Warum APS?
Hallo Andreas. Warum ausgerechnet APS? Ich bin vielleicht abgeschreckt, denn ich stelle auf Arbeit auch die Geräte her, die Papierbilder machen. Eben auch die von APS. irgendwie ist das eine Nische und wird wohl auch eine bleiben. Der Trend geht zu digital. Die Kameras werden immer besser, die Ausdrucke auf Fotopapier kann man kaum mehr von „echten“ unterscheiden. Auch bei Postern nicht. Neuerdings geht es in Richtung „Tintenstrahldrucker“, für noch schärfere Ausdrucke. Da kommt (auch wenn ich selbst Hobbyfotograf bin) leider keine konventionelle Belichtung mit… auf die Dauer. Ich bin auch umgestiegen… http://www.digitalkamera.de
Tschüssi, die treulose Kerstin
Jetzt möchte ich umsatteln, man wird schließlich älter. Wer
gibt mir Empfehlungen oder (s)einen persönlichen Tip?
Moin Andreas,
versuche mal die (spannenden) Bereiche der Fotografie mit Digitaltechnik zu lösen:
Nachtaufnahmen,
Langzeitbelichtungen,
Multiblitzaufnahmen etc.
Farbkopie beim Händler für 0,09p DM …
Mit herkömmlicher Technik bist du frei alles o.a. anzuwenden.
Kostet aber danach Zeit und hohen Scantechnik etc.
Ich trauere diesen fehlenden Möglichkeiten
als >Volldigitaler Fotograf Handy > Redaktion > fetig !
Reinhard der digitale
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Ob ich die beste Kamera erwischt habe? keine Ahnung. Aber die kleinste. Die Cannon IXUS II ist so groß wie eine Zigarettenschachtel, drückt nicht in der Hosentasche und macht einen robusten Eindruck. Für Schnappschüsse oder einfache Urlaubsfotos ist die Bildqualität OK.
Gruß, E.
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APS - Kleinbild, Formatvergleich
Hallo Andreas und Mitleser,
das Kleinbild-Filmformat ist bekanntlich 24 x 36 mm klein. APS-Film bietet hingegenen nur 16,7 x 30,2 mm Filmformat. Das sind ganze 58,4 % des Formates vom Kleinbildfilm.
Um die Kunden gänzlich zu verwirren (oder zu veräppeln) bietet man beim fortschrittlichen APS-System (Advanced Photo System) bei den Prints (Abzügen) ein
Classic-Bildformat mit einem Seitenverhältnis 2:3 (FilmNutzfläche hier etwa 16,7 x 25 mm)
und ein sog. „Panorama“-Format mit einem Seitenverhältnis 1:3 Film-Nutzfläche hier etwa 30,2 x 10 mm) an.
Geht man von gleicher Filmqualität und Auflösung bei Kleinbild- und APS-Filmmaterial aus, bedeutet dies:
a) Im größten Format H ( = High-Definition-Format)
bietet APS rund 58 % der Auflösung des Kleinbildfilmes,
b) im Classic-Format C noch 46 % (weniger als die Hälfte)
der Auflösung des Kleinbildformates und
c) im Panorama-Format P nur noch ganze 35 %, also etwas
mehr als 1/3 der Auflösung des Kleinbildformates.
Allerdings bietet APS einige Features, die beim Kleinbildfilm (noch?) nicht gegeben sind. Zum Beispiel die Aufzeichnung von Aufnahmedaten auf einem Magnetstreifen für das Fotolabor. Ob man dies braucht und dafür die fotografischen Leistungsnachteile in Kauf nimmt, muß jeder für sich selbst entscheiden. Infos dazu sind z.B. unter http://foto-shop.de/aps-foto-lexikon.htm zu finden.
Hallo Andreas,
wenn ich dich richtig verstehe, willst du aus u.a. Gründen der Gewichtsersparnis umsatteln. Die (besten) APS-Kameras werden sich gewichtsmäßig NICHT oder kaum von den besten Kleinbildkameras unterscheiden. Dies weder bein APS-Spiegelreflex noch bei APS-Kompaktkameras. Dafür nimmst du aber bei APS wesentliche Auflösungsnachteile in Kauf, die dich als NOCH-A1-Fotograf nicht zufriedenstellen werden. Siehe dazu meinen untenstehenden Beitrag zum Formatvergleich.
Gruß
Lothar Franz