Die Aktien im Investmentdepot

Hallo!

Eine Frage mal…
Das sparen im Investmentfonds auf Dauer ratsam ist, ist allgemein bekannt.

Ich frage mich nun, ob die Investmentfirmen eigentlich immer genug Aktien kaufen können?
Ist das Volumen nicht auch mal erschöpft?

Kann es vorkommen, dass die Fondsmanager zwar gewisse Aktien kaufen wollen aber nicht können, weil der Kauf nicht machbar ist? Eben weil die Aktien am Markt nicht zu haben sind?

Wem gehören die Aktien bevor ich mein Geld investiere?

Wer weiß da Antworten?

Ich frage mich nun, ob die:Investmentfirmen eigentlich immer genug:Aktien kaufen können?
Ist das Volumen nicht auch mal erschöpft?

Das Ding nennt sich Börse, wenn nichts angeboten wird, aber gekauft werden soll, dann muß halt der Preis solange nach oben gehen, bis einer verkauft.

Kann es vorkommen, dass die Fondsmanager:zwar gewisse Aktien kaufen wollen aber:nicht können, weil der Kauf nicht machbar:ist? Eben weil die Aktien am Markt nicht:zu haben sind?

s.o., zur Zeit sind aber noch genug Aktien im Angebot.

Wem gehören die Aktien bevor ich mein:Geld investiere?

Entweder sie wurden vom Fond auf Kredit gekauft oder Dein Geld geht erstmal als Barvermögen in den Fond und wird später als Aktie umgesetzt, und dann wird in einem solchen Fond auch verrechnet, es verkauft vielleicht gerade einer seine Anteile, während Du kaufst, dann hast Du mehr oder weniger seine Anteile am Fond übernommen.

MfG Lutz

PS: Insbesondere erste Frage gibt mir auch Anlaß zur Sorge, gerade im Hinblick auf die im breiten Maßstab propagierte private Altersvorsorge mit Aktien. An wen sollen die denn in 30 Jahren verkauft werden, so daß ich meine Super-Gewinne realisiere (=überteuert für den Käufer)

Wer weiß da Antworten?

Hallo Lutz!

PS: Insbesondere erste Frage gibt mir
auch Anlaß zur Sorge, gerade im Hinblick
auf die im breiten Maßstab propagierte
private Altersvorsorge mit Aktien. An wen
sollen die denn in 30 Jahren verkauft
werden, so daß ich meine Super-Gewinne
realisiere (=überteuert für den Käufer)

upps, verstehe ich das jetzt richtig? Du fragst Dich jetzt auch wie das mit dem kaufen und verkaufen auf Dauer laufen soll?

Das meinte ich ja eigentlich.

Irgendwann ist doch mal das Faß voll - oder?

So richtig ist das in meinem Kopf noch nicht rund.

hhmmm

Hallo Eberhard,

ursprünglich gehen die AG an die Börse, um sich dort zu verkaufen. Mit dem gewonnenen Kapital können sie dann expandieren.
Der Preis für ihre Aktien richtet sich allgemein nach ihrer wirtschaftl. Leistungsfähigkeit und dürfte im Mittel (langfristig) i.d.R. eine reale Bewertung erfahren.
Da in Deutschland der Stand der Börsenkapitalisierung international gesehen eher recht gering ist, ist die Frage nach „neuen“ Aktien keine.

Die Sache mit der „ewigen“ Wertsteigerung der Aktien ist folgende:
Der Börsenverlauf spiegelt im Mittel langfristig immer die wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Märkte wider. So lange es gewinnorientierte Aktiengesellschaften und damit wirtschaftliches Wachstum gibt, werden die Aktienpreise steigen. Und sei es nur aufgrund des Inflationsausgleiches bei Sachwerten. Zwischendurch kommt es lediglich zu überteuerten Phasen und auch zu Unterbewertungen, welche wirtschaftlich dann nicht berechtigt sind. Ist eben (fast) alles Psychologie, was sich kurzfristig abspielt.
Diese Extremphasen sind gut für den aufgeklärten Anleger, der sich bekanntermaßen antizyklisch verhalten sollte. Reicht ja, daß die Masse durch zyklisches Verhalten die günstigen Preise erst ermöglicht.
Es könnte natürlich irgendwann auch wieder einmal zu größeren Zusammenbrüchen kommen, wenn das finanzökon. Gefüge nicht mehr so richtig stimmt (Lokal: S-O-Asien 1997).
Da streiten sich ja permanent die „Fachleute“, ob wir uns wieder den Voraussetzungen von 1929 nähern oder nicht…
Aber der viertälteste Fonds der US (Pioneer Fund) wurde 1928 ! aufgelegt…und das Aktienfondssparen sollte bekanntlich eine langfristige Angelegenheit sein, oder?
Was stört Dich bei Renteneintritt ein Kursrutsch bei überdurchschnittlichem Gewinn? Schon gar nicht, wenn Du ein paar Jahre vorher in ruhigeres Fahrwasser gewechselt hast.

Beste Grüsse,

Gunnar.

PS: Fonds unterliegen strenger staatl. Reglementierung und dürfen sich nur gering oder nicht kreditieren.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Gunnar!

Danke für Deine Antwort.

Das Thema ist total interessant finde ich. Ich werde mir ein paar Bücher kaufen um besser hinter den Ablauf zu schauen.

Am liebsten würde ich mich mal mit einem Börsianer unterhalten.

Bis dann…
E.