Dibetes Typ1 Innsulinbedarf geht sehr stark zurück

Guten Tag,

Vielleicht wissen Sie einen Rat und können uns sagen oder schreiben was da passiert.Um jede Antwort wären wir dankbar
ich habe ein dringendes Anliegen wegen der Diabetes Typ 1 bei meinem Enkel Mirko,der seit Geburt immer bei uns lebt.Ich weiss nicht,ob Sie mir einen Rat oder eine Erklärung geben können oder dürfen,aber wir sind so sehr am grübeln und hier,bei Mirko`s Ärzten bekommen wir ausser ein ungläubiges Schulterzucken keine Erklärung.
Also,mit 7 Jahren wurde Mirko -heute 18- Diabetiker.
Mirko spritze Lantus,Actrapid und Novorapid.
Mirko erhielt bis zu seinem 16.Lebensjahr bei einem Körpergewicht von 85 Kilo und einer Körpergrösse von 175 cm abends um 18 Uhr 36 Lantus.Wenn er auch nachts gute Werte hatte,so erwachte er morgens um 7 Uhr mit einem Wert um 200.
Aber dann passierte vollgendes.Anfang seines 16 Lebensjahr rutschte er auf 20 Lantus runter.Die Ärzte wussten nicht was da geschah oder erklärten es mir einfach nicht.Actrapid und Novo spritze er auch weniger.Aber im Laufe des Jahres stieg sein Bedarf wieder auf 30 Lantus. Zum Frühstück 4 Actapid,Zwischenmahlzeit 6 Actrapid und Abendbrot 4 Actapid.Seit April diesen Jahres,also nur wenige Monate später,sank sein Lantusbedarf wieder auf 19.Stieg etwa 1 Monat wieder auf 25 und viel wieder ab bis jetzt auf 17 wo er im Moment steht.Morgens bleibt es bei 4 Actapid,Zwischenmahlzeit 3 Actapid und Abendbrot 1,5 Actapid.
Bei der letzten Untersuchung im hiesigen Krankenhaus schaute man mich ungläubig an und wir gingen nach Hause.Manchmal liegen seine Nachtwerte um 3Uhr30 bei 52 und ich füttere ihn ,damit ich endlich schlafen kann.Na ja,dann wird er leider auch mit 200 wach,aber ich füttere dann bis 6 Be weil ich sonst zu unruhig bin,weil ich nicht weiss was sonst passiert,da er schon einmal ins Zuckerkoma viel.

Als zum ersten Mal sein Insulinbedarf zurück ging,seine Ärztin nicht erreichbar war,fragte ich in der Klinik Neumünster nach.Dort sagte der Arzt mir,es sei a-Typisch und irgendwoher würde er Insulin bekommen.Ein anderer Arzt meinte,es könne an der Nebenniere liegen.Nun ich wollte erfolglos das man hier diesen Hinweis einmal nachgeht.Mirko und ich bekommen Nachts einfach keine Ruhe.Er ist auch nicht sportlich aktiv-leider-.Er besucht die Schule,ohne Sportunterricht,kommt nach Hause,macht intensiv seine Hausaufgaben und bewegt sich nicht genug.
Ich stellte noch folgendes Fest.Mirko litt seit Beginn der Diabetes an starken Nachtschweiss.Die Ärztin meinte ,es liegt an der Bettdecke.Aber das glaube ich nicht,da wir einige ausprobierten.Jedoch seit seinem 16.lebensjahr schwitzt er nicht mehr.Parallel zum geringeren Insulinbedarf.
Mirko und ich wünschen uns so sehr eine Erklärung,denn im Moment sind wir ziemlich durcheinander und unsicher,weil wir nicht in Ruhe schlafen können aus Angst,das der Insulinbedarf plötzlich steigt oder sinkt und wir bekommen es nicht mit.Dabei bin ich so stolz auf Ihn,dass er seinen Weg macht und Klassenbester ist.
Seit seinem 16. Lebensjahr hat er einen Blutwert von 8,3.Wir wissen,dass dieser viel zu hoch ist,aber durch den Ständigen auf-und ab nimmt er lieber eine Be zuviel und fühlt sich sicherer anstatt er ewig messen muss.

Hallo, ich bin zwar kein Arzt aber medizinsche Fachnagestellte und selbst Doabetikerin seit 1994.
Also meine Vermutung ist dass Mirko zuviel Insulin bekommt was dass Lantus betrifft.

ABER NICHT BEI dIABETES tYP 1.Da soll pro Kilo Körpergewicht 0,5 -1 eine einheit Bolus gespritzt werden.Ich fragte heute den Diabetologen,der hat gelacht,weiss aber leider nicht weshalb Mirko so absackt und vermutet,das sein Körper irgendwie Insulin produziert.Er geht nun in die Uni-Klinik.

Hallo, ich bin zwar kein Arzt aber medizinsche Fachnagestellte
und selbst Doabetikerin seit 1994.
Also meine Vermutung ist dass Mirko zuviel Insulin bekommt was
dass Lantus betrifft.

Guten Tag!
Grundsätzlich gibt es zwar eine Erholungsphase des Organs Bauchspeicheldrüse (und das in sehr seltenen Fällen auch noch Jahre nach der Erstmanifestation) dovh das Auf- und Ab des Insulinbedarfs kann auch ganz andere Gründe haben.
Um Klarheit zu bekommen muss zuerst mal genauer Beobachtet und Dokumentiert werden. Am Besten, ihr notiert über einen längeren Zeitraum den gesamten Tages- und Nachtablauf (nicht nur BZ-Werte, Insulingaben und KH sondern auch was gegessen wurde, welche Tätigkeiten wie lange und in welcher Intensität gemacht wurden, was getrunken wird, etc.). Erst wenn man ein Gesamtbild der Person hat, besteht überhaupt eine Chance Einzelne Verdachtsmomente erkennen zu können.
Bis dahin wird es weiterhin nur Ungläubige Blicke geben wenn man von diesen auf den Ersten Blick unverständlichen Erfahrungen spricht. Also am Besten zuerst mal genau mitschreiben und dann Experten kontaktieren. Ich bin nun bereits seit 32Jahren Diabetiker und liege mit meinem Hba1c i.d.R. Unter 6,5, mache regelmässig Sport und erreiche deshalb den für mich erwünschten stabilisierenden Effekt in der Diabeteseinstellung. Das funktioniert für mich sehr gut und ich kann nur empfehlen sich in Selbsthilfegruppen mal umzuhören u d auszutauschen wie andere Diabetiker mit dieser Krankheit umgehen.
lg, Herbert

Hallo, vielen Dank für die interessante Anfrage.
Die Problematik ist wirklich nicht einfach. Zuerst würde ich sagen, dass das Verhalten von dem Körper beim Mirko auf die Pubertät zurückzuführen ist. Weil sich der Körper in dieser Zeit verändert, reagiert er anders auf das Insulin. Wenn Mirko in der Nacht gute Blutzuckerwerte hat und mit einem 200er Wert aufwacht, kann es sein, das er in der Nacht eine Hypoglykämie hatte und der Körper selbst gegenreguliert hat.
Meine nächste Vermutung wäre, das Mirko eine schleichende Insulinresistenz hatte und dadurch brauchte der Körper mehr Insulin um gute Blutzuckerwerte zu bekommen. Durch die körperliche Veränderung ist die Insulinresistenz verschwunden und dadurch braucht der Körper weniger Insulin. Es gibt Diabetiker, welche zur gleichen Zeit Typ 1 und Typ 2 Diabetes haben. Auf jeden Fall wäre es zu empfehlen, eine neu Diabeteseinstellung zu machen. Es könnte ja auch sein, das sich die BE-Faktoren und Korecktorfaktoren geändert haben. Dies kann sich auch ändern. Aber ich verstehe nicht, warum Mirko, zu Lantus noch Actrapid und Novorapid bekommt? Wäre es nicht besser Lantus als Basalinsulin und nur Novorapid zu den Mahlzeiten und zur Korecktor zu nehmen und auf das Actrapid zu verzichten?
Hoffentlich konnte ich euch etwas helfen?
Viele Grüße Jörg

Danke für diese Antwort.Ich nehme auch an,das es an der Hormonumstellung liegt,wir waren bei einem Diabetologen,der aber glaubt mir nicht,das Mirko auf einmal so wenig spritzt.Gerade ist es 1Uhr30 und mirko iat mit 17 einheiten auf 48 Blutzucker.Puh,das sind schreckliche Nächte und ich mache im Grunde diese Sprunghaften Veränderungen seit 10 Jahren mit.Mirko war schon einige Male zur Einstellung im Krankenhaus.Nichts ändert sich.Zu Novo,er rutscht dann immer ganz schnell ab.das nehmen wir nur bei erhöhten Blutzuckerwerten.Mit Actrapid klappt es besser.Aber Deine Antwort war wenigstens mal vernümpftig,vielen Dank dafür.
Hallo, vielen Dank für die interessante Anfrage.
Die Problematik ist wirklich nicht einfach. Zuerst würde ich
sagen, dass das Verhalten von dem Körper beim Mirko auf die
Pubertät zurückzuführen ist. Weil sich der Körper in dieser
Zeit verändert, reagiert er anders auf das Insulin. Wenn Mirko
in der Nacht gute Blutzuckerwerte hat und mit einem 200er Wert
aufwacht, kann es sein, das er in der Nacht eine Hypoglykämie
hatte und der Körper selbst gegenreguliert hat.
Meine nächste Vermutung wäre, das Mirko eine schleichende
Insulinresistenz hatte und dadurch brauchte der Körper mehr
Insulin um gute Blutzuckerwerte zu bekommen. Durch die
körperliche Veränderung ist die Insulinresistenz verschwunden
und dadurch braucht der Körper weniger Insulin. Es gibt
Diabetiker, welche zur gleichen Zeit Typ 1 und Typ 2 Diabetes
haben. Auf jeden Fall wäre es zu empfehlen, eine neu
Diabeteseinstellung zu machen. Es könnte ja auch sein, das
sich die BE-Faktoren und Korecktorfaktoren geändert haben.
Dies kann sich auch ändern. Aber ich verstehe nicht, warum
Mirko, zu Lantus noch Actrapid und Novorapid bekommt? Wäre es
nicht besser Lantus als Basalinsulin und nur Novorapid zu den
Mahlzeiten und zur Korecktor zu nehmen und auf das Actrapid zu
verzichten?
Hoffentlich konnte ich euch etwas helfen?
Viele Grüße Jörg

Dankje für diese Antwort,ich werde mit Mirko zur Uniklinik fahren,jetzt 2.00Uhr hat er einen Wert von 52 bei 17 Einheiten Lantus.Hier glauben mir die Ärzte nicht,als er bei 24 Lantus war,glaubten sie an einen Zahlendreher.Einstellungen im Krankenhaus blieben erfolglos.Nochmals danke für Deine Antwort

Wir führen immer ein Blutzuckertagebuch.

Das ist gut - aber um der Ursache auf den Grund zu gehen reicht ein BZ-Tagebuch allein hier nicht aus. Es führt kein Weg daran vorbei für einen Zeitraum auch die Begleitumstände zu dokumentiere - nur dann besteht überhaupt eine reelle Chance den Auslöser fur diese spezielle Situation zu finden.
lg, Herbert

Wir führen immer ein Blutzuckertagebuch.

insolinbedarf bei Mirko
aus meiner Erfahrung ist im Grunde weniger Insobedarf gut!
Ein Diabetologe kann bestimmt weiter helfen!
Gute Besserung