschaltete Lichtquelle des Flachbett-Scanners das Dia zusätzlich von vorne anleuchtet und die Geschichte noch flauer macht. Flachbett-Scanner mit Diaaufsatz als Originalzubehör schalten nämlich um zwischen beiden Lampen!
Um einen echten Dia-/Negativ-Scanner kommt man nicht herum. Gibt’s z.B. von Minolta oder Nikon so ab 1000 DM …
Flachbrettscanner und Kleinbilddias und Qualität passen leider
nicht zusammen.
nun, es gibt auch geignete flachbettscanner mit durchlichteinheit , die dann auch die interne lampe abschalten
qualität fängt da m.E. bei echten optischen 1200 DPI an, nur so ne auflösung kriegt man nicht mit nem scanner für 200,- außem baumarkt sondern ab 500,- bis beliebig teuer beim edv fachhandel
Ich würde lieber sparen
ich auch, und zwar lange… denn die 2400 DPI und bessere filmstreifenscanner kosten so ab 1-2 kilomark
richtigen Filmscanner
ich suchte einen scanner der 9*12 cm und 6*6 und KB scannen können sollte und bin beim epson perfection 1200/Photo gelandet
es gibt ein 3 mal so teueres gerät mit 2400 DPI vom selben hersteller, wichtig ist auf jedenfall ein blick auf die beiliegende software (Batchbetrieb ? Bilddatenbank ?)