ich bin neu hier und weiß nicht so genau wie das alles funktionieren
soll, aber ich habe eine Frage an euch: kann einer von euch mir
vielleicht Literatur zum Thema Die Familie in Zeiten der
Wirtschaftswunder empfehlen? Ich schreibe meine Diplomarbeit über
Elterninitiativen und die sollen irgendwie miteinander verbunden
sein. Wäre sehr dankbar für jeder Hinweis.
Hallo, Laustef,
Elterninitiativen sind eine Erfindung der späten 60er Jahre. Da war das Wirtschaftswunder schon vorbei.
In den 50er Jahren waren Eltern eher initiativ in ihren eigenen Familien und versuchten, ihre Kinder satt zu bekommen, sie einigermaßen ordentlich zu kleiden und sie zu erziehen. Letzteres scheint allerdings im Laufe der Jahrzehnte dann entweder auf Elterninitiativen bzw. öffentliche Einrichtungen verlagert worden zu sein.
hallo laustef,
fällt mir grade ein: einmal im leben…die familie semmeling.
kannste beides googlen.
typisch deutsche familie im wirtschaftsaufschwung, die eigeninitiative entwickelt.
falls es zu studienzwecken nicht geeignet sein sollte
zum schmunzeln und lesen ist es genial.
gruß seute
Danke dir und auch allen, die es versucht haben mir Tipps zu geben. Leider hat mich das nicht wirklich weiter gebracht aber es ist gut zu wissen, dass Menschen sich bemühen anderen Menschen zu helfen!
ich habe ehrlich gesagt ein bisschen Schwierigkeiten, Deine Frage genau zu verstehen. Beziehst Du Dich auf ein Wirtschaftswunder (also Deutschland 50/60er Jahre) weil Du schreibst: „Die Familie in Zeiten der Wirtschaftswunder (plural)“ oder meinst Du das allgemein (also auch Wirtschafstwunder in USA etc.)
Und wenn Du über Elterninitiativen (in Deutschland, Europa, weltweit?)eine Diplomarbeit schreibst, welchen Aspekt genau willst Du mit „Familie im Wirtschaftswunder“ genauer ausarbeiten? Vielleicht kann man dir nach Beantwortung dieser Frage etwas besser helfen…
Alternativ würde ich an Deiner Stelle vielleicht diese Frage noch in einem anderen Brett dieses Forums posten. Spontan fällt mir dazu ein: Sozialwissenschaften oder Finanz & Wirtschaftspolitik.
Vielen Dank für die Links, die waren sehr nützlich. Hab Kontakt mit der BAGE aufgenommen, hoffentlich bekommen ich Ünterstützung.
Das Thema für Diplomarbeit hat man mir quasi aufgezwungen. Ich wollte ein total anderes Thema haben, aber ich hatte den Pech gehabt keine Dozenten für mein Thema zu bekommen. Also wurde mir auch ein völig anderes Thema gegeben. Tja, jetzt muss ich das Beste drauß machen, nur dass ich keine Ahnung vom Thema habe und fühle mich irgendwie damit allein gelassen.
Es geht einfach darum, wie die Elterninitiativen entstanden sind, was dazu beigetragen hat, wie die Pädagogik war und ist und ob sie heute noch Gemeinsamkeiten zur den damaligen Elternini. haben.
es hat leider ein wenig gedauert, bis ich wieder mal Zeit habe.
Ich vermute, dass die von dir genannten Themen folgendermaßen miteinander verknüpft sind:
Wirtschaftswunder => Wertewandel, d.h. u.a. Abkehr von traditionellen Werten, Studentenunruhen, 68er-Bewegung, Emanzipationswelle, Infragestellen der klassischen Familie und der damit einhergehenden Rollenverteilung, …Ökobewegung, Friedensbewegung etc.
Kindergärten überwiegend unter kirchlicher Trägerschaft, Erziehung entsprach eher jener Linie, die nun von der Nachkriegsgeneration in Frage gestellt wurde.
Die öffentliche Meinung, insbesondere der Jugend, wurde von den westlichen Siegermächten gelenkt, nicht nur durch die Presse, Rundfunk und TV, sondern auch über die Wissenschaft, siehe Frankfurter Schule (Adormo, Horkheimer, Marcuse etc.) an die Studenten herangetragen, radikal anitautoritäre Erziehungskonzepte kamen in Mode.
Um ihren Nachwuchs in diesem neuen Sinne zu erziehen, wurden Elterninitiativen gegründet, um eine zeitgemäße Erziehung des Nachwuchses, die von Kirche und Staat vorerst nicht zu erwarten war, sicherzustellen.
Vielen Dank für deine Kurzfassung! In der Tat ist alles genauso miteinander verbunden wie du es beschrieben hast. Mittlerweile bin ich gut weiter gekommen mit meine Diplomarbeit, aber ich hab noch so viel vor mir und leider so wenig Zeit.