Die ewige Suche und Blair

Blair bestreitet Vorwürfe zu irakischen Massenvernichtungswaffen
London (dpa) - Der britische Premier Tony Blair hat in einer erregten Unterhaus-Debatte bestritten, Geheimdienst-Informationen zu irakischen Massenvernichtungswaffen aufgebauscht zu haben. Diese Vorwürfe seien völlig unwahr, sagte er. Die Existenz solcher Waffen könne gar nicht bestritten werden. Dass bisher noch keine Waffen gefunden worden seien, lasse sich damit erklären, dass die Suche nach ihnen jetzt erst beginne. Der konservative Oppositionsführer Iain Duncan Smith warf Blair vor, ausweichend zu antworten. Veröffentlicht von RZ-Online am 04.06.2003 13:31

Mal überlegen: Die Inspektoren wühlen seit rd. 10 Jahren - mit UNterbrechungen - im Irak herum, seit rd. 2 Monaten buddeln sich tausende Menschen völlig unbehindert durchs Land.

Die Suche fängt gerade erst an? Die Existenz solcher Waffen kann gar nicht bestritten werden? Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort?

Meinungen: Wann tritt Blair zurück?

Gruß
Christian

Blair wird nicht zurücktreten.

Es ist doch wie mit vielen militärischen Problemen. Sobald sich unsere freien Medien nicht mehr dafür interessieren, interessiert sich auch die Öffentlichkeit nicht mehr für Probleme im Ausland. Wo das Interesse und der Druck der Öffentlichkeit fehlt, fehlt auch der Grund zum Zurücktreten.

In einer Gesellschaft in der ein Präsident ein Land regieren kann(Bush), der allem Anschein nach überhaupt nicht die notwendigen Stimmen der Wähler hat, braucht auch ein Blair nicht zurückzutreten.

Meine Meinung,

Grüsse

was ist das Ehrenwort eines Politikers denn wert?
fragt
raimund

keine Sorge
Blair hat sein Ehrenwort nicht gegeben. Das war nur eine eingeschobene Analogie zum Fall Barschel meinerseits.

Gruß
Christian