Die Einschlafproblematik unseres Babys

Aufbleiben bis hundemüde…
Hallo!

Ja, das ist hier das Übliche Hin- und Her, immerhin blieb das große Schlammschlachten bisher aus :wink:

will ich auch nicht weiter tun, ich denke eher, das
es besser sein wird, abends noch länger zu warten oder eben
länger zu spielen, bis das Kind hundemüde ist.

Das hört sich für mich ziemlich riskant an. Natürlich sollte in Kind ausgelastet schlafen geschickt werden. Aber ich möchte davor warnen, wirklich das Kind bestimmen zu lassen, wann Schlafenszeit ist (Durch Müdigkeitsanzeichen). Das kann ich mir vorstellen, kann bös nach hinten los gehen in zweierlei Hinsicht: Die Kleinen sind dann manchmal übermüdet und überdreht und kommen gar nicht mehr zur Ruhe. Und zweitens: Bestimmen meiner Ansicht nach die Eltern, wann Schlafenszeit ist. Und Punkt. Ihr habt ja noch ein paar Jahre vor Euch :smile:

Wir haben die beste Erfahrung mit der selben Zeit und dem selben Ritual jeden Abend gemacht. Wir hatten auch Phasen, in denen wir dachten, das Gebrüll (Wutgebrüll, deutlich zu unterscheiden von anderen Arten) würde nie aufhören. Mit einer Art freundlicher Konsequenz konnten wir das immer wieder abstellen. Soweit ich das beurteilen kann, ohne weitere Schäden. Er ist 8 und schläft allein und im Dunkeln problemlos ein und durch.

Wobei ich auch immer dazu sagen möchte: Ich finde, dass Kinder bis zu einem Jahr so eine Art erzieherische Narrenfreiheit haben sollten. Ein Kind im 1.Jahr in Sachen Schlafen und Essen zu verwöhnen ist normal und angebracht, dann sollten aber irgendwann Erziehungsmaßnahmen greifen.

Wobei das Ganze sich am Kind und auch am Nervenkostüm der Eltern orientieren sollte. Es hilft meines Erachtens keinem, wenn das Kind nachts die Nähe der Eltern spürt, diese dann aber dafür ständig tagsüber schlecht gelaunt sind, weil sie kein Auge zugemacht haben. Da muss jeder sein eigenes Mass finden.

Grüsse
kernig

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Da fällt mir noch was ein:
Das Wichtigste an der ganzen Einschlafgeschichte ist Folgendes:

Wenn der Tag stressig war, das Kind quengelig und dauernd gemeckert, gebrüllt, mit Sachen um sich geschmissen hat, nicht einschlafen wollte…

…dann unbedingt noch einmal nach einer halben Stunde oder so das endlich friedlich schlummernde Kind in Ruhe betrachten.

Das gibt Kraft für die nächste Runde am nächsten Tag :smile:

grüsse
kernig

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Hi,

ich muss gerade an meine Freundin denken,die dann mal sagte,ich will jetzt das er alleine schläft…Sohn weinte und meine Freundin saß in der Küche und weinte und wollte strikt nach diesen Buch handeln und diese Minuten durchhalten…

Man oh man…sagte ich,geh zu ihn,tröste ihn…

es geht um die Einschlafproblematik unseres „verzogenen“
Babies.
Es ist 11 Monate alt naja und wie bei vielen ist es nicht so
einfach mit dem Einschlafen abends und nachmittags.

Ich denke,ein kleines Kind braucht einfach die Nähe seiner Eltern,schau mal ins Reich der Tiere,welches brutpflegende Tier oder Säugetier,legt seinen Nachwuchs alleine irgendwo ab?

Hast du mal brutpflegende Barsche beobachtet?

Ich denke es liegt in den natürlichen Instinkt,seinen Nachwuchs in der Nähe haben zu wollen und wenn uns der Insinkt sagt es wird Zeit alleine zu schlafen,dann iss die richtige Zeit,nicht wenn es andere sagen(z.B.Schwiegermutter…),es muss alleine schlafen und nicht wenn irgendein Buch eine Altersangabe macht…so das iss mein Denken…*bitte mit Wattebällchen werfen *danke ;o)

Vor einiger Zeit war es noch schwerer (Kind wurde im Arm
eingeschläfert), mittlerweile haben wir uns das Buch „Jedes
Kind kann schlafen lernen“ gekauft, wonach eine Umstellung
stattfand.

*hm…

Unser Baby wird abends nun immer ins Bett gelegt.
Die Problematik ist aber folgende, wenn es nicht gleich
einschläft, steht es endweder geich wieder auf (im
Schlafsack!) oder aber es schreit. Nun hat es gut geholfen, es
etwas zu fixieren in seiner Schlafstellung durch leichtes
Festhalten), meist schläft er so nach einigen Minuten des
Rummotzens ein, aber für gut erachte ich das nicht.

Sanftes Festhalten?

Daher die Frage was kann man tun, im Bucht ist beschrieben,
das Kind hinzulegen und dann das Zimmer phasenweise zu
verlassen und wieder zu kommen.

Ganz kurz,was empfindet ihr in dieser Situation? Unbehagen,schlechtes Gewissen…?

Dann laßt das Buch Buch sein und handelt nur nach eueren Gefühl…was wollt ihr wirklich?

Ich befürchte und weiss aber
vermutlich, das unser Sprössling erstens mal einen
Schreikrampf bis zur Erschöpfung machen würde und dabei immer
wieder aufstehen wird.

Euch gehts schlecht,den Kind gehts schlecht…

Daher die Frage, was ist besser:
-leichtes Fixieren, was gut klappt

Wenn das leichte Fixieren hilft,dazu noch ein bissel streicheln,was singen,beruhigende Wort…

Als meine Tochter mit ca. 2 Jahren alleine schlafen sollte ,habe ich ihr durchs Gitter die Hand gestreichelt und sie schlief ein.;o)

-oder eine Schreiorgie (ob die dann weggeht irgendwann keine
Ahnung)

Keine Schreiorgie,finde ich nicht gut,irgendwann gibt Kind auf…ich weiss nicht ob das so toll iss?

LG Biene

Hallo Werner,

hab jetzt die anderen Antworten nicht gelesen, kann dir aber sofort antworten, dass ich das Fixieren
besser finde als eine Schreiorgie. Schreit euer Kind dabei denn nicht, motzt es nur? Dann kann das
Festhalten nicht so schlimm sein, ist sogar gut, da es sich dadurch entspannen und sofort einschlafen
kann.

Ich weiß nicht, wie sie heißt, aber es gibt da eine Physiotherapeutin (glaub aus Deutschland), die hat
einige Stellungen entdeckt, bei denen Kinder alle Muskeln entspannen. Eine davon heißt Windrad; stell
dir vor, das Kind liegt auf der rechten Seite, dann liegt der rechte Arm hinten, der Oberarm ca. im
rechten Winkel zum Rücken, der Unterarm wieder im rechten Winkel zum Oberarm. Der linke Arm liegt
vorne, der Unterarm wieder im rechten Winkel zum Oberarm. Es sollte ein gerade Linie vom linken
Ellbogen über die Schultern zum rechten Ellbogen sein. Die Beine liegen so: das rechte Bein vorne,
leicht angezogen und abgewinkelt, das linke Bein liegt dahinter, ebenfalls abgewinkelt, die Knie sollten
nebeneinander liegen. Der Kopf muss leicht nach unten gedreht sein.

Ich weiß nicht, ob du mit meiner Beschreibung jetzt viel anfangen kannst, aber falls doch, dann
probier’s doch einfach mal aus - bei mir in der Arbeit schlafen fast alle Kinder sehr schnell ein (ich
übrigens zu Hause auch *g*), wenn sie so ruhig liegen.

Schöne Grüße, Corinna

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
im Grunde hast Du Recht - aber es gibt zwei Gründe weshalb das Kind lernen sollte in seinem Bett zu
schlafen. Zu erst weil es zum Abnabelungsprozess dazugehört. Sich liebende Erwachsene streben nach
einer immer enger werdenden Bindung zu einander, bei Eltern-Kind-Beziehungen ist das genau
umgekehrt. Zuerst ist die totale Symbiose, die sich allmählich löst um das Kind in die Autonomie zu
führen. Das setzt natürlich eine gesunde und stabile Bindung voraus. Der zweite Grund ist etwas
egoistischer Natur: die Eltern wollen auch mal allein sein, auch wenn es nur für ein Paar Stunden ist. Das
Kind wird schon irgendwann in der Nacht aufwachen und sich ins elterliche Bett schleichen - ist ja auch
in Ordnung, aber ich nehme mir auch das Bedürfnis ein Paar Stunden ohne Kind zu sein heraus - davon
profitiert auch das Kind - eine relaxte Mama und einen relaxten Papa ist das beste was einem Kind
passieren kann.

Das Kind wird lernen allein zu schlafen (und ab und zu auch bei den Eltern), aber es ist ein Prozess, der
nicht zu früh begonnen werden sollte und nicht dogmatisch durchgeführt werden soll. Das Kind braucht
Nähe, keine Frage, nur langfristig sollte es lernen allein zu schlafen und das wird es auch wenn es sich
geborgen fühlt und seinen Eltern vertrauen kann. Von den emphatiedilettantischen Hauruckmethoden
des besagten „Buches“ halte ich rein gar nichts.

Viele Grüße

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Hallo,

Meinst Du denn, daß ein Kind

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Meinst Du denn, daß ein Kind

Hallo nirwana,

fixieren…hm, daß Wort hat einen negativen Beigeschmack in meinen Ohren und in meiner Seele.
Gut ist es, das Kind im SEIN zu lassen. Vielleicht öfter im Elternbett schlafen lassen? Dann kan es sich an die Trennung gewöhnen. Man muss sich vorstellen, das Knd hing an Deiner Nabelschnur, im Bauch, ganz eng an Dich ge- und verbunden. Nun die Trennung. Für Kinder kann eine Trennung durch Räume schlecht sein, sie empfinden wesentlich empfindlicher als wir als Erwachsene. Deshalb würde ich diese Trennung gefühlvoll und mit Rücksicht auf das Kind langsam vornehmen.

Gruß
Michael

Hallo

Keine Schreiorgie,finde ich nicht gut,irgendwann gibt Kind
auf…

Abgesehen davon habe ich mal gehört, dass Schreiorgien gesundheitsschädlich sein sollen (und keineswegs die Lungen kräftigen, wie es früher immer behauptet wurde). Zuviele Stress-Hormone werden ausgeschüttet o.ä.

Viele Grüße
Simsy

Rabenmutter,
mal im ernst es ist ja ein Riesenunterschied zwischen 11
Monaten und 2 Jahren.
p

Es ist kein Unterschied, wenn die Eltern das „Ritual“ (was ja kein schönes ist, im Moment) so nicht mehr möchten. Aus dem 11 Monate-altem Kind wird ja mal ein 2jähriger, der zwischen Mama und Papa schläft…

Ist mir aber klar was Du meinst, hast ja auch Recht, wollte aber nur die Kritik an „Ratgebern“ entschärfen!
:wink: finnie

Hi
also ich habs gestern nochmal im guten probiert und in der Müdigkeitsphase 1 Stunde ausgehalten, das Baby hätts länger gemacht.
Ich habs hingelegt, es ist wieder aufgestanden, hingelegt es ist wieder aufgestanden usw.
Dann hab ich gesungen, geredet, naja es hat mich an der Nase gepackt,
das Scharnier am Bettchen geöffnet usw. und sich kräftig gefreut dabei (und das mit 11Monaten!).

Aber es schlief nicht, obwohl es sich kaum auf den Beinen hielt.
Also hab ichs nach einer Stunde wie immer gemacht, hingelegt und dann leicht festgehlaten mit Steicheln, reden blabla und nach etwas Gemotze war Ruhe.

Es scheint nicht anders zu funktionieren. Also das mit dem Buch machen wir sicher nicht, das sehe ich mittlerweile auch so, das das GEschreie und rausgehn schlecht ist.

Mfg Werner

Hi Werner,

Also hab ichs nach einer Stunde wie immer gemacht, hingelegt
und dann leicht festgehlaten mit Steicheln, reden blabla und
nach etwas Gemotze war Ruhe.

Dann macht es doch so wie immer.;o)

Als festes Einschlafritual.

Weisst Du die lieben Kleinen werden so schnell groß…

Mein Sohn war ein echtes Bilderbuchbaby,hinleg…schlaf.

Meine Tochter ein Schreibaby…wie oft bin ich Nachts durchs Haus gewandert bepackt mit Baby…wie lange hielt ich Abends ihre Hand?Wie oft sang ich ein Lied…usw.es war eine nervige und anstrengende Zeit und trotzdem schön…

Heute sind sie groß und schaue mir Babyfotos an und krieg echt Pipi in die Augen.;o)

Es scheint nicht anders zu funktionieren.

Dann macht es so…irgendwann schläft jedes Kind alleine ein.

LG Biene

PS:Sei froh das Du kein Antennenwelsmann bist,die befecheln Tag und Nacht ihre Brut.;o)
Was gehts uns gut.

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