Die Freundin meines Sohnes

Hallo,

ich oder besser gesagt, mein Sohn (6), hat ein Problem mit seiner KiGa-Freundin.

Immer wieder verabredet sie sich mit ihm, wenn er dann zu hause sitzt und auf sie wartet, versetzt sie ihn kurzerhand…
Meist ruft dann ihre Mutter an und sagt „…sie hat keine Lust, sie hat sich’s anders überlegt…“ Oder sie kommt einfach nicht!

Er ist dann verständlicher Weise am Boden zerstört. Alle Versuche ihn zu trösten misslingen meist.

Mein Sohn ist, was Verabredungen anbetrifft, sehr zuverlässig. Wenn er was ausmacht, hält er sich daran. Seine (wenigen!) Termine kennt er - macht also nichts aus, wenn er schon was vor hat.
Eben das würde ich mir von Lisa auch wünschen…

Wie soll ich mich künftig verhalten, wenn sie mich wieder fragt: „…darf ich nachher zu euch??“

Verunsicherte Grüsse
Chrisma

Hello
Nimmst du oder dein Sohn das ganze nicht ein wenig zu ernst?
Wer schürt diese Erwartungshaltung, dass der Kleine dann ‚am Boden zerstört‘ ist?
Bist du sicher, dass die Freundin selbst nicht kommen will? Oder ist es vielleicht eher die Ansicht der Mutter, die irgendetwas daran auszusetzen hat? Mütter können da sehr eigensinnig sein…

Was sagt sie (die Kleine) dann jeweils, warum sie nicht gekommen ist?
Wenn sie wieder fragt, sag ihr doch einfach, dein Sohn hätte genug von ihrer Unzuverlässigkeit und ginge jetzt lieber Fussball spielen.
Sie könne ja einfach mal vorbeischauen, wenn sie Lust habe, vielleicht sei er dann da, vielleicht aber auch nicht.

Kann es evtl. sein, dass dein Sohn wenig eigene Aktivitäten/Beschäftigungen hat? Bist du alleinerziehend?

Alles liebe und nimm nicht alles so schwer, wie soll denn das erst im Teenie-Alter werden?..:wink:
Thomas

ich oder besser gesagt, mein Sohn (6), hat ein Problem mit
seiner KiGa-Freundin.

Immer wieder verabredet sie sich mit ihm, wenn er dann zu
hause sitzt und auf sie wartet, versetzt sie ihn kurzerhand…
Meist ruft dann ihre Mutter an und sagt „…sie hat keine Lust,
sie hat sich’s anders überlegt…“ Oder sie kommt einfach
nicht!

Er ist dann verständlicher Weise am Boden zerstört. Alle
Versuche ihn zu trösten misslingen meist.

Mein Sohn ist, was Verabredungen anbetrifft, sehr zuverlässig.
Wenn er was ausmacht, hält er sich daran. Seine (wenigen!)
Termine kennt er - macht also nichts aus, wenn er schon was
vor hat.
Eben das würde ich mir von Lisa auch wünschen…

Wie soll ich mich künftig verhalten, wenn sie mich wieder
fragt: „…darf ich nachher zu euch??“

Verunsicherte Grüsse
Chrisma

Hi,

Nimmst du oder dein Sohn das ganze nicht ein wenig zu ernst?

Also ich kann Chrisma (und erst recht ihren Sohn) gut verstehen. Wenn man nun einmal Verabredungen macht, soll man sich daran halten. Oder, wenn mal etwas dazwischen kommt, absagen. Das kann mal passieren, aber auch nicht immer. Und einfach gar nicht kommen ist auch nicht die nette Art.

Wer schürt diese Erwartungshaltung, dass der Kleine dann ‚am
Boden zerstört‘ ist?

Na, wärst du nicht sauer, wenn du sitzengelassen wirst?

Bist du sicher, dass die Freundin selbst nicht kommen will?
Oder ist es vielleicht eher die Ansicht der Mutter, die
irgendetwas daran auszusetzen hat? Mütter können da sehr
eigensinnig sein…

Könnte sein. Dann müsste man die Mutter mal darauf ansprechen, wieso das Mädel denn einfach nicht kommt oder ständig absagt.

Was sagt sie (die Kleine) dann jeweils, warum sie nicht
gekommen ist?
Wenn sie wieder fragt, sag ihr doch einfach, dein Sohn hätte
genug von ihrer Unzuverlässigkeit und ginge jetzt lieber
Fussball spielen.
Sie könne ja einfach mal vorbeischauen, wenn sie Lust habe,
vielleicht sei er dann da, vielleicht aber auch nicht.

Das bringt doch nichts. Man kann sich nicht über ihr Verhalten aufregen und dann selbst so agieren.

Kann es evtl. sein, dass dein Sohn wenig eigene
Aktivitäten/Beschäftigungen hat? Bist du alleinerziehend?

Was hat denn das damit zu tun? Man kann doch mal Freunde zu sich einladen.

Alles liebe und nimm nicht alles so schwer, wie soll denn das
erst im Teenie-Alter werden?..:wink:

Ja, das frage ich mich auch. Meine damit aber die Lisa!
Es geht um’s Prinzip, wenn man sich verabredet, soll man sich daran halten. Punkt. Und wie gesagt, MAL kann man eine Verabredung absagen. Aber nicht regelmäßig. Dann sollte man sich nicht mehr verabreden, wenn man nicht weiß, ob man zu dem Zeitpunkt „noch möchte oder nicht“.

@ Chrisma:
Ich würde die Mutter des Mädels mal fragen, warum sie immer so kurzfristig absagt. Wer weiß, steckt aus irgendeinem Grund die Mutter dahinter. Wenn die Mutter sagt, das Mädel hätte keine Lust, dann frage das Mädchen, warum sie denn keine Lust hätte.
Irgendetwas müssen die doch sagen.

Gruß,

Steffie

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Hallo Steffi

deinen Ausführungen würde ich mich ansonsten anschließen, nur hier nicht:

Wenn sie wieder fragt, sag ihr doch einfach, dein Sohn hätte
genug von ihrer Unzuverlässigkeit und ginge jetzt lieber
Fussball spielen.
Sie könne ja einfach mal vorbeischauen, wenn sie Lust habe,
vielleicht sei er dann da, vielleicht aber auch nicht.

Das bringt doch nichts. Man kann sich nicht über ihr Verhalten
aufregen und dann selbst so agieren.

Ich finde nicht, dass das gleiche ist. Hier soll doch von vornherein klargemacht werden, dass der Sohn keine festen Termine mehr mit ihr macht.

Mit dem Kind sollte allerdings der Sohn selber reden, finde ich.

Meiner Meinung nach liegt es ganz weitgehend an der Erziehung, ob Kinder ihre Termine einhalten oder nicht. Deswegen fände ich es sehr sinnvoll, wenn die Mutter mit der Mutter des anderen Kindes darüber spricht und ihr auch klarmacht, dass der Junge ein Problem mit dem Verhalten des Mädchens hat.

Wenn dieses Gespräch sonst nicht weiter ergiebig verläuft, würde ich als Mutter auch klarmachen, dass ich Verabredungen mit diesem Mädchen nicht mehr unterstützen und dem Sohn vermitteln werde, dass er mit ihr keine festen Termine mehr machen soll.

Besser wäre es allerdings, wenn man die andere Mutter dazu bringen könnte, auf ihre Tochter einzuwirken, Verabredungen künftig einzuhalten.

Viele Grüße
Thea

Wie soll ich mich künftig verhalten, wenn sie mich wieder
fragt: „…darf ich nachher zu euch??“

Hallo Chrisma,

erstens würde ich mich als Mutter heraushalten, weil du dem Ganzen damit zuviel Gewicht verleihst, und Lisa mit einer Zusage vertrösten, bis dein Sohn selbst zu- oder absagen kann.
Zweitens, du kannst aber zusammen mit ihm überlegen, wie er mit ihrer Unzuverlässigkeit umgehen könnte: er läßt sich weiterhin auf Lisas Besuchsabsichten mit deren Konsequenzen ein. Oder er lehnt die Absicht ab, und erklärt seiner Freundin Lisa warum: er kann sich in der Zeit etwas anderes vornehmen und wartet nicht mehr umsonst, und/oder er kommt mit der Enttäuschung und der Traurigkeit nicht zurecht, wenn sie nicht kommt.

Wir Mütter machen oft eine Gradwanderung mit unserer Einflußnahme. Auf der einen Seite sollen unsere Kinder lernen, mit solchen und ähnlich schwierigen Beziehungsproblemen zurecht zu kommen, und brauchen manchmal unseren Rat. Auf der anderen Seite tun wir ihnen keinen Gefallen damit, unsere Empörung auf sie zu übertragen, weil wir ihnen dadurch Rückwind für eine Richtung geben, die sie vielleicht nicht einschlagen würden.

Auch wenn es dir schwer fallen sollte: Eventuell muss dein Sohn noch ein paar Mal die Unzuverlässigkeiten seiner Freundin Lisa ertragen, bis er von sich aus Konsequenzen zieht. Aber dann hat seine Entschlossenheit in vieler Hinsicht eine andere Tragweite, nämlich auch in der Hinsicht, dass er das Verhalten von Lisa kritisiert, und nicht du das Erziehungergebnis ihrer Eltern.

Grüße
Janna

Hallo Chrisma,
ich stimme den anderen schon zu, insbesondere, dass wir Mütter uns nicht immer gleich einmischen sollten. Auch ich finde, es ist eine ständige Gratwanderung. Aber am allerbesten entscheidet man das aus dem Bauch heraus. Mein Bauchgefühl in diesem Fall sagt: finde irgendwie den Kontakt zur Mutter. Denn wenn sie schon für ihre Tochter bei Dir anruft um abzusagen, dann hast Du sie ja schon gleich an der Strippe. Nutze die Gelegenheit! Oder Du sprichst sie mal am Kindergarten an, wenn es Dir mit Blickkontakt lieber ist. Wir Mütter haben doch eigentlich einen ganz guten Draht zueinander, oder?

Liebe Grüße

carolinchen

hallo Chrisma,
vielleicht hat sich Dein Sohn grade so ein etwas chaotische Persönchen wie Lisa ausgesucht, weil er selbst so ein Ordentlicher und Zuverlässiger ist? Vielleicht ist ihm Sprunghaftigkeit? oder Phantasievielfalt? oder Einfallsreichtum? oder was auch immer bei Lisa verknüpft ist mit ihren häufigen Umentscheidungen so wichtig, daß er ihre Sprunghaftigkeit (und die Trauer über ihr Ausbleiben) dafür noch lange in Kauf nimmt? Du könntest ihn ja fragen, was speziell er an Lisa so toll findet, daß er diese häufigen Absagen in Kauf nimmt?

Dann erschiene es mir als sinnvoll, ihn selbst diesen schmerzlichen Weg von Hoffnung/ Enttäuschung so oft machen zu lassen, bis er den richtigen Zorn am rechten Platz bekommt und seinerseits verzichtet.
Um ihm Deine Unterstützung und das (eigentliche) Unrecht von Lisas Verhalten deutlicher zu machen, zu seiner Rückendeckung sozusagen, könntest Du ihm ja mal das Märchen vom Froschkönig vorlesen, in dem Vater König zur Prinzessin sagt:„Was man versprochen hat, das soll man auch halten.“(und hätte sie das nicht getan, hätte sie diesen wunderbaren Prinzen nicht gekriegt …).

Und dann hätte er etwas ganz Entscheidendes für sein späteres Leben jetzt schon gelernt. Er hätte gelernt zu erkennen, worauf er u.U. verzichten müßte, wenn er solche Art Menschen sucht - oder wie er mit einem solchen Verhalten umgehen könnte.

Allerdings würde ich eines zu klären versuchen - ist es wirklich Lisa selbst, die diese plötzlichen spontanen (Um-)Entscheidungen fällt? Oder kann ihre Mutter sie nicht so recht loslassen?
Gruß, I.

Hallo Irmtraud

vielleicht hat sich Dein Sohn grade so ein etwas chaotische
Persönchen wie Lisa ausgesucht, weil er selbst so ein
Ordentlicher und Zuverlässiger ist?

Das kann natürlich sein. Alles hat seine zwei Seiten, und unzuverlässige Persönlichkeiten werden oft auch als spannender und schillernder empfunden als zuverlässige.

Um ihm Deine Unterstützung und das (eigentliche) Unrecht von
Lisas Verhalten deutlicher zu machen, …

Ich finde das Wort „Unrecht“ hier zu stark.

… in dem Vater König zur Prinzessin sagt:„Was man
versprochen hat, das soll man auch halten.“(und hätte sie das
nicht getan, hätte sie diesen wunderbaren Prinzen nicht
gekriegt …).

Aber das ist doch ein Märchen! Ich finde es nicht sehr sinnvoll, die Lehren aus diesen Märchen auf die reale Welt zu übertragen. Da sind ja Enttäuschungen vorprogrammiert.

Allerdings würde ich eines zu klären versuchen - ist es
wirklich Lisa selbst, die diese plötzlichen spontanen
(Um-)Entscheidungen fällt? Oder kann ihre Mutter sie nicht so
recht loslassen?

Ich würde da eher drauf tippen, dass der Mutter vielleicht speziell diese Freundschaft nicht wichtig oder sogar störend erscheint. Das kann auch was mit dem Verhältnis der beiden Mütter untereinander zu tun haben. Meiner Meinung nach kann es auch leicht etwas mit der Wertschätzung zu tun haben, die die andere Mutter gegenüber der Familie des Jungen hat.

Viele Grüße
Thea

Der Froschkönig
Hallo Irmtraut,

die Idee mit dem Froschkönig finde ich prima - wobei ich jetzt nicht sagen möchte, dass mein Sohnemann ein kleiner Prinz ist :smile:
Lisa dagegen schon eher eine kleine Prinzessin!
Nicht dass der Eindruck entsteht, dass ich sie nicht mag. ICh mag sie sogar sehr - sie hat was! Sonst würde sich mein Sohn nicht so zu ihr hingezogen fühlen.

Vielleicht rede ich ja wirklich mal mit der Mutter, wobei ich dies (bewusst) nicht wollte. Eben dann würde ich mich in die Auswahl seines Freundeskeises „einmischen“, was ich nicht so gerne mache. Ich möchte nicht nur Mutter sondern auch eine „gute Freundin“ sein, mit der man über seine Probleme reden kann, ohne direkte Einmischung - wobei ich nicht als Verfechterin der antiautoritären Erziehung gelten möchte!

Auf jeden Fall gibt es heute Abend die Geschichte vom Froschkönig - vielleicht sieht er ja Parallelen.

Gruss
Chrisma

Hello
Nimmst du oder dein Sohn das ganze nicht ein wenig zu ernst?

irgendwie habe ich das Gefühl, dass du das nicht so ernst nimmst. Für Kinder gibt es auch Situatinonen, die für sie schwerwiegende Probleme sind, auch wenn wir Erwachsenen sagen würden „ist doch nix“. Unterschätze nie, wenn ein Kind wirklcih an einem Problem nagt… Und wenn er selbst sehr zuerlässig ist und dauernd versetzt wird, kann ich mir vorstellen (grade wenn es ein sensibler Junge ist (mein Bruder, 7, auch)), dass ihn das schon trifft und er traurig ist.

Wer schürt diese Erwartungshaltung, dass der Kleine dann ‚am
Boden zerstört‘ ist?

Vielleicht ist er es ja wirklich.

Bist du sicher, dass die Freundin selbst nicht kommen will?
Oder ist es vielleicht eher die Ansicht der Mutter, die
irgendetwas daran auszusetzen hat? Mütter können da sehr
eigensinnig sein…

oh glaube mir, Kinder sind oft pingeliger und kleinkarierter als Eltern. Kinder können da manchmal viel eigensinniger sein. Sie können um Gegenzug auch schneller vergeben.

Kann es evtl. sein, dass dein Sohn wenig eigene
Aktivitäten/Beschäftigungen hat? Bist du alleinerziehend?

ahrgs… wir rupfen die Eltern auseinander, sie wollte nur wissen, wie sie sich dem anderen kind gegenüber verhalten soll, keine psycholgie-Stunde an ihrer Familiensituation…

Alles liebe und nimm nicht alles so schwer, wie soll denn das
erst im Teenie-Alter werden?..:wink:

da sinds halt andere Probleme. Aber glaube nicht, dass es ein Kind leicht hat ;o)

Liebe Grüße, Dany

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Hallo,

meine Tochter hat sich auch schon mal zum Spielen verabredet und nachher gesagt ,das sie keine Lust hat.Ich habe ihr gesagt, das ich ,das nicht in Ordnung finde und man Verabredeungen einhält oder selbst anruft und absagt.Habe ihr auch erklärt ,daß das andere Kind bestimmt traurig ist, wenn sie nicht kommt.Ich finde es doof als Mutter den Kind jede Verantwortung abzunehmen.
Wenn die Kleine dich noch mal fragen sollte, ob sie mit deinen Sohn spielen darf ,würde ich ihr erklären ,das sie doch bitte dann wirklich kommt,weil dein Kleiner sonst traurig ist.

Gruß Sabine

P.S Meine Kleine hält ihre Verabredungen ein und die anderen Kinder schätzen ,das sehr.

hallo Chrisma,
entschuldige, wenn ich mich nochmal einmische - aber ich würde keinesfalls die Mutter von Lisa fragen … nur irgendwann ganz normal Lisa selbst - „wie kommt das eigentlich, daß du so oft sagst, du kommst hierher, und dann doch nicht kommst?“ - vielleicht kannst Du der Antwort etwas Sinnvolles entnehmen? wenn nicht, würde ich es auf sich beruhen lassen. Denn läge es an einer untrennbaren Nabelschnur Mutter-Tochter, gerätst Du vielleicht in ein heißes Gebiet. Dann lies stattdessen lieber Alice Miller, Das Drama des begabten Kindes z.B. (und laß es bei einem einzigen Miller Buch …). Gruß, I.

hallo SimsyMone,

Um ihm Deine Unterstützung und das (eigentliche) Unrecht von
Lisas Verhalten deutlicher zu machen, …

Ich finde das Wort „Unrecht“ hier zu stark.

Ich nicht. Man soll nichts versprechen und dann nicht halten. Das kann ein 6-jähriges Kind durchaus begreifen und einhalten - oder sich entschuldigen und daraus lernen. :

… in dem Vater König zur Prinzessin sagt:„Was man
versprochen hat, das soll man auch halten.“(und hätte sie das
nicht getan, hätte sie diesen wunderbaren Prinzen nicht
gekriegt …).

Aber das ist doch ein Märchen! Ich finde es nicht sehr
sinnvoll, die Lehren aus diesen Märchen auf die reale Welt zu
übertragen. Da sind ja Enttäuschungen vorprogrammiert.

Ja, grad darum, weil es ein Märchen ist: eine Wahrheit - in - der - Nußschale. Möchte mich nicht auf Bettelheim beziehen („Kinder brauchen Märchen“) - aber lies mal Märchendeutungen von Verena Kast (m.E. die besten), C.G.Jung-Schülerin - am besten, wenn Du es unter den von ihr gedeuteten Märchen findest, Dein Lieblingsmärchen. Dann verstehst Du, warum ichs hier vorgeschlagen habe.

Allerdings würde ich eines zu klären versuchen - ist es
wirklich Lisa selbst, die diese plötzlichen spontanen
(Um-)Entscheidungen fällt? Oder kann ihre Mutter sie nicht so
recht loslassen?

Ich würde da eher drauf tippen, dass der Mutter vielleicht
speziell diese Freundschaft nicht wichtig oder sogar störend
erscheint. Das kann auch was mit dem Verhältnis der beiden
Mütter untereinander zu tun haben. Meiner Meinung nach kann es
auch leicht etwas mit der Wertschätzung zu tun haben, die die
andere Mutter gegenüber der Familie des Jungen hat.

Vielleicht. Ich finde solche Sachen sehr verzwickt. Mütter und Töchter … . …
Gruß, I.

Hallo Irmtraut

  • aber lies mal Märchendeutungen
    von Verena Kast (m.E. die besten), C.G.Jung-Schülerin - am
    besten, wenn Du es unter den von ihr gedeuteten Märchen
    findest, Dein Lieblingsmärchen.

Das werde ich tun, das ist bestimmt interessant.

Viele Grüße
Thea