Für mich persönlich tönt „das“ E- Mail zutreffender. Man hört die andere Variante aber auch häufig. Gibt es überhaupt eine richtige Variante, da das Wort ja aus dem Englischen stammt?
Für mich persönlich tönt „das“ E- Mail zutreffender.
Schau, für mich klingt das total crenk. Ich sage die eMail und kenne auch niemanden persönlich, von dem ich mal „das Mail“ gehört hätte.
Herleiten tu ich das via „the mail“ = „die post“, „the email“ = „die elektronische Post“.
Man hört
die andere Variante aber auch häufig. Gibt es überhaupt eine
richtige Variante, da das Wort ja aus dem Englischen stammt?
Der Duden hat sich das AFAIK beides als richtig hindefiniert, aber wohl eher willkürlich bzw. aufgrund der existierenden Gewohnheiten.
dann will ich mal den Kollegen aus der Schweiz nicht so allein auf weiter Flur
stehen lassen … hier im Schwäbischen sagen auch viele *das* E-Mail und *das*
Link statt *die* und *der*. Das mag für Menschen anderer Regionen vielleicht
pervers klingen, für uns nicht. Wir denken dabei nicht an „die Post“ und sehen
auch keinen Grund, aus dem ein Internetlink männlich sein sollte. Es sind
„ausländische“ Wörter, die in ihrer Ursprungssprache auch sächlich sind, und
basta.
Aber im Schwäbischen sind wir ohnehin eigen mit den Artikeln. Wir sagen ja auch
*der* Radio. Vermutlich, weil wir uns den „-Apparat“ mit dazudenken. Krank sind
wir deshalb nicht. Das Sprachgefühl unterliegt eben regionalen Besonderheiten.
Wir können alles …
… außer hochdeutsch, liebe Edith,
heißt es aber auch zutreffend in der Werbung. Ich darf das sagen, weil selber
Schwabe. Und mir wäre es nie und nimmer in den Sinn gekommen, „das Mail“ und „das
Link“ zu sagen – auch aus meinem Sprachgefühl. Bist Du denn so konmsequent, dass
Du alle englischen Begriffe mit sächlichem Artikel gebrauchst? Fragst Du auf dem
Flughafen „Wo ist das Check-in?“ Oder sagts Du auch „das Computer“ („Das Teller“
und „der Butter“ sage ich (nur zu Hause!!) auch, allerding stellt es mir die
Zehennägel auf, wenn eine oberschwäbische Kollegin immer „der Parkett“ sagt …)
Gruß
Bolo2L
Ich glaube, das Vereinnahmen eines ausländischen Worts in die eigene Sprache
geschieht weder bewusst noch nach logischen Gesichtspunkten. Und schon gar nicht
konsequent. Vielleicht plappert man auch nur das nach, was man von seinem Umfeld
hört. Und wenn die Kollegen *das* Mail sagen, kommt einem das nach einer Zeit
normal vor.
Über weite Teile ist es im Schwäbischen sowieso egal, ob das Ding nun männlich,
weiblich oder sächlich ist: Es heisst sowieso immer „I schick dir *a* Mail“. Oder
„Isch *mei* Mail scho komma?“
Konzernsprache ist bei uns Englisch, und da sind mail, memo, note etc. durchweg
sächlich. Wenn ich mich ausnahmsweise auf Hochdeutsch zum Thema verbreiten muss,
kriege ich nicht automatisch die Kurve zum Femininum. Ich muss mich jedenfalls
tierisch konzentrieren, um „die“ Mail zu schreiben. Vielleicht ist Schwäbisch
und Englisch einfach eine zu große Belastung für so ein armes Sprachgefühl …
Ich weiß es, ich weiß es…
…warum die Schwaben „das Mail“ sagen:
die hängen gedankliche immer ein -le ran - an alles, also das Mount Everest le , das Ozean le , das Sonn le und eben auch das Mail le - ist ja auch viel leichter zu merken…
(weia, wenn das mein Schatz liest…)
grinse-Gruß
Sibylle
Ich hatte schon vermutet, dass diese Frage schon einmal gestellt wurde. In diesem Brett scheint es aber legitim zu sein, dass mehrere Leute die gleiche Frage stellen. Das freut mich!
Die Mehrheit von Euch verwendet also „Die“… Eine Regel gibts offensichtlich nicht, deshalb bleibe ich bei den regionalen Eigenheiten und verwende weiterhin „Das“ E-mail (weils für meine Ohren angenehmer tönt).
Die Mehrheit von Euch verwendet also „Die“… Eine Regel gibts
offensichtlich nicht, deshalb bleibe ich bei den regionalen
Eigenheiten und verwende weiterhin „Das“ E-mail (weils für
meine Ohren angenehmer tönt).
in unserer Abteilung (Raum Süd-Hessen) wird mehrheitlich „Das E-mail“ gesagt und ich sage das auch so. Es hört sich auch für meine Ohren besser an.
Wenn ich mir meine schriftlichen Berichte anschaue, fällt mir auf, dass ich dort auf „Die e-Mail vom XXX“ verweise.
Hallo Andi,
Für mich kommt ganz klar nur die sächliche Form in Frage und ich frage mich, warum. (Danke für Deine Frage!) In meiner Sprache/Mundart halten wir es oft wie im Englischen: wenn etwas nicht klar zuzuordnen ist, flüchten wir uns ins neutrale ‚es‘ und - hast du nicht gesehn- schon sind alle grammatikalischen Probleme geklärt. „Germanisten aller Länder, was sagt Ihr dazu?“ frägt/fragt Susette