Die 68er und ihre Gegner

Hey Leude,
ich such für die Geschichte Facharbeit Literatur zu dem Thema
„Die 68er und ihre Gegner“
Weiß da jemand nen paar gute Titel ?
Gruß Michi

Lieber Seever
Hier einige Literaturhinweise, die sich mit Rudi Dutschke beschäftigen:

Jürgen Miermeister: Rudi Dutschke, eine Biographie mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, rororo bildmonographien, rm 349, Rowohlt Taschenbuchverlag, 1986

Wir hatten ein barbarisches, schönes Leben - Rudi Dutschke - Eine Biographie von Gretchen Dutschke, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1996

Rudi Dutschke: Jeder hat sein Leben ganz zu leben. Die Tagebücher 1963-1979, hrg. von Gretchen Dutschke, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003

Rudi Dutschke: Mein langer Marsch. Reden, Schriften und Tagebücher aus zwanzig Jahren, Hrsg. von Gretchen Dutschke-Klotz, Helmut Gollwitzer und Jürgen Miermeister, Rowohlt 1980, ISBN 3-499-14718-1 Buch anschauen

Karola Bloch, Welf Schröter (Hg.), „Lieber Genosse Bloch …“, Briefwechsel zwischen Rudi Dutschke, Gretchen Dutschke, Karola Bloch und Ernst Bloch. 1968 bis 1979, Talheimer Verlag 1988, ISBN 3-89376-001-6 Buch anschauen

Zum zweiten ein Link in Wikipedia.
http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung

Viele Grüße
Voltaire

Hallo Michi
Kommt mir noch gar nicht so lange her vor, aber is trotzdem gut, wenn das jetzt in der Schule kömmt :wink:.
An der Uni haben wir uns damals mit dem „Positivismus-Streit“ beschäftigt. Das Wort würde ich schonmal googeln. Da MUSS einfach einiges bei raskommen, was theoretisch viel mit 68 zu tun hat. Philosophisch-politisch waren auf der einen Seite die Neo-Positivisten wie Popper, auf der anderen die Autoren der sogenannten Frankfurter Schule wie z.B. Adorno, Horkheimer, Marcuse, Habermas. (Habermas ist der Einzige aus der Ecke, der noch lebt, aber imho auch der Uninteressanteste. Er war damals noch echt jung und hatte noch nicht so arg viel mit 68 zu tun.) Sehr empfehle ich Dir die „NACHGELASSENEN SCHRIFTEN“ von Herbert Marcuse, weil die sehr lebendig geschrieben sind, zum Teil aus Interviews bestehen usw.
In Paris war Daniel Cohn-Bendit wichtig, in Berlin der schon erwähnte Rudi Dutschke, auf dessen Beerdigung ich dann später (1979) war, weil er ja an Spätfolgen (Epileptischer Anfall in der Badewanne mit Ertrinken)sterben musste, der Arme. War ein begabter Kerl.
GEGNER also wiegesagt Popper und Konsorten, auf niedriger Ebene natürlich die gesamte Springer-Presse. Insbesondere die „Welt am Sonntag“, die damals immer diese abartigen Artikel von Hans Habe druckte. Ebenso nervte Matthias Walden. In der BILD-Zeitung polemisierte Peter Boenisch, der sich spät (Maischberger-Sendung!) vom Saulus zum Paulus wandelte und bekannte, dass die 68-Generation doch enorm viel auf die Beine gestellt hat und er das daals nicht erkannt habe.
Im Fernsehen wars das ZDF mit Löwenthal und einige andere Nicht-Inellektuelle. :wink:
Gruß,
Branden

Hey Leute,
vielen Dank ! Eure Hilfe war echt notwendig und hat schon was gebracht !
Branden, kennst du Literatur die sich direkt mit dem Verhältnis Presse
( insbesondere Springer ) und 68er Bewegung beschäftigt ?
Gruß Michi

Branden, kennst du Literatur die sich direkt mit dem
Verhältnis Presse
( insbesondere Springer ) und 68er Bewegung beschäftigt ?

Nee, leider nicht, Michi. Versuchs mal bei GOOGLE.
Gruß,
Branden