Hi!
Mal wieder ich:
http://onnachrichten.t-online.de/c/14/85/87/1485878…
Wie sich unschwer feststellen lässt, ist unsere Politik gefangen in Abhängigkeiten von Lobbyisten und persönlicher Profilierungssucht.
Dieses Land ist nicht reformfähig. Vielmehr prognostiziere ich, dass Deutschland und damit v.a. seine Bürger, also wir, erst einmal ganz tief fallen muss, bevor man merkt, dass dieses System aus Lobbyisten, Parasiten und überrepräsentierten einzelnen Interessengruppen (Lehrer und Anwälte) in der Staatsführung alles andere tut, als dem Wohl des Volkes zu dienen.
Die Wahl 2002 fand ich persönlich in punkto Wahlbeteiligung und Wahlergebnis erschreckend.
Noch schlimmer ist alerdings, dass sich ausser der FDP keine ernsthaft wählbare Alternative mehr findet. Die Union ergeht sich in Detailscharmützeln zwischen Merkel/Meyer und Stoiber, anstatt die Karten auf den Tisch zu legen und auszusprechen, was die Regierung nicht darf: das Land ist fast bankrott und schnelles Handeln ist gefragt.
Warum, und diese Fragen möchte ich nun konkret an die Leser hier im Forum stellen, geht kein Aufschrei durch alle Deutschen unter 55 Lebensjahren?
Warum wird man sofort als neoliberaler abgekanzelt, wenn man die nötigen Einsparungen klar darstellt?
Ist der Deutsche an sich wirklich nicht diskussionsfähig und wird von Neid und Mißgunst so lange geblendet, bis es zu spät ist?
Will Deutschland lieber nach wie vor als das Land mit dem „besten“ Sozialsystem bewertet werden und dabei die Zukunft aller heute unter 40-Jährigen nachhaltig verspielen?
Und zu guter letzt: wie kann ein Erwachsener mit Kindern aus diesen Gründen in 2002 ernsthaft die SPD oder die Grünen gewählt haben?
Grüße,
Mathias