Hallo,
ich habe nicht alles hier gelesen. Aber eins fällt mir immer wieder auf. Gott hier, Gott da… Liegt vielleicht oft in der „Natur“ des Menschen alles und jedem einem Namen geben zu wollen, es verstehn zu wollen. Meine feste Überzeugung ist es, das es nicht auf den einen Gott ankommt. Es liegt doch an jedem Menschen selber zu glauben. Und dieses Glauben ist doch gar nicht so schwer.Schwer machen wir Menschen es uns nur selber.
Vor vielen hundert Jahren war die Kirche noch eine richtige MAcht. Die Menschen waren Gottesfürchtig. Himmel und Hölle, das war der Glaube.Naja, für viele vielleicht noch heute…
Dann wurde die Welt immer mehr „erforscht“… der technische Fortschritt. Wir haben es uns einfach gemütlich gemacht hier auf der Erde. Die Frage nach dem Sinn, nach „Gott“ wurde verdrängt.Doch mittlerweile befinden wir uns in der Zeit zu hinterfragen. „Gott, wer ist das… warum läßt dieser Gott so viel Unheil zu. Das kann doch kein Gott sein.“ Vielleicht oft in einer inneren Unruhe in einem jedem von uns. Was dann? Wieder verdrängen… es sich gemütlich machen…?
Oder kommt doch das „Erwachen“ Das Geitige Erwachen. Wo fängt denn der Glaube an? Bei Gott bestimmt nicht! Das Glauben fängt bei uns selber an. An uns glauben müssen wir. Wer schimpft,mit dem Zeigefinger auf all das Leid in der Welt aufmerksam macht und dann die „Schuld“ bei einem Gott sucht an den er selber nicht glauben kann , weil er vielleicht auch nicht an sich glauben kann, der ist doch ärmer dran als ein Mensch dem es möglicherweise „schlechter“ geht, der aber seinen Glauben hat.
Wird irgendein Leid dadurch gelöst indem ein anderer dafür Verantwortlich gemacht wird? Wir alle müssen bei uns anfangen… … an uns Glauben,und bestimmt auch an unseren Nächsten, einander helfen…
Welcher Geschäftsmann hätte denn Erfolg, wenn er nicht an sich selber glauben würde? Welche Mutter wäre eine „gute“ ohne den Glauben an sich selbst? Welche Liebe hätte „Erfolg“ ohne den Glauben daran?
Na klar, es gibt auch viele Rückschläge im Leben, bei einem jeden von uns. Doch dann einen immer einen Gott als Schuldigen suchen, sich selber aufgeben… aufhören zu leben, keine Träume mehr haben?
Die Welt, so wie sie heute ist, ist von keinem Gott. Nicht dem Gott wie er oft „sein soll“. Die Welt ist von uns so gemacht wie sie heute ist. Viele von uns haben das Glück darüber nachdenken zu können. Eine innere Unruhe zu haben…wenn es vielleicht mal nicht so läuft wie es laufen soll. Andere haben nicht diese Art der Sichtweise… sei es durch Krieg, Hunger und so vielem anderen… doch wir sollten nicht einen Gott dafür 2verantwortlich machen.Oder hilflos weiterziehen, als wenn nichts sei. Wir sollten alle an uns glauben, an das Gute in jedem Menschen, dann „handeln“, sei es „nur“ durch ein Lachen was wir einem anderen schenken. Für ihn kann es in dem Moment das schönste Geschenk sein. Für uns eine liebe Geste, die uns auch froh macht. Und nicht nur diese ganz kleine Art der Freude ist zu verschenken. Auch unseren Glauben können wir in diese Welt tragen. Wenn wir alle daran glauben eine bessere Welt „machen“ zu können, wird uns das gelingen.
Denn dieser Glauben ist eine große Ernergie. Das ist dann der Gott an den ich glaube. Die große Kraft von uns allen.
Mir kann ein jeder von euch schreiben was er will. Viele „Aber“ werden vielleicht kommen. Doch das ist dann keine wirklichen „Aber“, sondern ein verlorengegangener Glauben…
liebe Grüße
Thomas
