Mir scheint, daß es sehr vorteilhaft ist, US-Dollar zu kaufen, den der Euro wird und muß weiter an Wert verlieren. Die Gründe zu nennen erspare ich mir.
Liege ich richtig?
MfG
Heinz
hallo heinz,
mal eine dumme frage: warum MUSS der euro weiter an wert verlieren???
jürgen
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Parität…
Hallo ihr 2,
also ich denke mal, dass wir allen bösen Unkenrufen zum Trotz spätestens Ende 2002 eine Dollar-Euro-Parität haben werden. Eher besser noch für den Euro.
Ich gehe davon aus, dass sich die Eurozone deutlich besser entwickeln wird, als der nordamerikanische Kontinent.
Begründung: Bisher ist der Euro lediglich Buchgeld und das auch nur spärlich. Wenn aber jeder mit Euro bezahlt, wird jeder auch in Euro investieren und in auch anerkennen… damit hat er als Buchgeld noch Probleme.
Meine Meinung.
Marco
Also ich denke zwar auch, dass der EUR zumindest stabil bleibt, aber die Parität sehe ich derzeit in weiter ferne.
Ist es nicht so, daß wir eine sehr Exportorientierte Wirtschaft haben, die vom Geschäft in die USA lebt?
Wenn es in den USA abwärts geht, dann doch auch hier. Wenn es in den USA konjunkturell wieder aufwärts geht, so ziehen wir zwar mit, aber die USA leben von auch vob Ihrer internen Nachfrage und werden daher in der Erholung warscheinlich wieder mehr wachsen wie der EURO-Raum.
Trotzdem scheint mir eine Investition in den USD derzeit eher riskant. zumindest kurzfristig scheinen keine Zinserhöhungen seitens der FED zu kommen, die EZB gerät aber durch die Inflationsrate langsam unter druck… daher könnte sich der EUR ein bischen erholen. Jedoch eher in den Bereich EUR/USD 0,90 als 1,00.
gruß ivo
nein, weil währungsspekulationen nur in einem von hundert fällen funktionieren.
das ist der prozentsatz bei professionellen hedgern und da sind nobelpreisträger dabei.
überweise dein geld lieber auf mein konto, da hast du 2% wahrscheinlichkeit, daß du mehr zurückbekommst.
Der Euro ist tot
Mehr als 30% Kursverlust noch vor der Einführung als Bargeld, dadurch sind schon heute versteckte Preiserhöhung durch Umrechnungsregeln und Buchungen ins Ausland (bei ausländischen Firmen außerhalb der EU) gang und gäbe UND ERLAUBT.
Alle große Banken sprechen sich gegen den Euro und gegen die Einführung aus.
USA und Japan mußten schon Stützkäufe tätigen um den Kurssturz zu … bremsen, nicht zu stoppen.
Zwei deutsche Wirtschaftsprofessoren bereiten eine Verfassungsklage vor, die den Ausstieg Deutschlands
aus dem Euro bewirken soll.
Was für Gründe braucht man noch um negativ über den Euro zu denken?
Mehr Infos unter http://home.t-online.de/home/winni-the-pooh/euro.htm
Winni the Pooh
sehr geehrter herr winfried,
ohne ihnen nahe treten zu wollen, muss ich ihnen sagen, dass das, was sie hier so reisserisch offenbaren, lediglich schrottwert besitzt.
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30% kursverlust vor einführung??? woher denn diese exakte angabe des kursverlustes? sind sie prophet???
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ihre „umrechnungsgeschichte“ könnte sogar noch bestand haben, das hat aber absolut nichts mit dem dollar/eur kurs zu tun.
ausserdem unterliegen diese umrechnungsregeln genauen kontrollen, was natürlich nicht bedeutet, dass so mancher versucht, sich einen profit dadurch zu verschaffen.
z.b. sie wären genau so ein kanditat; der einzelhandel ist bei der umrechnung verpflichtet, zugunsten des konsumenten zu runden, so dass in keinem fall der konsument benachteiligt wird durch den umtausch. ihre tolle zeitung, die sowas verbreitet, war wohl die bildzeitung oder coupe???
was machen sie auf ihrer seite??? 1,95583=1,96!!!
bei ihnen würde ich dann nicht einkaufen kommen. ausserdem hätten sie so direkt eine klage am hals, wenn sich jemand beschweren würde. -
keine einzige bank spricht sich gegen den euro aus!!!
sie sollten vorher schon genau recherchieren, bevor sie, entschuldigen sie den ausdruck, so einen müll von sich geben. das einzige, was banken bei der euro-einführung beanstanden, sind die hohen kosten dafür, die die banken tragen sollen. aber auch das hat nichts mit dem währungskurs usd/eur zu tun.
vielleicht sollten sie vorher aufmerksam lesen lernen. -
in der weltgeschichte kam es schon unzählige male vor, das staaten stützungskäufe durchgeführt haben, das ist nichts ausser-gewöhnliches; manchmal sind sogar währungsverkäufe an der tagesordnung…und sogar erwünscht!!!
sie tun hier so, als ob alle europäer massive kursverluste erleiden!!! wie bezahlen sie denn im moment beim bäcker ihre brötchen? in usd? nein, in dm; und 2001 in euro! sagen sie mir, wo da ein währungsrisiko besteht. das einzige „problem“ besteht durch eine importierte inflation, da mehr euro aufgebracht werden müssen, um z.b. erdöl etc. zu importieren…
und im usa urlaub „bemerkt“ man einen schwachen euro, sonst nirgends!!!
wenn ich mir so ihre argumente ansehe, bin ich zuversichtlich für den euro!!! gem. der behavorial-finance-these wären sie ein perfekter kontra-indikator. hoffentlich denken noch sehr sehr viele wie sie…
ein vorschlag: unterlassen sie in zukunft lieber solche „ergüsse“ und machen sie anders auf ihre website aufmerksam…
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ein sternchen
Tach,
der artikel bekommt ein sternchen auf grund der tatsache, dass auf den unsinnigen Artkel von winfried geantwortet wurde.
Nur noch stichwortartig 2 anmerkungen
Wechselkurse schwanken immer und wenn sich manche Leute mal die muehe machen wuerden und mal den Chart DM(Euro)/Dollar anschauen oder DM(Euro)/brit. Pfund dann sollten das den Leuten auffallen, dass es schon immer Schwankungen gegeben hat.
Der „Wert“ einer Währung im Vergleich z einer anderen wird eben auch von der Wirtschaftslage der Nationen bestimmt.
Und in der Hinsicht kann D sogar froh sein, dass der Euro so wenig wert ist, was den Export erleichtert (einschraenkung das meiste wird in sogenannte Eurolaender exportiert).
Und die grossen Firmen sind sehr wohl fuer den Euro, da eine ganze Menge an Geld nicht mehr zur Waehrungssicherung bei Exportgeschaeften aufgewendet werden muss.
ciao slam
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unabhängig davon, ob der euro steigt oder fällt
würde ich nicht die entsprechende währung kaufen, sonder optionsscheine darauf
JK
Neue Kapitalanlage: Geld zum Fenster rauswerfen
Hallöchen,
unabhängig davon, ob der euro steigt oder fällt
würde ich nicht die entsprechende währung kaufen, sonder
optionsscheine darauf
eine Riesenidee. So beibt am Ende der Laufzeit und bei ungünstiger Wechselkursentwicklung wenigstens nicht nutzlose Währung auf dem Konto rumliegen, sondern der Optionsschein wird einfach ausgebucht und schon ist der Ärger vergessen.
Gruß
Christian
P.S.
Wer in diesem Artikel Sarkasmus findet, darf ihn behalten.
daß ich hier noch erwähnen muß, das dies nur für zeitlich begrenzte Investments ist war mir nicht ganz klar…
aber da ja viele meinen, Anfang nächstes Jahr gehts weiter steil bergab, empfehle ich eine Laufzeit bis Ende 2002…
Wie man mit weiteren 5 cent Unterschied, und einem direkten Kauf der Währung, viel Geld verdienen will ist mir nicht ganz klar…
aber vielleicht bekomme ich es ja erklärt
Gruß
JK
Hallöchen,
daß ich hier noch erwähnen muß, das dies nur für zeitlich
begrenzte Investments ist war mir nicht ganz klar…
das ist ja genau das Problem. Wenn OS zeitlich unbefristet wären, gäbe es ja das Problem nicht.
aber da ja viele meinen, Anfang nächstes Jahr gehts weiter
steil bergab, empfehle ich eine Laufzeit bis Ende 2002…
Leider wirst Du kaum OS finden, die einerseits so eine lange Laufzeit und andererseits einen liquiden Markt aufweisen.
Wie man mit weiteren 5 cent Unterschied, und einem direkten
Kauf der Währung, viel Geld verdienen will ist mir nicht ganz
klar…
Tja, das ist eine sehr sinnvolle Bemerkung. In der Tat verstehe ich nicht ganz, wie ein ganzes Volk den Schritt von „Geldanlage=Sparkonto“ zu „die Entwicklung des 3-MonatsLIBORs veranlaßt mich einen Cap zur Absicherung meines Yen-Kredites zu kaufen“ innerhalb so kurzer Zeit vollziehen konnte. Die Frage lautet also eigentlich: Warum reicht es nicht, sein Geld vernünftig anzulegen bzw. diese Anlage vernünftig abzusichern? Statt dessen wird heut wie wild gezockt und dabei nicht selten die Existenz auf´s Spiel gesetzt.
Die Antwort lautet also: Der gemeine Privatanleger kann durchaus mit Währunsspekulation Geld verdienen. Soll es sich hingegen lohnen, muß er ein hinreichend großes Rad drehen, was er aber meist nicht kann. Banken spekulieren schließlich auch nicht mit ein paar 100TDM.
Und damit lautetet mein Rat: Finger weg von der Währungszockerei, außer der Kauf von OS dient zur Absicherung von Depotbeständen.
Gruß
Christian
Na ein Glück, daß es noch Leute gibt, die hier eine fundierte Meinung reinstellen. Ich hatte mir schon einen ähnlichen Artikel im Kopf zurechtgelegt. - Ein Lob dafür!!!
Bevor ich also die Artikel der BILD zitiere würde ich auch mal über mein Know-How nachdenken. Im schlimmsten Fall glaubt noch jemand diese Ergüsse und spekuliert sofort mit Swapgeschäften gegen den Euro!
so long
Christian
danke christian,
auch ich bin hier für eine sachliche diskussion; und ich verstehe, dass es viele anleger gibt, die enttäuscht sind von der euro-entwicklung.
solche beiträge wie oben aber unbeantwortet zu lassen, kann ich nicht zulassen.
ich kann mir gut vorstellen, dass der autor sich „anlageberater“ betitelt und im moment auf „beratungstour“ geht, um bürger, die in diesem metier laien sind, gaaaaanz tolle und sichere anlagen zu verkaufen, mit welchen sie dann der euro-schwäche ein schnippchen schlagen werden; z.b. unbedingt alles in gold oder alles in usd. oder noch besser: alles in diamanten…
panikmache lohnt sich für manche…(leider)
mit grüssen aus luxemburg,
juergen
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Hallo Jürgen,
ich finde es mit Verlaub gesagt etwas zweifelhaft wenn Elektriker und Maurer als Euroexperten auftreten und die Leute verunsichern. Die Branche ist schon (teilweise) unseriös genug.
Vielleicht können wir hier ja die Fahne mal hochhalten…
Gruss
Christian
Der Verstand ist tot (oder er schläft tief + fest)
Hi Jürgen,
gut, daß ich letzte Woche nicht hier war, um den Kollegen so richtig rund zu machen. So hattest Du Deinen Spaß und ich keinen Herzinfarkt.
ich kann mir gut vorstellen, dass der autor sich
„anlageberater“ betitelt und im moment auf „beratungstour“
geht, um bürger, die in diesem metier laien sind, gaaaaanz
tolle und sichere anlagen zu verkaufen, mit welchen sie dann
der euro-schwäche ein schnippchen schlagen werden; z.b.
unbedingt alles in gold oder alles in usd.
In diesem Zusammenhang solltest Du auch mal den Artikel „Der Nick Leeson von Nordhorn“ im heutigen Handelsblatt lesen. Der zeigt genau das an einem hübschen Praxisbeispiel auf, was Du in schlichten Worten so zutreffend äußerst.
Gruß
Christian
hallo christian,
bericht hab ich gelesen…und das erfolgte auch noch unter dem „deckmantel“ der seriösen sparkasse…
In diesem Zusammenhang solltest Du auch mal den Artikel „Der
Nick Leeson von Nordhorn“ im heutigen Handelsblatt lesen. Der
zeigt genau das an einem hübschen Praxisbeispiel auf, was Du
in schlichten Worten so zutreffend äußerst.Gruß
Christian