Die beste BU-Versicherung !

Hallo,

wer einmal persönlich erlebt hat wie Finanztesturteile entstehen und wer, mit welcher Kompetenz ausgestattet, beteiligt ist, der verlässt sich auf alles, aber nicht auf Finanztest.

Der Test, seine Wertigkeiten, Kriterien und sein ergebnis, verdienen meines Erachtens das Testurteil „mangelhaft“.

Viele Grüße
Thorulf Müller

PS: Verzicht ist positiv
Und Verzicht ist mitnichten immer positiv, weil Verzicht in bestimmten Fällen zu negativer Risikoselektion und zu überproportionalen Leistungsansprüchen oder unzureichender Steuerung der Leistungsfälle führen kann.

Insbesondere die Möglichkeit sich zu bereichern führt zu einer überproportionalen Belastung der Beitragszahler.

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo,

das ist AXA. Du musst aber die Voraussetzungen für den Zugang erfüllen.

Bedingungen eher gut, Unternehmen eher weniger gut (Solvabilität)!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo,

die verzicht auf die konkrete Verweisung ist ein Schmarrn.

sehe ich auch so

Die UZmorganistation des Arbeitsplatzes zur Vermeidung der BU
ist wohl mehr als nachvollziehbar.

Das sehe ich nicht so. Die Umorganisation bei Selbstständigen ist meiner Ansicht nach die „versteckte“ abstrakte Verweisung.

Das ist das gleiche wie der

Verzicht auf die Arztanornung, der sich i.d.R. auch nicht auf
das Nutzen zumutbarer Hilfsmittel übertragen lässt.

Das sehe ich auch nicht so. Auch hier ist Condor „bedingungsstark“ indem auf jegliche Arztanordnungen verzichtet (auch keinerle „leichten“ heil- und Hilfsmittel.

Die Inter ist nun wirklich nicht als solvabil zu bezeichnen.

sehe ich auch so.

Also, wenn Ihr hier schon mitdiskutiert, dann lest bitte
vorher die Bedingungen und Geschäftsberichte und nicht die
Prospekte!

Habe ich.

Guido Kriesel
P.S.: Würde auch die Condor empfehlen.(zumindest bei Nichtselbsständigen) Condor hat meiner ANsicht nur einen einzigen Schwachpunkt im Bedingungswerk. (Ausschlüsse)

Hallo,

danke, aber:

Unternehmen eher weniger gut (Solvabilität)!

Was ist denn mit Solvabilität gemeint?

Viele Grüße
Frankl

Zusammenfassung / Fragen
Vielen Dank für die vielen Beiträge. Besonders gut fand ich, dass ihr sehr genau darauf eingegangen seid.

Die beiden Versicherungen Condor und Gerling wurden hier als die Favoriten genannt.

Condor von Thorulf, da hier eine Arbeitsunfähikeit von über 6 Monaten eine BU im Sinne der Bedingungen darstellt (gelber Zettel). Ist dies so richtig ?

Gerling von Michael, da diese auf die konkrete Verweisung (nur Erstprüfung) verzichte.

Ich habe noch ein paar Fragen . . .

1. Gibt es bei der Condor eine reine BU oder nur eine BUZ (laut Homepage) ?

2. Kann die Versicherung eigene Ärzte beauftragen oder gilt der ,gelbe Zettel" des eigenen Arztes immer (Nachprüfungen,…) ?

3. Gibt es einen Punkt der gegen die Condor spricht ? Es wurde von Guido genannt, dass im Bedingungswerk Ausschlüsse vorhanden wären. Welche sind dies und wie ist dies zu beurteilen ?

4. Als Angestellter ist doch diese ,Umorgansisation des Arbeitsplatzes" egal, oder ? Wenn er so umorgansiert werden kann, dass man arbeiten kann, dann braucht man keine Rente. Oder sehe ich dies falsch ?

Schöne Grüsse

Tobi

Alter und welches Studium?

24, Wirtschaftswissenschaften.

Hallo,

es geht schlicht ums Geld. Habe Dir mal die offizielle Definition herausgesucht:

"Unter Solvabilität versteht man die von der Zusammensetzung des Versicherungsbestandes abhängige Relation zwischen Beitragseinnahmen und Schäden einerseits und Eigenkapital andererseits, oder kürzer ausgedrückt, die Ausstattung mit Eigenmitteln. Die Eigenmittel setzen sich überwiegend aus dem Eigenkapital, den gesetzlichen und freien Rücklagen in der PKV und dem Gewinnvortrag zusammen.

Nach Par. 53c VAG sind Versicherungsunternehmen verpflichtet, zur Sicherstellung der dauernden Erfüllbarkeit der Verträge Eigenmittel mindestens in Höhe einer Solvabilitätsspanne zu bilden. Die Höhe der Solvabilitätsspanne bemißt sich entweder nach den jährlichen Beiträgen (Beitragsindex) oder nach den durchschnittlichen Aufwendungen für Versicherungsfälle der letzten drei Geschäftsjahre (Schadenindex). Maßgebend ist der jeweils höhere Index. Die Solvabilitätsspanne entspricht in etwa einem Zehntel der jährlichen Beitragseinnahmen."

Entsprechende Ratings zu diesem Thema gibt es in Hülle und Fülle; einige sind aber mit Vorsicht zu genießen, da es an Einblicken und Durchblicken fehlen kann.

Grüße
Peter

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Hallo Peter,

vielen Dank!

Dann werde ich die Axa mal darauf ansprechen.

Viele Grüße

Frank

Hallo Tobi,
meiner Ansicht nach fehlen noch zwei Versicherer:

  1. Allianz
    sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, großes kapitalstarkes Unternehmen.
  2. Continentale
    sehr günstig mit sehr gutem Bedingungswerk

Condor von Thorulf, da hier eine Arbeitsunfähikeit
von über 6 Monaten eine BU im Sinne der Bedingungen darstellt
(gelber Zettel). Ist dies so richtig ?

ja

Gerling von Michael, da diese auf die konkrete
Verweisung (nur Erstprüfung) verzichte.

Ich habe noch ein paar Fragen . . .

1. Gibt es bei der Condor eine reine BU oder nur eine
BUZ (laut Homepage) ?

nur BUZ, mindest VS der RLV: 7.500

2. Kann die Versicherung eigene Ärzte beauftragen oder
gilt der ,gelbe Zettel" des eigenen Arztes immer
(Nachprüfungen,…) ?

Vorsicht- es geht hier nur um die AU. Hier reicht der Condor der gelbe Zettel immer. Eine AU kann nur max. glaube 1,5 Jahre sein. Regelmäßig wird die Krankenkasse schon vorher versuchen die AU umzuwandeln in eine BU.

3. Gibt es einen Punkt der gegen die Condor spricht ?
Es wurde von Guido genannt, dass im Bedingungswerk Ausschlüsse
vorhanden wären. Welche sind dies und wie ist dies zu
beurteilen ?

§3, Abs.2b.
„…Zusammenhang mit dem vorsätzlichen Einsatz bzw. Freisetzen von ABC-Waffen…“
Hier sehe ich die Gefahr, dass wenn Du Opfer eines z.B. Terroranschlages (was ja derzeit gar nicht mehr so weit weg geholt ist) mittels ABC-Waffen bist und dadurch BU wirst, die Leistung von der Condor verweigert werden könnte.

Diese Risiko sollte jeder für sich selbst beurteilen. Ich würde es in Kauf nehmen, man sollte aber darüber informiert sein.

4. Als Angestellter ist doch diese ,Umorgansisation
des Arbeitsplatzes" egal, oder ? Wenn er so umorgansiert
werden kann, dass man arbeiten kann, dann braucht man keine
Rente. Oder sehe ich dies falsch ?

Die Umorganisationsklausel greift (zumindest bei den guten Bedingungswerken) nur bei Selbstständigen.

Bei Selbständigen, kaufmännischen Tätigkeiten würde ich deshalb immer paralell zur BU eine Dread-Disease in Verbindung mit EU vorschlagen.
Je nach kaufm. Tätigkeit eines Angestellten würde ich mir diese Konstellation zumindest auch mal anschauen.

CA. 90 % aller BFA- Renten (alte Definition) sind EU-Renten und nur 10 % BU-Renten. D.H. wennn Du als Kaufmann berufsunfähig wirst bist Du in den meisten Fällen auch EU.

Schöne Grüsse

Tobi

Viele Grüße
Guido Kriesel

Hallo Guido,

Condor von Thorulf, da hier eine Arbeitsunfähikeit
von über 6 Monaten eine BU im Sinne der Bedingungen darstellt
(gelber Zettel). Ist dies so richtig ?

ja

Ich bin begesitert von der Condor. Ich glaube es gibt sonst keine Versicherung, die die Sache mit der AU-Bescheinigung anbietet. Oder doch ? Soweit ich weiss schreiben Versicherungen (auch die sehr guten) sogar ausdrücklich ins Bedingungswerk, dass dieser ,gelbe Zettel" nicht gilt.

nur BUZ, mindest VS der RLV: 7.500

Das ist ok. Die brauche ich ohnehin später. Dann halt etwas weniger.

3. Gibt es einen Punkt der gegen die Condor spricht ?
Es wurde von Guido genannt, dass im Bedingungswerk Ausschlüsse
vorhanden wären. Welche sind dies und wie ist dies zu
beurteilen ?

§3, Abs.2b.
„…Zusammenhang mit dem vorsätzlichen Einsatz bzw. Freisetzen
von ABC-Waffen…“
Hier sehe ich die Gefahr, dass wenn Du Opfer eines z.B.
Terroranschlages (was ja derzeit gar nicht mehr so weit weg
geholt ist) mittels ABC-Waffen bist und dadurch BU wirst, die
Leistung von der Condor verweigert werden könnte.

Diese Risiko sollte jeder für sich selbst beurteilen. Ich
würde es in Kauf nehmen, man sollte aber darüber informiert
sein.

Das sehe ich auch so. Bei einem ABC-Terroranschlag zu einem ,nicht-tot-aber-so-schwer-verletzt-dass-langfristige-Schäden-bleiben-Grad" verwundet zu werden spielt in der gleichen Liga wie ,ich-baue-mir meine-Altersvorsorge-mit-regelmässigem-Lotto-spielen-auf". Das Risko gehe ich ein.

4. Als Angestellter ist doch diese ,Umorgansisation
des Arbeitsplatzes" egal, oder ? Wenn er so umorgansiert
werden kann, dass man arbeiten kann, dann braucht man keine
Rente. Oder sehe ich dies falsch ?

Die Umorganisationsklausel greift (zumindest bei den guten
Bedingungswerken) nur bei Selbstständigen.

Bei Selbständigen, kaufmännischen Tätigkeiten würde ich
deshalb immer paralell zur BU eine Dread-Disease in Verbindung
mit EU vorschlagen.
Je nach kaufm. Tätigkeit eines Angestellten würde ich mir
diese Konstellation zumindest auch mal anschauen.

CA. 90 % aller BFA- Renten (alte Definition) sind EU-Renten
und nur 10 % BU-Renten. D.H. wennn Du als Kaufmann
berufsunfähig wirst bist Du in den meisten Fällen auch EU.

Ich finde den Gedanken gar nicht schlecht. Es ist richtig, dass ein kaufmännischer Angestellter bei einer BU auch meist EU ist.

Ich sehe nur 2 Probleme:

  1. Ein Berufswechsel in einen technischen Bereich ist unwahrscheinlich jedoch nicht unmöglich. Wer mit 40 erkennt, dass er doch lieber Oldtimer restaurieren will, der steht blöd da.

  2. Der Beitrag für einen gesunden, jungen Menschen ist bei der BU-Versicherern so günstig, dass ich mir kaum vorstellen kann mit der EU + Dread Disease billiger zu fahren. Bei der Gerling sind es so um die 40 Euro im Monat. Und selbst wenn es 5-10 Euro billiger sein sollte. Das ist es mir Wert.

Ich sehe deshalb die Variante EU + Dread Disease eher als Alternative für Leute, die in eine BU nicht reinkommen.

Schöne Grüsse

Tobi