Aufbleiben bis hundemüde…
Hallo!
Ja, das ist hier das Übliche Hin- und Her, immerhin blieb das große Schlammschlachten bisher aus 
will ich auch nicht weiter tun, ich denke eher, das
es besser sein wird, abends noch länger zu warten oder eben
länger zu spielen, bis das Kind hundemüde ist.
Das hört sich für mich ziemlich riskant an. Natürlich sollte in Kind ausgelastet schlafen geschickt werden. Aber ich möchte davor warnen, wirklich das Kind bestimmen zu lassen, wann Schlafenszeit ist (Durch Müdigkeitsanzeichen). Das kann ich mir vorstellen, kann bös nach hinten los gehen in zweierlei Hinsicht: Die Kleinen sind dann manchmal übermüdet und überdreht und kommen gar nicht mehr zur Ruhe. Und zweitens: Bestimmen meiner Ansicht nach die Eltern, wann Schlafenszeit ist. Und Punkt. Ihr habt ja noch ein paar Jahre vor Euch 
Wir haben die beste Erfahrung mit der selben Zeit und dem selben Ritual jeden Abend gemacht. Wir hatten auch Phasen, in denen wir dachten, das Gebrüll (Wutgebrüll, deutlich zu unterscheiden von anderen Arten) würde nie aufhören. Mit einer Art freundlicher Konsequenz konnten wir das immer wieder abstellen. Soweit ich das beurteilen kann, ohne weitere Schäden. Er ist 8 und schläft allein und im Dunkeln problemlos ein und durch.
Wobei ich auch immer dazu sagen möchte: Ich finde, dass Kinder bis zu einem Jahr so eine Art erzieherische Narrenfreiheit haben sollten. Ein Kind im 1.Jahr in Sachen Schlafen und Essen zu verwöhnen ist normal und angebracht, dann sollten aber irgendwann Erziehungsmaßnahmen greifen.
Wobei das Ganze sich am Kind und auch am Nervenkostüm der Eltern orientieren sollte. Es hilft meines Erachtens keinem, wenn das Kind nachts die Nähe der Eltern spürt, diese dann aber dafür ständig tagsüber schlecht gelaunt sind, weil sie kein Auge zugemacht haben. Da muss jeder sein eigenes Mass finden.
Grüsse
kernig