Hi Thorulf!
Danke für Deine Hinweise.
Habe den Eindruck, ich habe vielleicht einige Gedankensprüunge gemacht, die nicht direkt verständlich ausgedrückt waren. Korrigier mich gerne, vielleicht habe ich ja tatsächlich was übersehen.
Die Bonität des Unternehmens spielt bei Fondspolicen keine
Rolle, weil der Sparanteil in Fonds fließt, also aus dem
Unternehmen ab.
Ist zunächst richtig, meine Rendite ist davon nicht abhängig. Auf Sicht von dreißig Jahren aber ist mir wichtig, ob die „verwaltende“ Versicherungsgesellschaft finanzstark genug ist - klar, im Konkursfall bekäme ich meine Fondsanteile, auf die hätte das keinen Einfluß, aber die weiteren Vorteile des Modells gingen mir flöten.
Der Anteil an Kapital LV hat auf die Auswahl einer
Gesellschaft bei kapitalbildenden Versicherungen auch keine
Auswirkung.
Ebenfalls Langfristüberlegung: Gesellschaft mit hohem KLV-Bestand mag in der Zukunft aufgrund der schlechten Anlagepolitik des Modells und der getroffenen Zinszusagen in Schwierigkeiten kommen, wenn das Neugeschäft wegbricht. Andererseits hat sie bis dahin schon Massen an Geld für sich eingesammelt, daher magst Du durchaus recht haben.
Betrachte es anders - Du musst Dir eine Hochrechnung mit 0%
Wertentwicklung machen lassen und hast dann ein klares Bild
über die Kostenstruktur durch den Abgleich mit der
Beitragssumme!
Stimmt. Wobei einige Versicherer die „nicht verbrauchten“ Beiträge für den Risikoschutz (Überschüsse) direkt in die Hochrechnung zurückfließen lassen und andere sie außen vorhalten, und das mitunter auch in verschiedener veranschlagter Höhe, je nach gerechneter Risikofallhäufigkeitserwartung. Fand ich immer sehr verwirrend und auch wenig nachvollziehbar, aber wer wundert sich noch über Versicherungsmathematiker.
Aber genug der Fachidiotie. Letzten Endes hast Du recht, die Kernkriterien sind klar.
cheers,
~c.~