Sich auf das einstellen, was es eben ist.
Hallo!
versuchs mal mit einer äußeren Anwendung, nämlich Sport. Du
wirst feststellen, dass du in einem guten austrainierten
körperlichen Zustand auch emotional belastbarer bist.
Eine andere, relativ schnell wirkende Alternative ist, das
fragliche Problem mal zu Hause in einer ruhigen halben Stunde
niederzuschreiben. Erst wenn du einen Gedanken oder ein Gefühl
zu Papier gebracht hast (=aus dir rausgelassen hast), kannst
du andere Gedanken und/oder Gefühle sehen, die dahinter
versteckt waren. Dabei kommt einem so manche „Erleuchtung“.
(Das was ich dazu gefunden habe, läuft ziemlich parallel zu dem was hier oben steht.)
Folgendes ist aus einem Buch zitiert:
Ärgern Sie sich fast jeden Tag mehrmals?
Kränkt es Sie, dass Ihre Anstrengungen oft nicht zu dem angemessenen Erfolg führen?
Stehen Sie häufig unter Stress?
Gibt es fast jeden Tag Situationen, die Sie aufregen?
Wenn Sie diese Fragen insgeheim bejahen, dann heißt das, dass Sie sich überfordern und Ihrem Selbstvertrauen zuviel zumuten.
Wenn es Sie ärgert, dass Ihre Absicht und die aufgewendete Mühe nicht die erwünschte Wirkung haben, oder wenn es Sie entmutigt und kränkt, dass Sie daran gehindert werden, das erhoffte Ziel zu erreichen, dann ist es wichtig, dass Sie vor allem eine innere und, wenn nötig, auch eine äußere Distanz zu der ganzen Angelegenheit schaffen.
Stellen Sie sich vor allem richtig und angemessen auf die gegebene Situation ein. Ändern Sie entweder Ihre Absicht oder wenigstens Ihr Vorgehen.
Damit Sie Ihre eigene Kraft und Fähigkeit spüren, sollten Sie sich erreichbare Ziele setzen. Es ist nützlich, wenn Sie sich fordern und Sport treiben.
Jedesmal wenn eine solche Situation auftaucht halten Sie sich folgenden Leitsatz vor Augen:
„Ich muss mich darüber nicht ärgern, sondern mich auf das einstellen, was es eben ist.“
Mir hat das schon öfters geholfen. Man gewinnt den Abstand der nötig ist.
Wenn die Kollegen der Grund für den Ärger sind: Darüber habe ich folgendes gefunden:
Alltagsszenen im Büro, die einem den letzten Nerv rauben und die kein Mensch braucht, gehören doch zum Tagesgeschäft. Doch wie kann man auf solche vermeintlichen Kleinigkeiten angemessen reagieren? Seinem Ärger wutentbrannt Luft zu machen ist ebenso falsch wie zu warten, bis das Fass überläuft. Ziel muss es vielmehr sein, den Kollegen so anzusprechen, dass er sich zwar nicht persönlich beleidigt, aber doch angespornt fühlt, seine Verhaltensweisen zu ändern. „Gelassenheit siegt!“
Grundsätzlich hat man drei Möglichkeiten:
„Change it, love it or leave it“.
Die erste Möglichkeit, also das Verhalten komplizierter Kollegen zu ändern, ist allerdings schwierig.
Leichter ist es die eigenen Einstellungen zu ändern. Schließlich zwinge uns niemand, uns über den pedantischen, cholerischen oder chaotischen Kollegen zu ärgern. Stattdessen sollten Erwachsene lieber die Sache nicht so eng sehen.
Solange die Ärgerhormone im Gehirn aktiv sind ist an eine vernünftige Argumentation überhaupt nicht zu denken. Versuchen Sie Zeit zu gewinnen und sei es indem Sie auf zwanzig zählen.
Um Zeit zu gewinne hilft auch mit folgender Formel zu reagieren: „Moment mal, Herr XY!“
Ob und wie es den lieben Kollegen gelingt, einen auf die Palme zu bringen, ist in erster Linie eine Frage des jeweiligen Kommunikationstyps. Es sind dies der Emphatiker, der Logiker, der Beharrer, der Macher, der Rebell, der Träumer…
Dabei steht der Buchtip:
Gudrun Fey: Gelassenheit siegt! Walhalla Verlag.
Gruß
Forrest