Die beste dig Spiegelreflex

Das ist wirklich ein Problem, in jedem Laden, auch im Fotofachhandel, kann es Dir passieren, dass Du falsch beraten wirst. Gründe können Verkaufsprovisionen sein oder das Loswerden von Ladenhütern oder was auch immer.
Selbst in meinem Lieblingsfotoladen drehen sie ihr Fähnchen nach dem Wind. Ich fühle mich zwar immer gut beraten und über Preise kann man auch diskutieren, aber als ich ne Canon hatte, war das natürlich die Beste der Welt und als ich dann auch Minolta umgestiegen bin, wurde die Entscheidung natürlich auch mit dem Brustton der Überzeugung unterstützt…

Also, wo Geld im Spiel ist, ist der Beratung nicht zu trauen. Photogeschäfte dienen mir daher eher zum Anfassen der Materie, das löst dann im Ende die letzte Entscheidung aus. Was ich mir ansehen möchte, hab ich vorher im Netz recherchiert.

In welcher Hinsicht willst du dich denn beraten lassen?
Dir muss im Vornherein klar sein, was dir wichtig ist, was die Kamera können sollst, worauf du nicht verzichten willst. Aus diesen Kriterien suchst du dir deine zwei oder drei favorisierten Modelle aus und liest seriöse (!) Testberichte wie die auf dpreview.com um die technischen Daten durch Bewertungen außerhalb von Tabellen vervollständigen zu können. Nun hast du ein ungefähres Bild von deiner Lieblingskamera und gehst wenn möglich in einen oder mehrere Läden, der die Kamera vorführbereit hat und nimmst die Dinger in die Hand, fotografierst mit ihnen. Spätestens dann wird dein Bauch dir schon sagen, was du willst.

Kamerakauf ist ja auch immer eine subjektive Sache. Der eine mag die Firma mehr, der andere nicht…der eine kann auf eine Ablendtaste verzichten, der andere niemals…der eine möchte sich gerne auch mit Menülastiger Bedienung abplacken, der andere nicht…der eine will was solides in der Hand, der andere nicht…

Schau mal da:
http://www.steves-digicams.com/hardware_reviews.html

Die haben relativ gute Testberichte, zwar nur auf Englisch, aber trotzdem. Gibt sogar Testfotos von jeder Kamera.

H.A.N.D.: Ulli

Bin fast völlig Deiner Meinung.
Meine „Auswahl“ beinhaltet z.Z. die Nikon D70s, die Olympus E330 und die Sigma (komm jetzt nicht auf die genaue Bezeichnung).
Nikon hat das Problem des fehlenden Staubschutzes am Objektiv, die Sigma ist mir eigentlich zu schwer und die Olympus habe ich noch nicht in der Hand gehabt.
Was ich mir von einer Beratung verspreche sind „Wertungen“ aus der Praxis was die einzelnen Besonderheiten wert sind und bringen.
Die Live-Vorschau der Olympus finde ich für einige Situationen recht praktisch, weiß aber nicht ob ich die wirklich brauche - soll ja auch Nachteile haben. Müßte man abwägen.

Gruß D.

Ok, das hört sich doch alles sehr zweifelhaft an… Russenhack… da
lass ich lieber die Finger davon. Ich denke die Minolta D7 wird die
passende sein mit der ich glücklich werde :smile: vielen Dank nochmal für
diese spannende Diskussion! lg

Wenn du Grafik-Design studierst, sollte dir Photoshop so
geläufig
sein, daß du mit den entsprechenden Farbvoreinstellungen und
Softproof arbeiten kannst und die Anwendung von Farbmanagement
kein
Problem darstellen sollte.

Erstens bin ich im ersten Jahr und zweitens studiere ich nicht. Tut
mir leid das ich bei solchen Fachthemen noch nicht den nötigen
Durchbilck habe. Ich weiss auch was RGB ist (wer hätte das gedacht)
nur sRGB hab ich noch nie gehört. Aber ich bin der Meinung das man
fragen stellen darf, auch wenn sie manchmal noch so dumm sind.Und auf
solche Ansagen kann ich dann auch gerne verzichten.

wenn nicht kann ich dirs kurz beschreiben.
OL

Das hört sich doch schon besser an lieber OL :smile:

Tut

mir leid das ich bei solchen Fachthemen noch nicht den nötigen
Durchbilck habe. Ich weiss auch was RGB ist (wer hätte das
gedacht)
nur sRGB hab ich noch nie gehört. Aber ich bin der Meinung das
man
fragen stellen darf, auch wenn sie manchmal noch so dumm
sind.Und auf
solche Ansagen kann ich dann auch gerne verzichten.

Hi,
entschuldigung das ich ganz kurz deine VIKA angschaut habe, und als
Beruf Grafik-Designerin gelesen habe und deshalb von Grundkenntnissen
ausgegangen bin.
Aber ich darf doch davon ausgehen, daß du Zugriff auf Photoshop hast?

So: RGB bedeutet ein geräteabhängiger Farbraum (ebenso wie cmyk) im
gegensatz zu Geräteunabhängigen LAB Farbraum.

Geräteabhängig bedeutet, daß der Farbraum den Farbraum beschreibt den
dieses Gerät darstellen kann.
so und an unterster Stelle steht ein Farbraum der von nahezu allen
(miserabelsten Monitoren Kameras und Drucker) Geräten dargestellt
werden kann, der sRGB Farbraum.
Deshalb ist dieser Farbraum zb. für Internetanwendungen, Bürodrucker,
etc. von Vorteil und wird dort sinnvoll verwendet da ein im sRGB
Farbraum ertelltes Bild ohne Tonwertabrisse etc. auf diesen Geräten
einigermasen verlustfrei dargestellt wird.
Allerdings mit dem sehr großen Nachteil, daß der Farbraum sehr klein
ist
(teilweise sogar geringer als ein guter Offsetdruck), und deshalb
viele Schattierungen und intensive Farben nicht dargestellt werden
können.
Anders bei einem hochwertigen Farbraum wie Adobe-RGB oder eci-RGB
Dieser ist gerade bei Orange und Blautönen, deutlich sichtbar
wesentlich höherwertig.
Wie man sich selbst davon überzeugen kann, habe ich in meiner ersten
Antwort kurz angedeutet, dazu ist es notwendig die
Farbvoreinstellungen die in Photoshop standartmäßig für Webdesign
eingestellt sind (sRGB) auf ECI oder Adobe RGB einzurichten.
eine testdatei zu erstellen und dieser dann entweder das srgb Profil
zuzuweisen oder im Softproof zu beobachten wie die Farben dabei
verblassen und die Tonwerte zusammenlaufen.
Das funktioniert natürlich nur auf einem Monitor der deutlich besser
ist als sRGB, da ja sonst das Adobe RGB Testbild ja schon am Monitor
von vornherein reduziet wurde.

Somit dürfte nun klar sein warum Kameras die nur sRGB Datein liefern,
einfach sehr dürftig brauchbar sind.
Da würde ich eher noch eine gebrauchte Nikon d100 (ab 500 Euro zu
bekommen) als eine d50 oder d70 empfehlen.
selbiges gilt natürlich auch für andere Hersteller.

OL

Unser Lehrer hat

uns die
Minolta D5/D7 oder die Canon 350 empfohlen. Gutes Objektiv von
28-100mm
inbegriffen.

Na da hat Dein Lehrer völlig recht. Ich bin total scharf auf die Canon EOS 350 D und hoffe das ich sie mir bald leisten kann, denn günstig ist die nicht gerade.
Habe in den letzten Monaten unmengen an Berichten und Testauswertungen gelesen und die Canon war immer einer der Besten.
Ansonsten bin ich sehr von Olympus überzeugt, habe aber davon keine Spiegelreflex, sondern ne normale Digi.

Mein Tip: Kauf Dir die Canon

Mein Tip: Kauf Dir die Canon

Kannst du das auch begründen? Wenn es wenigstens etwas herausragendes wäre. Canon hat nix was andere nicht auch haben - im Gegenteil, sie sind meist eher schlechter ausgestattet.
Und der Service ist auch keine Wucht.

Ok, das hört sich doch alles sehr zweifelhaft an…
Russenhack… da
lass ich lieber die Finger davon.

Besser ist es. Die Garantie ist dann nämlich futsch.

Ich denke die Minolta D7
wird die
passende sein mit der ich glücklich werde :smile:

Am 6.6. will Sony evtl. was neues vorstellen. Aber mit Pech ist das bloß eine Ankündigung und die Kamera gibt’s erst ein viertel oder halbes Jahr später.

vielen Dank
nochmal für
diese spannende Diskussion! lg

http://www.d7userforum.de
Jede Menge KoMi-Fotografen und evtl. auch ein Stammtisch in deiner Nähe.

Die Live-Vorschau der Olympus finde ich für einige Situationen
recht praktisch, weiß aber nicht ob ich die wirklich brauche -
soll ja auch Nachteile haben. Müßte man abwägen.

Ich glaube digitalkamera.de hat die neue Oly mit Livebild getestet. So wacker hat sich dieses Feature aber nicht geschlagen.

Hallo Heike!

Aus eigener leidvoller Erfahrung (Canon EOS 20D) rate ich Dir, beim Kauf einer digitalen Spiegelreflex-Kamera darauf zu achten, dass sie einen Reinigungsautomatik für den Chip hat (z.B. mit Ultraschall, hab ich wo gelesen), damit Du nicht nach Objektivwechsel hunderte Aufnahmen in die Tonne treten kannst, weil ein paar Staubkörner sich auf den Chip verirrt haben und im Foto Flecken hinterlassen, wie es mir gegangen ist.
Das Schmutzproblem ist bei der digitalen Spiegelreflex so schlimm, weil Du im Sucher von dem Staub ja nichts siehst.
Und beim Objektivwechsel ist der Verschluss ja zu, Du siehst den Chip ja auch nicht (und die Staubkörnchen sind ja auch sooo winzig dass Du sie mit blossem Auge kaum erkennen kannst).

Gruß
WB

Hallo Wadlbeisser,

hast du dir schon eine andere Kamera zugelegt? Welche haben denn so eine „Reinigungsautomatik“ für den Chip, wie du unten geschrieben hast?

Danke.
Christina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Beratung im Profi-Fachgeschäft - kaufen,wo’s billi
Gute Beratung, gutes Geschäft?

Das kenn ich auch, kannst voll vergessen. Hier in Nürnberg hab ich allerdings einen gefunden: www.wolf-photomedia.de
Der verkauft zwar überwiegend im Profibereich, aber BERATEN lassen kann man sich ja da und kaufen, wo’s dann billiger ist - so mach ich das jedenfalls immer :wink:)
Und in einem Profi-Fotofachgeschäft haben sie halt einfach mehr Ahnung, als irgendwelche Schnecken hinterm MM-Ladentisch.

Chris

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Kannst du das auch begründen? Wenn es wenigstens etwas
herausragendes wäre. Canon hat nix was andere nicht auch haben

  • im Gegenteil, sie sind meist eher schlechter ausgestattet.
    Und der Service ist auch keine Wucht.

Ich denke frag 1000 Leute und Du bekommst 999 verschiedene Meinungen. Ich selbst finde Canon und Olympus einfach gut und bin damit voll zu frieden.
Sicherlich haben dazu manche eine andere Meinung, aber ich finde die Funktionen dieser Kameras sehr gut und die Bildqualität ist auch bei geringer Auflösung noch bemerkenswert.
Andere schwören auf Minolta, Sony oder andere Marken. Aber da fehlt mal was interessantes am Look, die Funktionen sind z.T. kompliziert und umständlich oder manch eine Marke hat einfach seinen Ruf weg, so das ich die erst gar nicht haben möchte.

Ich habe die EOS 350D bei einer Freundin ausprobiert die auch Fotografin ist und fand sie einfach nur toll. Seither gehört sie zu meinen Favouriten.

Hallo Heike,
Mit der Canon bist Du gut bedient, die Minolta kenne ich nicht, so dass mir eine vergleichende Wertung nicht möglich ist. Der Grund dieser Antwort ist aber folgender: Bete, dass Du nie den „Canonkundendienst“ in Anspruch nehmen musst, denn dann erlebst Du Dein Blaues Wunder.

Viele Grüße
Lobo3

Andere schwören auf Minolta, Sony oder andere Marken. Aber da
fehlt mal was interessantes am Look,

Himmel, das ist doch kein Kriterium!

die Funktionen sind z.T.
kompliziert und umständlich oder

Kompliziert und umständlich finde ich, wenn man vieles nur durch Menüs erreicht oder alles doppelt belegt ist oder man sonstwie bevormundet wird. Das finde ich, ist bei der EOS350D durchaus der Fall.
Ich sage es nochmal: Die EOS350D hat nicht eine besonders tolle Austattung, die sind von anderen abhebt. Da kann man auch genauso gut Nikon, Pentax, Sigma, KoMi etc. kaufen, die bieten in der Regel sogar mehr.

manch eine Marke hat einfach
seinen Ruf weg, so das ich die erst gar nicht haben möchte.

Den hat Canon auch, aber das interessiert anscheinend wenige.

Hallo Wadlbeisser,

hast du dir schon eine andere Kamera zugelegt? Welche haben
denn so eine „Reinigungsautomatik“ für den Chip, wie du unten
geschrieben hast?

Die Sigma schüttelt bei jedem Start den Staub vom CCD-Schutzglas ab. Das Zeug wird dann von einem Streifen festgehalten, der muss auch gewechselt werden, wenn er „voll“ ist.

Hallo Christina,

aus Frust und aus Geldmangel habe ich auf die Panasonic LUMIX DMC-FZ30 „downgegradet“ - die ist keine Spiegelreflex, der Chip ist an das Objektiv staubdicht angeklebt, damit entfällt das Problem.

Gruß
WB

Hi Lobo3,

DAS wurde mir auch berichtet:
Wenn man ein Schmutzproblem auf dem Chip hat und die Kamera zu Canon zum „professionellen“ Reinigen schickt, kommt sie immer noch schmutzig zurück, und man muss nachputzen.
Ich hatte daher damals als ich die EOS 20D hatte gleich selber den Chip geputzt, was ja relativ leicht und gut geht wenn man die richtige Reinigungsflüssigkeit hat und einen absolut fett-freien Leder-Tupfer, und gekostet hat mich das praktisch nix.

Imvergleich zur „analogen“ Spiegelreflex-Kamera ist das Staub-Problem ja neu:
Bei einer Kamera mit Film drin ist die zu belichtende Fläche bei jeder Aufnahme NEU von der Spule abgewickelt, Staubkörner können höchstens zum Verkratzen der Emulsionsoberfläche beim Filmtransport führen.

Bei einer Digi-Spiegelreflex ist der Chip bei jeder Aufnahme DER SELBE, Staub auf seiner Oberfläche geht jedesmal ins Foto mit ein.

Irgendwie schade, dass das offenbar noch kaum bei den Herstellern zu Lösungen geführt hat ausser z.B. bei der SIGMA (ist ja eigentlich ein OBJEKTIV-Hersteller, kein Kamera-Hersteller) oder was war da noch - Olympus? Beide machen da angeblich was mit Ultraschall.

Gruß
WB