Die Endlosschleife

Hi,
aus gegebenem Anlass folgende Frage:
Ich liebe meine Freundin wirklich aber heute morgen hätte ich sie beinahe gemeuchelt. :wink:
Seit drei Wochen spielt sie unablässig im Auto die gleiche (zugegebenerweise von ihr genial zusammengestellte Mischung
„Gute-Laune-Musik“) Cassette ab. Ich liebe Musik, sammle eifrig
Platten und CDs und habe echt Gefallen an dem ein oder anderen Stück ihrer Wahl. Allerdings wird mir selbst die geilste Scheibe verleidet, wenn ich sie zum 3500. Mal hintereinander hören MUSS (von der unerträglichen Lautstärke mal abgesehen). Desgleichen schafft sie es zuhause, mittels der „Repeat-Taste“, ein be-stimmtes Stück irgendeiner CD unablässig abzuorgeln. Treibt mich genauso in den Wahnsinn.
Nun ist sie es nicht alleine, die diesem Hange frönt. Wie oft erlebte ich schon, dass andere Frauen/Mädchen - insbesondere bei Liebeskummer - diesen Film abfahren. Das schrecklichste Beispiel bot mir eine Nachbarin, welche von 11.00 h morgens bis 23.00 h abends Wolfgang Petry’s „Längste Maxi-Single der Welt“ und davon nur den Part „… und wenn du gehen willst, tuuuuuuuuuuuuuuuus doch…“ durch die Siedlung schallen ließ. Im Hochsommer, bei 28 Grad und man kann kein Fenster schließen…
Ich habe diese Beobachtungen nur beim weiblichen Geschlecht gemacht und immer wieder festgestellt, daß der männliche Bereich darauf genervt, aggressiv oder leidend reagiert.
Ich persönlich würde vermutlich meine „Liebling,-Hör-mal-das-ist-unser-Lied-CD“ zerbrechen, verschenken, an die Wand tackern etc.
bevor ich mir das Leid antäte immer nochmal mit dem wunden Daumen draufgestoßen zu werden, daß man mich verschmähte :wink:
(nicht wirklich - ich sagte schon: Sammler und Jäger)…
Meine Frage ist: ist das wirklich eine Geschichte die nur bei den Mädels so abläuft oder hab ichs bei den männlichen Geschöpfen nur nie bemerkt? Vielleicht hat auch jemand 'nen Tip, wie man das durchsteht ohne der „Werwolf von Wolfenbüttel“ zu werden oder wie man dem sonst beikommen kann :wink:)))

Mit leidenden Grüßen

Ronin

Da hast Du wohl recht… aber warum?!
Als Vertreterin des weiblichen Geschlechts habe ich die gleiche Beobachtung gemacht. Ich kann Lieder, die ich geil finde, 735 mal hintereinander hören. Und ich habe tatsächlich gemerkt, daß andere Frauen das auch können - und andere Männer das immer nervt.

Ist das wirklich gender-bezogen? Interessant…

Viele Grüße an den Werwolf. :smile:))
Nike

Meine Frage ist: ist das wirklich eine Geschichte die nur bei
den Mädels so abläuft oder hab ichs bei den männlichen
Geschöpfen nur nie bemerkt? Vielleicht hat auch jemand 'nen
Tip, wie man das durchsteht ohne der „Werwolf von
Wolfenbüttel“ zu werden oder wie man dem sonst beikommen kann
:wink:)))

Die Endlosschleife
Hey Ronin,

frag doch mal im MUSIK-Brett - ich kann mir schon vorstellen, dass „Ihr Männers“ das auch macht .

Ach, und zur Abhilfe: Ich bin sicher, dass Deine Freundin nicht will, dass Du ausflippst. Also sag’s ihr - wäre ja nix, wenn das Gute-Laune-Band gleichzeitig Bescherer eines Magengeschwürs ist.
Oh, zum Thema „sag’s Ihr“ … natürlich nicht an den Kopf greifen, wild mit den Augen rollen und sagen: „Wie kann man nur so blöd sein, dieselbe Musik immer wieder zu hören“ (ich übertreibe etwas), sondern sagen, dass es Dich einfach nervt.

Alternativen:

o Ihr wechselt die Musik-Bestimmer-Zeiten ab (im Auto z. B. das Verbreitete „wer fährt, darf bestimmen“)

o Sie oder Du oder Ihr zusammen fabriziert weitere Gute-Laune-Cassetten, die alle qualitativ gleich gut für Deine Freundin/Dich sind, dann könnt Ihr wechseln, ohne dass es problematisch - und nervig - wird.

Mehr fällt mir grad nicht ein.

Schönes verlängertes Wochenende
Gitte,

die Endlosschleifen nur bei gaaaaaaaaaanz
ausgewählter Musik haben kann
… nicht jedes Lied ist geeignet ;o)

735 Bekenntnisse
Also ich bekenne hiermit, daß ich folgende Stücke ca 735 mal (Zählvorschlag von Nike) gehört hab - zu „ihrer“ Zeit mindestens 20mal am Tag - und einiges davon selbst gespielt (d.h. mindestens nochmal sooft)

The Velvet Underground: „Sunday Morning“ & „Heroin“
Sade: „Stronger than pride“ & „Pearls“
sämtliche Filmmusiken von Morricone
Ligeti: Volumina
Skriabin: Sonate Nr 9 & Sonate Nr 10 (aber nur von Horowitz gespielt)
Skriabin: Etude op 8.12 Pollini (aber nur von Horowitz gespielt)
Debussy: l’Isle Joyeuse (dito)
Beethoven: Soante op 81a (aber nur von Gilels gespielt)
Schubert: Sonate D960 (aber nur von Pollini gespielt)
Schumann: Sonate op 11 & Fantasie op. 17 (dito)
Chopin: Nocturne op 48.1 & Polonaise op 40.2 & Prelude op 28.24 (dito)
Arvo Pärt: Fratres
Donizetti: Lucia di Lammermoor „Ardon gl’incensi“ (aber nur von Joan Sutherland gesungen)
Bellini: Norma „Casta Diva“ (dito)

Daß es dabei exakt auch auf die jeweiligen Interpreten ankam/kommt läßt mich vermuten, daß irgendwie solche Favorites den eigenen Gen-Satz 100%ig treffen - mit anderen Worten, man fühlt sich voll getroffen/betroffen oder wiedergespiegelt.
Das kann schon sicher zu einem gewissen Fanatismus führen - und es ist gewiß auch etwas suchtähnliches…

Und von weiblichen Musen in meiner Umgebung kenne ich das ebenfalls… Schön, wenn man dann seine Favoriten teilen kann.
(Das werden dann diese Phasen in der eigenen Biographie werden, die man nie mehr vergißt). Wenn letzteres nicht der Fall ist, und jemand trotzdem die Umgebung mit seinen Favoriten traktiert, würde ich allerdings schon von einem erheblichen Defizit im kommunikativen Verhalten sprechen.

Es ist wohl nichts anderes als auch bei bestimmten (ggf. Reproduktionen von) Gemälden oder anderen Kunstwerken, die man sich an die Wand hängt: die sieht man täglich sogar öfter als 100 mal… ist halt nur nicht soooo laut *grins*

Also von dem interaktiven Charakterdefizit abgesehen: ist es doch eigentlich was Schönes - oder?

Jedenfalls glaube ich nicht, daß es eine vorzüglich weibliche Eigenschaft ist - eher eine Frage, wie bereitwillig man zulassen kann, daß Musik einem an die Knochen gehen darf…

Gruß
Metapher

Metapher, heirate mich! *räusper*… kleiner Scherz. :wink:

Aha, also ein bekennender 735mal Hör er! Bist Du die seltene Ausnahme? Oder hat es doch nichts mit dem Geschlecht zu tun? Denn Du bist wirklich der erste Mann, den ich kenne, der das zugibt.

Daß es dabei exakt auch auf die jeweiligen Interpreten
ankam/kommt läßt mich vermuten, daß irgendwie solche Favorites
den eigenen Gen-Satz 100%ig treffen - mit anderen Worten, man
fühlt sich voll getroffen/betroffen oder
wiedergespiegelt.
Das kann schon sicher zu einem gewissen Fanatismus führen -
und es ist gewiß auch etwas suchtähnliches…

Durchaus. In meinem Fall ist es so, daß ich das Lied dann mit Haut und Haaren verschlinge, mich hineinstürze, jedesmal, als hörte ich es das erste und letzte Mal.

Und von weiblichen Musen in meiner Umgebung kenne ich das
ebenfalls… Schön, wenn man dann seine Favoriten teilen kann.
(Das werden dann diese Phasen in der eigenen Biographie
werden, die man nie mehr vergißt). Wenn letzteres nicht der
Fall ist, und jemand trotzdem die Umgebung mit seinen
Favoriten traktiert, würde ich allerdings schon von einem
erheblichen Defizit im kommunikativen Verhalten sprechen.

Ich traktiere ja niemanden (und ich weiß, wer jetzt widersprechen wird *g*). Es geht in Ronin’s Fall ja auch, wie er sagte, darum, daß sich das Genervtheitsgefühl auch bei Liedern einstellt, die er selbst liebt. Auch in dem Fall kann er sie nicht so exzessiv hören, wie ich das tue.

Zur Kommunikation: Nein, ich belästige ihn nicht bei ihm zu Hause, und bei mir zu hause nur sehr wenig damit. Wenn wir allerdings in meinem Auto fahren, wo ich selbige Kassette dabei habe (als einzige, weil ich momentan ja nichts anderes brauche *g*), dann… tut’s mir leid. :smile:

Es ist wohl nichts anderes als auch bei bestimmten (ggf.
Reproduktionen von) Gemälden oder anderen Kunstwerken, die man
sich an die Wand hängt: die sieht man täglich sogar öfter als
100 mal… ist halt nur nicht soooo laut *grins*

Oder bei Büchern. Das mit den Liedern geht ja auch nur bei einigen wenigen. An vielen Lieder, die ich mag, höre auch ich mich satt. Aber diese wenigen…
Es gibt auch einige (wenige) Bücher, die ich immer wieder lese. Immer und immer und immer wieder. Goethes Faust. Rilkes Stundenbuch, überhaupt Rilkes Gedichte. Einiges von Jane Austen. Peter Beagle’s „The last Unicorn“, oder Tolkien’s „Lord of the Rings“. Thomas Mann’s „Der Erwählte“… und noch so ein paar… diese Schönheit der Sprache… das ist wie mit der Schönheit des Klanges… oder der Farben und Kompositionen eines Bildes: Alles eins.

Also von dem interaktiven Charakterdefizit abgesehen: ist es
doch eigentlich was Schönes - oder?

Mit einem „interaktiven Charakterdefizit“ hat mich noch niemand… komplimentiert. *LOL*

Jedenfalls glaube ich nicht, daß es eine vorzüglich weibliche
Eigenschaft ist - eher eine Frage, wie bereitwillig man
zulassen kann, daß Musik einem an die Knochen gehen darf…

Das muß nun Ronin beantworten. Ich glaube schon, daß er Musik an sich heranläßt. Ob ihm diese Art von Nähe in der Quantität zu viel ist, würde mich auch interessieren.

Immer wieder gern, Metapher.
Nike

1 „Gefällt mir“

A Question of the dosage…

Salût !!

Erstmal möchte ich Dir schreiben, daß Deine Freundin ja wirklich Glück hat, mit einem so verständnisvollen Freund wie Dir…

Bei mir hätte der Meuchelmord schon stattgefunden *gg*.

Nunja! Auch ich war mal jung (*lol*) und habe für mich folgendes herausfinden können (gilt übrigens für das Thema „Dosierung“ allgemein):

Hörte ich mit Lust ein Lied 735 Mal hintereinander (diese Zahl gilt hier inzwischen metaphermäßig als von Nike gegebene unvollstellbare Höchstgrenze…*g*)dann war das 736. Mal ein Gewöhnungseffekt eingetreten, daß es mich auf einmal innerlich schüttelte.

Die unvorstellbare Lust drehte ziemlich plötzlich in eine grauenvolle Unlust bezüglich dieses Liedes. Ich probierte es zwar noch ein paar Mal, die Lust im Liede wiederzufinden…jedoch vergebens. Ich wurde richtig gehend ungeduldig, weil eben auch eine Langeweile einsetzte, die nicht zu ertragen war.

Ja, und so ist das bei mir mit allen Dingen, die Lust bereiten. Tritt aufgrund von Überdosierung ein Gewöhnungsefekt ein, …*gähn*.

Deshalb mein (ultimativer *g*) Tipp:

Erkläre Deiner Liebsten, wenn sie der Versuchung, der Lust (hier beim Muckehören) ab und an zu Widerstehen lernt und sich etwas qäult, wenn sie einen nicht-hedonistischen Umgang mit den Lieblingsliedern lernt…dann wird sie bestimmte Lieder bis an ihr Lebensende hören können und sich MIT FREUDE und LUST an die Zeit mit ihrem DarkRonin erinnern können !!!..(setzt voraus, daß Du das möchtest *kicher*).

Bitte nicht mehr Leiden, D.R.!!!

Liebe Grüße von Bettina

(die jetzt zum 900 Mal in 20 Tagen „Supreme“ von Robbie W. hört und bei der das hedonistische - Anti - Gesetz von oben noch nicht zum Greifen gekommen ist. Die dafür aber immerhin… den Text auswendig kann…???)

Hallo liebe Gitte,

Ach, und zur Abhilfe: Ich bin sicher, dass Deine Freundin
nicht will, dass Du ausflippst. Also sag’s ihr - wäre ja nix,
wenn das Gute-Laune-Band gleichzeitig Bescherer eines
Magengeschwürs ist.

In meinem Fall: Er sagt’s mir ja. Und, wie ich schon bei Metapher geschrieben habe (s.o.): In den meisten Fällen nehme ich ja auch Rücksicht. Nur, wenn wir zusammen in meinem Auto fahren… da ist es dann manchmal stärker als ich. :smile:

Alternativen:

o Ihr wechselt die Musik-Bestimmer-Zeiten ab (im Auto z. B.
das Verbreitete „wer fährt, darf bestimmen“)

Guuute Idee… ich fahre meistens. :smile:

o Sie oder Du oder Ihr zusammen fabriziert weitere
Gute-Laune-Cassetten, die alle qualitativ gleich gut für Deine
Freundin/Dich sind, dann könnt Ihr wechseln, ohne dass es
problematisch - und nervig - wird.

Das ist wirklich ein schöner Vorschlag. Ich denke, das könnten wir uns für einen verregneten Sonntag vornehmen. :smile:

Mehr fällt mir grad nicht ein.

Das war doch schon eine Menge!

Schönes verlängertes Wochenende

Dir auch!
Liebe Grüße, Nike

Als Vertreterin des weiblichen Geschlechts habe ich die
gleiche Beobachtung gemacht. Ich kann Lieder, die ich geil
finde, 735 mal hintereinander hören. Und ich habe tatsächlich
gemerkt, daß andere Frauen das auch können - und andere
Männer das immer nervt.

///// Jetzt bin ich beruhigt, dachte schon ich sei allein auf dieser Welt :wink:)

Ist das wirklich gender-bezogen? Interessant…

/// Das wars eigentlich was ich wissen wollte. Danke für die Fragestellung!!

Viele Grüße an den Werwolf. :smile:))

/// GRRRRRRRR (Reißzahnwachs) :wink:
Ronin

Hey Gitte

frag doch mal im MUSIK-Brett - ich kann mir schon vorstellen,
dass „Ihr Männers“ das auch macht .

/// Feine Idee, wird gemacht.

Ach, und zur Abhilfe: Ich bin sicher, dass Deine Freundin
nicht will, dass Du ausflippst. Also sag’s ihr - wäre ja nix,
wenn das Gute-Laune-Band gleichzeitig Bescherer eines
Magengeschwürs ist.
Oh, zum Thema „sag’s Ihr“ … natürlich nicht an den Kopf
greifen, wild mit den Augen rollen und sagen: „Wie kann man
nur so blöd sein, dieselbe Musik immer wieder zu hören“
(ich übertreibe etwas), sondern sagen, dass es
Dich einfach nervt.

///Ähm … guter Vorschlag … nur hab ichs schon mit Zuckerbrot versucht, nachdem die Peitsche versagte *fG* - leider mit dem Effekt, daß mit stoischer Ruhe die Cassette nochmal umgedreht wurde.AAAAAAAAAAAAAAAAACH!!

Alternativen:

o Ihr wechselt die Musik-Bestimmer-Zeiten ab (im Auto z. B.
das Verbreitete „wer fährt, darf bestimmen“)

//Ist schlecht, da wir meistens ihr Auto benutzen…;(

o Sie oder Du oder Ihr zusammen fabriziert weitere
Gute-Laune-Cassetten, die alle qualitativ gleich gut für Deine
Freundin/Dich sind, dann könnt Ihr wechseln, ohne dass es
problematisch - und nervig - wird.

///Prima, versuch ich mal…

Mehr fällt mir grad nicht ein.

Schönes verlängertes Wochenende
Gitte,

/// Dir auch, danke für die Tips

die Endlosschleifen nur bei gaaaaaaaaaanz
ausgewählter Musik haben kann
… nicht jedes Lied ist geeignet ;o)

///Jetzt wo du’s sagst: Bei bestimmten Anlässen, ausgewählte
Endlosschleifenmusik ist gar nicht so unprickelnd…:wink:))
Da kommts natürlich auf die Auswahl an…

Freudigst
Ronin

Hi Bettina,

Erstmal möchte ich Dir schreiben, daß Deine Freundin ja
wirklich Glück hat, mit einem so verständnisvollen Freund wie
Dir…

Bei mir hätte der Meuchelmord schon stattgefunden *gg*.

// Das täuscht, wo hab ich sie noch vergraben???..:wink:))

Nunja! Auch ich war mal jung (*lol*) und habe für mich
folgendes herausfinden können (gilt übrigens für das Thema
„Dosierung“ allgemein):

Hörte ich mit Lust ein Lied 735 Mal hintereinander (diese Zahl
gilt hier inzwischen metaphermäßig als von Nike gegebene
unvollstellbare Höchstgrenze…*g*)dann war das 736. Mal ein
Gewöhnungseffekt eingetreten, daß es mich auf einmal innerlich
schüttelte.

Die unvorstellbare Lust drehte ziemlich plötzlich in eine
grauenvolle Unlust bezüglich dieses Liedes. Ich probierte es
zwar noch ein paar Mal, die Lust im Liede
wiederzufinden…jedoch vergebens. Ich wurde richtig gehend
ungeduldig, weil eben auch eine Langeweile einsetzte, die
nicht zu ertragen war.

/// Was mir leider schon beim 10. Mal hintereinanderhören passieren kann…

Ja, und so ist das bei mir mit allen Dingen, die Lust
bereiten. Tritt aufgrund von Überdosierung ein Gewöhnungsefekt
ein, …*gähn*.

///Nun… ach nix :wink:

Deshalb mein (ultimativer *g*) Tipp:

Erkläre Deiner Liebsten, wenn sie der Versuchung, der Lust
(hier beim Muckehören) ab und an zu Widerstehen lernt und sich
etwas qäult, wenn sie einen nicht-hedonistischen Umgang mit
den Lieblingsliedern lernt…dann wird sie bestimmte Lieder
bis an ihr Lebensende hören können und sich MIT FREUDE und
LUST an die Zeit mit ihrem DarkRonin erinnern können
!!!..(setzt voraus, daß Du das möchtest *kicher*).

/// Ich befürchte, daß kann sie auch ohne dieses Training. Aber vielleicht habe ich ja Glück und sie wird sich trotzdem meiner mit FREUDE und LUST erinnern (wobei ich hoffe auch aus anderen Gründen *verschämt rotwerd*)

Bitte nicht mehr Leiden, D.R.!!!

// Versuche es mannhaft…

Liebe Grüße von Bettina

(die jetzt zum 900 Mal in 20 Tagen „Supreme“ von Robbie W.
hört und bei der das hedonistische - Anti - Gesetz von oben
noch nicht zum Greifen gekommen ist. Die dafür aber
immerhin… den Text auswendig kann…???)

/// Und jetzt DAS: Genau um DIESES Stück handelt es sich u.a.!
und 900 mal ist noch nicht die Schallgrenze…und laut …und Text wird auch auswendig mit gesungen (zugegebener Maßen mit einer liebreizenden Stimme). AAAACH Tina - die Welt ist ein Jammertal (LoL)

Oropaxbehaftete Grüße und schöne Pfingsten

Ronin

Also ich bekenne hiermit, daß ich folgende Stücke ca 735 mal
(Zählvorschlag von Nike) gehört hab - zu „ihrer“ Zeit
mindestens 20mal am Tag - und einiges davon selbst gespielt
(d.h. mindestens nochmal sooft)

The Velvet Underground: „Sunday Morning“ & „Heroin“
Sade: „Stronger than pride“ & „Pearls“
sämtliche Filmmusiken von Morricone
Ligeti: Volumina
Skriabin: Sonate Nr 9 & Sonate Nr 10 (aber nur von Horowitz
gespielt)
Skriabin: Etude op 8.12 Pollini (aber nur von Horowitz
gespielt)
Debussy: l’Isle Joyeuse (dito)
Beethoven: Soante op 81a (aber nur von Gilels gespielt)
Schubert: Sonate D960 (aber nur von Pollini gespielt)
Schumann: Sonate op 11 & Fantasie op. 17 (dito)
Chopin: Nocturne op 48.1 & Polonaise op 40.2 & Prelude op
28.24 (dito)
Arvo Pärt: Fratres
Donizetti: Lucia di Lammermoor „Ardon gl’incensi“ (aber nur
von Joan Sutherland gesungen)
Bellini: Norma „Casta Diva“ (dito)

//// eine schöne Auswahl (ehrlich). Dabei fällt mir ein, war auch mal jung und hatte diese Effekte tatsächlich bei E,L&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:, Deep Purple, Rick Wakeman, Yes, Pink Floyd nad so on… *fG*

Daß es dabei exakt auch auf die jeweiligen Interpreten
ankam/kommt läßt mich vermuten, daß irgendwie solche Favorites
den eigenen Gen-Satz 100%ig treffen - mit anderen Worten, man
fühlt sich voll getroffen/betroffen oder
wiedergespiegelt.
Das kann schon sicher zu einem gewissen Fanatismus führen -
und es ist gewiß auch etwas suchtähnliches…

//Siehe oben - stimmt…

Und von weiblichen Musen in meiner Umgebung kenne ich das
ebenfalls… Schön, wenn man dann seine Favoriten teilen kann.
(Das werden dann diese Phasen in der eigenen Biographie
werden, die man nie mehr vergißt). Wenn letzteres nicht der
Fall ist, und jemand trotzdem die Umgebung mit seinen
Favoriten traktiert, würde ich allerdings schon von einem
erheblichen Defizit im kommunikativen Verhalten sprechen.

/// Inschutznahme meiner Liebsten und unserer Beziehung (Fanfaren - Flaggengewehe - Schimmernde Rüstungen): Handelt sich nicht um Defizite im kommunikativen Verhalten sondern um zwei Dickschädel :wink:)

Es ist wohl nichts anderes als auch bei bestimmten (ggf.
Reproduktionen von) Gemälden oder anderen Kunstwerken, die man
sich an die Wand hängt: die sieht man täglich sogar öfter als
100 mal… ist halt nur nicht soooo laut *grins*

/// WIE WAHR (ächz)…

Also von dem interaktiven Charakterdefizit abgesehen: ist es
doch eigentlich was Schönes - oder?

/// langsam aber sicher überzeugt ihr mich - obwohl ich mich noch verzweifelt wehre…

Jedenfalls glaube ich nicht, daß es eine vorzüglich weibliche
Eigenschaft ist - eher eine Frage, wie bereitwillig man
zulassen kann, daß Musik einem an die Knochen gehen darf…

/// Nicht die Knochen - die Ohren…:wink:))

Gruß
Metapher

Grüße
Ronin

*quäl*

Nunja! Auch ich war mal jung (*lol*)

hahaha

… Ich probierte es zwar noch ein paar Mal, die Lust im Liede wiederzufinden…jedoch vergebens. Ich wurde richtig gehend ungeduldig, weil eben auch eine Langeweile einsetzte, die nicht zu ertragen war.

*gg* und was meinst Du, was passiert wäre, wenn Dir ein Werauchimmer verboten hätte, dieses Lied zu hören :smile:)

Ja, und so ist das bei mir mit allen Dingen, die Lust
bereiten. Tritt aufgrund von Überdosierung ein Gewöhnungseffekt
ein, …*gähn*.

ein kleiner Tip? geringfügige Varianten ausprobieren *kicher*
es gibt doch auch Sachen, die kann man gar nicht überdosiert genug vertragen *gg* - oder?

…und sich etwas quält, wenn sie einen nicht-hedonistischen Umgang mit den Lieblingsliedern lernt…

oder einen hedonistischen Quäl-Umgang…?

De Sade meint, da es ja um die Erhöhung der Lust gehe, daß die Lust optimal gesteigert werde durch die Verhinderung ihrer Befriedigung - hihi

Liebe Grüße
Metapher

Quälereien

*gg* und was meinst Du, was passiert wäre, wenn Dir ein
Werauchimmer verboten hätte, dieses Lied zu hören :smile:)

Das hätte die Lust am Liede (äh…Leide…*durcheinanderbin*) noch sicher erheblich gesteigert.

ein kleiner Tip? geringfügige Varianten ausprobieren *kicher*
es gibt doch auch Sachen, die kann man gar nicht überdosiert
genug vertragen *gg* - oder?

Hmmmmmmm…zum Beipiel Ananas, Du hast mal wieder recht *ggg*.

oder einen hedonistischen Quäl-Umgang…?
De Sade meint, da es ja um die Erhöhung der Lust gehe, daß die
Lust optimal gesteigert werde durch die Verhinderung ihrer
Befriedigung - hihi

Mein Reden, lieber Metapher mein Reden. Und doch kann auch ich manchmal nicht widerstehen. Aber gut Ding will Weile haben. Ein feiner Rotwein ist ja auch nicht jung am schmackhaftesten.

Fazit: Die größten Tugenden müssen diejenigen sein, welche den Nebenmenschen am nützlichsten sind. (Aristoteles)

ebenfalls liebe Grüße
Bettina

Liebe Grüße
Metapher

immer wieder

Metapher, heirate mich! *räusper*… kleiner Scherz. :wink:

ok - ich laß es mir mal auf der Zunge zergehen…
ist ja eh Pfingsten *g*

Denn Du bist wirklich der erste Mann, den ich kenne, der das zugibt.

*ähm* ich hab noch mehr zum Zugeben - ist aber alles ab 18 :smile:
nein, stimmt nicht - ab 25… *gg*

… aber da müßte ich mich erstmal mit der MOD auf guten Fuß stellen - haha

mich hineinstürze, jedesmal, als
hörte ich es das erste und letzte Mal.

wie beim allem anderen auch? mmmmh

Wenn wir allerdings in meinem Auto fahren, wo ich selbige Kassette dabei habe (als einzige, weil ich momentan ja nichts anderes brauche *g*), dann… tut’s mir leid. :smile:

hm - na wenn es sonst nichts Schlimmes zu ertragen gibt, wenn Mann in den Genuß einer Autofahrt mit dir gerät *ggg*

Oder bei Büchern.

stimmt - an die 3 Meter absoluter Lieblingsbücher hab ich gar nicht gedacht…

Immer und immer und immer wieder. Goethes Faust.

na dann - ok - (siehe oben) :smile:

Mit einem „interaktiven Charakterdefizit“ hat mich noch
niemand… komplimentiert. *LOL*

oups damit warst DU doch nicht gemeint - NEIN - (a penny for a ticket for Your car)

Ob ihm diese Art von Nähe in der Quantität zu viel ist, würde mich auch interessieren.

kann Nähe in der Quantität zu viel sein?
„Das Auge schweift ins Grenzenlose
Die Hand greift nach der Tabaksdose“ (W.Busch)

*g*
Metapher

1 „Gefällt mir“

*ähm* ich hab noch mehr zum Zugeben - ist aber alles ab 18 :smile:
nein, stimmt nicht - ab 25… *gg*

Na, paßt doch wunderbar in dieses Forum… oder in L&L… das kommt darauf an, worum genau es geht. :smile:

… aber da müßte ich mich erstmal mit der MOD auf guten Fuß
stellen - haha

Mit der stehst Du auf dem allerbesten Fuße, mein Lieber.

mich hineinstürze, jedesmal, als
hörte ich es das erste und letzte Mal.

wie beim allem anderen auch? mmmmh

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Woher wußtest Du das?

Wenn wir allerdings in meinem Auto fahren, wo ich selbige Kassette dabei habe (als einzige, weil ich momentan ja nichts anderes brauche *g*), dann… tut’s mir leid. :smile:

hm - na wenn es sonst nichts Schlimmes zu ertragen gibt, wenn
Mann in den Genuß einer Autofahrt mit dir gerät *ggg*

Du bist heute so überaus flirtatious… sehr erfrischend. Eine solche Leichtigkeit kommt normalerweise vom Frisch-Verliebtsein. Oder vom Frühling. Oder von beidem. :smile:

Oder bei Büchern.

stimmt - an die 3 Meter absoluter Lieblingsbücher hab ich gar
nicht gedacht…

Ja, oder von denen. :smile:)

Mit einem „interaktiven Charakterdefizit“ hat mich noch
niemand… komplimentiert. *LOL*

oups damit warst DU doch nicht gemeint - NEIN - (a penny for a
ticket for Your car)

Ach, da haben aber viele schon mehr geboten - Angebot und Nachfrage regeln den Preis. *fg*
Und würdest Du den maroden Geisteszustand meines Autos kennen, würdest Du wahrscheinlich schleunigst Abstand nehmen von dem Gedanken - aus reinem Überlebensinstinkt.

kann Nähe in der Quantität zu viel sein?

Das ist Ansichtssache. Und meine Wahrheit ist nur meine Wahrheit, niemandes sonst. Meine jedoch ist: Nein, kann sie nicht. Intensität - „wie bei allem anderen auch“.

„Das Auge schweift ins Grenzenlose
Die Hand greift nach der Tabaksdose“ (W.Busch)

Ja, eine gute Idee…

„Was heiße Stirn erleichtert fühlt:
Gedanken durch den Worteraffer
Von Fluß und Wind ganz zart umspült,
Für das gebührt Dir Dank, Metapher“ (N.Oehme)

Frühlingsgrüße,
Nike

1 „Gefällt mir“

Hi Nike,
bezüglich:

Ich traktiere ja niemanden (und ich weiß, wer jetzt
widersprechen wird *g*). Es geht in Ronin’s Fall ja auch, wie
er sagte, darum, daß sich das Genervtheitsgefühl auch bei
Liedern einstellt, die er selbst liebt. Auch in dem Fall kann
er sie nicht so exzessiv hören, wie ich das tue.

/// traurig aber wahr

Zur Kommunikation: Nein, ich belästige ihn nicht bei ihm zu
Hause, und bei mir zu hause nur sehr wenig damit. Wenn wir
allerdings in meinem Auto fahren, wo ich selbige Kassette
dabei habe (als einzige, weil ich momentan ja nichts anderes
brauche *g*), dann… tut’s mir leid. :smile:

/// Nun - nein kein Kommunikationsdefizit, ehrlich nicht. Ich schaffe es immer noch mit meiner Liebsten ein Gespräch zu führen, auch wenn es schwierig ist, gegen den Geräuschpegel eines landenden Jumbo-Jets anzuschreien (grins)

Es ist wohl nichts anderes als auch bei bestimmten (ggf.
Reproduktionen von) Gemälden oder anderen Kunstwerken, die man
sich an die Wand hängt: die sieht man täglich sogar öfter als
100 mal… ist halt nur nicht soooo laut *grins*

Oder bei Büchern. Das mit den Liedern geht ja auch nur bei
einigen wenigen. An vielen Lieder, die ich mag, höre auch ich
mich satt. Aber diese wenigen…
Es gibt auch einige (wenige) Bücher, die ich immer wieder
lese. Immer und immer und immer wieder. Goethes Faust. Rilkes
Stundenbuch, überhaupt Rilkes Gedichte. Einiges von Jane
Austen. Peter Beagle’s „The last Unicorn“, oder Tolkien’s
„Lord of the Rings“. Thomas Mann’s „Der Erwählte“… und noch
so ein paar… diese Schönheit der Sprache… das ist wie mit
der Schönheit des Klanges… oder der Farben und Kompositionen
eines Bildes: Alles eins.

/// da will und kann ich nicht widersprechen!!!

Jedenfalls glaube ich nicht, daß es eine vorzüglich weibliche
Eigenschaft ist - eher eine Frage, wie bereitwillig man
zulassen kann, daß Musik einem an die Knochen gehen darf…

Das muß nun Ronin beantworten. Ich glaube schon, daß er Musik
an sich heranläßt. Ob ihm diese Art von Nähe in der Quantität
zu viel ist, würde mich auch interessieren.

//Noch mal: ICH LIEBE MUSIK!!! Ich lasse sie selbst in der drölften Wiederholung an mich heran - wenn auch mit Schmerzen :wink:
Bezüglich der Quantität von Nähe möchte ich nur sagen: eher zu wenig, meine Liebste kann mir nicht nah genug sein… :smile:)))

Grüße
Ronin

‚I spy with my little eye…‘

///Nun… ach nix :wink:

*grins* doch doch…raus damit, da wird´s doch erst pfiffig…griffig, wenn „Mann“ (und Frau ja eh…*g*) das begriffen hat!!! O-D-E-R ???

/// Ich befürchte, daß kann sie auch ohne dieses Training.
Aber vielleicht habe ich ja Glück und sie wird sich trotzdem
meiner mit FREUDE und LUST erinnern (wobei ich hoffe auch aus
anderen Gründen *verschämt rotwerd*)

Dazu nur das abgewetzte, jedoch deshalb noch nicht faulige Wort: „Jeder (ja ja, Ronin! jeder *fg*) ist seines Glückes Schmied!“

Naja, vielleicht steht sie ja auf eine eosierte Gesichtsfarbe…*kicher*…

Bitte nicht mehr Leiden, D.R.!!!

// Versuche es mannhaft…

Sei mannhaft, standhaft und verschwiegen (das sagten schon die drei Knaben zu Tamino - jedenfalls fast so…(hihi)

/// Und jetzt DAS: Genau um DIESES Stück handelt es sich u.a.!
und 900 mal ist noch nicht die Schallgrenze…und laut …und
Text wird auch auswendig mit gesungen (zugegebener Maßen mit
einer liebreizenden Stimme). AAAACH Tina - die Welt ist ein
Jammertal (LoL)

Jaja, Gottes Wege sind unergründlich…Deine Freundin gefällt mir *lol*

Schöne Grüße an Deine Süße…

Bettina („I spy with my little eye…*g*“)

Ich erlaube mir ein Wörtchen einzuflechten…
…wenn auch nicht in der Körbchentechnik *gg*

The expense of spirit in a waste of shame
Is lust in action, and till action, lust
Is perjured, murderous, bloody, full of blame,
Savage, extreme, rude, cruel, not to trust,
Enjoyed no sooner but despisèd straight,
Past reason hunted, and no sooner had,
Past reason hated, as a swallowed bait,
On purpose laid to make the taker mad.
Mad in pursuit, and in possession so,
Had, having, and in quest to have, extreme,
A bliss in proof, and proved, a very woe.
Before, a joy proposed, behind, a dream.
All this the world well knows, yet none knows well
To shun the Heaven that leads men to this Hell.

Ach ja, der gute alte Barde…und wer hätte gedacht, das er die W-W-W-Bretter Psychologie, L&L und Philosophie so trefflich zusammenzuführen mag.

Diana

(die mal hier fernab vom L&L-Brett sich als zugehörig zum erlauchten Kreis Süßer Luder zu erkennen gibt - „dort tanzt Lulu…“ :wink:

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Verflechtung

All this the world well knows, yet none knows well
To shun the Heaven that leads men to this Hell.

„if it be thus to dream, still let me sleep!“ *g*

im Übrigen:

„nothing that is so is so“ (*zinker* - derselbe Barde)

die … sich als zugehörig zum erlauchten Kreis Süßer Luder zu erkennen gibt

scheint eine wahre Goldgrube zu sein hier *gg*

„dort tanzt Lulu…“ :wink:

„immer zu - immer zu“ (Marie… aus dem anderen Alban Berg)

*smiling* Metapher

das Thema passt nicht nur zum flirten :smile:
Das Umgeben sich mit der Musik, die gefällt, ist ein neues psychologisches Phänomen. Es ist passives Zuhören (bevor Klangkonserven erfunden wurden, mußte man selbst musizieren und die Sublimierung lief auf anderen Wegen, siehe „Tristan“ von Th. Mann)
und dient
a) der Abgrenzung von der Aussenwelt, u.a. als Schutz der eigenen Gefühle, b) der Selbstbefriedigung, insbesondere durch das ständige Wiederholen. Es kann bis zur Selbstversenkung in eine Art Trance/Exstase führen.
Andererseits in der Form der Abgrenzung zu leben wäre es möglich nur für einen Single, welcher es auch als eine Lebensform pflegt bzw. mit sich auch dann trägt, wenn er/sie kein Single mehr ist. Die Musik, egal welche, er-füllt hier die kommunikative Funktion, wird zum inneren Ersatz für den Gefühlspartner. Somit ist es „nur“ der Zeiger der Gefühlsbereitschaft, welche sowohl bei Frauen als auch bei Männern keinesfalls geschlechtsspezifisch ist. :smile:

In einer Lebensgemeinschaft bekommt dann diese Funktion noch eine andere Rolle, weil es dann eine Einladung zur Kommunikation wird. Der Gefühlspartner soll diese Botschaft bekommen und Gefühle, bitte schön, teilen. Das wird zu einer Signalsprache: ich mag etwas, du magst mich, du magst diese Musik mit mir :smile: Das Bedürfnis danach, die geliebte Musik mit den lieben Nächsten zu teilen, ist ein der mächtigsten der neuen medialen Kultur.
Klar dabei, daß die Reste der Singlementalität einer besseren Kommunikation im Wege stehen, zu der Bereitschaft, die Ohren und Nerven des Gefühlspartners zu schonen. Das trifft wiederum Frauen wie Männer genauso :smile: Alles daraus folgende kann sich schon jeder selbst erdenken… :smile:
Ok, jetzt könnt ihr weiter flirten *g*

P.S. Metapher: was tust du dir mit der Volumina von Ligeti an? :smile: