Dick werden ---aber wie?

Wer mehr ißt, als er/sie verbraucht, wird dick - Punkt!

Das ist ja der Grundsatz den man beachten sollte.Aber wie kann man das messen ?
Ich meine woher soll ich wissen wieviel ich verbrauche???

Hallo.

Wer mehr ißt, als er/sie verbraucht, wird dick - Punkt!

Korrektur: nimmt an Gewicht (besonders gerne in Form von Fett) zu

Das ist ja der Grundsatz den man beachten sollte.Aber wie kann
man das messen ?
Ich meine woher soll ich wissen wieviel ich verbrauche???

Potentielle Anhaltspunkte sind: Alter, Gewicht, Geschlecht, Muskelmasse, Tätigkeiten während des Tages… Werte wie 2000 Kalorien (Frau) sind also bestenfalls als Richtwerte anzusehen :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo!

Das ist ja der Grundsatz den man beachten sollte.Aber wie kann
man das messen ?

Wenn man nicht einen dieser Klapperate zu Forschungszwecken benutzt, wo das ausgestoßene Kohlendioxid gemessen wird, gar nicht. Sieht ungefähr so aus wie eine Gasmaske (also das, was man anlegt, ist dann mit einem Schlauch mit einem Analysengerät verbunden). Zu sehen in der letzten „bike“, in dem Artikel, wo einer sich vorgenommen hat, für den Transalp-Challenge fit zu werden. Auf einem Foto wird dort die Sauerstoffaufnahme gemessen. Man kann aus dem O2-Verbrauch auf den Stoffwechsel schließen.

Ich meine woher soll ich wissen wieviel ich verbrauche???

Das schwankt. Bei geringer Kalorienzufuhr geht der Umsatz runter, bei höherer rauf. Bei Bewegung und/oder höherer Muskelmasse rauf. Und immer so weiter. Der Stoffwechsel ist keine statische Größe, sonst müsste ich nur jeden Tag hundert Kalorien einsparen und wäre nach 70 Tagen um ein Kilo Kernspeck leichter. Insbesondere der weibliche Stoffwechsel geht aber schnell um die hundert Kalorien runter.

Die Verbrauchstabellen liegen immer viel zu hoch. Während Haas (das war der Doc von der Navratilova und schuld daran, dass die so dürr war) sagt, viele seiner sportlich aktiven Patientinnen kämen mit 1700 kcal am Tag aus, steht in den Tabellen vielleicht 2200 kcal/Tag drin. Das wären dann nach 2 Wochen 1 kg Speck zusätzlich - wenn unser Stoffwechsel nicht eine Menge der Überschusskalorien wegheizen würde.

Sonst wären wir alle noch viel fetter, als wir schon sind.

Gruß, Claudia

Hallo,

Kann man auch gesund zunehmen?
Oder geht das nur mit Süßigkeiten und fettigem Essen?

gruss lennie

Mahlzeit.

Kann man auch gesund zunehmen?
Oder geht das nur mit Süßigkeiten und fettigem Essen?

Kommt drauf an was man erreichen will: http://images.google.de/images?q=tbn:6RJZK8MLGnUJ:ww…
Ansonsten kann man sich mit allem Möglichen den geliebten Winterspeck anfuttern. Mit kalorienreichem Essen geht’s aber etwas schneller :wink:

mfg M.L.

***…und weil’s so schön war ein Beitrag von wissenschaft-aktuell.de***
Fettgewebe kontrolliert Entzündungsreaktionen im Körper [Medizin]

Winston-Salem (USA) - Das Körperfett dient nicht nur als Energiedepot für Notzeiten. Das Fettgewebe erweist sich immer mehr als Organ-ähnlicher Bestandteil des Körpers, der verschiedene Signalstoffe freisetzt und damit den gesamten Stoffwechsel beeinflusst. Das bestätigen nun neue Arbeiten amerikanischer Wissenschaftler, die die Ursachen für den bekannten Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und Herzkrankheiten untersuchen. Danach kann eine Fehlfunktion der Fettzellen dazu führen, dass vermehrt entzündungsfördernde Stoffe gebildet werden, die das Risiko von Herz- und Gefäßerkrankungen erhöhen, schreiben die Forscher im „American Journal of Physiology - Endocrinology and Metabolism“.

„Unsere Ergebnisse weisen auf einen möglichen Behandlungsansatz durch neue Medikamente hin“, sagt Barbara Nicklas, Leiterin des Forschungsteams an der Wake Forest University in Winston-Salem. So könnten Medikamente, die den von Fettzellen gebildeten entzündungsfördernden Signalstoffen Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor-alpha entgegenwirken, krankhafte Gefäßveränderungen verhindern. Die Forscher untersuchten Genaktivitäten in Fettproben von 20 älteren übergewichtigen oder fettleibigen Frauen. In 15 Fällen stellten sie eine erhöhte Produktion von Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor-alpha fest. Gleichzeitig hatte bei diesen Probandinnen die Wirksamkeit des Hormons Insulin nachgelassen. Bei acht Frauen mit erhöhtem Risiko für Gefäßerkrankungen bildeten die Fettzellen deutlich weniger Adiponectin, ein Protein, das Entzündungsreaktionen dämpft. Zurzeit untersuchen die Wissenschaftler, ob eine Gewichtsabnahme und verstärkte körperliche Aktivität die Freisetzung der entzündungsregulierenden Signalstoffe günstig beeinflussen. (wsa050330czi1)

Quelle: „Abdominal adipose tissue cytokine gene expression: relationship to obesity and metabolic risk factors“, Tongjian You, Rongze Yang, Mary F. Lyles, Dawei Gong, Barbara J. Nicklas, American Journal of Physiology - Endocrinology and Metabolism, 288: E741-E747, 2005, doi:10.1152/ajpendo.00419.2004

Kontakt: Forscher: Tongjian You, E-Mail: [email protected]

Links: Wake Forest University Baptist Medical Center: http://www1.wfubmc.edu/
American Journal of Physiology - Endocrinology and Metabolism: http://ajpendo.physiology.org/